. . . die Menschen wagen ! __ . . . es wird Zeit !

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ikarus-schembs

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. . .    n i c h t:       irgendeine Form Von   …KRATIE oder   …ARCHIE !

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Wer aufs   HERRSCHEN   setzt,     s t a t t    aufs     E i n a n d e r – A n r e g e n     und    S i c h – V e r s t ä n d i g e n,    und das selbstredend immer ´nur´ begrenzt,. . .

. . .   der wird   – ob analog oder digital –   seinesgleichen immer auch knechten . . .

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Alles Existente wirkt doch im Rahmen jeweils seiner Gaben und an jeweils seinem Ort im Ganzen an diesem Ganzen mit.
Anderes zu wollen, zeugt leider nicht von besonderer Intelligenz und lebendigen Sensorien . . .
Wer die unvergleichliche Würde alles Existenten, diejenige seiner selbst wie die seiner Mitmenschen mittendrin will, der muss Gemeinwesen erstreben, die  endlich ´Den Menschen  wagen´!  –  Autopoietieen unter den Menschen . . .  !
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Also lassen wir unsere immer hinkenderen …kratie- und …archie-Vorstellungen und beginnen alles von uns als existent Wahrgenommene, uns eingeschossen, endlich als das zu verstehen, was es offenbar ´ist´:
ein trotz gegenteilig sich punktuell aufstellender Dominanz-Beansprucher/innen unabänderlich auf unzählige Selbstwirksamkeiten gesetztes Element inmitten unendlich vieler ganz unterschiedlich umfassender Selbstwirksamkeitsgefüge . . .
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Digitale Ablauf-Organsations- und Kommunikations-Möglichkeiten ändern daran nichts Grundlegendes.  Sie können uns helfen, uns für die Selbstwirksamkeiten dessen, was in unser Leben von außen hineinspielt, zu interessieren, uns ihm mal eher zu öffnen, mal eher zu verschießen. Sie können uns den Weg zu diesen Selbstwirksamkeiten aber mindestens ebenso sehr auch verstellen.

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Nichts Digitales allerdings gewinnt auch nur einen Hauch von Lebendigkeit ohne intensivstes Verwoben-Werden und -Bleiben im Analogen . . .
Immer werden wir dabei nämlich   – ganz gleich auf welchen Wegen oder im Rahmen welcher Weisheiten und Irrtümer –  unsere eigene Melodie in den Zusammenklang alles Übrigen fügen und so den Klang des Ganzen mitprägen.  Und keine dieser eigenen Melodien wäre je verzicht- und auslöschbar, denn Reset-Funktionen außerhalb maschineller Konstruktionen suchen wir wohl unaufhebbar vergebens . . . und nichts, was wir nicht (mehr) greifen können, wäre schlechterdings ´weg´ . . .
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Wo wir den Wunsch entwickeln, von außen zurechtgebogene Mitwirkungen an den jeweils dominanten Gesellschafts-Projekten abschütteln zu wollen, weil uns ganz andere Selbst- und Gemeinschafts-Wirksamkeiten vorschweben, sich uns aus unserem täglichen Erleben regelrecht aufzudrängen begonnen haben, . . .
. . .  da entsteht vor allem anderen immer flächendeckenderer Gesprächsbedarf, der :
–   Anstehendes weder einfach personalisiert in Gestalt von Wahlkandidaten für politische Ämter  klären zu können vorgibt, noch Klärungs-Annäherungen zustandebrächte über ´basisdemokratische´ Sachfragen-Abstimmungen seitens jeweils Interessierter,
–   der vielmehr ausgiebiger Durchleuchtungen von vielerlei so wie anders Zusammenhängendem bedarf, um unter den Diskutanten reifen zu lassen, was für alle jeweils mit den geringsten Schmerzen verbunden wäre . . .
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Ohne ein Wachwerden-Lassen solchen Gesprächsbedarfs lassen wir selbstherrlich reichtumsgetriebenen Welt-Einrichtern freie Hand, den Gesellschaften dieser Erde, die Korsette zu verpassen, die sich am besten für bestimmte Profit-Interessen auszahlen . . .
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Jede Art von Forum hat hier seinen Beitragsort  –  tradiertere wie gänzlich neue.  Über unserem Reden, und nur darüber zunächst (!)  werden sie für uns zu den Einrichtungen mutieren, die unsere Neuverständigungen am besten fördern . . .
Die anschließende technische Umsetzung dieser Verständigungen erfordert neue Verständigungen, den immer wieder einfangbaren Raum für Trial and Errror, ein institutionalisiertes und kultur-zentrales Hören-Wollen und -Müssen auf Gravamina und Alternativ-Anliegen und  Ideen . . .

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vgl:

https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/11/25/autopoiesis-statt-kratie/

 

Klicke, um auf sprungchance-%20de%20-%20en.pdf zuzugreifen

 

Klicke, um auf buergermanifest2020%20-%20de%20-%20en.pdf zuzugreifen

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. . . PROGRESSIVE INTERNATIONALE – blueprint / de – 2 (gw)

https://i2.wp.com/www.buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/000/pi-kl.jpg     bp

blueprint@progressive.international

 

Einsendungen:

Gabriele Weis  /  gw

Von: gabrieleweis@web.de 
An: "blueprint@progressive.international" <blueprint@progressive.international>
Betreff: Beitrags-Einsendung - submission of contributions
Datum: Tue, 16 Jun 2020 23:33:06 +0200




DE   /   Hallo Blueprint Team von ´Progressive International´,
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ich beschäftige mich als nachdenkliche deutsche Bürgerin seit Jahren mit den anstehenden Umorientierungsfragen der gesellschaftlichen, politschen, wirtschaftlichen und kommunikativen Systeme, in denen die Spezies Mensch seit Jahrzehnten zunehmend weniger Tritt findet und ein Elend produziert, das allzu vielen das Leben vergällt bis raubt. . .
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Auch wenn mir noch längst nicht hinreichend transparent ist, was und wie eine Initiative wie die Ihre, die sich ein internationales Vorankommen wünscht, konkret weiterhin arbeiten wird, drängt es mich, meine Gedanken betreffs neuer Selbstorganisations-Weisen beizutragen.  Und ich freue mich sehr über Ihrer aller Initiative !!
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Ich hoffe, dass die eingesendeten Beiträge insgesamt noch um einiges  konkreter werden als das bisher Zusammen-Getragene und würde mich über eine Art  Auseinandersetzungsforum zur Ausleuchtung des jeweils Eingereichten und überhaupt eine kommunikativere Struktur des Internet-Auftritts sehr freuen !
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Sie dürfen sich dieser Übersetzungen gern bedienen.
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Für meine eigenen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Überlegungen habe ich zunächst 2 Synopsen de/en verfasst  –  Sie finden sie hier:
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2020/06/11/progressive-internationale-blueprint-de-2-gw/
– daneben erst nur deutschsprachiges.
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Ich freue mich darauf, weiter von Ihnen zu hören.
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Sollte Ihre Initiative noch um einiges ausdrücklicher (!) eine Kultur weltweit wechselseitig respekt-getragener Anregung anstreben statt einer ´Frontbildung´ im Dienste sogenannten ´Fortschritts´, werde ich mich gerne anschließen und meine Gedanken ins Spiel bringen. . .
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Beste Grüße
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Gabriele Weis
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Gabriele Weis
Wäldemleweg 2
D-79872 Bernau im Schwarzwald
+49 16097614809
+49 7675-3599877
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gabrieleweis@web.de
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EN   /   Hello Blueprint Team from Progressive International,
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As a thoughtful German citizen, I have been dealing for years with the upcoming questions of reorientation of social, political, economic and communicative systems, in which the human species has for decades been finding less and less acceptance and has been producing a misery that denatures and robs too many people of their lives. . .
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Even though I am still far from being sufficiently transparent about what and how an initiative like yours, which wishes to make international progress, will continue to work in concrete terms, I am urged to contribute my thoughts on new ways of self-organisation.  And I am very happy about your initiative !
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I hope that the contributions sent in will be even more concrete than those that have been submitted so far and I would be very happy about a kind of discussion forum for the illumination of the respective submitted and generally a more communicative structure of the internet presence!
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You are welcome to use these translations.
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For my own economic and socio-political considerations, I have first written 2 synopses de/en – you can find them here:
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2020/06/11/progressive-internationale-blueprint-de-2-gw/
– besides only German speaking ones.
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I look forward to hearing more from you.
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If your initiative should aim at a culture of worldwide mutual respect and stimulation instead of a ‚front formation‘ in the service of so-called ‚progress‘, I will gladly join and bring my thoughts into play. . .
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Best regards
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Gabriele Weis

 

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.     spch

20.3.2020             >>> de/en PDF

(> Kurz-Feedback N. Chomsky)

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mfbads

Mai 2020              >>>  de/en PDF

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de 

 

 10.6.2020  gw/  Einladung zur _ PROGRESSIVEN INTERNATIONALE

Übersetzungen:

10.6.2020   gw/  . . . PROGRESSIVE INTERNATIONALE – blueprint / de – 1  (gf; jg)

16.6.2020 gw/ . . . PROGRESSIVE INTERNATIONALE – blueprint / de – 1a (gb; bb; ns; ap; rk-w; kg)

11.6.2020 gw/ . . . PROGRESSIVE INTERNATIONALE – blueprint / de – 2 (gw)

 

 

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. . . PROGRESSIVE INTERNATIONALE – blueprint / de – 1 (gf; jg)

de
10.6.2020

Einleitend: Die Sammlung der Eröffnungsentwürfe
BlueprintAnkündigungen

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Willkommen bei „Reclaiming the World After Covid-19“, der ersten Sammlung der Blaupause.

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Geoff Mann, Thea Riofrancos und David Adler stellen die Sammlung und ihre verschiedenen Perspektiven auf die Bedeutung des internationalen Grünen New Deal vor.

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Wir befinden uns inmitten mehrerer Ausnahmezustände: öffentliche Gesundheit, klimaökologische und politisch-wirtschaftliche. Dies eine Krise zu nennen, fühlt sich wie eine Untertreibung an.

Aber es fühlt sich auch unpräzise an. Die wenigen Reichen haben nicht nur den Sturm überstanden, sondern auch ihre wirtschaftliche Position gestärkt; allein die US-Milliardäre haben im ersten Monat der Pandemie ihr Vermögen um 282 Milliarden Dollar aufgestockt. Inzwischen sieht sich ein zunehmender Teil der Menschheit mit Bedingungen auf Leben und Tod konfrontiert, die noch lange nach Abklingen des Virus andauern werden. Dieses Schicksal ist nicht vorherbestimmt. Soziale Bewegungen, fortschrittliche Politik und internationale Solidarität könnten das Pendel in eine andere Richtung lenken. Doch unabhängig davon, welche Kräfte die Oberhand gewinnen, steht in unserer gegenwärtigen Situation viel auf dem Spiel. Die Frage, was zu tun ist, hat sich noch nie so folgenreich angefühlt wie heute.

Das Paradoxe an solchen Momenten ist, dass sie sowohl zu lang als auch zu kurz sind. Die Covid-19-Pandemie hat bereits zu lange angedauert: Eine stärkere internationale Koordinierung und Investitionen im Bereich der öffentlichen Gesundheit hätten das Virus eindämmen und seine Zahl der Todesopfer auf Tausende begrenzen können. Die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 sind nun weltweit zu spüren. Die Abriegelung ist lediglich der erste Schritt; da die Arbeitslosigkeit neue Höhen erreicht, dehnt sich der Horizont der Krise aus, ihr Ende und ihre Auswirkungen sind nicht absehbar.

Als Gelegenheiten für eine radikale Erneuerung sind Momente wie dieser jedoch zu kurz. Blinzeln Sie, und es ist vorbei, und jemand anderes wird das Regelwerk geschrieben haben. Der Kampf um die soziale Ordnung in der Welt nach dem Coronavirus ist bereits im Gange. In Sitzungssälen, die sich der öffentlichen Kontrolle entziehen, sind diejenigen, die in den letzten Jahrzehnten den Löwenanteil erobert haben, damit beschäftigt, Mechanismen zur Sicherung ihrer Privilegien auf Kosten aller anderen zu schaffen. Diese Pläne werden unser Leben für eine Generation prägen – und uns in ein Wirtschaftsmodell einbinden, das über Jahrhunderte das Schicksal unseres Planeten bestimmen wird. Wir haben nur ein enges Fenster, in dem wir die politische Arena beeinflussen und den politischen Entscheidungsprozess gestalten können.

Und das werden wir auch tun. Mit der Pandemie stehen Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt derzeit vor der gleichen Herausforderung, wenn auch mit sehr unterschiedlichen Ressourcen. Von diesem Zeitpunkt an wird Covid-19 die Ungleichheiten in der Welt, sowohl innerhalb als auch zwischen den Nationen, nur noch vertiefen. Wenn wir diesen seltenen Moment einer gemeinsamen Krise nicht nutzen, ist es wahrscheinlich, dass der globale Norden wieder auf die Beine kommt und sich weigert, Ressourcen umzuverteilen oder die erdrückende Staatsverschuldung eines globalen Südens zu lindern, der noch immer gegen das Virus und seine wirtschaftlichen Folgen ankämpft – eine Weigerung, die sehr wahrscheinlich mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen zur weiteren Einschränkung der grenzüberschreitenden Migration einhergeht.

All dies, um zu sagen: So merkwürdig es auch klingt, unsere Politik wird vielleicht nie fruchtbarer für den Internationalismus sein, als sie es jetzt ist.

Das ist der Geist, in dem wir diese Sammlung zusammengestellt haben. Ziel ist es, die Komponenten eines internationalen Grünen New Deal aufzuspüren: ein Gespräch darüber zu beginnen, was er beinhalten sollte und was nicht, was wir von denjenigen lernen können, die an so vielen verschiedenen Orten der Welt bereits so viel Arbeit investiert haben, und wie wir eine robuste internationale institutionelle Struktur aufbauen können, um diese Bemühungen zu unterstützen, die Kommunikation und das Lernen zwischen ihnen zu koordinieren und neue Infrastrukturen zu schaffen, die ihnen und anderen die Solidarität und Unterstützung bieten können, um diese Bemühungen auszuweiten und zu vertiefen und neue, noch zu leistende Arbeit zu initiieren.

Unsere Vision für einen Grünen New Deal ist in zweifacher Hinsicht international: erstens gibt es ohne globale Zusammenarbeit keinen Weg zu einer massiven Reduzierung der globalen Kohlenstoffemissionen, und zweitens ist die Verbreitung von GND-Experimenten über Grenzen hinweg für die Verwirklichung von Klimagerechtigkeit überall von wesentlicher Bedeutung.

"Die GND steht für das Prinzip offener und vernetzter Daten im Internet und konzentriert sich auf Normdaten zu kulturellen und wissenschaftlichen Sammlungen, Objekten und Akteuren. Ziel der Convention ist es, sich über Ideen, Anwendungen und Projekte rund um die GND auszutauschen und die Zusammenarbeit mit Online-Communities, Verlagen, Hochschulen und Autoren zu fördern."

Diese beiden Sinne des Internationalismus nähren sich gegenseitig. Grundlegende Transformationen der Weltordnung, vom Schuldenerlass bis zur gerechten Verteilung grüner Technologie, sind notwendige Grundlagen für nationale und subnationale Green New Deals – insbesondere im globalen Süden, wo Finanzen und Souveränität durch die bestehende geopolitische Architektur brutal eingeschränkt werden. Auf der anderen Seite müssen die innovativen Ideen, wie dieser Wandel in Gang gesetzt werden kann, aus konkreten, gelebten Erfahrungen mit kollektiver Organisation und Klimapolitik hervorgehen, die das Leben der einfachen Menschen in Städten, Provinzen und Ländern auf der ganzen Welt verbessern.

Die Sammlung wird eine Vielzahl von Perspektiven enthalten, die ein breites Spektrum von Anliegen abdecken. Von der Zentralbank über die Verschuldung bis hin zum Verlust der biologischen Vielfalt – die Beiträge werfen Licht darauf, wie wir die Welt nach Covid-19 zurückerobern könnten. Wir haben sie nicht gefiltert, um einen Standpunkt oder eine strategische Priorität darzustellen, sondern wir haben die Menschen eingeladen, Ideen an verschiedenen Fronten des politischen Kampfes zu skizzieren, die auf ihrem eigenen Wissen und ihrer eigenen Erfahrung beruhen. So dringend wie das Handeln im Moment ist, ist es auch eine Zeit für Ideen – neue Ideen, frische Kritik am Bekannten, die Wiederbelebung hilfreicher und hoffnungsvoller Dinge, die einige von uns vielleicht vergessen haben oder denen einige von uns noch nie begegnet sind.

Die Sammlung beginnt mit Mike Davis‘ weitreichender Analyse der aktuellen Konjunktur, „C’est La Lutte Finale“,   |||  bevor er zu Beiträgen von Denkern wie Jayati Ghosh und James Galbraith, Aktivisten wie Carola Rackete und dem Nationalen Koordinierungsteam des brasilianischen Movimento dos Antingidos por Barragens übergeht. In diesen Beiträgen wird analysiert, wo wir stehen und was die bestehenden Institutionen tun sollten, um den aktuellen Notstand anzugehen – Fragen, die ein Internationaler Grüner New Deal kurzfristig angehen muss.   |||  In den kommenden Tagen werden wir aussagekräftige Diskussionen über die längerfristige Entwicklung veröffentlichen, darunter Untersuchungen zur Rolle der Technologie und der digitalen Kommunikation, zur Energiewende in Lateinamerika, zur städtischen Klimapolitik, zum Völkerrecht und zur sozialisierten Finanzverwaltung.

Letztendlich sind die Beiträge natürlich alles andere als umfassend, sondern ein work in progress. Mehr Stimmen – und ein immer breiteres Spektrum von Stimmen – werden notwendig sein, um das Paradigma des internationalen Grünen New Deal zu entwickeln. Und während die Sammlung im Laufe der Zeit aufgebaut wird, wird sie hoffentlich die notwendige Breite und Tiefe der vor uns liegenden Arbeit besser widerspiegeln. Aber es steht zu viel auf dem Spiel, um nicht in Gang zu kommen und die Ideen, die helfen können, eine internationale Bewegung anzutreiben. Es ist unbedingt notwendig, jetzt damit zu beginnen, bevor die Regeln ohne uns geschrieben werden.
Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

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Covid19 hat eines deutlich gemacht: Internationalismus ist kein Luxus. Er ist eine Notwendigkeit.

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Die Ökonomin Jayati Ghosh erklärt, wie wir die globale Wirtschaftsarchitektur verändern können, um einen globalen grünen New Deal zu ermöglichen.

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Lange bevor die Covid-19-Pandemie die Welt heimsuchte, wussten wir, dass unsere Krisen im Wesentlichen globaler Natur waren.

Bei den Forderungen nach einem „Globalen Grünen New Deal“ ging es nie um irgendeine utopische Vision oder eine naive Wahrnehmung des globalen Zusammenlebens: Gemeinsame und koordinierte globale Anstrengungen sind notwendig, um das Überleben des Planeten und des menschlichen Lebens auf ihm zu sichern.

Aber die Covid-19-Pandemie macht die Dringlichkeit des Internationalismus deutlich – und das nicht nur durch die schiere Schnelligkeit und Wucht der globalen Ausbreitung der Krankheit. Die Entwicklung der Pandemie, die nationalen politischen Reaktionen und die wirtschaftlichen Auswirkungen zeigen, wie solche Prozesse die Ungleichheiten zwischen und innerhalb von Ländern dramatisch verschärfen können und auch, dass innerhalb eines Landes einfach keine Lösungen gefunden werden können.  ||gw: ?||

Die aus der Pandemie resultierende starke Zunahme der globalen Ungleichheit wäre zu erwarten gewesen, aber dennoch haben sie in ihrer Geschwindigkeit und Intensität verblüffend zugenommen. Abgesehen von China (wo die Infektion ihren Ursprung hatte und das einige zermürbende Monate durchmachte, sich aber inzwischen deutlich erholt hat), sind die Entwicklungsländer massiv und unverhältnismäßig stark betroffen. In den meisten Fällen sind die Auswirkungen nicht auf die Ausbreitung der Krankheit zurückzuführen: Die meisten dieser Länder sind noch nicht zu Epizentren des Ausbruchs geworden und weisen im Allgemeinen niedrigere Ansteckungsraten auf als einige Länder in Europa und einige Gebiete der Vereinigten Staaten. Vielmehr war dies bisher in erster Linie eine wirtschaftliche Katastrophe für die Entwicklungsländer: ein perfekter Sturm aus einbrechenden Export- und Tourismuseinnahmen, dramatische Umkehrungen der Kapitalströme und Währungsabwertungen, die zu den Problemen des Schuldendienstes gegenüber dem Ausland beigetragen haben. Da die Entwicklungs- und Schwellenländer als Gruppe im Jahr 2020 rund 1,6 Billionen Dollar Schuldenrückzahlungen zu leisten haben (von denen 415 Milliarden Dollar von Ländern mit niedrigem und niedrigem mittleren Einkommen zu zahlen sind), ist es mehr als wahrscheinlich, dass viele Länder selbst dann, wenn ihre Devisenzuflüsse zusammengebrochen sind, zum Zahlungsausfall gezwungen werden.

Die Eindämmungsstrategien von Covid-19 haben in vielen, wenn nicht sogar in den meisten Entwicklungsländern auch Lockdowns mit sich gebracht, mit Folgen für eine starke Zunahme der inländischen Ungleichheit. Die verheerendsten materiellen Auswirkungen haben bereits die informellen Arbeiterinnen und Arbeiter zu spüren bekommen, die mit einem düsteren Spektrum an Wahrscheinlichkeiten des Verlustes ihrer Existenzgrundlage konfrontiert sind, von sinkenden Einkommen bei den Selbständigen bis hin zu Arbeitsplatzverlusten bei den abhängig Beschäftigten. Diese werden in den kommenden Monaten wahrscheinlich noch viel schlimmer werden. Dennoch haben außer in nur wenigen Ländern nur sehr wenige Regierungen starke Maßnahmen zur Bewältigung dieser Auswirkungen erklärt – und lassen damit Kräfte frei, die für arme Menschen auf der ganzen Welt noch verheerender sein könnten. Im schlimmsten Fall könnte dies sogar bedeuten, dass noch mehr Menschen an Hunger und der Unfähigkeit, andere Probleme als die des Virus zu behandeln, sterben. Der Anteil der Arbeitnehmer, die direkt und unmittelbar unter einer Abriegelung leiden würden, ist enorm. Weltweit sind mehr als 60 Prozent aller Arbeitsplätze informell, und der größte Teil davon entfällt auf Unternehmen, die selbst in Krisenzeiten selten, wenn überhaupt, in den Genuss von staatlichen Subventionen oder Schutzmaßnahmen kommen. In den Entwicklungsländern liegt der Anteil sogar noch höher – 70 Prozent -, so dass zwei von drei Arbeitnehmern informell sind und wenig oder gar keinen sozialen Schutz genießen, der es ihnen ermöglicht, eine Periode erzwungener Untätigkeit ohne Bezahlung zu überstehen.

Ein solcher Einkommens- und Beschäftigungseinbruch wird natürlich im Laufe der Zeit schwerwiegende Auswirkungen in Form von negativen Multiplikatoreffekten auf die Gesamtnachfrage haben, so dass diese Probleme noch lange nach Aufhebung der Sperrzeiten fortbestehen werden. Gleichzeitig haben sich die Blockaden auch auf das Angebot ausgewirkt und sowohl die Produktion als auch den Vertrieb gestört. Die Lieferketten werden also Zeit brauchen, um sich zu erholen, wenn sie sich überhaupt erholen. Dies wiederum bedeutet, dass die meisten Entwicklungsländer in absehbarer Zeit nicht mit einer deutlichen Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Aussichten rechnen können. Darüber hinaus haben mehrere Regierungen in fortgeschrittenen Ländern aufgrund der Krise plötzlich erkannt, dass monetarisierte Defizite nicht inflationär sein müssen, während in den Entwicklungsländern die fiskalischen Zwänge durch externe Zwänge verstärkt werden. Mit anderen Worten, der fiskalische Spielraum ist viel begrenzter, selbst wenn sie ihre eigene Währung frei drucken können.

Dies bedeutet im Grunde genommen, dass außergewöhnliche nationale und internationale Maßnahmen erforderlich sind, wenn die gegenwärtige außergewöhnliche Situation nicht die größte wirtschaftliche Depression auslösen soll, die die Welt je erlebt hat. Dazu bedarf es nationaler Führungspersönlichkeiten, die Visionen haben und zur Zusammenarbeit bereit sind – und beides scheint derzeit leider zu fehlen. Aber wenn diese Kombination irgendwie erreicht werden könnte, müssen sofort mehrere Schritte unternommen werden, um die Weltwirtschaft wiederzubeleben und die Probleme im Bereich der öffentlichen Gesundheit anzugehen, die die Pandemie in den Vordergrund gerückt hat. Wenn es gelingt, den Zusammenbruch einzudämmen, werden noch viel drastischere Maßnahmen erforderlich sein, die die Wirtschaftstätigkeit neu ausrichten würden, um sie nachhaltiger und ökologisch ausgewogener zu gestalten und gleichzeitig die höchst ungleiche globale Wirtschafts- und Finanzarchitektur zu verändern, um gerechtere und gerechtere Ergebnisse zu erzielen.

Da die Angelegenheit so dringend ist, können wir uns nicht den Luxus leisten, alternative Verbände oder Organisationen zur Bewältigung dieser globalen Herausforderungen aufzubauen. Folglich müssen wir trotz vieler berechtigter Bedenken hinsichtlich ihrer Funktionsweise mit den bestehenden internationalen Institutionen vorlieb nehmen, um sie irgendwie für die Bewältigung des Ausmaßes der Herausforderung fit zu machen.   || gw: ~ !||Dies ist eindeutig ein Problem, da die multilateralen Wirtschaftsorganisationen (IWF, Weltbank und WTO) bisher wenig Anlass zu Optimismus gegeben haben, dass sie von den Großmächten entweder vernünftig oder weniger beeinflusst werden. Aber wir können die Fehler, die nach der Krise von 2008 gemacht wurden, nicht wiederholen, indem wir einfach die großen Akteure des globalen Kapitalismus retten, ohne Bedingungen zu stellen, die sie rechenschaftspflichtiger und sozial verantwortlicher machen würden.

Glücklicherweise sind selbst innerhalb der bestehenden internationalen Finanzarchitektur einige dringend erforderliche Sofortmaßnahmen möglich. Die erste ist die sofortige Ausgabe von Sonderziehungsrechten (SZR) durch den IWF. SZR sind zusätzliche Reserveguthaben (bestimmt als ein gewichteter Korb von fünf Hauptwährungen) zur Ergänzung der offiziellen Devisenreserven der Länder. Sie sind von entscheidender Bedeutung, da sie ohne zusätzliche Kosten zusätzliche Liquidität schaffen und entsprechend der Quote jedes Landes im IWF verteilt werden, so dass sie nicht nach Belieben eingesetzt werden können und nicht anderen Arten von Konditionalität oder politischem Druck unterliegen. (Es stimmt zwar, dass der IWF vor kurzem in Ungnade gefallen ist, indem er der Regierung Venezuelas den Zugang zu seiner eigenen Quote verwehrt hat, aber eine solche offenkundig politische Verwendung von SZR-Guthaben ist nicht durch die IWF-Satzung vorgeschrieben und sollte verurteilt und verboten werden. Mindestens 1-2 Billionen SZR müssen geschaffen und verteilt werden). Die Bedeutung der SZR-Ausgabe besteht darin, dass sie allen Mitgliedsländern ohne Konditionalität zufließt und nicht in Form von zinspflichtigen Darlehen erfolgt.

Damit wird ein enormer Beitrag dazu geleistet, dass auch nach der Aufhebung der Sperrfristen die globalen internationalen Wirtschaftstransaktionen nicht einfach aufgefressen werden und dass insbesondere die Entwicklungsländer am internationalen Handel teilnehmen können. Fortgeschrittene Volkswirtschaften, die über Reservewährungen verfügen, müssen diese viel seltener einsetzen, aber sie können eine Lebensader für Schwellen- und Entwicklungsländer sein und zusätzliche Ressourcen zur Bekämpfung der Pandemie und der wirtschaftlichen Katastrophe bereitstellen. Gegenwärtig spielen die von der US-Notenbank bereitgestellten Swap-Linien die stabilisierende Rolle bei globalen Wirtschaftstransaktionen. Dies ist jedoch weit weniger wünschenswert als die Ausgabe von Sonderziehungsrechten (sie war auch die Hauptstütze nach der globalen Finanzkrise von 2008), da es sich dabei nicht um eine normbasierte multilaterale Vereinbarung, sondern um eine unilaterale Entscheidung der US-Notenbank handelt, die wiederum strategische nationale Interessen widerspiegelt und globale Machtungleichgewichte verstärkt – und das alles zu einem Zeitpunkt, an dem die USA gezeigt haben, dass sie für eine globale Führungsrolle absolut ungeeignet sind.

Obwohl der IWF schon immer die Macht hatte, SZRs zu schaffen, wurden sie bisher nur in sehr geringem Maße als Instrument zur Erhöhung der globalen Liquidität eingesetzt. Bislang wurden nur 204 Milliarden SZR geschaffen und verteilt (rund 281 Milliarden US-Dollar). Von diesen 176 Milliarden SZR wurden 2009 zugeteilt, um den Ländern bei der Bewältigung der Nachwirkungen der globalen Finanzkrise zu helfen. Doch diese Beträge sind im Verhältnis zu den globalen Transaktionen winzig: 2018 belief sich allein der Welthandel auf rund 19,5 Billionen US-Dollar, während die Bruttokapitalströme ein Vielfaches davon ausmachten. Die Zurückhaltung, die Ausgabe von SZR zu erhöhen, beruhte in der Regel auf der Angst, die Inflation zu schüren. Aber die Weltwirtschaft erlebte gerade mehr als ein Jahrzehnt der größten Liquiditätszunahme aller Zeiten aufgrund der „quantitativen Lockerung“ der US-Notenbank, und noch immer kämpften die fortgeschrittenen Volkswirtschaften wegen der überall gedrückten Nachfrage eher gegen Deflation als gegen Inflation. Eine massive Erhöhung der Sonderziehungsrechte zum jetzigen Zeitpunkt würde aus dem gleichen Grund nicht zu einer globalen Inflation führen. Wenn überhaupt, dann könnte eine Unterbrechung der Versorgungskette zu spezifischen Versorgungsengpässen und damit zu einer kostentreibenden Inflation führen. Wenn aber einige der durch die SZR-Ausgabe freigesetzten Ressourcen dazu beitragen können, Lieferengpässen entgegenzuwirken, dann wäre auch das kein Problem. Da solche Engpässe aufgrund der Versorgungsengpässe zwangsläufig entstehen, sind gezielte öffentliche Ausgaben zur Verringerung oder Beseitigung solcher Engpässe, insbesondere bei Massenkonsumgütern und erforderlichen Investitionen, von entscheidender Bedeutung.

Die zweite dringende internationale Priorität ist die Bewältigung des Problems der Auslandsverschuldung. Es sollte ein sofortiges Moratorium oder einen Stillstand aller Schuldenrückzahlungen (sowohl Kapital als auch Zinsen) für mindestens die nächsten drei Monate geben, da die Länder mit der Ausbreitung der Krankheit und den Lockdown-Effekten zurechtkommen müssen. Dieses Moratorium sollte auch sicherstellen, dass in diesem Zeitraum keine Zinszahlungen anfallen. Einige Länder (wie Argentinien) haben dies einseitig für einen Teil ihrer Auslandsschulden angekündigt, die durch nationale Gesetze geregelt sind. Aber um dies auf alle Auslandsschulden auszudehnen – und damit auch andere Länder dazu in der Lage sind – ist eine gewisse internationale Koordination erforderlich. Eine Reihe hochrangiger Ökonomen und Finanziers (darunter der ehemalige Chef der Credit Suisse) haben ein zweijähriges Moratorium für die Rückzahlung der afrikanischen Schulden vorgeschlagen. Man könnte argumentieren, dass dies lediglich eine Anerkennung der Realität ist, da nur sehr wenige Entwicklungsländer in der Lage sein werden, ihre Kredite zu bedienen, wenn fast alle Devisenzuflüsse tatsächlich gestoppt sind. Wie dem auch sei, wenn in der heutigen Weltwirtschaft alles andere auf Eis liegt, warum sollte es bei der Schuldentilgung anders sein? Sicherlich sollten auch sie auf Eis gelegt werden.

Aber dies ist nur eine vorübergehende Maßnahme, mit der wir die Dose auf den Weg bringen wollen. Irgendwann wird eine substanzielle Umschuldung erforderlich sein. Es besteht die reale Gefahr, dass diese Nachsicht auf große Unternehmen ausgedehnt wird, nicht aber auf staatliche Schuldner: Es ist absolut unerlässlich, einen sehr substanziellen Schuldenerlass vorzusehen, insbesondere für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Noch einmal: Auch wenn einige Länder aufgrund der außergewöhnlichen Umstände versuchen können, ihre Auslandsschulden zu erlassen, entstehen den einzelnen Ländern dadurch Kosten, und eine internationale Koordinierung ist unerlässlich, um diese Kosten zu minimieren.

Die dritte unmittelbare Politik, die in vielen Ländern, insbesondere in den Schwellenländern, die einen dramatischen Umschwung der Kapitalströme erlebt haben, erforderlich ist, ist die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen, um die Blutung zu stoppen. Diese müssen eingeführt werden, um den Anstieg der Kapitalabflüsse einzudämmen, die Illiquidität aufgrund von Ausverkäufen in den Schwellenländern zu verringern und den Rückgang der Währungs- und Vermögenspreise aufzuhalten. Andernfalls werden die Kapitalabflüsse zusätzlich zum Rückgang der Exporteinnahmen zu solch massiven Abwertungen der Währungen der Schwellenländer führen, dass ein Großteil des internationalen Handels einfach unerreichbar wird, während die inländischen Aktien- und Anleihemärkte leicht ins Trudeln geraten könnten, was weitere inländische wirtschaftliche Schmerzen verursachen würde. Dies wird den wirtschaftlichen Niedergang nicht nur in diesen Ländern, sondern auch im Welthandel nur beschleunigen. Noch einmal: Da es für einzelne Länder schwieriger ist, die notwendigen Kapitalkontrollen durchzusetzen, wäre eine gewisse Zusammenarbeit (wenn auch zu diesem Zeitpunkt nur auf regionaler Ebene) unerlässlich.

Die vierte wichtige Maßnahme erfordert eine Änderung der Einstellung zur öffentlichen Gesundheit in fast allen Ländern. Jahrzehnte neoliberaler politischer Hegemonie haben zu einem drastischen Rückgang der Pro-Kopf-Ausgaben für die öffentliche Gesundheit sowohl in reichen als auch in armen Ländern geführt. Es ist nun mehr als offensichtlich, dass dies nicht nur eine ungleiche und ungerechte, sondern eine dumme Strategie war: Es bedurfte einer ansteckenden Krankheit, um den Punkt zu verdeutlichen, dass die Gesundheit der Elite letztlich von der Gesundheit des ärmsten Mitglieds der Gesellschaft abhängt, und diejenigen, die für eine Senkung der öffentlichen Gesundheitsausgaben und die Privatisierung der Gesundheitsdienste eintraten, taten dies auf eigene Gefahr. Es hat sich auch gezeigt, dass dies auch auf globaler Ebene zutrifft, so dass der gegenwärtige pathetisch-nationalistische Streit um den Zugang zu Schutzausrüstung und Medikamenten ein völliges Unwissen über das Wesen der Bestie verrät. Diese Krankheit wird nicht unter Kontrolle gebracht werden können, wenn dies nicht überall geschieht, und deshalb ist internationale Zusammenarbeit einmal mehr nicht nur wünschenswert, sondern absolut notwendig.

Wenn es nicht gelingt, diese dringenden Probleme mit der erforderlichen Schnelligkeit und Koordination anzugehen, kann dies verheerende Auswirkungen haben. Sie könnte sogar zu weiterem Unheil führen, das sich in Kriegen und anderen Katastrophen äußert, die die gegenwärtige Gesundheitspandemie und den wirtschaftlichen Abschwung noch verschlimmern. Nur wenn die Extremsituation angemessen verstanden wird, kann der erforderliche politische Wille gefunden werden.

Wenn die Menschheit überleben und noch größere Katastrophen verhindern will, wie sie durch den Klimawandel und andere ökologische Kräfte hervorgerufen werden können, müssen wir natürlich den Kurs der Weltwirtschaft weiter überdenken, die Ungleichheiten zwischen und innerhalb der Länder angehen, die bereits verursachten Umweltschäden bewältigen und verringern. Dies wird viel grundlegendere Veränderungen der globalen Architektur erfordern, die nicht den bestehenden rechtlichen und quasi-rechtlichen Strukturen verpflichtet sind, die der neoliberalen Globalisierung zugrunde liegen, sondern diese grundlegend zu verändern suchen.
Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Gabriele Weis

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20.3.2020             >>> de/en PDF

 

 

 

 

Einladung zur _ PROGRESSIVEN INTERNATIONALE !

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pi

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Bewegung
Wir verbinden, unterstützen und mobilisieren Aktivist*innen aus der ganzen Welt.
Jede Woche teilen wir Ressourcen, veranstalten Schulungen und Diskussionen, die die Mitglieder der Progressiven Internationale zusammenbringen.
Werde Mitglied und Teil der Bewegung!
Plan /Blueprint
Wir entwickeln einen Plan zur Reform derjenigen Institutionen, die sich auf
unser aller Leben, unsere Gemeinden und unseren Planeten auswirken.  
Die Progressive Internationale bringt Aktivist*innen und Expert*innen 
zusammen, um die Politik und Prinzipien einer progressiven internationalen Ordnung zu entwickeln.
Entdecke unten unsere ersten Ideen für den Plan!

>>> mir wichtige Texte in de<>en >>>
Syndikat
Wir sind ein Nachrichtensyndikat für die progressiven Kräfte der Welt.
Jeden Tag übersetzt das Syndikat Geschichten, Essays und Erklärungen von 
Mitgliedern der Progressiven Internationale sowie von Partnerpublikationen.
Unser Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven auf internationalen Fragen zu verbreiten. Eine 
Veröffentlichung im Syndikat bedeutet nicht, dass die Progressive Internationale die da

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Im Dezember 2018 riefen die Bewegung Demokratie in Europa (Democracy in Europe Movement, DiEM25) und das Sanders Institute alle progressiven Kräfte der Welt dazu auf, eine gemeinsame Front zu bilden.

„Es ist an der Zeit, dass sich die Progressiven dieser Welt vereinen.“

Die Progressive Internationale ist die Antwort auf diesen Appell. Wir vereinen, organisieren und mobilisieren progressive Kräfte für eine gemeinsame Vision einer anderen Welt.

Werde jetzt Mitglied!

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Unsere Vision

Die Welt, nach der wir streben ist:

  • Demokratisch. Alle Menschen haben die Macht, ihre Gesellschaft und deren Institutionen zu gestalten.
  • Dekolonisiert. Alle Nationen bestimmen, frei von Unterdrückung, ihre gemeinsame Zukunft.
  • Gerecht. Gesellschaftliche Ungleichheiten werden beseitigt und unsere gemeinsame Vergangenheit aufgearbeitet.
  • Egalitär. Die Gesellschaft dient den Vielen, nicht bloß den Wenigen.
  • Befreit. Alle Menschen genießen gleiche Rechte, Anerkennung und Macht.
  • Solidarisch. Der Kampf eines jeden ist der Kampf aller Anderen.
  • Nachhaltig. Die planetarischen Grenzen werden respektiert und gefährdete Gruppen beschützt.
  • Ökologisch. Die Gesellschaft wird mit ihrer Umwelt in Einklang gebracht.
  • Friedlich. An die Stelle der Kriegsgewalt tritt die Diplomatie.
  • Postkapitalistisch. Jede Form der Arbeit erhält ihre angemessene Anerkennung. Der Arbeitsfetisch wird abgeschafft.
  • Wohlhabend. Armut wird beseitigt und eine Zukunft des gemeinsamen Wohlstands investiert.
  • Vielfältig. Wir feiern Verschiedenheit als Stärke.

 

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Kontakt

Fragen oder Anmerkungen kannst du gerne an folgende E-Mail-Adresse richten: info@progressive.international. Ein Mitglied unseres Teams wird sich bei dir melden.

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Rat

Der Rat ist für die strategische Ausrichtung der Progressiven Internationale verantwortlich.

Im September wird der Rat – sofern es die Pandemie zulässt – zum Eröffnungsgipfel in Reykjavik, Island, zusammenkommen, der von der isländischen Premierministerin und der Links-Grünen Bewegung ausgerichtet wird.

Mehr Informationen über die Mitglieder des Rates finden sich hier.

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. . .  die Europäer unter ihnen:
Miatta Fahnbulleh, United Kingdom (UK)
Srećko Horvat, Croatia
Katrín Jakobsdóttir, Iceland
John McDonnell, United Kingdom (UK)
Joacine Katar Moreira, Portugal
Carola Rackete, Germany
Asad Rehman, United Kingdom (UK)
Apolena Rychlíková, Czechia
Alexey Sakhnin, Russia
Yanis Varoufakis, Greece
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Noam ChomskyUSA — Noam Chomsky gilt als Begründer der modernen Sprachwissenschaft. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter Kyoto Prize in Basic Sciences, die Helmholtz Medal and die Ben Franklin Medal in Computer and Cognitive Science. Seit dem Herbst 2017 ist Chomsky an der University of Arizona. Er kam vom Massachusetts Institute of Technology, wo er seit 1955 arbeitete und als Professor am Institut tätig war, später als emeritierter Professor.

Hilda Heine — Marshall Islands — Hilda Heine ist Senatorin für das Aur Atoll, Republik der Marshall-Inseln. Sie war von 2016 bis 2020 Präsidentin des RMI und davor Bildungsministerin. Als RMI-Präsidentin brachte Heine das Thema Klimawandel, eine existenzielle Bedrohung für die Völker der Marshall-Inseln und andere Menschen in ähnlichen Situationen, auf die internationale Bühne, um deren Geschichte zu erzählen und andere für die RMI und die Schwierigkeiten, denen sie aufgrund des Klimawandels gegenübersteht, zu sensibilisieren.

Ece TemelkuranTurkey — Ece Temelkuran ist eine der bekanntesten Autor*innen und politischen Kommentator*innen der Türkei. Sie schreibt für den Guardian, die New York Times, den New Statesman und den Spiegel. Ihr kürzlich erschienener Roman Women Who Blow on Knots gewann den ersten Preis des Edinburgh International Book Festival 2017. Sie ist Trägerin des PEN Translate Award, the New Ambassador of Europe Prize und der “Ehrenbürgerschaft” der Stadt Palermo für ihre Arbeit im Namen unterdrückter Stimmen.

Gael García BernalMexico — Gael García Bernal ist Schauspieler. Am Anfang seiner Karriere trat er mit seinen Eltern in Mexiko in Bühnenproduktionen auf und studierte später an der Central School for Speech and Drama in London. Er ist Mitbegründer und Präsident von Ambulante, einem umherziehenden, gemeinnützigen Dokumentarfilmfestival, das Dokumentarfilme in Mexiko und im Ausland fördert. Vor kurzem hat er zusammen mit Diego Luna seine neue Produktionsfirma La Corriente del Golfo eröffnet.

Áurea Carolina — Brazil — Áurea Carolina ist Bundesabgeordnete des Bundesstaates Minas Gerais (BR) und mit der Sozialismus- und Freiheitspartei (PSOL) affiliert. Áurea ist Teil der kommunalistischen Muitas-Bewegung, der #partidA (einer informellen Partei, die sich der Wahl von Frauen in politische Ämter widmet) und des Netzwerks Ocupa Política (das sich für die Förderung der Besetzung der institutionellen Politik durch progressive Aktivist*innen einsetzt). Zusammen mit Andréia de Jesus, Bella Gonçalves und Cida Falabella nimmt sie an der “Gabinetona” teil, einem Forum, in dem vier parlamentarische Mandatsträger zusammen arbeiten.

Celso Amorim — Brazil — Celso Amorim ist der bisher dienstälteste Außenminister Brasiliens (1993-1994 und 2003-2010). Er diente auch als Verteidigungsminister (2011-2014). Amorim ist nach wie vor im akademischen Leben und als Persönlichkeit des öffentlichen Lebens aktiv und hat eine Reihe von Büchern und Artikeln zu Themen von der Außenpolitik bis zur Kultur verfasst.

Renata Ávila — Guatemala — Renata Ávila ist eine internationale Menschenrechtsanwältin. Sie ist 2020 Stanford Race and Technology Fellow am Center for Comparative Studies in Race and Ethnicity. Sie ist Vorstandsmitglied für Creative Commons, das Common Action Forum, Cities for Digital Rights, Article 19 Mexico & Central America und ein Trustee der Digital Future Society. Sie ist auch Mitglied des Koordinierungskollektivs von DiEM25.

Srecko Horvat — Croatia — Srećko Horvat ist ein Philosoph. In den letzten zwei Jahrzehnten war er in verschiedenen Bewegungen aktiv. Er war Mitbegründer des Subversive Festival in Zagreb und gründete zusammen mit Yanis Varoufakis DiEM25. Er veröffentlichte mehr als ein Dutzend Bücher, die in 15 Sprachen übersetzt wurden, zuletzt Poetry from the Future, Subversion!, The Radicality of Love and What Does Europe Want?

Carola Rackete — Germany — Carola Rackete studierte Nautik in Elsfleth und Naturschutzmanagement in Ormskirk, England. Sie hat hauptsächlich auf Polarforschungsschiffen gearbeitet und acht Saisons in der Antarktis verbracht. Seit 2016 arbeitet sie ehrenamtlich auf Schiffen und Flugzeugen von NGOs im zentralen Mittelmeer und wurde 2019 als Kapitänin der SEA-WATCH 3 verhaftet, weil sie in einen italienischen Hafen einlief, um eine Gruppe geretteter Flüchtlinge zu schützen.

Yanis Varoufakis — Greece — Yanis Varoufakis ist Mitglied des griechischen Parlaments und Generalsekretär von MeRA25. Er ist Mitbegründer von DiEM25 und ehemaliger Finanzminister Griechenlands. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter Adults in the Room und The Weak Suffer What They Must?.

John McDonnell — UK — John McDonnell ist Parlamentsabgeordneter für Hayes und Harlington. Von 2015 bis 2020 diente er unter Parteichef Jeremy Corbyn als Schattenkanzler des Finanzministeriums.

Andres Arauz — Ecuador — Andres Arauz ist ehemaliger Wissensminister Ecuadors und ehemaliger Generaldirektor der Zentralbank. Er ist ein Gründungsmitglied des Dollarization Observatory und ehemaliges Vorstandsmitglied der im Entstehen begriffenen Bank des Südens. Gegenwärtig ist er als Doktorand an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko, UNAM, in Mexiko-Stadt ansässig.

Alicia Castro — Argentina — Alicia Castro ist eine argentinische Diplomatin. Sie arbeitete als argentinische Botschafterin im Vereinigten Königreich von 2012 bis 2016. Davor war sie in Botschafterposten in Venezuela und als nationale Abgeordnete der Provinz Buenos Aires tätig. Castro war Generalsekretärin des argentinischen Verbandes der Aeronavegantes und Gründerin der argentinischen Arbeiterbewegung (MTA).

David Adler — USA — David Adler ist der Allgemeine Koordinator der Progressiven Internationalen, Policy Leader Fellow an der School of Transnational Governance (EUI) und der Policy Koordinator der Bewegung Demokratie in Europa (DiEM25).

Aruna Roy — India — Aruna Roy ist eine indische politische und soziale Aktivistin, die die Mazdoor Kisan Shakti Sangathan mitbegründet hat, eine Basisorganisation im ländlichen Rajasthan.

Nikhil Dey — India — Nikhil Dey ist ein führender indischer Sozialaktivist und Mitbegründer des Mazdoor Kisan Shakti Sangathan (MKSS). MKSS ist eine Volksorganisation und Teil des wachsenden überparteilichen politischen Prozesses in Indien. Die MKSS arbeitet mit Arbeiter*innen und Bäuer*innen in den Dörfern Zentral-Rajasthans zusammen, um partizipatorische demokratische Prozesse zu stärken, so dass die einfachen Bürger*innen ihr Leben in Würde und Gerechtigkeit leben können.

Ertuğrul Kürkçü — Turkey — Ertugrul Kürkçü ist Ehrenvorsitzender der Demokratischen Volkspartei. Er verbrachte 14 Jahre als Gefangener für seinen politischen Aktivismus in der Türkei, danach war er Chefredakteur der “Enzyklopädie des Sozialismus und der sozialen Kämpfe”. Er war einer der Gründer der Partei für Freiheit und Solidarität (ÖDP), der ersten vereinigten linken Partei der Türkei überhaupt, im Jahr 1996. Er wurde 1997 zum ersten Mal ins Parlament gewählt und später mit der HDP bei den Parlamentswahlen 2015 und 2017.

Nick Estes — Nick Estes ist Mitglied des Lower Brule Sioux-Stammes. Er ist Assistenzprofessor in der Abteilung für Amerikastudien an der Universität von New Mexico. Im Jahr 2014 war er Mitbegründer von The Red Nation, einer indigenen Widerstandsorganisation. Von 2017 bis 2018 war Estes als American Democracy Fellow am Charles Warren Center for Studies in American History an der Harvard University tätig. Estes ist Mitglied der Oak Lake Writers Society, einem Netzwerk von indigenen Schriftsteller*innen, das sich für die Verteidigung und Förderung der Souveränität, Kulturen und Geschichte von Oceti Sakowin (Dakota, Nakota und Lakota) einsetzt.

Paola Vega — Costa Rica — Paola Vega ist eine Kongressabgeordnete aus Costa Rica. Sie ist Vorsitzende des Umweltausschusses und Mitglied des Wirtschafts- und Frauenausschusses. Ihre Ziele in Umweltfragen sind die Änderung des Plastikverbrauchs, die Verabschiedung eines neuen und modernen Wassergesetzes, das Verbot der Gas- und Ölförderung und -ausbeutung, die Entwicklung nachhaltiger Fischereipraktiken und die Förderung grüner Unternehmen und Kreislaufwirtschaften.

Scott Ludlam — Australia — Scott Ludlam ist Schriftsteller, Aktivist und ehemaliger Senator der australischen Grünen. Er war vom 2008 bis 2017 im Parlament und von 2015 bis 2017 stellvertretender Vorsitzender seiner Partei. Gegenwärtig arbeitet er als freiberuflicher Forscher und Unruhestifter und schreibt gelegentlich Artikel für Meanjin, The Monthly, Junkee und den Guardian.

Elizabeth Gómez Alcorta — Argentina — Elizabeth Gómez Alcorta ist die Ministerin für Frauen, Geschlecht und Vielfalt in Argentinien. Zuvor war sie mehr als zwanzig Jahre lang als Anwältin tätig und vertrat Opfer des Staatsterrorismus und politische Gefangene. Sie ist auch Professorin an der Universität von Buenos Aires, wo sie Strafrecht lehrt. Sie hat zahlreiche Artikel über Strafrecht, Menschenrechte und Gender veröffentlicht. Sie verfügt über einen Abschluss in Rechtswissenschaften der Universität Buenos Aires und hat ein Postgraduiertenstudium in Jura, Soziologie und Politikwissenschaften absolviert.

Quelle: Progressive International

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Kabinett

Das Kabinett ist das Exekutivorgan der Progressiven Internationale.

Es ist verantwortlich für Entwicklungs-, Planungs- und Personalentscheidungen.

Das Gremium setzt sich aus vier Ratsmitgliedern, einem Mitglied des Sekretariats und einem Mitglied des Gipfel-Koordinationsteams zusammen.

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David Adler, General Coordinator
Andrés Arauz, Council Member
Renata Ávila
Srećko Horvat
Aruna Roy
Halla Gunarsdóttir, Summit Coordinator
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Sekretariat

Das Sekretariat ist das Koordinierungsorgan der Progressiven Internationale.

Es ist verantwortlich für das Tagesgeschäft, die Mitgliederbetreuung und andere administrative Aufgaben.

Die Progressive Internationale stellt derzeit Mitarbeiter*innen ein, um das Sekretariat und seine weltweite Vertretung zu erweitern. Wenn du an einer Bewerbung interessiert bist, dann schreibe bitte eine E-Mail an info@progressive.international mit einer Beschreibung deiner Interessen und Erfahrungen.

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Movement Team (Bewegung)  / movement@progressive.international
Blueprint Team  (Plan)  /  blueprint@progressive.international
Wire Team (Syndikat)  /  wire@progressive.international
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If _ LIVES REALLY WOULD MATTER _ to you . . .

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. . .   d a n n    beschränktest Du Dich   n i c h t    im  wesentlichen  auf  Empörung, auf  sichtbares Nichteinverstanden-Sein, körperliches und parolen-geronnenes ´Zeichen setzen´ . . .

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. . .   d a n n   setztest Du   n i c h t    auf mehr oder minder  wohlfeiles Schimpfen,  auf  Protest und Pranger . . .

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. . .  d a n n    ließest Du Dir  Deine Themen   n i c h t   von denen vorgeben, die eine Politik machen, die Dich empört . . .

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waml

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. . .   d a n n    ginge es Dir   n i c h t    bevorzugt um  irgendein   ´A n t i´. . .

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. . .   d a  n n    stricktest Du   n i c h t    an Feindbildern  zugunsten eines Minimums an Plausibilität für mehr oder minder terroristische Diskreditierungs- und Bekämpfungs-Akte . . .

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. . .   d a n n     setztest Du   n i c h t    wieder und wieder allenfalls aufs vage in Aussicht genommene Einreißen lange entgleister Strukturen  –  auf die noch vagere Hoffnung gar auf  den schon irgendwann irgendwie aus der Asche steigenden Phönix  . . .

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waml

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. . .   d a n n    suchtest Du    w e i t   m e h r    als  Nischen für weniger zerstörerische Lebensformen  als  die heute dominierenden . . .

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. . .   d a n n    k o n z e n t r i e r t e s t   Du  Deine   K r ä f t e   aufs individuelle wie gemeinschaftliche   N e u d e n k e n,   E n t w i c k e l n   und Feiern von    A l t e r n a t i v en   ums   M i t – E r f i n d e n   von und    B a s t e l n   an   auf neue Weise gedeihlichen   O r g a n i s a t i o n s g e f ü g e n   vor Ort wie im Rahmen größerer Gebiete . . .

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. . .   d a n n    f ä n d e   i n   D i r   nahezu unmittelbare   R e s o n a n z ,   wann und wo immer Menschen ihr Wort ausdrücklich an Dich oder andere richten oder eine öffentliche Auseinandersetzung anzustoßen trachten :

Du   h ä t t e s t   nicht nur  F r a g e n,   Du   s t e l l t e s t   sie,   b e r i e t e s t   sie mit anderen und dem, der Dich zu ihnen veranlasst hatte,   t r i e b e s t,   soweit Du irgend könntest,   K l ä r u n g e n    v o r a n   und betriebest   V e r b r e i t u n g    des da Vorgeschlagenen und Diskutierten . . .

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. . .  d a  n n    g e n ü g t e    Dir   d i e   S t r a ß e   als unverzichtbarer Ort politischer Auseinandersetzung und Bewegung   b e i   w e i t e m    n i c h t  . . .

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. . .   d a n n    n u t z t e s t    Du Kommentarfunktionen für konzentrierte Ein- wie Aussortierungs-Rückmeldungen und weitere Klärungsanreize (statt fürs mehr oder minder persönliche Empörung-Ableiten oder Schlagwort-Positionierungen und Begriffs-Klaubereien voller Diskreditierungs-Spiele. . . ), . . . 

. . .   g e w ä n n e s t    Dir selbst fühlbare   S t i m m e   und   R e s o n a n z . . .

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. . .  d a n n    a r b e i t e t e s t    Du  nachfragend,  Beiträge liefernd  und Organisationskeime bildend   e n g a g i e r t e s t   m i t   an einem   D e b a t t e n – N e t z w e r k ,  das die Basis für gemeinsames politisches Neubau-Handeln zu legen und Entwicklungs-Strukturen zu schaffen hätte . . .

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. . . d a n n    f o r d e r t e s t    Du   den   n o t w e n d e n d e n   W a n d e l   n i c h t   n u r,    D u    s e t z t e s t    ihn voller persönlicher Findigkeit und Gestaltungskraft   m i t   i n s   W e r k  . . .
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. . .  d a n n    e n t w i c k e l t e s t    Du   e i n   w a c h e s   A u g e   und   O h r  f ü r   j e d e   R  a n g u n t e r s c h i e d e   e t a b l i e r e n d e    H a l t u n g,   äußere sie sich nun in    e n t w ü r d i g e n d e r    Arroganz, Abschätzungkeit, also der Vorstellung, alles habe sich um mögliche  Auf- und Abstiege zu drehen, um Überleben via Bekämpfung und Ausschaltung, Übertrumpfung . . .

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. . .  d a n n    f  r a g t e s t   Du Dich   s p ä t e s t e n s   j e t z t , warum Du in eben solche Richtungen bisher viel zu wenig bewegst . . .

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24.3.2020  gw/  . . . S  Y S T E M E    A U S –   &   E I N S C H L E I C H E N  . . .

 

MANIFEST BUERGERAUFBRUCH 2020   als PDF

LIVES MATTER !

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LIECHO

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Was immer wir wahrzunehmen vermögen oder auch einfach übersehen :

Es    z ä h l t       a   l   l   e   s :   

´i t    m a t t e r s´!    –     und es berührt, wo es Leben ist, ganz besonders !

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. . .  auch, ja vielleicht sogar gerade, wenn und wo es uns nicht ´passt´!

Denn wenn und wo etwas   z ä h l t    oder  bisher eben    n i c h t    z ä h l t,    berührt es unser eigenes   ´ Z ä h l e n ´   . . .

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Solange wir einander zu unseren   O b j e k t e n    machen,  zu   G e g e n s t ä n d e n    unseres Interesses oder Desinteresses, unserer Liebe oder welcher Gefühle auch immer, unseres Erziehen- & Bilden-Wollens, unserer wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und militärischen Wirkungsabsichten und so fort . . .

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. . .  solange wir auf ständigen   R a n g a b g l e i c h u n g e n    mit unseren sämtlichen Umgebungen bestehen, eifernd darauf bedacht, es gäbe doch bitte noch so einige Ränge unterhalb von uns . . .
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. . .   s o l a n g e     wird   a u ß e r    R ä n g e n     im Grunde    n i c h t s    für uns   z ä h l e n   !

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. . .  L e b e n    in welcher Form immer   n i c h t   . . .
. . .   und    M e n s c h e n l e b e n    gar im Besonderen,   gerade    d o r t,    wo sich Gesellschafts- bzw. Milieu-Zugehörigkeiten in Frage stellen lassen,   s c h o n    gar   n i c h t    !

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rang

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Menschliches Rangdenken entspringt zwar organisatorisch durchaus in begrenztem Umfang gesellschaftlichen Funktionalitäten im Rahmen von Zivilisationsprozessen, die man sich nur hierarchisch vorstellen konnte und mochte . . .

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. . .   Es  gibt  auf Dauer  jedoch  kaum   S e l b s t-   und   G o t t – V e r g e s s e n e r e s    als die     V e r ä c h t l i c h k e i t s – P o t e n t i a l e, . . .
. . .  die mit Rang-Unterscheidungs-Bedürfnissen, entsprechenden Selbstüberhebungen und Herabwürdigungen  einhergehen . . . !
Die Herabzuwürdigenden wusste und weiß man gern  klein zu  halten:  sie dürfen nicht unbequem werden und in Ebenbürtigkeiten zu denken beginnen !  –    . . . nicht minder ist im entlastenden Treten nach unten ihr Spielraum auf der anderen Seite zu begrenzen, zuviel Unruhe destabilisiert halt  . . .

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Und das, obwohl  bereits im Judentum Vorstellungen von einer   ´G  o t t e s e b e n b i l d l i c h k e i t´    a l l e r    M e n s c h e n    in der Welt sind . . .

. . .   und  diese    f r ü h e,  den Menschen betreffende    E b e n b ü r t i g k e i t s – V o r s t e l l u n g     dann in den Reden Jesu eine Intensivierung erfahren hatte hin zu einer   ´g e s c h w i s t e r l i c h e n    G o t t e s k i n d s c h a f t´,  aufgehoben in göttlich-väterlichen Händen, die Sonne wie Regen allen ´Gerechten wie Ungerechten´ gleichermaßen zukommen ließen …

. . . weshalb eben diese Vorstellungen seit dem 4. Jhd.   – politisch aufgegriffener Weise –   immerhin ein Stück weit im Zentrum sich biblisch-christlich religiös verankernder Kulturen standen . . .

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Z u n ä c h s t    zumindest    h o b e n    sie antike   S k l a v e r e i    in wechsel-verpflichtete Feudalstrukturen   a u f    . . .

In Ansätzen so Erworbenes verlor sich dann freilich ab dem 15.Jhd., als man in Europa auf ein Eroberungsdenken in Weltmaßstäben zu setzen, das sich nicht entblödete, schlimmste Sklaverei-Formen wiederaufzugreifen . . .

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Die so beförderten Prozesse provozierten gleichwohl schließlich ein neues ´Obwohl´, das des aufgestiegenen Bürgertums, das auf ein   ´a u f g e k l ä r t e s    D e n k e n   und   H a n d e l n´   zu pochen begann:

Obwohl man also nun ab dem 18. Jhd. im Wege naturrechtlicher Überlegungen zum Wesen des Menschen dessen   n a t u r w ü c h s i g e    ´R e c h t e´    zu postulieren und sogar zum   G e g e n s t a n d    von   R e v o l u t i o n e n    zu machen begann  –    t h e o r e t i s c h     dabei   den   E b e n b ü r t i g k e i t s g e d a n k e n    sogar zu etwas Unumstößlichem erhebend . . .

. . .   entblödete man sich noch immer nicht, sich weiterhin in die Tasche zu lügen:  das institutionalisierte Christentum hatte sich des Rangdenkens bemächtigt, seit die Römer es zur Statsreligion erhoben hatten, und es nach innen wie außen zur unumstößlichen Herrschaftsberechtigung über alle und alles ausformuliert. . .

Die weltlichen Herrscher des Abendlandes und der ´Neuen Welt´ wandten die Schule solchen Berechtigungsdenkens von nun an auf ihre industrialisierungs-verstärkt im 19. und 20. Jhd. nach außen wie untereinander explodierenden  Imperial-Ansprüche an:    wer wohl schaffte es, wem wie ´ d e n    R a n g    a b z u l a u f e n´   ??!!

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Die über alldem    i m m e r    u n v o r s t e l l b a r e r e n    L e i c h e n b e r g e    weltweit händeln ´wir´ ohne nennenswerte  Einwands-Diskussion als   ´K o l l a t e r a l – S c h ä d e n´   einer angeblich nun einmal nur so erreichbaren   ´F o r t s c h r i t t s – E n t w i c k l u n g´, die einer exponentiell wachsenden Menschheit zunehmend besser das Leben sichere . . .

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Und wir wundern uns, wenn über solchem  jahrhundertelangen Unkultur-Treiben innergesellschaftliche Empathiefähigkeiten  sich  zu bizarr-gewalt-eruptiven Spannungen verzerren ? ? !!!    –     Und halten uns ausgiebigst fingerzeigend bei den sich aktuell so oder so ´schuldig Machenden´ auf . . .  ? ? !
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. . .  statt endlich wirklich und wirksam   s y s t e m – k o r r i g i e r e n d   bei  den   d i s s o z i a t i v e n    S t ö r u n g e n       a n z u s e t z e n,  . . .  
. . . die wir uns als ´westliche´ Gesellschaften vor allem seit näherungsweise 2000 Jahren ´erlauben´, . . .
. . .  und in deren megalomanen Operationsgebieten wir   j e n s e i t s   unserer    e d e l s t e n    D e n k – T r a d i t i o n e n    w ü r d e – v e r g e s s e n   und voll allseitiger Empörungs-Hysterie herumstolpern . . .

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Solange wir in Rängen denken, Mensch und Planet und am liebsten noch das dankenswerterweise nicht manipulierbare Universum, Rangordnungen zu unterwerfen bzw. unterworfen zu halten trachten,. . .
. . .   erschöpfen wir uns in den dumm-verhängnisvollen Anti´s  und ´Dünkeln´, sprich: Haltungs-Ismen, verschiedener Gruppenzugehörigkeiten,  . . .
. . .  in der blindwütigen und sich nie auch nur halbwegs realisierenden Hoffnung, uns wenigstens so ein Stück bestätigender Identität greifbar zu machen . . .

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Machen wir stattdessen einander unmittelbar um uns herum wie weltweit   e n d l i c h   das   A n g e b o t    e i n s c h r ä n k u n g s l o s e r    A u g e n h ö h e, . . .

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. . .   –   ganz so, wie sie uns allen der Lebenswandel des Jesus von Nazareth, auf den ja immer noch nicht wenige gerade auch der schlimmsten  …-isten sich beziehen,  nicht anders als es die Einsichten  der Aufklärer des europäischen 18. Jhds.  nahelegen, musikalisch gipfelnd in Beethovens ´Ode an die Freude´, mit der wir ´abendländische´ Feierlichkeiten so gern schmücken,   . . .

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Berauben wir uns nicht länger wechselseitg unseres immensen Gaben-Schatzes ! 

Halten wir dessen zweck-unterworfene Knechtung nicht länger für eine besonders bewunderungswürdige Kultur-Leistung, gar für die Herausforderung ´der´ Evolution an die angeblich bisher viel zu klägliche Spezies Mensch . . .

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Beginnen wir dringlich, voll wechselseitiger Wohlgefallens-Bereitschaft und voller Respekt nach dem zu fragen, was einer/m jeden gegeben ist, um es leben und fruchtbar werden lassen zu lernen   . . .

Erst dann erübrigen sich entgleisende Ismus-, Polizeigewalts- und weltweite Kriegs-Exzesse !

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S c h a u e n    wir endlich    e h r l i c h    h i n,    w i e   vielfältig würdelos  und abschätzig wir uns eingerichtet haben und weiter einzurichten dabei sind  –  unwillig, auf eine/n jede/n auch nur im Ansatz zu achten, gar zu hören . . .
. . .  und versuchen es Mal für Mal immer öfter wenigstens einmal im Denken damit, die alten Vorteilsnahme-Kategorien durch solche neugierig-demütigen Fairplays zu ersetzen, . . .
. . .  ja, und damit, zu auf neue Weise gemeinsamem Beratschlagen zu kommen darüber, wie sich ein vermehrter und kluger   E i n s a t z    des übergroßen   G a b e n – S c h a t z e s    von   a l l e n    zunehmend gedeihlicher bewerkstelligen ließe . . .

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vgl: 

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Denn:      d a s   G a n z e    l e b t   und   e r h ä l t    volle    L e b e n d i g k e i t     a l l e i n    aus dem Ins-Spiel-Treten-Lassen    der    p o t e n t i a l – v e r w o b e n e n     W e c h s e l w i r k u n g s – K r a f t       von  allem  und  allen . . .

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Der Aufklärer Lessing verdeutlichte einst einen Teil der Absurditäten, die an Rangfragen, wie sie Menschen stellen, hängen, mit Hilfe einer Fabel, betitelt „DER RANGSTREIT DER TIERE.  In vier Fabeln„.

1

 Es entstand ein hitziger Rangstreit unter den Tieren.  Ihn zu schlichten, sprach das Pferd, lasset uns den Menschen zu Rate ziehen;  er ist keiner von den streitenden Teilen und kann desto unparteiischer sein.

Aber hat er auch den Verstand dazu? Ließ sich ein Maulwurf hören.  Er braucht wirklich den allerfeinsten, unsere oft tieft versteckte Vollkommenheiten zu erkennen.

Das war sehr weislich erinnert, sprach der Hamster.

Ja wohl! Rief auch der Igel.  Ich glaube es nimmermehr, daß der Mensch Scharfsichtigkeit genug besitzet.

Schweigt ihr! Befahl das Pferd.  Wir wissen es schon:  wer sich auf die Güte seiner Sache am wenigsten zu verlassen hat, ist immer am fertigsten, die Einsicht seines Richters in Zweifel zu ziehen.

2

Der Mensch ward Richter.  –  Noch ein Wort, rief ihm der majestätische Löwe zu, bevor du den Ausspruch tust!  Nach welcher Regel, Mensch, willst du unseren Wert bestimmen?

Nach welcher Regel?  Nach dem Grade, ohne Zweifel, antwortete der Mensch, in welchem ihr mir mehr oder weniger nützlich seid.  –

Vortrefflich!  Versetzte der beleidigte Löwe.  Wie weit würde ich alsdenn unter dem Esel zu stehen kommen!  Du kannst unser Richter nicht sein, Mensch! Verlaß die Versammlung!

3

 Der Mensch entfernte sich.  –  Nun, sprach der höhnische Maulwurf   (und ihm stimmte der Hamster und der Igel wieder bei),  siehst du, Pferd?  Der Löwe meint es auch, daß der Mensch unser Richter nicht sein kann.  Der Löwe denkt wie wir.

Aber aus bessern Gründen als ihr! Sagte der Löwe, und warf ihnen einen verächtlichen Blick zu.

4

 Der Löwe fuhr weiter fort:  Der Rangstreit, wenn ich es recht überlege, ist ein nichtswürdiger Streit!  Haltet mich für den Vornehmsten oder für den Geringsten;  es gilt mir gleich viel.  Genug, ich kenne mich!  –  Und so ging er aus der Versammlung.

Ihm folgte der weise Elefant, der kühne Tiger, der ernsthafte Bär, der kluge Fuchs, das edle Pferd;  kurz, alle, die ihren Wert fühlten oder zu fühlen glaubten.

Die sich am letzten wegbegaben, und über die zerrissene Versammlung am meisten murrten, waren  –  der Affe und der Esel.“

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Die Ränge, die wir haben oder nicht haben, erwerben bzw. verlieren, um die wir also durchaus auch streiten, beschäftigen uns alle in mehr oder minder großem Umfang. Aber unsere Rangstreitigkeiten finden selten so statt, daß wir uns ausdrücklich über eine neue Hierarchie der Plätze auf der für uns gültigen Rangskala auseinandersetzen.

 

Einen solchen ausdrücklichen Rangstreit nun allerdings erfindet Lessing im Rahmen einer „Der Rangstreit der Tiere“ überschriebenen Fabelfolge. Gattungsspezifisch projeziert er dabei menschliche Existenzprobleme in die Tierwelt, um sie in ihren inneren Mechanismen durchschaubar werden zu lassen.

In der ersten Teilfabel geht es um das Phänomen, daß Streitsuchende sich in der Regel viel von Schlichtern versprechen, sich auf solche aber immer nur schwer einigen können. Im vorliegenden Fall setzt sich das Pferd zwischenzeitig mit dem für Maulwurf, Hamster und Igel denkbar fragwürdigen Vorschlag durch, den Menschen zum Rangrichter zu bestellen.

In der zweiten Teilfabel dann läßt Lessing den Löwen im Dialog mit dem zum Richter bestellten Menschen  – mit unmittelbarem Erfolg sogar –   noch grundlegendere Zweifel an der möglichen Richterschaft des Menschen im tierischen Rangstreit anmelden.

In der dritten Teilfabel vergleichen die Zweifler an der Angemessenheit einer Richterrolle des Menschen ihre Gründe zu ungunsten der kleineren unter ihnen: der Löwe besteht verächtlich auf der Höherwertigkeit seiner Kriterien.

In der vierten Teilfabel schließlich verzichten die meisten der Streitgegner auf die theoretische Klärung ihres Ansehens:    je früher einer sich für unabhängig erklären kann vom Urteil seiner Mitgeschöpfe, als desto ranghöher erweist er sich   – entsprechend verläßt der Löwe, seiner selbst gewiß, als erster die Versammlung.

 

Einziges Kriterium in Rangfragen ist demnach die innere Freiheit vom Urteil der anderen. Ihre Voraussetzung: ein Selbstwertgefühl, das im Wissen um die eigene Unvergleichlichkeit gründet.  Abhängig nicht zuletzt vom Respekt der anderen hat dieses Wissen jedoch nicht jeder gleich verfügbar    – am wenigsten die unter den Tieren, deren Unvergleichlichkeit infrage steht: Esel und Affe mit ihren nahen Konkurrenten Pferd und Mensch.

Die Suche nach einem Rangrichter, mit dem sich die Tiere in der ersten Teilfabel befassen, gründet sich auf die Vorstellung, daß Unparteilichkeit (Z.2) und Wahrnehmungs- bzw. Unterscheidungsfähigkeit (Z.3ff) erforderlich seien, um Rangfragen gültig abzuklären.

Die erste Teilfabel führt jedoch vor, daß es so etwas wie Unparteilichkeit nicht geben kann.           Denn selbst der der Tierwelt hier wie so oft gegenübergestellte Mensch kennt weder alle Tiere gleich gut, um wirklich urteilen zu können (Maulwurf, Hamster und Igel zweifeln mit durchaus gutem Grund daran, daß der Mensch ihre versteckten Vorzüge kenne).   Noch hat der Mensch zu allen ein gleich neutrales Verhältnis (das Pferd weiß genau um seinen Wert für den Menschen im Unterschied zu seinen Kritikern, deren Hinweis auf versteckte Vorzüge und deren Zweifel an der Scharfsicht des Menschen es kurzerhand für entsprechend dürftig erklärt (Z.7f)).

Worin die Parteilichkeit jedes Richters in Rangfragen, eines den Tieren gegenüber gestellten menschlichen zumal, liegen wird oder gar muß, verdeutlicht dann die zweite Teilfabel noch ausdrücklicher als bereits die erste: Im Verhältnis zu den Tieren ist der Mensch Partei.   Denn die einen weiß er zu nutzen und nutzt sie, die anderen nicht, an den einen hat er Interesse, an den anderen nicht.  Mit dem Verhältnis der Tiere untereinander oder gar mit ihrer Bedeutung in der Biosphäre insgesamt hat dieses menschliche Interesse an ihnen nichts zu tun.

Als der Löwe das sich und allen klarmacht, wird deutlich, wie sehr jeder Rangmaßstab mit Kränkungen verbunden ist und daß Ränge je nach den Maßstäben, die man anlegt, um sie ausdrücklich festzulegen, vollkommen unterschiedlich ausfallen können.  Nach dem Maßstab der Nützlichkeit für den Menschen würde der Löwe sogar „unter den Esel zu stehen kommen“ (Z.13).  Dergleichen kann den Löwen, dem es ein Leichtes ist, einen Esel zu reißen, selbstredend nur beleidigen (Z.13).

Solange Rangfragen eine Rolle spielen – das verdeutlicht nun die dritte Teilfabel –   entscheiden sie sich allein zwischen den Parteien.

Und sie entscheiden sich nicht über die Ähnlichkeit von Erfahrungen. Der Nützlichkeitsmaßstab des Menschen beleidigt zwar die Kleintiere ebenso wie den allen anderen weitgehend kampfüberlegenen Löwen („Der Löwe denkt wie wir“ (Z.16f).   Der Ranganspruch namentlich des den anderen in jedem Falle Kampfüberlegenen jedoch steht jeder Solidarisierung im Weg: „Aber aus besseren Gründen als ihr! Sagte der Löwe und warf ihnen einen verächtlichen Blick zu“ (Z.18).

Ränge ergeben sich also aus wechselseitiger Achtung und Verachtung. Und beide speisen sich aus dem Maß an Gefährlichkeit, das eine Spezies für eine andere besitzt.

Die vierte Teilfabel schließlich durchleuchtet das, was Rangkämpfe entscheidet, noch eine Schicht tiefer:

Ränge, ja Achtung wie Verachtung, bestimmten sich in Relation zur Kraft immer ganz unmittelbar über die Selbstachtung.   Wer sich kenne, sich also weder über- noch unterschätze, verhalte sich ganz einfach gemäß seiner Bedeutung im Bedeutungsgefüge aller.   „Genug, ich kenne mich! – Und so ging er aus der Versammlung“ (Z.20)  So verfährt der Löwe schließlich für sich – allen voran!

Die dem Löwen darin einer nach dem anderen und ohne  Murren, mit voller Selbstverständlichkeit also, folgen, tun es gemäß ihrer Gefährlichkeit für die anderen, gemäß ihren sprichwörtlich hierarchisierten Eigenschaften auch (Weisheit, Kühnheit, Ernsthaftigkeit, Klugheit, Adel (Z.23f)).

Denjenigen unter den Tieren freilich, die sich mit keiner der Eigenschaften ausgestattet fühlen, die problemlose Selbstachtung verschaffen, fehlt jenes Selbstwertgefühl, das sie mit ihrem Platz einverstanden sein ließe: sie murren (Z.24).

Nicht von ungefähr sind dies vor allem Esel und Affe als gleichsam mindere Version ihrer jeweils höher entwickelten Spiegelbilder Pferd und Mensch. Ihre Unvergleichlichkeit scheint weniger ausgeprägt als die anderer Arten.

Ihr Rang bleibt deshalb zuerst und zuletzt für sie selbst unklar.  Wo sie, basierend auf klarer Selbstachtung, keinen Rang einzunehmen wissen, rutschen sie unaufhaltsam ans untere Ende der Skala. Einen Maßstab jenseits von Selbsterkenntnis und Selbstachtung, der ihnen aus ihrem Dilemma hülfe, gibt es nicht.

Lessings Fabelfolge vedeutlicht damit die Unsinnigkeit jedes Streites um Rangfragen zwischen Artverschiedenen.

Ränge seien, sobald man nach einer Hierarchie der Arten frage, ausschließlich das Ergebnis früherer bzw. umfassenderer oder späterer bzw. eingeschränkterer Einsicht in das Naturgegebene. Nicht mehr.

Was die Bedeutung der Arten im Bedeutungsgefüge des Ganzen angehe, so gebe es dabei keinerlei Art von Rang.   Jede habe ihren spezifischen Vorzug, ihr spezifisches Gewicht (vgl. namentlich die Argumente von Maulwurf, Hamster und Igel).

Damit wird klar: Echte Rangkämpfe kann es nur dort geben, wo es darum geht, wer von zwei Artgleichen, von zweien also, die die gleiche Aufgabe wahrnehmen könnten, sich als der Geeignetere erweist. Alles andere ist aufgesetzt und vollzieht sich jenseits der natürlichen Gegebenheiten, ja verzerrt sie und führt zu unsinnigen Kränkungen.

Alle Versuche, Funktionsstellen nach so oder so festgeschriebenen Rangzugehörigkeiten zu vergeben (alle Pferde stehen über allen Eseln z.B.;   alle Adligen stehen über allen anderen;  alle in Bereich 1 Tätigen stehen über allen in Bereich 2 Tätigen…), statt nach Eignung (was der Esel kann, kann das Pferd nicht und umgekehrt; was ein so Begabter kann, kann ein anders Begabter nicht und umgekehrt), beruhen folglich auf einem unvernünftigen und schädlichen Vergleich artverschiedener Individuen.

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DER TANZ UM DOMINANZ-MANTREN

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Hohes Ansehen / Autorität´ erworben haben als jemand, die/der gute Verhältnisse wachsen zu lassen vermag (!) . . .     –  und  damit ´Herr´sein, ´das Sagen´ haben, materiell wie rechtlich über ´Durchsetzungs- und notfalls Erzwingungs-Gewalt´ verfügen, ´oben´sein, ´über anderen ´. . .

. . . über denen, die  im Status von ´Untergeordneten´  ´hören´, gar ´gehorchen´und ´ausführen´, ´folgen  und befolgen´müssen  . . .

–  zu derartigen Strukturgefügen verfestigt sich menschliches Zusammenleben spätestens, seitdem Produktions- und Militär-Mittel-Besitz und mit ihm Gruppengrößen in den geschichtlichen Entwicklungsprozessen von Menschen an Relevanz gewonnen haben.

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Solche Strukturgefüge bieten den Beteiligten Vorteile, um derentwillen auch Nachteile hingenommen werden.

Immer aber ist das Verhältnis von Vor- zu Nachteilen auch ein nur Behauptetes, eines, in dem wie auch immer ideologisch verbrämte Unwuchten von Anfang an untergebracht sind und je länger je mehr sich auswirken . . .

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Offene wie versteckte Vorteilsnahme-Möglichkeiten verbinden sich unausweichlich zumindest mit jeder Art von menschengesellschaftlichen Strukturgefügen :

–  mit hierarchisch im Wege besonderen Machthebel-Besitzes dauerhaft verfestigten Vorteilsnahme-Möglichkeiten weitaus mehr . . .

–  als mit lebendigen, fallweise frei ausagierbaren Subjekt-Subjekt-Kooperationen im Umgang mit befugnispolitisch gut ausballancierten gesellschaftlichen Regelfindungs-Systemen. . .

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Wo Dominanz-Gewinn und/oder -Erhalt jedoch ins Zentrum menschlichen Kultur-Strebens gerät . . .

– seitens der einen via offenem bis verstecktem Anspruch, seitens der anderen via nicht weiter hinterfragter, vorteils-illusionärer Gefolgschaft -,

. . . befördern alle Beteiligten Machtballungen am Ende gar exponentiell verhängnisvollen Ausmaßes. . .

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Darüber kippen ganze Gesellschaften nur zu leicht in den Status bizarrer Unkultur:  
in den Strudel ´Sicherheit´ verschaffender Ausmerzungs-Manien, hypertropher Regelungsträume und angstvoll auf vertraute Stress- & ´Erfolgs´-Mechanismen setzender Ziel-Erfüllungs-Willigkeit . . .
–  samt unzähligen tendentiell zunehmend würdelosen Ersatzbefriedigungen, denen sich der ganze Zug bis hin zu den ´Abgehängten´verschreibt . . .

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Übersehen wir nicht:  Die Gruppe der ´Abgehängten´ wächst  . . .

–  und:   da sie schon lange nicht kümmert, wird sie auch nicht kümmen, wenn das Aussonderungs-Werk auch in den bisher reichsten Gesellschaften des Globus immer größere Bevölkerungsteile betreffen wird . . .

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Und täuschen wir uns nicht: 
Wir haben uns auf Strukturgefüge eingelassen . . .

– und tun das mit mehrheitlich phänomenaler Abschätzigkeit gegenüber Kritikern und Warnern nach wie vor – ,

. . . die die Kaufkraft menschlicher Gesellschaften auf Wachstumsfelder lenken, die ausschließlich nurmehr den Hyper-Playern profitbringend erreichbar sein können (!!)

(Gesundheits-Management, Internethandel, Plattformökonomie, digitale Unterhaltung, Finanzdienstleister) . . .

. . .  für alle übrigen Realwirtschaftsfelder bleibt ein Kümmer-Dasein ohne nennenswerte, wenn auch immerhin ein Stück weit planeten-taugliche Wachstums-Perspektive . . .

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Immer noch starren wir auf alte und neue Dominanzen,

. . .  träumen von Gefolgschaften mit Teilhabe-Versprechen, schließen uns den Tänzen um die ´goldenen Kälber´alter und neuer ´Pol-Bildungs-Gewaltigen´an :   es geht uns um unsere, die deutsche und europäische, wenigstens noch 3. Pol-Position in der Welt, um soviel Wirtschafts- und Militär-Macht, dass wir weiterhin die Vorteilsnahme-Berechtigten spielen können . . .

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–   und merken nicht, dass ´Pol´ sein, zumindest prominenter ´Pol-Gefolgschafter´ sein zu   w o l l e n,  daran festhält, die Bewohner des Planeten in Subjekte und Objekte allen zwischen- und selbst inner-gesellschaftlichen Geschehens spalten zu dürfen . . .
–   und merken nicht, dass die anstehenden Pol-Bildungs-Prozesse unserer unmittelbaren Gegenwart und Zukunft  – nicht anders, nur globalisierter und damit umfänglicher als die früheren –  einmal mehr auf Knechtungen hinauslaufen, . . .
. . . die uns das ´Herr-Sein- W o l l e n ´ langsam vergällen müssten, . . .
. . . weil in ihnen   n i c h t s    von dem schwingt, was Menschen welchen Kulturgefüges auch immer sich von den staunens-, ja anbetungswerten Geheimnissen des Ganzen zu erspüren und zu erschließen vermochten . . . ,
. . .  das gerade nicht auf machtversessene Fasslichkeit, sondern auf innere, vom imanenten Einbezug alles Übrigen lebende (!) Wirkmächtigeit hin angelegt erscheint . . .  !

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Es gibt andere Wege als die, uns zu Beraubten machen zu lassen . . .

 

Wir sind Beschenkte. 

Also ehren wir das uns Zuteil-Werdende . . . ,

. . . wandeln es in dialogischem Gespür für das Ganze in täglich neu zu genießender Ko-Kreativität in das, was uns materiell wie mental unser Auskommen finden und weiterentwickeln lässt . . .

. . .  und lassen wir davon ab, auf Gefolgschaften zu setzen,

. . .  statt aufs einfallsreiche, von wechselseitigem Wohlgefallen getragene Einander-Beschenken und Anregen  . . .  !

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// befreien wir uns rechtzeitig aus Denk-Schemata ohne problem-angemessene Spielräume

– sie sind zu Fallen geworden !

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Hagen Rether /

„Wir sind schuld, nicht die da oben!“

Hagen Rether – Optimistisch bleiben | Mitternachtsspitzen

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 –   arbeiten wir an einem gesellschaftsvertraglich neu zu vereinbarenden

PARALLEL-FINANZ- & BEDARFS-ENTWICKLUNGS-SYSTEM,

das unabhängige neue Spielräume verschafft

einaus

24.3.2020 gw/  . . . Systeme aus- & einschleichen . . .

und die aktuellen, nur noch zerstörerischen zunehmend ersetzt  ! ! !

.

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. . .  außer uns selbst wird´s niemand für uns richten ! !   !

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Reden wir inimmer lebendiger sich vergrößernden Kreisen über unsere Möglichkeiten und streben wir nach entsprechender gesellschaftsvertraglicher Verabredung untereinander !

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MANIFEST BUERGERAUFBRUCH 2020   als PDF

´KONJUNKTURPAKETE´ schaffen 2020 keine neu tragfähigen Finanz- & Wirtschafts-Fundamente, im Gegenteil . . .

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// geschehen ist:

EINE WEITERE STÜTZUNG EINES IMMER ERUPTIVER TOXISCHEN FINANZ-KAPITALISMUS

Verweis auf rt-yt 13.05.2020 : Corona-Krise: Gute Gelegenheit zur Umverteilung von unten nach oben? – Interview mit Werner Rügemer

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kop

went2020

.Deutschlands Exportfixierung droht zum Krisenbeschleuniger zu werden | Jens Berger | NDS

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// die Folgen:

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30.5.2020

The Wolff of Wall Street SPEZIAL:

Ernst Wolff /  Der Lockdown und der digital-finanzielle Komplex /

(Auszug)

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„. . . Wir haben im März innerhalb von drei Wochen den stärksten jemals registrierten Einbruch an den Aktienmärkten erlebt. Die Zentralbanken haben daraufhin die bisher größten Summen zur Stabilisierung des Systems aufgebracht und im April ist es dann zum schnellsten jemals verzeichneten Anstieg an den Aktienmärkten gekommen.

Weil die Mainstream-Medien und die Politik die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit während dieser Vorgänge ständig auf das Virus gelenkt haben, ist den meisten Menschen dabei etwas Entscheidendes entgangen – nämlich eine gigantische Vermögens- und Machtkonzentration, die sich in 3 Phasen abgespielt hat:

Phase Nr. 1: Nach dem Fall des Ölpreises Anfang März war bereits klar, dass die Märkte kräftig nachgeben würden. Als dann auch noch immer mehr Länder beschlossen, ihre Wirtschaft wegen der Pandemie stillzulegen, wurde noch deutlicher, dass ein kräftiger Börsensturz bevorstand. Trotzdem haben die Börsenaufsichten weltweit – mit einigen wenigen Ausnahmen – kein Verbot von Leerverkäufen erlassen. Die Folge: Großinvestoren konnten den Crash durch Wetten auf fallende Kurse nutzen und Milliardengewinne einstreichen.

Phase Nr. 2: Nachdem der Crash immer bedrohlicher wurde, haben die Zentralbanken Billionensummen zur Stabilisierung des Systems bereitgestellt. Der Löwenanteil dieses Geldes ist aber nicht etwa an die gegangen, die am stärksten vom Lockdown betroffen waren, also die mittelständischen und kleinen Betriebe, sondern an diejenigen, die in den vergangenen 12 Jahren bereits am meisten von den Zinssenkungen und der Geldschöpfung profitiert hatten. Die Folge: Die, die ohnehin auf riesigen Geldbeständen saßen, hatten nun noch mehr Geld zur Verfügung.

Phase Nr. 3: Die auf diese Weise bereits doppelt begünstigten Investoren haben das Geld der Zentralbanken aber nicht etwa benutzt, um den Millionen von Beschäftigten, die von ihren Unternehmen in Kurzarbeit geschickt oder arbeitslos wurden, über eine finanziell schwierige Zeit hinwegzuhelfen, sondern es zum großen Teil wieder in die Finanzmärkte gesteckt und so – zum Beispiel über Aktienrückkäufe – im April und im Mai ein weiteres Mal riesige Summen eingenommen.

Diese dreifache Bereicherungsorgie hat dazu geführt, dass das Nettovermögen der Milliardäre in den USA laut dem „Institute for Policy Studies“ zwischen Mitte März und Mitte Mai um mehr als 430 Milliarden Dollar auf 3,4 Billionen Dollar angestiegen ist – ein Zuwachs von 15 Prozent innerhalb von nur 2 Monaten. Allein die beiden reichsten Milliardäre, die Chefs von Amazon und Facebook, sind um etwa $ 60 Milliarden reicher geworden – in acht Wochen.

Der sogenannte „Corona-Crash“ ist also einhergegangen mit der größten Vermögenskonzentration, die es jemals in so kurzer Zeit gegeben hat. Und nicht nur das: Parallel dazu ist es zu einer ebenso extremen Machtkonzentration gekommen.

Am deutlichsten ist das bei Amazon zu sehen, das während des Lockdowns 170.000 Neueinstellungen vorgenommen und seine globale Marktführerschaft stärker als je zuvor ausgebaut hat. Weniger sichtbar, aber mindestens ebenso bedeutend, ist der Machtzuwachs der Großkonzerne Microsoft, Apple, Alphabet und Facebook, die den Weltmarkt heute in einer nie dagewesenen Weise beherrschen und dabei mächtige Verbündete haben.

Zu ihren Aktionären zählen nicht nur Zentralbanken wie die Schweizer Nationalbank, die ja selbst Geld drucken und Aktienkurse damit per Mausklick nach oben treiben kann, sondern auch BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, der von der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank im Zuge des Lockdowns als Berater angeheuert wurde, um über die Verteilung der freigegebenen Gelder mit zu entscheiden.

Aber auch das ist noch nicht alles: Der Lockdown hat nämlich auch für einen erheblichen Machtgewinn des digitalen Sektors gegenüber dem Rest der Wirtschaft gesorgt. Sowohl Homeoffice als auch Homeschooling eröffnen den IT-Konzernen ja riesige neue Märkte. Und auch alte Märkte wie der Internethandel, die Plattformökonomie und die digitale Unterhaltung erleben zurzeit einen gewaltigen Boom, genauso wie der Bereich der Finanzdienstleister, der von der Zurückdrängung des Bargeldes profitiert.

Vor knapp 60 Jahren hat der amerikanische Präsident Eisenhower in seiner Abschiedsrede vor dem „militärisch-industriellen Komplex“ gewarnt. Inzwischen ist dieser Komplex längst vom digital-finanziellen Komplex übernommen worden.

Die Allianz der mächtigsten Spieler der Wall Street und des Silicon Valley übt heute weltweit wesentlich mehr Macht aus als es der militärisch-industrielle Komplex je getan hat – und hat darüber hinaus durch den Lockdown den größten Schub seiner Geschichte erfahren.

Aber auch diese Kraft ist nicht allmächtig. Man muss sich den digital-finanziellen Komplex nämlich wie einen Tumor vorstellen, der sich – begünstigt durch den Lockdown – immer schneller ausbreitet, der dabei aber seinem Wirt – der Realwirtschaft – immer mehr Lebensenergie entzieht. Das heißt aber nichts anderes, als dass sein Wachstum den Tumor zwingt, die eigene Existenzgrundlage zu zerstören.

Genau diese Zerstörung werden wir in den kommenden Wochen und Monaten sehr intensiv erleben. Große Teile des Mittelstands werden in den Bankrott getrieben und von Geierfonds übernommen und ausgeweidet werden. Millionen von Beschäftigten werden nicht in ihre Jobs zurückkehren. Die Geldschwemme der vergangenen Wochen wird eine nie gekannte Austeritätspolitik nach sich ziehen. Gleichzeitig werden immer mehr Finanzinstitute, Großkonzerne und auch ganze Staaten mit immer höheren Summen gerettet werden müssen.

Der Lebensstandard der überwiegenden Mehrheit der Menschen wird einbrechen und damit auch der Konsum als Motor der Wirtschaft. Den Zentralbanken wird nichts anderes übrig bleiben, als zum Mittel des Helikoptergeldes zu greifen und damit eine gewaltige Inflation in Gang zu setzen, die vor allem die unteren Einkommensschichten mit aller Härte treffen und die mit Sicherheit soziale Unruhen auslösen wird.  . . . “

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> > >   Dirk Müller, Finanzexperte: »Dieser Crash ist gewollt!«

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// geschehen müsste dringend ein Einstieg in die Selbstbefreiung aus fatalsten Abhängigkeiten:

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 –   ein gesellschaftsvertraglich zu erarbeitendes

PARALLEL-FINANZ-SYSTEM,

das unabhängige neue Spielräume verschafft und das aktuelle, nur noch zerstörerische ersetzt  ! ! !

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. . .  außer uns selbst wird´s niemand für uns richten ! !   !

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MANIFEST BUERGERAUFBRUCH 2020   als PDF

eoi

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gw/ 

1 | … da ist die Endlichkeit der Märkte & Lebensgrundlagen !

2 | … da sind unzählige Denk-Sackgassen !

3 | … wir sollten uns endlich stellen : Konzentration auf Binnenmärkte – Welthandel zurückfahren !

4 | … Wie es geht, sich zu stellen ?

5 | … Ansatzpunkt: Staatsgewalten !

6 | … Besitzrechte & -Pflichten !

7 | … Menschenrechte & -Pflichten !

8 |  … Auskommen und Einkommen !

9 |  … Auskommens-Basis:   BGE   plus   PGF !

10 | … Geldkreislauf: Monetative > ETAT > BGE > Steuern

11 | barrierefreie Bildungs-Freiheit & -Vielfalt

12 | …

13 | …

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16.6.2019  gw/  Bildung von UMBAU-MEDIATOREN:  Bürgerwerks-Wirtschafts-Kooperativen

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2020 MAI-LINKS

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„UND SOLANG DU DAS NICHT HAST . . . „

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. . .   2020  der BEFREMDLICHE SPRUNG
IN DEN WELTWEITEN GLEICHSCHRITT
  –    KOSTE ER, WAS ER WOLLE   . .  .

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corww

. . .  2020 Januar, Februar, 2020 März, 2020 April, 2020 Mai, 2020 Juni, 2020 . . .
.    .    .    .    ??!!
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. . .  und:   ´GESUNDHEIT´
   D E R   HEILIGE ZWECK,  als den ihn die Mehrheit offenbar anzunehmen bereit ist ?
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–   Erwachsen
sogenannt ´heilige Zwecke´nicht gleichsam definitionsgemäß
a u s    t o t a l i t ä r e m    Fühlen und Denken ?
.
–   Und agiert hier nicht zunehmend blinde
  V e r f o l g u n g s b e r e i t s c h a f t
gegenüber allem und allen,
die das fallweise  für ´heilig´ erklärte  z.B.  medizinische Überleben einer grassierenden Virus-Infektion 
wie auch immer gefährden   k ö n n t e n  ?
–  –     jede andere Form von damit einhergegehender (Über-)Lebens-Beeinträchtigung ausgeblendet  ! !
.
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.   .   .     o d e r   dominiert hier nicht  d o c h    die    S y s t e m v e r t e i d i g u n g f r a g e     nach    weiterhin     w a c h s t u m s  –  f ä h i g e n     M  ä  r  k  t  e  n       –    –    –   :
–    –    –     nachdem der Globus selbst ja nun einmal nicht erweiterbar ist ?!
–    –   –      und die Lichtjahrs-Entfernungen des Universums ärgerlicherweise schwerlich hinreichend   M a r k t – A f f i n e s    erwarten lassen, exponentiell angehäufte Reichtümer aber schließlich immer nur weiterer Geldvermehrung zugeführt ´werden können müssen´ . . .    ???
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„Das Ziel dieser neuen WHO-Strategie ist klar vorgegeben: Überwachung und Kontrolle aller Menschen weltweit, was durch die Informationstechnologie und Handys heutzutage leicht zu machen ist, und Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen, die dann der gesamten Weltbevölkerung alle Jahre wieder zu verabreichen sind.“

kenfm Tagesdosis 2.6.2020 – Franz Ruppert / Die Corona-Pandemie 2020: Der Testfall für das Geschäftsmodell Infektionskrankheiten

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–       –        –    
´GESUNDHEIT´   somit   D E R   HEILIGE ZWECK,
w  o  v  o  n     d  a  n  n     b  i  t  t  e
    w    e    r    
    p  r  o  f  i  t  i  e  r  t     ?
.
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Und:    w e r    bitte    w i l l    s o     l  e b e n,
gesetzt den Fall, daran wäre etwas ´sicherer´
a l s    ein    L e b e n     i n    natürlicher Immunabwehr,
sprich körperlicher und seelischer
     R e s i l i e n z     ?
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Kommt da nicht eher denkbare ´Unheiligkeit´ ins Spiel  –  mit dem ´transhumanen´ Schöpfertraum einer nun endlich allein von Menschen weiterentwickelbaren und die eigene Spezies überschreitenden Evolutions-Leistung ?
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K  Ö  N  N  E  N     M  E  N  S  C  H  E  N
in ihrer weltweiten Mehrheit
naturbezogen
U  N  S  I  N  N  I  G  E  R  E  S
und 
M  E  N  S  C  H  E  N  – 
U  N  W  Ü  R  D  I  G  E  R  E  S
W  O  L  L  E  N    ?
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´HEILIG´ IST ALLEIN DAS GANZE  –
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IN IHM IST KEIN RAUM FÜR HOCHMUT  –
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ES HAT KEINEN ZWECK  –
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SEINE TEILE ZU VERZWECKEN UND ZU  HIERARCHISIEREN,  GEHT NUR MIT GEWALT  –
UND NIE OHNE z.T.  FATALE FOLGEWIRKUNG, DIE AM ENDE AUCH DEN VERURSACHER ERREICHT  .  .  .
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Hierarchien sind zu überlebten gesellschaftlichen Ordnungs-Prinzipien geworden, haben in einer immer komplexer gestalteten Welt ihre Kraft unwiederbringlich verloren .
Hierarchien leben hinsichtlich ihrer ordnenden Kraft von Subjekt-Objekt-Beziehungen (also Herrschaftsbeziehungen) zwischen Menschen, abschüttelbar im Einzelfall über ´Leistung´.
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Erst
wo diese ordnende Kraft den Subjekten und ihren Subjekt-Subjekt Beziehungen untereinander und zum Rest der Welt zugebilligt und zugetraut, ja zugemutet wird,
kann jedes Subjekt von der ihm eigenen Würde aus mit Blick auf die Würde aller und alles Übrigen handeln .

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vgl.  6.3.2018  Gerald Hüther/ Vortrag im Weizer Kunsthaus

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GEMEINSAMES ANLIEGEN :
WECHSELSEITIG SICH ANREGENDE SELBSTORGANISATION
VON SUBJEKTEN IN OFFENER RESONANZ
(AUTOPOIESIS)

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MANIFEST BUERGERAUFBRUCH 2020   als PDF

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