… der weitreichende Unterschied zwischen ´Anliegen´ und ´Angelegenheit´ . . .

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aahk

 

z.B. Handelsblatt, 19.11.2019

„Außenministerium und Kanzleramt müssen eine Chinastrategie formulieren, die mit dem Irrtum aufräumt, der Aufstieg Chinas zur Weltmacht stelle in erster Linie eine Exportchance für die deutsche Industrie dar.

Dem Westen ist ein neuer Systemkonkurrent erwachsen: der Autoritarismus chinesischer Prägung.“

.oder

oder  AKK in München, 7.11.2019:

Unsere Partner im Indo-Pazifischen Raum – allen voran Australien, Japan und Südkorea, aber auch Indien – fühlen sich von Chinas Machtanspruch zunehmend bedrängt. Sie wünschen sich ein klares Zeichen der Solidarität.“

.

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A u ß e n p o l i t i k    ist also in den Augen Vieler etwas grundlegend anderes   als   w e l t w e i t    g u t e     N a c h b a r s c h a f t      .  .  .   !  ?     ?        ?

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Institutionen und Gemeinwesen entwickeln Grundregeln für ihre inneren Beziehungsgefüge.  Hier existieren in deutlich begrenztem Umfang jeweils ausdrückliche   Z u s t ä n d i g k e i t e n.

Auch zwischen derartigen Einrichtungen ist Vergleichbares etablierbar.

 

G r e n z e:   eine Art   G r u n d – S o u v e r ä n i t ä t    oder   W ü r d e    alles Existenten, die nicht einfach zugunsten wie auch immer darüber gelegter Souveränitäten übergangen werden   d a r f . . .

.

G r u n d:  die Erkenntnis, dass alles Existente in jedem Falle sein jeweils   e i g e  n – s p h ä r i s c h e s    Tun und Lassen   a l s    s e i n e    u r e i g e n e   A n g e l e g e n h e i t    z u g e s t a n d e n    erhalten muss.

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In daraus etwa erwachsenden  Konfiktlagen geraten Angelegenheits-Autonomien in Verschränkungen, die sich freilich durch Einmischungsversuche von außen  noch jedesmal verkomplizieren, ohne dass Linderungen so erreichnbar würden . . .

.

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Den Verhaltensbeweggrund eigener Anliegen gegenüber anderen :

  sollten wir streng zu trennen wissen davon, die Angelegenheiten anderer so beeinflussen, gar steuern zu wollen, dass sich deren Verhalten unseren materiellen oder auch ideellen Interessen und Anliegen zuneigte . . .  !!

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Unsere eigenen Angelegenheiten

nicht nach außen stachelig, sondern anregend nachbarschaftlich, also   i n    v i e l e r l e i    R ü c k s i c h t e n    s i n n v o l l    g e s c h n i t t e n,   zu gestalten

–  dergleichen gelingt nur diesseits so oder so verlockender Übergriffigkeiten von beiden Seiten . . .

–  Interesse wie auch Desinteresse an einzelnen näheren wie ferneren Nachbarn kann    s p e z i f i s c h e    I n t e r e s s e n    befördern oder ihnen zuwiderlaufen  –  ohne ein gewisses Grundinteresse wird man sich aber über Einzelinteressen nicht fruchtbar verständigen können.

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Wo immer dabei Verständigungen nicht gelingen, Anliegen nicht geteilt werden, hat Druck kein Recht. 
Niemandes Übergriffigkeit besitzt so etwas wie einen grundlegenden Vorrang gegenüber den Übergriffigkeiten anderer: 
Keine Übegriffigkeit, die nicht Gewalt wäre.
Und keine Gewalt, deren etwaiger Leidensminderungseffekt höher anzusetzen wäre als der irgendeiner anderen . . . !!

.

..

 

Fragen wir einander einfach und lassen uns fragen  –  rundum freimütig (!) . . .

Und antworten wir einander ebenso:

–  ohne Arroganz,

–  nachdem wir uns von den Fragen unserer Nachbarn zu neu aufgemischtem Denken haben anregen lassen…

–  und indem wir den eigenen Doppelzüngigkeiten, denen ja niemand gänzlich entgeht,  Stück für Stück nicht länger auf den Leim gehen . . .

–  betrachten wir diese Fragen auch aus den Schuhen derer, die ihre Fragen an uns richten . . .

–  halten wir aus, dass, wo und inwieweit Antworten nicht nur anfangs, sondern auch dauerhaft divergieren . . .  !!

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.Po.

Politische Gemeinwesen haben nach innen ein begrenzt gut begründbares Recht auf ein staatliches Gewaltmonopol, um Einzelrechtsansprüche auf gewaltsame Rechtsdurchsetzung unmittebaren Betroffenheits-Exzessen zu entziehen.

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Zwischen diesen Gemeinwesen eine Weltregierung zu etablieren mit vergleichbarem Gewaltmonpol,  das erforderte, wie mittlerweile hinlänglich erfahren, Kriegs- anstelle von Polizei-Einsätzen und Strafvollzügen im staatlichen Nirgendwo !

.

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… zumal namentlich   z w i s c h e n s t a a t l i c h e    V e r h a l t e n s w e i s e n,  wie wir ebenfalls nicht erst heute täglich schmerzlich neu erfahren können,  noch jedes Mal      j e d e r   auch nur näherungsweisen   E i n d e u t i g k e i t    e n t b e h r e n, weil jeder Konflikt ´seine´ verborgenen Kombattanten findet, geeignet zur Inszenierung ausgedehnter Vorteilsnahmen. . .

.

.

 

Lernen wir also die Beziehungen zu unseren nicht zuletzt auch staatlichen Nachbarn in Nah und Fern  i n    v i e l e r l e i    R ü c k s i c h t e n    s i n n v o l l   z u   s c h n e i d e n:

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Entflechten wir mittlerweile auf den verschiedensten Globalisierungstrips zuweilen sogar denkbar unzuträglich Verflochtenes:

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–  planetentauglich ist dabei bereits materiell das Wenigste

–  menschentauglich lassen sich die einander widerstreitenden Effekte verschobenen Menscheneinsatzes nur sehr begrenzt nennen

–   so etwas wie friedenstaugliche Äußerungs- & Verhaltens-Fähigkeiten zerreiben sich in diesen Verflechtungen innergesellschaftlich wie zwischenstaatlich immer rasanter

–  kulturelle Vielfalt unterliegt rasantdem Fetisch globaler Marktführerschafts-Gewinne

.

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Begreifen wir:

   was wir uns stattdessen   i m   W e g e    neuer   B i n n e n m a r k t s – G e n ü g s a m k e i t e n    und   S e l b s t o r g a n i s a t i o n    an kulturell hochspannenden neuen   T a u g l i c h k e i t e n    zu gewinnen vermöchten 

–   und    b e r a t e n     w i r ´ s   in wachsenden Kreisen !

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.https://i2.wp.com/buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/000/15a.jpg

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Begreifen wir, dass ´Strategien´und  ´Konzepte´ etwas Grundverschiedenes sind:

–  ´Strategien´ sind  Kampf-Haltungen und dienen irgendwelchen Sieges-Positionen.

–  ´Konzepte´ sind gedankliche Ordnungsentwürfe zur Gewinnung von Einsichten und Umsetzungsschritten.

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Wo uns keine kriegerischen Konkurrenzkämpfe vorschweben, lassen wir ´strategisches Denken und Handeln´ gegenüber Nachbarn !

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Niemand in dieser Welt, der nicht   a u c h   kriegerisch an seine Ziele will, braucht eine Startegie für seine Außenpolitik . . .

. . . oder gar einer für die Etablierung bestimmter Weltordnungen  . . .

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>> er sei nichts als ein guter Nachbar im weltweit unbeirrt durch die Irrtümer aller respektvollen einander Fragen und Antworten . . .

 

>>   machen wir aus dem Planeten nicht länger eine Ansammlung von Hamsterrädern !

Der Status als Käfighamster widerstreitet bereits der Würde von Hamstern !

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https://i2.wp.com/buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/000/22.jpg

Verliebt ins Aushandeln von Stellschrauben & deren graduelle Drehung . . .

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.verliebtinstrippeln

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„Kabinett: Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll sinken

Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll erneut sinken. Das Bundeskabinett beschloss in Meseberg, den Beitragssatz zum 1. Januar von derzeit 2,5 Prozent um 0,1 Punkte auf 2,4 Prozent zurückzufahren. Diese Senkung ist befristet bis Ende 2022. Bereits beschlossen ist, dass der Beitrag danach wieder auf 2,6 Prozent steigt. Die jetzige Entlastung entspricht laut Sozialminister Hubertus Heil einem Volumen von insgesamt 1,2 Milliarden Euro. Die Arbeitslosenversicherung sei robust aufgestellt.“
(Frankenpost, 18.11.2019)

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stschr

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Alternatives Grund-Herangehen ist gefragt !!

 

1.10.2019  gw/  Brauchen wir ´Messlatten-Gesellschaften´ ??

4.10.2019  gw/  Umbruchszeiten – – – also entwerfen & gestalten wir unsere Verhältnisse neu !

 

Es ist hoch an der Zeit, die Funktion von Polit-Akteuren endlich zunkunftsgemäß umzuakzentuieren   ! !   !

Wie lange noch?

Nov 2019

vtt

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+ + + + +  VOLKSTRAUERTAG    –   –   –

 

Die verlautbarten Ritual-Formeln des Tages transportieren noch immer kein Gewalt- & Vorteilsnahme-Verzichts-Denken   +    +    +    +

Wo bleibt unser Erschrecken darüber, dass und wie sehr wir nach wie vor in Machtfetischismen stecken, rüsten, das Fehlverhalten anderer analysieren statt des eigenen … ? !

Wohlfeiles Totengedenken sollte uns die Schamröte ins Gesicht treiben . . .

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wohlfeilerituale

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… alle Welt strickt beständig an empörungs-triggerndem  FEINDES-WAHN :

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Die Welt sei naturgemäß voller Feindschaften, denn sie sei voller Interessen-Konkurrenzen & Desinteresse am Eigen-Recht alles Existenten ?

Interessen-Konkurrenzen erforderten immer Rüstung und den Einsatz von Machtmitteln ?

Wer nur geringe Macht  (also Aktions-Spielraum & Einfluss)   habe, gerate zwangsläufig in den Sog des Machtanspruchs, also ggf. der Feindschaft  Mächtigerer, sprich:  in den Sog ihrer in der Regel fraglos ausagierten Be- & Er-Zwingungsgewalt ?

 

Wir wissen es alle besser  –  aber verschiedenlich vorderhand glatter ist es in den Kontexten aggressiver Sprachhülsen:  sie schieben sich willkommen vor´s eigentlich Anzugehende . . . !

 

 

…  Wir rennen einerseits als Adrenalin-Junkies nach Risiken und skandieren in einer Art täglich in unsere Herzen geträufelten Gegenzugs kriegerische SICHERHEITS-MANTREN :

Sicherheit erlange nur, wer keine/n Stärkeren neben sich und seinen Partnern dulde  –  nur so gelinge Besitz-Sicherung, eigener Spielraum sowie Anerkannt- & Berücksichtigt-Werden ?

Ohne Partnerschaften bleibe man der Bedrohung & Nichtachtung durch andere wehrlos ausgesetzt ?

Also bedürfe es für Paritäts-, ´besser´: Dominanz-Gewinnung wie -Erhalt beachtlichen Bindungsdrucks unter Partner/inne/n ?

Jede Überlebens-Fähigkeit erfordere deshalb die Pflege von Argwohn und Rüstung mindestens ebenso sehr wie Kooperation & Berücksichtigung ?

 

Für wessen dauersprudelnde Gewinn-Quellen sorgen wir so ?

irrtum

 

 

Ist denn tatsächlich wehrlos, wer sich  – nicht –  bewehrt ?

 

… das ´christliche´ Abendland und mit ihm der ganze ´Westen´ bedenke endlich mit Blick auf ihre einmal mehr alle Kassen klingeln machenden Weihnachts-Rituale:

wehrlosigkeit

 

Wenn Bewehrte Nicht-Bewehrte bedrängen  –  und die bis dahin Nicht-Bewehrten sich ihrerseits bewehren:  schützt das wirklich vor der so allseits aufgebauten Erzwingungs-Gewalt ?

Da entstehen doch nichts als Erzwingungs-Spiralen von verschiedentlichster Drohung bis hin zum Waffen-Einsatz …

–   dagegen dann wieder sogenannt sicherheits-stabilisierende Vertragsschlüsse, deren möglicher Bruch immer im Raum steht …,

das wiederum beantwortet durch jeweils verstärkte Bewehrungs-Praktiken … und  so fort und so fort und so fort …,

 

– – – – –   und irgendwann:  der Überschlag in Kontrollverluste und blindes Affekt-Gebaren   – – – – –

 

–  Anstrengungs- & Leidens-Mühlen ohneEnde  !

 

 

U n d    w o z u     ?

 

Wird denn irgendeine Leidenslage besser, wenn aus einseitigen Waffengängen mehrseitige werden ?

Rüstung und Feindschaften : – – –   fressen unsere Kräfte und zerfressen unsere Seelen   – – –


– – –   sie führen in Zerstörung und Qual   – – –

– – –   Beiden geht es um nichts als um geschickt inszenierten blanken RAUB   – – –

 

Wir schaffen doch das allermeiste  so oder so bewehrte Raub-Gebaren  immer und   n u r    aus der Welt,  wenn   w i r    s e l b s t   derartiges  klar und eindeutig u n t e r l a s s e n  !


– – –    Also möglichst weitgehend frei vom Blick auf das Tun anderer:    allenfalls ein absolutes Minimum an eigener Bewehrung anstreben  –  am allerbesten gar keines  !   – – –

– – –    N u r   s o   entlasten wir jeden möglichen Rivalen vom Spiel mit der Bewehrungs-Karte  !   – – –

– – –    N u r    s o    reduziert sich wechselseitiges Nicht-Berücksichtigt- & In-Bedrängnis-Gebracht-Werden  !

/ / /    zumal dann, wenn wir begleitend vorwurfs- & sanktionsfrei   (!) einfach nur selbstverständlich mehr oder minder sprudelnd, ganz nach Befindlichkeit mal zu- mal abnehmend, wechselseitig austauschen, was wir voneinander begehren   —

… –  –  und es einfach auch zeitweise ganz bewusst lassen, dort, wo wir es mit erheblichem Erzwingungsgebaren in welchen Bereichen immer zu tun bekämen  !   / / /

 

– – –    Natürlich hat alles Existente  je individuelle und gruppenspezifische Aktions- & Einfluss-Spielräume –  mit allen dazugehörigen und unaufhebbar zwischen Werden und Vergehen gespannten Größen- & Wirksamkeits-Unterschieden !   – – –

– – –     Das so entstehende Schwingungs-Gefüge von Mit-, Neben- und Gegenkraft verdient   – als Voraussetzung alles mit und um uns Existenten –  unseren demütigen Respekt, unser Verstehen-Lernen gerade auch dessen, was uns zuweilen aufbegehren lässt, weil es uns und/oder anderen mehr oder minder gravierend zuwiderläuft  !   – – –

 

– – –    Die Eigenart eines jeden Menschheits-Akteurs wird immer in Ambivalenzen stecken:

Wo Menschen (-Gruppen) sich nicht allein aus sich heraus zu erarbeiten vermögen, was sie brauchen & wünschen, und sich zuweilen in Sackgassen manövrieren, weil sie sich in Konkurrenzdenken verlieren, neigen sie zu Erzwingungs-Ritualen bis hin zum offenen Kampf   !   – – –

– – –    Wo   – sich darüber so oder so verbündende –   Menschheits-Akteure auf Erzwingungs-Kämpfen bestehen zu müssen glauben:
…  erfahren sie und ihre Erzwingungs-Adressaten   d a s   am Ende noch jedesmal a l s    letztlich   – furchtbaren –     I r r w e g  …

 

… und:    sie leugnen in der Folge  dessen Traumata und argwöhnen allenthalben Feindlichkeiten, also Ausschaltungs- & Erpressungs-Absichten & Handlungen !   – – –

 

– – –    Fremdverhaltens-bedingter Argwohn gebietet Vorsicht und Verstehen auf der Basis wacher Selbst- & nachfragender Fremd-Prüfung  !   – – –

– – –    In Traumatisierungen wurzelnder Argwohn impliziert hingegen erhebliche Fehlwahrnehmungen und löste sich erst bei gelingender Schmerzerfahrungs-Integration in die eigenen Lebenshorizonte    !   – – –

 

– – –    Anspruchs-getriggerter Argwohn   freilich    provoziert  – wissentlich jenseits aller Empathie –  auf allen Seiten Fehlwahrnehmungen & feindliches Verhalten  !   – – –

Was die Menschheits-Gesellschaften sich darüber einreden lassen und einhandeln, sind die  Blut-Ströme  sogenannter Imperatoren,  die angeblichen  ´Friedens-Schutz´ in Aussicht stellen – –  auf dem Rücken der Mehrheit der Völkerschaften  –

 

 

 

Wolfgang Borchert  (1921-1947)

„Dann gibt es nur eins!

Du, Mutter in
der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und
London, du, am Hoangho und am Mississippi, du, Mutter in Neapel und
Hamburg und Kairo und Oslo –

Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt:

/ Menschen aller Kontinente: /

sagt NEIN!“

all dieses wird eintreffen, morgen, morgen

vielleicht, vielleicht heute nacht schon,

vielleicht heute nacht,

wenn – wenn – wenn ihr nicht NEIN sagt.“

 

 

 

„FRIEDEN  ERFORDERT“    schließlich   w e i t   w e i t    m e h r    als eine rundum    ü  b e r d a c h t e     R H E T O R I K –   aber    s i e    doch zumindest ganz gewiss !!

Hat denn nicht die größte Chance, n i c h t  bedroht zu werden, der, der  selbst keine Bedrohlichkeiten in die Welt setzt ?

 

Wer FRIEDEN will, braucht nur zu unterlassen, was er anderen nicht zugesteht …

 

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Die rund   17 000 000  (!)  Toten und die unendlich vielen weiteren körperlich wie seelisch Verstümmelten des 4jährigen Weltkriegs-Irrsinns zwischen 1914 und 1918 mit den 60 000 000 (!!)  F o l g e – Toten des 2. Weltkriegs ! verdienen die
Erschütterung und Trauer aller Nachgeborenen
  …
–   nicht weniger als die Kriegstoten- und -Versehrten und -Vertriebenen unserer –   wie nicht minder die  weit früherer Tage  …

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kriegshorror

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Ihre „Würde“  freilich nimmt man ihnen damals wie heute wie jederzeit:

–  sie alle waren und sind nahezu nie so etwas wie klarsichtig entschiedene  Auf-Opferer ihrer selbst zur Abwendung von tatsächlichen Überlebens-Nöten für die Menschen der Gemeinwesen, denen sie jeweils angehör(t)en …

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–   sie alle waren und sind immer nur die Opfer derer, in deren Diensten und zu deren Vorteilen sie sich Kriegsanstrengungen abverlangen ließen oder wieder und wieder lassen …

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–  Ohne  ERFORDERLICHKEITS – TÄUSCHUNG  gäbe es keine Kriege !!!

 

Nach wessen Willen & Auftrag ???

.s o.

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weltwacht

dw12.11.2019   Deutschland als neuer Weltpolizist?

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will aus der Bundeswehr eine globale Interventionsarmee machen und das Ansehen der Truppe im Inneren stärken. Nicht allen ist wohl bei dieser Vorstellung.

Heute werden nicht nur die Appelle, sondern auch Auslandseinsätze der Bundeswehr kaum noch infrage gestellt. Verteidigungsministerin AKK geht mit ihren Ideen noch einen Schritt weiter. Sie betrachtet Deutschland als künftige, auch militärische „Gestaltungsmacht“, wie sie in mehreren Reden in den vergangenen Wochen dargelegt hat.

So will sie einen Nationalen Sicherheitsrat einrichten, der die Mittel von Diplomatie, Militär, Wirtschaft, Handel, Innererer Sicherheit und Entwicklungszusammenarbeit koordinieren soll. Sie verlangt außerdem schnellere Parlamentsbeschlüsse bei Einsätzen und fordert, zusammen mit den Verbündeten müsse notfalls das „Spektrum militärischer Mittel“ auch „ausgeschöpft“ werden.

Von militärisch-sicherheitspolitischer Seite kommt überwiegend Zustimmung. Harald Kujat, der ehemalige Vorsitzende des NATO-Militär-Ausschusses, hat AKKs Ideen als erste richtige Schritte bezeichnet. Speziell die Schaffung eines Sicherheitsrates unterstützt auch Wolfgang Ischinger, der Chef der Münchener Sicherheitskonferenz.

 

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(AKK beim öffentlichen Rekrutengelöbnis vor dem Reichstag am 12.11.1929)

akkgel

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„Unsere Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, und sie wird es bleiben …, weil unsere Bundeswehr ein wesentliches Instrument unserer Demokratie ist…     (man beachte die Logik!)

Die Bundeswehr verteidigt Deutschland gegen äußere Bedrohungen … immer zum Schutz unseres Rechtes und unserer Freiheit, wie sie im deutschen Bundestag zum Ausdruck kommen.

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<>  der grundgesetzlich allein relevante Verteidigungsfall ist damit hintan gestellt !!

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(Schäuble beim öffentlichen Rekrutengelöbnis vor dem Reichstag am 12.11.1929)

schgel

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 „Wir    v e r s u c h e n    vernünftig zu begründen, warum ein Auslandseinsatz wirklich notwendig ist.“

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<>   … immerhin:    ein Restbewusstsein der Unvernunft,   die dabei im Spiel ist , wird hier sogar formuliert !

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Den Verteidigungsfall im Ausland anzusiedeln und ihn mit Interessenbeeinträchtigungen durch Entwicklungen außerhalb des eigenen Landes und der Territorien von Bündnisstaaten gleichzusetzen, fällt nämlich unter nichts aks  ´wohlfeile Rationalitäten´   –   und hat mit Vernunft eher wenig zu tun !!

..

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.humint

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Schäuble geht in seiner Gelöbnis-Rede blindlings davon aus, dass an den verschiedensten Unruheorten der Erde „es eines deutschen Beitrags zur Sicherung des Friedens, zur Wahrung unserer Werte braucht…“ und die deutsche Gesellschaft wie die Soldaten sich dabei zu bewähren hätten.

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D a z u   i s t   f e s t z u h a l t e n :

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´Unsere Werte´ sind die unseren.  Wenn sie auch andere überzeugen:  gut.  Wo nicht:  deren Entscheidung.

Gegebenenfalls leben ja auch wir selbst sie einfach nicht überzeugend genug  . . .

Woher jedoch nähmen wir ein Recht zu nach unsere Horizonten  ´werte-wahrendem´  Tun anderswo?

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#

Und inwiefern wäre militärisch durchzusetzende ´Werte-Wahrung´ ein `Beitrag zur Sicherung des Friedens´?

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Würde denn je irgendein Waffeneinsatz der ´Würde´, sprich: dem Potential irgendeiner Kreatur    – dem doch höchsten Wert ethisch bewusster menschlicher Kultur –    gerecht ?
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Und ist nicht   ´F r i e d e n´  allein ein   G e s c h e n k     ausgleichend   g e l ä u t e r t e n    B e g e h r e n s      –  niemals aber von Interessenpolitik, die immer nur solange ihr Recht hat, wie sie auf Zwangsmittel verzichtet ? !

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W i e w i e l    militärische Überlegenheit mit dem Ziel bedingungsloser     K a p i t u l a t i o n     braucht es, um auch nur einen Konfliktherd aus kriegerischen Auseinandersetzungen heraus und zum dauerhaften Schweigen der Waffen zu bringen ?  Und  wieviel    Z e r s t ö r u n g, T o d   und   L e i d    erfordert as ?

W i e v i e l    u. U. extrem   k o r r u m p i e r e n d e    V o r t e i l s –  K o n s t r u k t i o n e n      für zeitlebens immer nur volatil zur zwangsruhe verpflichtbare Kombattanten ?

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wuerde

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#

Werte, deren ´Wahrung´ sich u.a. technisch immer aberwitzigerer weltweiter Lizenzen zum Töten & Dominieren verdankt, existieren nicht länger als solche !

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Leuchten wir neu aus, als wer wir uns in unseren Spiegeln begegnen wollen: 

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–   als bündnistechnisch aufgeblähte Unions-Weltmacht . . .

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–   oder aber als kooperativ aufs Vielfältigste verbundener Staat unter Staaten auf Augenhöhe, die ihre fallweise Größe nicht länger zum Unterdrückungsinstrument anderer machen . . .

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!

 

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Grundwerte der Europäischen Union

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Die Grundwerte der Europäischen Union sind in Art. 2 des Vertrages über die Europäische Union (EUV) verankert. Sie sind: Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Minderheitenrechte.

Die Achtung dieser Werte und der Einsatz für ihre Förderung sind laut Art. 49 EUV die Voraussetzung für den Beitritt eines europäischen Staates zur EU.

Wertekanon seit 1. Dezember 2009

Artikel 2 EUV in der Fassung des Vertrags von Lissabon legt fest:

Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören. Diese Werte sind allen Mitgliedstaaten in einer Gesellschaft gemeinsam, die sich durch Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichheit von Frauen und Männern auszeichnet.

Darauf aufbauend wird in Art. 3 EUV als Ziel der Europäischen Union definiert, den Frieden, die Werte der Union und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern. Ergänzend sind in Art. 6 EUV die Grundrechte der Europäischen Union festgelegt.

Nach Art. 7 EUV kann eine Verletzung der Werte der Europäischen Union mit der Suspendierung der EU-Mitgliedschaft geahndet werden. Diese Maßnahme wurde erstmals im September 2018 seitens des Europäischen Parlaments gegen die Regierung von Ungarn in Gang gesetzt.[1][2]

Die Werte des Art. 2 EUV sind aus sich heraus nicht abschließend definierbar. Vielmehr werden sie beschrieben als „offen […] für das Einströmen sich wandelnder staats- und verfassungstheoretischer Vorstellungen und damit auch für verschiedenartige Konkretisierungen, ohne sich dabei indessen inhaltlich völlig zu verändern, d. h. ihre Kontinuität zu verlieren, und zu einer bloßen Leerformel herabzusinken“.[3]

Der Art. 2 EUV verdeutlicht die Vorstellung der Europäischen Union als Wertegemeinschaft, also nicht etwa nur als Wirtschaftsgemeinschaft. Allerdings lässt sich aus dem EUV nicht schließen, dass ein eindeutiger Wertekanon für Europa existiere. So werden als Ursprung der Werte, welche die Europäer verbinden, beispielsweise auch die griechische Philosophie, das römische Recht und das Christentum genannt, und auch „die Motive der Französischen Revolution, also Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, das System der parlamentarischen Demokratie, die soziale Marktwirtschaft und außerdem die Verantwortung des Menschen für seinen Nächsten und die Umwelt“ als Werte genannt.[4]

In der Berliner Erklärung, welche die 27 Staats- und Regierungschefs am 25. März 2007 auf einem EU-Gipfeltreffen anlässlich der 50-Jahr-Feier der EU unterzeichneten, wurde die Bedeutung der EU als Wertegemeinschaft erneut hervorgehoben.[5]

Das Europäische Parlament wies 2015 in seiner Entschließung vom 10. Juni 2015 zur Lage in Ungarn darauf hin, „dass die Todesstrafe nicht mit den Werten der Achtung der Menschenwürde, der Freiheit, der Demokratie, der Gleichheit, der Rechtsstaatlichkeit und der Wahrung der Menschenrechte, auf die sich die Union gründet, vereinbar ist und dass folglich ein Mitgliedstaat, der die Todesstrafe wieder einführen würde, gegen die Verträge und die Charta der Grundrechte der EU verstoßen würde“ und erinnerte in diesem Zusammenhang daran, „dass eine schwerwiegende Verletzung der in Artikel 2 EUV verankerten Werte durch einen Mitgliedstaat die Einleitung des Verfahrens nach Artikel 7 auslösen würde.“[6] Alle EU-Mitgliedstaaten sind Unterzeichner des 13. Zusatzprotokolls zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) vom 3. Mai 2002, welches – in engerer Festlegung als Art. 2 EMRK und als im 6. Zusatzprotokoll zur EMRK, das die Todesstrafe auf Kriegszeiten beschränkt – ein ausnahmsloses Verbot der Todesstrafe sowohl in Friedenszeiten als auch für Kriegszeiten festlegt. (Siehe auch: Internationale und europäische Rechtslage zur Todesstrafe.)

Anfang 2016 eröffnete die EU-Kommission ein Verfahren gegen Polen wegen möglicher Verletzungen der Rechtsstaatlichkeit, wobei dies das erste und bisher (Stand: 2017) einzige Verfahren der Kommission aus diesem Grunde darstellt. Die Kommission verwies insbesondere auf die Reformen am Verfassungsgericht.[7][8] Im Juli 2017 kündigte Frans Timmermans, Vizepräsident der Kommission, Strafmaßnahmen gegen Polen an und schloss auch ein Verfahren nach Artikel 7 EUV nicht aus, wodurch Polen bei schwerwiegender und anhaltender Verletzung der Grundwerte die Stimmrechte als EU-Mitgliedstaat entzogen werden könnten.[9][10]

 

Frühere Fassungen

Mit dem Vertrag von Maastricht wurde am 7. Februar 1992 der Vertrag über die Europäische Union[11] abgeschlossen. In diesem Vertrag war von allen heutigen Grundwerten der EU lediglich die Achtung der Grund- und Menschenrechte als normative Vorschrift verankert. Der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit hingegen war vom Europäischen Gerichtshof – abgeleitet von der gemeinsamen Verfassungsüberlieferung aller Mitgliedstaaten – auf dem Wege der Rechtsprechung auf die Europäische Union übertragen worden.[12] Dieser Grundsatz wurde dann zusammen mit den Grundsätzen von Demokratie und Freiheit explizit in das normative Recht des am 18. Juni 1997 beschlossenen Vertrages von Amsterdam aufgenommen, als in Artikel 6 (1) dieses Vertrages vereinbart wurde:[13]

Die Union beruht auf den Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit; diese Grundsätze sind allen Mitgliedstaaten gemeinsam.

Dieser Wortlaut blieb im Vertrag von Nizza unverändert und wurde durch den Vertrag von Lissabon auf die heutige Fassung geändert.[13]

CDU bläst zum Weg ins Dunkel . . .

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d-macht

ggv

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D a z u      –  ein internationales Umfeld  (zu)  beschützen und gestalten, das unseren Werten und Interessen gemäß ist Ihr CDU-ler/innen, Ihr AKKs, Schäubles, VonderLeyens,  Ihr alten und neuen Bundespräsidenten, hat Euch   n i e m a n d    b e a u f t r a g t     !

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Ohne zumindest ausgedehnt diskursive auch außerparlamentarische Debatte verfügt kein/e Amtsträger/in deutscher Exekutiven über ein entsprechend zureichendes Mandat für aktuell etwa verteidigungsministerielle Äußerungen der oben zitierten Art   !  !   !

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Wer solche Zielsetzungen propagiert, legt eigene wie fremde Weltpolitik auf Krieg fest ! !

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Das GG wie die UN-Charta erteilen andere Aufträge !

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hoefa

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Rüstung und Krieg sind keine ´Ultima Ratio´   –    sie sind erster und letzter Irrsinn !!!

 

Nirgends sonst ist   H ö l l e :    g e o s t r a t e g i s c h    i n t e r e s s e n – o r i e n t i e r t   ausgespielte   U n t e r w e r f u n g s – H y b r is    &   – Q u a l      !

. . .   Geifernde Verächtlichkeit und vernichtende Verschleuderung des besten, was dieser Planet für alles auf ihm Existente bereithält  und was Menschen sich auf ihm auf der Höhe ihrer Gestaltungskräfte zu erarbeiten vermögen  . . .

 

kriegdrache

 

 

B e t e i l i g e n    wir uns   n i c h t    l ä n g e r    am Entwurzeln riesiger Menschengruppen !

 

Setzen wir nicht länger auf Anspruch, Rivalität und Durchsetzung !
V e r l a s s e n     wir uns endlich einmal vor allem anderen und Zuwiderlaufendes aushaltend    a u f    d i e   wunderbare   F i n d i g k e i t s – P a l e t t e, die in allen menschichen Kulturen bereitliegt !

 

E r k e n n e n  wir bei ehrlichem Rundumblick   d i e   beklemmende   K l ä g l i c h k e i t  sämtlichen   H e r r s c h a f t s a n s p r u c h s – G e b a r e n s, nicht zuletzt dort, wo es mit der Helfer-Attitüde dessen daherkommt, der stark genug sei, die Dinge militärisch zu richten !
Arbeiten wir einfach unprätentiös   e i n a n d e r   z u,  wo dergleichen geht,  statt    ü b e r    e i n a n d e r    h i n w e g,  was nicht wirklich hilft !

 

 

 

nun

gw/   NEUE UN21

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14.10.2019  gw/ … zur friedensfeindlichen Wirkung von Militärbündnissen

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22.10.2019  gw. . . deutsche Verstiegenheiten in Sachen Weltpolitik   – – –

 

27.10.2019  gw /  Presseclub : „Die Ministerin marschiert voran – Braucht Deutschland eine neue Außenpolitik?“  – Revierverhalten in fremden Revieren … ??

 

 

Wo Mehrheit und Minderheit(en) sich gegeneinander aufstellen, verfehlen sie die ´Würde des Menschen´ . . .

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Wann immer   g e s e l l s c h a f t l i c h e    M i n d e r h e i t e n   beginnen, in der Mehrheitsgesellschaft bzw. deren Führungskräften ihre   F e i n d e   zu sehen und mit   H a s s    zu reagieren, . . .

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. . .   k a n n     mehr oder minder   V i e l e s    an den Entscheidungen der   m i t   angeblich alternativlosen   M e h r h e i t e n    operierenden Polit- & Wirtschafts-Akteure   n i c h t    s t i m m e n   . . .  ! !

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Es wird dann niemals helfen, gegen den Hass anzupredigen und Tag für Tag den Pranger lauter ins Zentrum öffentlicher Auseinandersetzungen zu rücken . . .

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Nicht nur ´d i e´ gegen ihre Einflusslosigkeit aufbegehrenden ´H a s s e r´ muten da jeweils den übrigen Unzu- & Unerträgliches zu …

–   und nehmen dabei Zuflucht zu Menschheits-Irrtümern, vor deren allfälliger Belebung Tabuisierungen niemals bewahren können  (! !)  –   , . . .

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. . .  die auf der   G e g e n s e i t e    eines Tages zunehmend mit nicht für möglich gehaltenem Hass Überschütteten werden solange   h i l f l o s    und   k o n t r a p r  o  d u k t i v    z u r ü c k – a g i e r e n,  . . .

. . .    wie sie  auf    T a b u i s i e r u n g s – K a m p a g n e n   setzen . . .

 

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Sorgen wir also endlich für System-Umakzentuierungen, die mit neuem Raum aufwarten für die ganz ureigenen Potentiale aller, statt nur die profitabelsten davon nachzufragen !!

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. . .   etwa so:

11.10.2019  gw /  Winner – Looser  – –  GESELLSCHAFTLICHE VERFÄLSCHUNGEN VON LEBEN . . . !

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Machen wir uns auf neue Weise klar:

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Jede Form von Diskriminierung  – und begründe sie sich noch so angeblich menschenfreundlich –  verfehlt die allem Existenten, erst recht, wo es mit Leben begabt ist –  seiner ureigenen Würde.

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Wer diese tatsächlich ernsthaft zu bedenken bereit ist, kann über andere nicht so fraglos verfügend hinweggehen, wie die allermeisten es hierzulande und in weiten Teilen der Welt tun, es sihc und einander aber nicht eingestehen.

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Warum streben wir nicht endlich danach, diese immense   F i n d i g k e i t   des Menschen auf eine wirklich ernst gemeinte, also illusionsfrei intelligente Umsetzung dessen zu verwenden, was in allen Kulturen als spirituelles Gemeingut von denkbar friedensfördernder Weisheit auffindbar ist …  ?!

Europäisch ausgedrückt rührt an solches Streben unsere Erkenntnis von der ´Würde des Menschen´

Was bringt denn Menschen um ihr  ´Werden´  zu auch und besonders all dem Wunderbaren, das in einem jeden schlummert

–   und einfach nur Raum bräuchte, sich zu entfalten

–   und darüber Räume mit zu erschließen rundum,

–   so dass sich ausballancieren könnte, was uns vielfach als kränkungsgesteuerte Untat fesselt, durch das, was uns ´sein´, weil bei- und füreinander ´vorkommen´ ließe…?

Sogenannte ´Realisten´ füttern uns mit sogenannten ´Sachzwängen´,

–   erwachsend aus der ´fraglos ja (?!)´ tententiell reichlich schäbigen ´Natur´des Menschen …,

–   aus den angeblich unveränderlich bestehenden ´Marktgesetzen´ mit ihrer ´unsichtbaren Hand´  angeblich zugunsten des Wohlstands aller …,

–   aus den Potential-Unterschieden alles Existenten, die ein Auskommen ohne Herrschaft nicht denkbar erscheinen ließen, da doch nur sie die zum Nutzen aller erforderlichen Bereicherungsprozesse ermöglichten,

–  aus den unverzichtbaren Triebkräften eines möglichst uneingeschränkten Wettbewerbs- und Wachstums-Denkens…   – – –

Und überall enthält diese Fütterung den Verweis auf aus alldem erwachsende Bedrohungen, denen nun einmal nur im Wege machtvoller Bündnisse und waffenstarrend zu begegnen sei…

DIE LEHREN DER NATUR

 

Die Natur, deren Teil wir sind, kennt keine Herrschaft,

–   sie kennt Verdrängung,

–   sie kennt funktionsbedingte Ränge und streitige Rangklärungen,

–   sie kennt Kampf um Nahrung, auch um Reviere,

Aber so etwas wie Bereicherungs- und Verarmungs-Szenarien, regio- wie geo-strategische Ermächtigungskämpfe zum Zweck der Beherrschung anderer Artgenossen oder gar Arten vollführt dort keine Population …

Die, verglichen mit der Tier- wie Pflanzenwelt,  tatsächlich z.T. nur scheinbar erweiterte Denk- und Handlungsfähigkeit der Spezies Mensch, liefert  letzterer  – freilich auch verführerisch –  andere, ja größere Spielräume:   

W i e   wir diese Spielräume jedoch konturieren, hängt von den Erkenntnissen ab, die wir uns jeweils erarbeiten…

Wo wir dabei den sogenannten ´Realisten´ mit ihren oben skizzierten Weltsichten folgen,  wird unser aller Lebenswirklichkeit eine sein, in der FAIRPLAY   n i c h t    das zentrale    M O V E N S    dessen darstellt, was wir zu unseren Kulturen machen…

Zweifel sind erlaubt, dass das so sein müsse !

Die wohl meisten Kulturen dieser Welt haben sich   – oft zurechtgezwungen –   bis heute sehr vertraut gemacht damit, wie sie ihre Intelligenz immer dynamischer auf die Entwicklung ihrer technischen Fähigkeiten verwenden können  –

Sie haben sich damit oft und öfter der Faszination von ´Macht´-Spielen ergeben und sich in ihnen einzurichten ´gelernt´  … –   im nimmermüden Verweis auf unumgängliche Bedrohungsabwehr…,  die nicht zu leisten sei ohne eine Schaffung entsprechender Investitions-Potentiale, die wiederum ohne herrschaftsgestützte Vorteilsnahme nicht entstünden …

Gleichwohl findet sich keine unter all unseren Kulturen, die sich nicht Zugang zu erarbeiten gewusst hätte auch dazu, was die Spezies Mensch über ihre technische Intelligenz hinaus ausmacht, wann immer sie den Raum gewährt haben, davon das jeweils in ihnen Zugängliche auf je ihre Weise auszuloten…

Unübersehbar spirituelles Gemeingut aller Kulturen wurde unterdes:

–  dass Leben ´Würde´ besitze, deren (jeweilig nicht allen gleichermaßen immer einsichtige) Achtung uns alle zur Schaffung rundum gedeihlicher Verhältnisse gemahne wie befähige …

–  dass vom unermesslichen Reichtum des Werdens und Vergehens in diesem Universum kein Wesen ausgeschlossen bleiben müsse, das nicht auf Konkurrenten stoße, die es systematisch in Ausbeutungsverhältnisse drücken zu müssen bzw. zu dürfen glaubten…

–  denn alles nähre sich ohne Bedeutsamkeitsunterschied von allem und nähre seinerseits alles.  – Da existiere Überfluss zuhauf !…

–  & dass welche Ausbeutung immer verabsolutierten Ängsten entspringe, über deren trickreich wach gehaltene Evokation Menschen einander willfährig zu machen wüssten…

Natürlich haben wir Ängste:  

–   die Welt um uns, unsere Gesundheit, unsere Begegnungen können sich ins Nachteilige entwickeln,

–    Neues nährt nicht nur positive Erwartung & Hoffnung, es schafft auch unbekannte Unsicherheit, verlangt uns ungezählte Abschiede, auch Brüche ab, am Ende den Tod…

Aber da ist nicht minder unendlicher Anlass zu stiller bis jauchzender Freude an allem, was uns überwältigten Herzens Ja sagen lässt zu dem, was wir als Leben auf dieser Erde erfahren dürfen…,

–   an den herrlichsten wie auch beängstigendsten Naturerfahrungen,

–   an Menschen & Dingen,

–   Leistungen, bestandenen Schwierigkeiten, innerem wie äußerem Wachstum,

–   ja an leuchtender Farb- und Klangfülle um und in uns,

überall dort, wo wir den Mut in uns spüren, unsere Ängste   n i c h t   zu unseren Dämonen zu machen oder machen zu lassen…

Und wenn wir genau hinschauen, überwiegt die leuchtende Farb- & Klangfülle selbst dort, wo wir uns daneben   – aber extrem leidvoll jeweils –   in irgerndwann immer auch kriegerische Ausbeutungsordnungen versteigen, wie viel zu oft in unserer bisherigen Geschichte…

Erzähle niemand, mit unseren Ängsten ließe sich nur via Ausbeutungs-Ordnung mit all ihren zahllosen Verlogenheiten umgehen …

Jede/r von uns weiß es ganz persönlich anders  .

–   oft freilich nur viel zu punktuell, weil er zuweilen in Lebensordnungen gerät, in denen die Ordnungsmacht der anmaßungsstolzen Diktierer dieser Erde, ihr/m ihre/seine Tage immer wieder auch zu nahezu einer einzigen Kränkung gerinnen lässt…

Inzwischen haben ´wir´ uns sogar ´wissenschaftlich´ erarbeitet, dass Menschen die innere Stärke haben können, sich freizumachen vom niederdrückenden Gefühl, gekränkt worden zu sein, nicht wahr-,  nicht in Rücksicht genommen, ja geliebt zu werden …

Unsere Forscher sprechen da von so etwas wie einem ´Resilienz-Gen´, aber auch von möglicher  ´Resilienz-Förderung´…

Die RELIGIONEN dieser Welt  wissen davon lange und in einiger Hinsicht wohl auch mehr als die hochspezialisierten Gentechnologen dieser Tage…

Sie haben sich freilich in den Jahrtausenden  ihrer Geschichte zumeist selbst denkbar weit von diesem Wissen entfernt   –   dort,  wo sie im Bündnis mit den Machtbeanspruchern sein zu sollen glaubten und glauben,  damit der ´führungsbedürftige´  Mensch  – als einzelner wie in der Gruppe  –   ´beschützt´ und ordnungsverträglich-´gott-/götter-gefällig´ durchs Leben gehen könne …

Wer sich jedoch mit neuer Unmittelbarkeit intuitiv mit geöffneten Sensorien und wirklich erkenntnisorientierter Intelligenz den Wirkgefügen dieser Welt gegenüberstellt, der weiß, dass das, was Menschen als ´Realismus´ausgeben, Illusion ist und Illusion schafft …

–  Unter ´Realisten´ geht es nie in erster Linie um ein rundum würdevolles Neben- & Miteinander   –  um das also, was ´FRIEDEN´ genannt werden könnte:

allenfalls um die ´Befriedung´ so oder so Widerständiger, im Extremfall sogar um deren Auslöschung…  –  im Dienst so oder so profitabler Ordnungen für die, die genügend Durchsetzungskraft zu entwickeln vermögen…

…  MENSCHENWÜRDE

Sein ´W e r d e n´  macht die Würde eines jeden Menschen aus   – samt jener der Gruppen, in denen er lebt.

Es vollzieht sich unaufhebbar spiegelbildlich:   wir alle spiegeln uns ineinander, im Universum wie in dem, was wir ´heilig´ nennen.

Streit gehört zu diesem Werden, Kurskorrekturen, wo sie einsichtig werden, Entschuldigungen, ja Wiedergutmachungen, neue Nähe, neue Wege wie auch vorderhand unüberwindliche Distanz und Sackgassen  …   –   angestrebte und entfaltene Zwingkraft nie! 

Denn Zwingkraft erlaubt kein Werden, sie formt gewaltsam um, erstickt und löscht gar aus, was ihr nicht passt   –  aus Machtansprüchen, die allenfalls eine Zeitlang Nichtkrieg erzeugen helfen  –  ein wirklich friedensgetragenes Miteinander nie…

Verwechseln wir doch bitte nicht Dominanz zum Zwecke der Weitergabe kräftiger Gene und einem Lebensräume ökologisch strukturierenden Revierverhalten, wie wir es niemals kriegsähnlich ausufernd in der gesamten Natur außer der menschlichen vorfinden, mit menschlicherseits nicht selten ausufernd angestrebten und erzwungenen Herrschaftsverhältnissen !

Wir alle neigen zur Entfaltung von Zwingkraft …   –  sie löst, was uns quält, scheinbar am schnellsten und gründlichsten…

Wir erfahren aber auch Mal für Mal das genaue Gegenteil:  was da jeweils erzwungen wurde, macht die Situation in der Regel schlimmer für meist noch mehr Menschen, als der erzwingungsmachtvoll  ´so oder so vereint bekämpfte´ Vorkonflikt   . . . 

Wann immer wir auf äußere Krafteinwirkung setzen, um anderen beizustehen, waten nur alle in noch mehr Blut…

Wahrer Beistand besteht im bereits lange vorgängigen Ausgleichen von Unwuchten   –  namentlich bezüglich der eigenen Anteile an ihnen –  . . . 

. . .  und im Abfedern von Not, . . .

. . .  im uneingeschränkten Teilen eigener Einsichten und eigenen Wissens  . . .

. . .   und im selbstredend irgendwann begrenzungbedürftigen Teilen investiven Aufwandes   . . . 

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Wenn gruppen-feindliche Ressentiments & Aktionen um sich greifen …

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Scharfe Zungen  „holen“  nie etwas  „zurück“  . . .

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Sie zerschneiden nur die Seelen derer, die solche Zungen an sich heranlassen:   –   zu Gewalttaten Angestachelte wie  würdelos Bedrohte . . .
Und wo solche Zungen etwas ´herbeiholen´,  trieft das rund um den Globus meistenteils von Blut . . ., geht es ihnen doch wie im Verhältnis von Kain und Abel um Vorrang-Gewinnung und Neid-Abschüttelung durch Geschwister-Verdrängung, gar -Mord  . . .

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Was alle gleichwohl bedenken sollten:

 

bedenkenswertes

 

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…   Es gilt also  allenthalben, selbstkritisch wahrzunehmen, wie fühllos und denkfaul wir oft an unseren ´Kains-Geschwistern´ vorbeileben :

 

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versaeumnisse

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Alle beruhigen sich mit ihrem jeweiligen ´Fortschreiten´ auf den gewohnten Straßen, mit fortsetzbarem Erfolg in einem täglich fragwürdigeren System . . .

Was an Veränderungen in die Wahrnehmung drängt, bringt oft reichlich verzögert gerade mal die altbekannten Rotoren in Gang . . .

Mit den Köpfen im Sand gelingt aber perspektivisch-veränderungs-adäquates Denken selbstredend nicht !  Die Versäumnisse bleiben außer Betracht . . .  Die unerlässlichenPerspektiven  . . .  Ein Denken jenseits unfruchtbar gewordener Kategorien . . .  Ein neuer Ausgleich von Geltung und Einkommen . . .

 

Dabei nimmt man in Kauf, dass sich das Fühlen und Denken kaum Gesehener unter einem zunehmenden Rückgriff auf mehrheitlich entschieden abgelegte und als abseitig eingeordnete Denkmuster immer dynamischer verschrägt  . . .

. . . –  und das um so dynamischer, je unglaubwürdiger die beunruhigten Mehrheits-Selbstbilder ins tägliche Abgrenzungsspiel geworfen werden.

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NEUESDENKEN

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Lassen wir folglich die Anschuldigungs-Zeigefinger !
Wären wir glaubwürdig und zugewandt, bräuchten wir sie nicht ! !

 

Lernen wir ein neues Miteinander-Erkunden  ohne fortgesetzte Versteifungen  auf  Stabilitäts-Mantren, die wir ohne tradiertes Bündnis-Handeln fatalerweise einfach nicht zu denken wagen     !   !  !

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melern