Archiv der Kategorie: Allgemein

2021 MÄRZ-LINKS

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KARFREITAGSBITTE

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Eugen Drewermanns Kritik der religiösen Rede – „… nicht wie die Schriftgelehrten“

Drewermann /   Wie man die Angst verliert.

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ORDNUNGS-DENKEN   und  VORTEILSNAHME-INTERESSEN

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bilden in der Geschichte der Menschheitsvölker ganz offenbar zumeist

einen übergroßen    A n g e l p u n k t     des wechselseitig   V o r s t e l l b a r e n    und    E i n f o r d e r u n g s – N o t w e n d i g e n   . . .

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Beide erwachsen aus unseren   E n t b e h r u n g s – Ä n g s t e n,   

aus den   M e s s l a t t e n – K o r s e t t s,   die man uns effizienzbetont bewegungs-kanalisierend anbietet und aufnötigt , . . . 

. . .  ohne die wir uns aber auch nicht mehr frei aufrecht halten können  (!) . . .

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. . .  Und beide   i n s t r u m e n t a l i s i e r e n     sie  die   A n g s t a n f ä l l i g k e i t e n,   derer,

auf deren Botmäßigkeit sie zielen, als jeweils leicht effektivierbare Machthebel . . .

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Freilich:  keine Hebelungen ohne mehr oder minder   h o c h s c h m e r z h a f t e    D r u c k s t e l l e n  . . .

. . . und das entsprechende Spiel mit der Hoffnung auf    s c h e i n b a r   l i n d e r n d e   D r u c k v e r t e i l u n g  

auf  alle   n i c h t    voll   Botmäßigen : 

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Wer sich entziehen zu ´dürfen´  meint,

´v e r d i e n t´    entsprechend deutliche   S t r a f – U r t e i l e   –    materielle wie leibliche . . .

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In den gegenwärtig alles dominierenden Machtspiel-Tagen

von ´Corona´ 

und  immer mehr in unsere Horizonte gerückter ´Transhumanismus´-Agenden

liegen allzu vielen Angst-Getriggerten von uns  Stücke jenes 

´KREUZIGET  DIE JEWEILS SO  –  ODER EBEN SO –   DENKEN UND LEBEN WOLLENDEN´

einmal mehr erschreckend enthemmt auf den Zungen

. . .

vgl. auch :

gw / 2020  Ostern – 1
gw / 2020  Ostern – 2
gw / 2020  Ostern – 3

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. . . also drängt sich aktuell etwa  die folgende   KARFREITAGS-BITTE   auf:

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https://i1.wp.com/buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/ORIENTIERENDES/gw-philosophische%20gebete/bilder%20gebete/g-icon.jpg

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Die wir dich, das alles umfangende Du,
auf das wir unsere Herzen hingespannt finden,
´GOTT´ nennen, ja: ´VATER´…!

Du unfassbar tiefer und reicher Lebensquell,

in dessen Händen
wir uns lesen und verstehen lernen dürfen

und uns   b e r ü h r e n   l a s s e n …

…von Deinem belebenden Dasein gegenüber allem Existenten…

… und von dem tiefen FRIEDEN mit all unseren Erbärmlichkeiten,
den Du für uns hast:

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LASS SIE UNS WIEDER NEU SPÜREN LERNEN,

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die Kräfe in und zwischen uns und allem Existienten,

die uns neu begreifen lassen:

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Was immer uns ängstigt:

es verweist uns Mal für Mal neu auf die Fülle dessen, was wir an hochlebendigen Antwortpotentialen in uns finden können,
sobald wir erneut unser Vertrauen auf das beleben, was in uns gelegt ist . . .

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–  der gestampfte Boden weltweiten Gleichschritts im angeblichen Dienst umfassender  Problem-´Lösungen´  ist es mit Sicherheit nicht:

unzählige Kreuzigungen säumen die Wege solcher Marschkolonnen,  . . .

. . . da wir die ´Sorge´  zum allgemeinen  Rhythmus-Geber erheben . . .

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. . .  statt endlich zu begreifen:

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ÜBER ALLE HORIZONT-VERSCHIEDENHEITEN HINWEG EINANDER BERGEN, UNTERHALT & NAHRUNG SEIN . . .

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 . . .   aufeinander zu  . . .  gemeinsam  . . .  aneinander vorbei . . .  und  aus-  wie voneinander  (weg)  . . .

. . .  Wegkreuzungen, an denen wir  – einander nährend –  Halt und Geborgenheit finden . . . ohne dass wir Dissens und Verstörung jeweils zu heilen wüssten . . .  aber ein Stück Linderung zu gewinnen vermögen im fraglos-beseligenden  Dienst aneinander . . .

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. . .  zu dem uns   d i e   K r a f t    immer nur zuweilen, wo ersehnt, zu Gebote steht . . .

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. . . uns aber zuzuwachsen vermag, wo wir Schritt für Schritt aufnahmebereit werden

für die uns jeweils zutiefst einbeziehenden Orientierungs-Gefüge in allem Geschehen . . . 

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„INFORMATION KANN AUCH SO VERARBEITET WERDEN, DASS MAN´S AM ENDE NICHT BEGREIFT, SONDERN VERSTEHT   –  ES NICHT ANTASTET, SONDERN ANNIMMT ALS ETWAS, DAS EINEM EINE ORIENTIERUNG GIBT:  EIN KONTEXTWISSEN, DAS LETZTEN ENDES NICHT ZUR MACHT, SONDERN ZUR WEISHEIT FÜHRT.“

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Marie Luise Kaschnitz / „Auferstehung“

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Matthäus 43ff

Als er zurückkam, schliefen die Jünger schon wieder; die Augen waren ihnen zugefallen. 44 Er ließ sie schlafen, kehrte wieder um und betete zum dritten Mal mit den gleichen Worten.

45 Dann kam er zu seinen Jüngern zurück und sagte: »Ihr schlaft immer noch und ruht euch aus? Jetzt ist es so weit, die Stunde ist gekommen: Der Menschensohn wird den gottlosen Menschen ausgeliefert. 46 Steht auf, lasst uns gehen! Der Verräter ist schon da.«

47 Noch während Jesus sprach, kam Judas, einer der zwölf Jünger, zusammen mit einer großen Gruppe von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren. Die obersten Priester und die führenden Männer des Volkes hatten sie geschickt. 48 Judas, der Verräter, . . . ging direkt auf Jesus zu. »Sei gegrüßt, Rabbi!«, sagte er und küsste ihn. 50 Jesus sah ihn an: »Mein Freund! Tu, was du dir vorgenommen hast!« Sofort traten die Männer heran, packten Jesus und nahmen ihn fest. 51 Aber einer der Jünger, die bei Jesus waren, wollte das verhindern. Er zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. 52 Doch Jesus befahl ihm: »Steck dein Schwert weg! Wer Gewalt anwendet, wird durch Gewalt umkommen. 53 Ist dir denn nicht klar, dass ich meinen Vater um ein ganzes Heer von Engeln[6] bitten könnte? Er würde sie mir sofort schicken. 54 Wie sollte sich aber dann erfüllen, was in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist? Es muss alles so geschehen!«
vgl. auch :  gw/  1999   OSTERREFLEXION 

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MLK /  AUFERSTEHUNG

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.
Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.

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vgl. auch :

gw / 2020  Ostern – 1
gw / 2020  Ostern – 2
gw / 2020  Ostern – 3

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„INFORMATION KANN AUCH SO VERARBEITET WERDEN, DASS MAN´S AM ENDE NICHT BEGREIFT, SONDERN VERSTEHT   –  ES NICHT ANTASTET, SONDERN ANNIMMT ALS ETWAS, DAS EINEM EINE ORIENTIERUNG GIBT:  EIN KONTEXTWISSEN, DAS LETZTEN ENDES NICHT ZUR MACHT, SONDERN ZUR WEISHEIT FÜHRT.“

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ALBERT SCHWEITZER: „ICH BIN EIN FREIER MENSCH“

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Ich bin ein freier Mensch

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Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.

Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann.

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.

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Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:

Dies ist mein Werk!

Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch.

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Albert Schweitzer

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Albert Schweitzer (1875 – 1965) lebte und arbeitete als Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist und Pazifist. Er gründete ein Krankenhaus in Lambaréné in Gabun (Zentralafrika), veröffentliche zahlreiche theologische und philosophische Schriften, sowie diverse Arbeiten zur Musik mit Schwerpunkt Johann Sebastian Bach. Für das Jahr 1952 erhielt er den Friedensnobelpreis.

NICHTS WIRD DIE VERHÄLTNISSE ALS GANZES KIPPEN ! – – – DENKEN WIR ENDLICH ÜBER DIE SCHAFFUNG VON SELBSTWIRKSAMKEITS – I N S E L N – NACH – – – V O R B E I – AN DEN ENTWÜRDIGUNGS-AGENDEN, DIE UNS SONST BEVORSTEHEN . . . ! !

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ES IST FRÜHJAHR,  LEUTE    !

BESTELLEN  WIR ENDLICH UNSERE EINRICHTUNGEN SO, DASS  KONKRET WACHSEN KANN, WAS WIR DRINGEND BRAUCHEN  :

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BÜRGERSCHAFTLICHE POLIT-AKTEURE, 

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DIE ÜBER IHRE WAHLKREIS-PLATTFORMEN 
EINEN  NEUEN GESELLSCHAFTLICHEN DIALOG BEGINNEN
UND   D A R A U S    IHRE MIT UNS ALLEN KONSENSIERTEN POLITISCHEN AGENDEN FORMEN . . .    !  !      !

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8.3.2021  gw /   DEMONSTRATIONEN HEBELN IRGENDWANN JA ggf.  ENTGLEISTE  MACHTVERHÄLTNISSE – ABER WOHIN ? 

9.3.2021  gw /  PARTEIEN  BEKLEIDEN  FALSCHE POSITIONEN  ALS  ORGANISATOREN VON  STAATSGEWALTEN !! >>  Petitions-PDF

23.3.2021  gw / ALLÜBERALL KONTROLLE – ? – – DAS NON-PLUS-ULTRA GESELLSCHAFTLICHEN WELTVERHALTENS   ? ? . .

24.3.2021  gw /  KLAGEN, HOFFEN, MURREN – PROTESTIEREN GAR – – DIE OBRIGKEITS-ORIENTIERUNG DOMINIERT RUNDUM !

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. . .  und:

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BÜRGERWERKS-AKTEURE,

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DIE SICH VOLLER SELBSTBEWUSSTSEIN UND IN EIGEN-INITIATIVE    I N S E L N     EIGENER GEMEINWESENS-ORDNUNG SCHAFFEN 

  – BÜRGERWERKE EBEN –   ,

IN DENEN
DIE GRUNDZÜGE EINES ENDLICH SYMBIOTISCHEN ÖKO-SOZIALEN GELD-, KAUFKRAFT-, STEUER- & BEDARFSDECKUNGS-SYSTEMS GESTALT ANNÄHMEN UND ZU IN NEUER GEDEIHLICHKEIT ZU WACHSEN BEGÄNNEN,
DIE DIE BÜRGERWERKLER NACH INNEN WIE AUSSEN
A N R E G U N G E N     SUCHEND,  TEILEND UND GEMEINSAM WEITERTREIBEND
UM VIELES FRIEDLICHER ALS BISHER, WEIL IN UNGESCHMÄLERTER VIELFALT IN DIESER WELT SEIN LIESSEN  .  .   .

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22.3.2020  gw /  ´Virusopfer´ Weltwirtschaft ?

28.3.2020  gw /   Crash hoch 3 – ein Bürger/innen-Fangboden muss her !

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6.6.2019  gw/  Bildung von UMBAU-MEDIATOREN:  Bürgerwerks-Wirtschafts-Kooperativen   

20.3.2020  gw /   …das INDEXSTEUER- KONZEPT im Besonderen…

(~  >  vgl.   gw:  10 | … Geldkreislauf: Monetative > ETAT > BGE > Steuern

24.3.2020  gw/  . . . S  Y S T E M E    A U S –   &   E I N S C H L E I C H E N  . . .

gw/ Plan B –  11 | barrierefreie Bildungs-Freiheit & -Vielfalt

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6.4.2020  gw /   ZUKUNFTSFÄHIGKEIT ENTWICKELN !pfr

9.7.2020 gw/ AUF DIE BEVORSTEHENDEN SYSTEM-SCHLEUDERGÄNGE MIT NEUER BÜRGER/INNEN-SOUVERÄNITÄT ANTWORTEN ! )

21.9.2020 gw / ALS POLITISCHE SOUVERÄNE finden wir uns aktuell auf unsere ureigenen BÜRGERSCHAFTLICHEN HOHEITSRECHTE zurück-verwiesen . . . !

24.8.2020 gw/ VERHÄNGTE UN- & UM-ORDNUNG . . . – AUSWEGE

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kommun

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WARNUNG + KRITIK: VANDEN BOSSCHE ! – – – KEIN PROPHYLAKTISCHER IMPFSTOFF-EINSATZ BEI POPULATIONEN UNTER HOHEM INFEKTIONSDRUCK !!!

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eilwarnung

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// Übersetzung

KLAGEN, HOFFEN, MURREN – PROTESTIEREN GAR – – DIE OBRIGKEITS-ORIENTIERUNG DOMINIERT RUNDUM ! !

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old

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obr

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. . .  a ls o   ans   F O R D E R N    und   F O R D E R N    und   F O R D E R N  
~ ~ ~     ? !

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z.B.  „Kassel marschiert“  –  Lifistream Lejeune

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 –   wie kommen wir zu neu und anders mandatierten Legislativ- und Exekutiv-Vertretern, die Probleme nicht auf dem Verordnungswege und nicht hochkomplex unmittelbar und digitalisiert wie hochfokussiert reglementiert im Weltkontext lösen wollen ?

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EIN REGIERUNGS-RÜCKTRITT HÜLFE DA SICHER NICHT WIRKLICH WEITER  . . .   !!!

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  wie erreichen wir ÜBERDIES dabei endlich einen breiten DIALOG darüber,  . . .

. . .   wie unsinnig es ist, eigenes Antworten auf Entwicklungen, Probleme, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen von Mitmenschen durch staatlich schematisierte Antwort-/Verhaltens-Vorgaben mit Einforderungs-Anspruch den Mitmenschen gegenüber zu ersetzen ?

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Nichts und niemand auf dieser Welt existierte schließlich je ohne ein sich permanent situativ anders ausprägendes Stück unausweichlicher Verdrängungswirkung gegenüber anderen und anderem. . . !

Wieviel Sinn macht da die Vorgabe gleichschrittigen Umgangs mit einem oder auch vielen dieser unzähligen Verdrängungs-Effekte  –  wo doch keine Verdrängungswirkung der anderen materiell wie in ihrem jeweils komplexen Zustandekommen gleicht ????

Und was für Gesellschaften schüfen wir uns/in was für Gesellschaften ließen wir uns einpassen, wenn wir bezüglich einer evtl. wachsenden Masse unserer Verhaltens-Entscheidungen algorithmisierbar vorzugebende Entscheidungsmuster zu befolgen uns entschlössen oder gar aufzwingen ließen ?

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Schaffen wir uns also   –  endlich forciert selbstwirksam –   einen zentralen Zugang zu einer fruchtbaren Institutionalisierung solcher Dialoge !

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vgl.: den gstrigen Blog-Beitrag:  23.3.2021  gw / ALLÜBERALL KONTROLLE – ? – – DAS NON-PLUS-ULTRA GESELLSCHAFTLICHEN WELTVERHALTENS ? ? . . .

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Sichern wir uns einen anderen Einfluss auf die kommenden Bundestagswahlen  als den durch Parteigründungen oder Parteilistenkandidaten nebengeordneten parteiunabhängigen Direktkandidaten. . .  !!

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Bestehen wir auf einer WAHLRECHTS-ÄNDERUNG mit ´SAUERTEIG-WIRKUNG´   !   !       !

:

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vow>>   Petitions-PDF

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denken

ALLÜBERALL KONTROLLE – ? – – DAS NON-PLUS-ULTRA GESELLSCHAFTLICHEN WELTVERHALTENS ? ? . . .

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Selbst das hochachtbare Bürger-Instrument von    W a h l e n    kann seine  flexibilitäts-orientierten  potentiellen Impulswirkungen verlieren.  

Vielleicht gut gemeinte, aber am Ende fatal abgehobene Wahlrechts-Regelungen  können  eine unmittelbare bürgerliche Teilhabe an den jeweils anstehenden politischen Ämter-Mandatierungen eines Landes tendentiell sogar durchgreifend behindern . . . !

W a h l e n   sind  regelmäßiger wie u.U. außerordentlicher Ausdruck  offener,  souveräner Willensäußerung und ggf. auf den Weg zu bringender politischer Machtumschichtung. 

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Wenn Wahlrechte nun aber an weitgreifender politischer Teilhabe   v o r b e i    ausgelegt sind, geht es den Verfechtern solcher Regelungen um das, was sie ´politische Stabilität´ nennen, also um machtpolitisch überschaubare  Händelbarkeiten von Meinungs-Vielfalt hin zu so oder so ansage-geleiteten politischen Entscheidungs-Bündelungen,  um   K o n t r o l l e   also. . .

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Das bisherige   d e u t s c h e   p e r s o n a l i s i e r t e   V e r h ä l t n i s w a h l r e c h t   hat genau das zum Ziel:     Ernst zu nehmende Chancen auf Kandidaturen zu Abgeordneten-Mandaten gibt es nahezu ausschließlich über Parteilisten.  Und einen möglichst sogenannt ´sicheren´ Listenplatz, ja überhaupt einen Listenplatz,  erwirken sich Bewerber nur, wenn sie sich möglichst publikums-wirksam loyal auf Partei-Linie X zu bewegen wissen. . . 

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Damit aber   v e r e n g t    sich das per Wähler-Votum akzentuierbare   D e b a t t e n – P o t e n t i a l     unter den Kandidaten für die Abgeordnetensitze    a u f   d i e   j e w e i l s   d o m i n a n t e n   P a r t e i – L i n i e n . . .

. . .   das ist   d a n n    kein Problem, wenn diese Parteilinien klare und ergiebige politische Alternativen in die Parlamentstätigkeiten einbringen . . .   

. . .  –     w o    sie das freilich eher weniger bis kaum tun :     d a    leisten in der Konsequenz  partei-orientiert konstruierte Wahlen vorwiegend  Stillstands-Zementierung mit vielerlei fatalen Folgen !!

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Wann immer  unterdes nämlich   kulturpolitische Prozesse stattfinden,   ü b e r    d e n e n   s i c h    nicht wenige    H o r i z o n t e   zugunsten nicht eben ungefährlicher Fetischisierungen der merkwürdigsten ´neuen´  Glaubenssätze   v e r s c h l e i f e n,  . . . 

– angesichts von Sachlagen und Entwicklungen mit nicht unerheblichem Überforderungs-Charakter sogar meist länderübergreifend  – –   und dies ganz konkret seit den 1990er geopolitischen Wendejahren

. . . provozieren    p a r t e i – l a s t i g e   W a h l r e c h t s – K o n s t r u k t i o n e n     fatale   E r s t a r r u n g e n    nicht zuletzt des Wählerverhaltens. . .

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– – –    Das baden-württembergische  Wahlergebnis vom 14.3.2021 z.B. verdeutlicht es einmal mehr:

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Von 21 Bewerberparteien (!)  schaffen es  am 14.3.2021 gerade mal ganze 5 in den Landtag. . . 

. . .  mit welchen Abgeordneten ?

–  darüber entscheiden letztlich die Landeslisten  der Parteien. . .

  –  wo die Wähler da andere Akzente setzen sollten, gibt es eben Überhang-Mandate. . .   Der Steuerzahler hat´s ja !

Für Einzelbewerber interessierten sich nicht mehr als 4461  =  0,1 % der Wähler. . . !

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Von   4.858.571   für den Wahlgang am 14.3.2021  gültigen Stimmen  // bei 7.669.608  Berechtigten // . . . 

. . .   entschieden damit dieses Mal gerade mal   |  87.9 %   |   der abgegebenen gültigen Stimmen (!)  über die künftigen rundum partei-zementierten parlamentarischen Kräfteverhältnisse. . . 

. . .  Bewegung aufgeschoben. . . .

. . . im ´Club der klaren Worte´ ergibt die Analyse: 
"Auf Basis der Anzahl der W a h l b e r e c h t i g t e n haben die Nichtwähler mit 37% gewonnen.   -  Die Zahlen:    Nichtwähler 37%, Grüne 20%, CDU 15%, SPD 7%, AFD 6%, FDP 6%."
. . . und das inmitten hochgradig suizidaler, weltweiter Lockdown-Verirrungen . . .  !

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Wähler. . .    wie solcherweise Gewählte. . .    klammern sich    – unter den inzwischen jahrzehntelangen Angst-Horizonten einander jagender immer schrägerer Krisen-Kontroll-Vorstellungen und -Praktiken –    an ein düster-perspektivloses Erzwingungs-Denken, . . .

. . .   das ihnen wie so manches sonst  (tendentiell zunehmend  w e l t f r e m d )   als ´alternativlos´ erscheint  bzw.  so deklariert wird, . . .

. . .   von dessen   A b s t r u s i t ä t e n    abzulassen sie aber keinen Mut finden. . .

.

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Folge:

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Wo aber Wahlrechts-Konstruktionen nur  fatalistisches ´Tolerieren´ erlauben, wird es hohe Zeit, das diesbezügliche  Regelwerk neu zu durchdenken. . .  !

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vgl.  Hannah Arendt: »Denken ohne Geländer«

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Kraftvollster Schritt:

. . . vermutlich am wenigsten :     n o c h   e i n e    Partei . . .  !!

 

. . . stattdessen:

- 

WAHLKREIS-PLATTFORMEN . . .

.

. . .als die beständig wohlgepflegten Vor-Ort-Quellen eines neu zu belebenden und mit neuen impuls-setzenden Bewegungsmöglichkeiten auszustattenden politischen Debattenraumes . . .  zwischen Bürgerschaft und Abgeordnetenschaft in den Parlamenten . . . !   !     !

.

. . .  Vehikel dahin:

UNTERSCHRIFTEN-AKTION FÜR WAHLRECHTS-ÄNDERUNG: 

reines &  partei-unabhängiges  DIREKTKANDIDATEN-WAHLRECHT  . . .

.

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–   Begründung  1:

.

EIN EINLINIGKEITEN ERZEUGENDES LISTENWAHLRECHT SETZT ALLE unter den gegebenen UMSTÄNDEN 2021 ff FATAL GEFANGEN ! /PDF

.

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vow>>   Petitions-PDF

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-

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Die    P a r t e i e n     fielen bei einer solchen Wahlrechts-Konstruktion als unmittelbare machtvolle bewegungs-einschränkende Vorstrukturierer der parlamentarischen Prozesse weg !  –  D i e   e n t s p r e c h e n d e n   V e r k r u s t u n g e n   h ä t t e n   e i n   E n d e    !

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V o n   j e t z t   a n   g ü l t i g e    V o r s t r u k t u r i e r u n g e n  dessen, wozu sich eine jeweils gewählte Abgeordnetenschaft   – entweder regierungs-beauftragend und -stützend oder aber zur Wahrnehmung sich daraus ergebender Oppositionsfunktionen –   gruppierte und organisierte,   er g ä b e n   s i c h   a u s :
  den wahlvorgelagerten und weitergeführt parlamentsarbeits-begleitenden Diskurs-Prozessen der   n e u e n   D e b a t t e n r a u m – K e r n e     im Bereich der einzelnen ´WAHLKREIS-PLATTFORMEN´ bzw.  deren parlamentarischem Vortrag
  wie aus dem landesweit wechselseitigen kommunikativen Austausch  der Wahlkreisplattformen untereinander. . .

.

Hier gälte es, weiterhin kritisch zu begleiten,    w i e   diese Abgeordnetenschaften    d i e   j e w e i l i g e n   W a h l k r e i  s  –  A  n l i e g e n     und    d i e   A g e n d a ,    f ü r   d i e   die einzelnen   g a n z   p e r s ö n l i c h   j e w e i l s   s o n s t   a n g e t r e t e n   w ä r e n,   in gemeinsame Legislatur-Agenden gießen. . . 

. . . Allzu viel Arbeitsteilung dabei unter den Abgeordneten hätte als schädlich und deshalb organisatorisch zu vermeiden zu gelten . . .  !

Es gälte,   sich   d a r ü b e r   jeweils in die Wahlkreise zurück den dortigen und weiteren Bürgerdebatten zu stellen und diese landesweit themenverbreitert zu beleben zugunsten bekräftigender wie kritischer  Rück-Einflussnahmen  auf den Fortgang der jeweiligen Parlaments-Arbeit . . .

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Die neuen WAHLKREIS-PLATTFORMEN  bildeten damit zugleich Link-Anker einer ihnen auf vielfältigste analoge wie digitale wie performative Weise anschließbaren informativen öffentlich-rechtlichen Staatsgewalt auf grundgesetzlich vorgegebener Basis mit freiem Zugang für alle, die bereit und interessiert wären, für alle zugänglich an Informationen, Investigationen, Abklärungen  und Verständigungen mit Niveau mitzuwirken. . .

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. . .  Begründung 2: 

Wir brauchen   g a n z   a n d e r s   w i r k s a m e    P a r t e i e n     als bisher !

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W e n n   Politik    – also das gemeinwesens-spezifische wie mehr oder minder weltweite Aushandeln und Gestalten von Austausch-Beziehungen –    endlich ihre erzwingungs-kulturellen Ausprägungen überwinden können soll  (!!),    . . .

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. . .   d a n n   darf es zwischen Menschen nicht länger um eingespielte oder neu zu etablierende Steuerbarkeits-Mantren gehen. . .
– – –   d a n n   haben wir alle in nah und fern für   A n r e g u n g s –  V e r h ä l t n i s s e   zu sorgen,   die auf die unverzichtbaren Mitwirkungsimpulse möglichst vieler setzte . . . 

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Für die Entscheidungfindung hieße das:

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. . .   |||   statt für Dominanz-Konstrukte,   wie sie u.a. unser bisheriges Parteien-Denken mit den entsprechenden Aktionsfeldern prägen . . .    !   !     !

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-

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Gäbe es je Wichtigeres als Anreger-Sein ?   

.

Inmitten des ganzen Spektrums gesellschaftlicher Impulsgeber, ohne deren gesamtgesellschaftlichen wie übergesellschaftlichen Dialog wirklich gedeihliche Verständigungen kaum je wirklich zustande kommen,  . . .

. . .  hätten   P a r t e i e n   die Funktion,    w e l t a n s c h a u l i c h e    G e s a m t – P e r s p e k t i v e n    herauszuarbeiten, ohne die gesellschaftliche Verständigung ihrer wichtigsten Grundlagen entbehrte. . .  !

 

Verbände und sonstige Institutionen ergänzten und kontrastierten diese unverzichtbaren Zusammenschau-Funktionen durch die von ihnen jeweils durchzuarbeitenden Interessen- und Teilbereichs-Perspektiven . . .

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anrkult

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Aber: 

-

Keine dieser Perspektiv-Bearbeitungs-Organisationen gehörte direkt ins Parlament oder in lobbyistische Staatsgewalten-Nähe wie bisher. . .  ! !

Ins Parlament gehörten direkt bürgerschaftsverantwortliche Abgeordnete    –    notfalls  grundgesetzlich ordnungsgemäß abwählbar durch die wahlkreis-wahlberechtigten Bürger. . .  !

In die Exekutiv-Organe gehörten vom Parlament gewählte und kontrollierte Personen des öffentlichen Lebens, bis dahin gesellschaftlich aktiv in welcher Institution (Parteien durchaus eingeschlossen)  immer. . .  !

Für die Besetzung weiterer Staatsgewalten  (nach etwaiger Neu-Justierung entsprechender GG-Artikel) gälte ein Gleiches gemäß entsprechender GG-Bestimmungen. . . !!

.

.

Auf diese Weise gewönne unser Parlamentarisches System eine Menge dynamisches Potential, wie wir es für die dezentrale und auf vielfältig neu gedeihliche Selbstorganisation setzende Lebensorganisation unserer Tage brauchen. . .  !

 

vgl. auch: 

9.3.2021  gw /  PARTEIEN  BEKLEIDEN  FALSCHE POSITIONEN  ALS  ORGANISATOREN VON  STAATSGEWALTEN !!

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Verweis auf kenfm, 27.3.2021  /   Warum Korruption in der deutschen Politik legal ist… | Von Thomas Röper

Parteien BEKLEIDEN FALSCHE POSITIONEN ALS ORGANISATOREN VON STAATSGEWALTEN !!

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politsys

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Wer    Politik als Herrschaftsorganisation    denkt und ausagiert (sehen möchte). . . ,  

–   für den sind auch    P a r t e i e n    Herrschafts-Faktoren. . .

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Wer hingegen    Gesellschaften als lebendigen Organismus    denkt, dessen Teile in    k e i n e m     wechselseitigen Herrschaftsverhältnis stehen sollten, . . .

. . . sondern ihren jeweiligen inneren wie äußeren Austausch auf das Vielschichtigste untereinander möglichst lebendig   – also variantenreich –   aus sich heraus regelnd vollziehen  (wenn wir sie lassen !),   ohne dass dabei so etwas wie Herrschaftsverhältnisse am Werk wären . . ., 

–   für den können    P a r t e i e n    einfach nur   horizontbildende Mit-Kommunikations-Funktionen haben. . .

D a n  n    bedingen einfach jeweils auf Art X  vollzogene bzw. sich entwickelnde Lebensweisen und -Bedingungen andere Abläufe als andere . . .  

–  Ballancefindungen erfolgen schwingend. . .     –  also nicht dominant bürokratisch oder partei- bis lobby-bestimmt wie zumeist, wenn Menschen bisher Regelgefüge errichten. . .  !

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PARTEIEN  wie bisher   mit   V o l k s v e r t r e t u n g s – F u n k t i o n e n   verbunden zu sehen und zu verbinden,  . . .
. . .  das entstammt machtpolitischem   – so oder so  . . . kratischem/. . .archischem –   Erzwingungs-Denken . . . 
–   kann also nur zur Bildung von   M a c h t – U n w u c h t e n   verführen. . .
Fatalerweise heißt es aus solchen Horizonten heraus zu den Partei-Funktionen im Parteiengesetz :

§ 1 (2)  ". . . sich durch Aufstellung von Bewerbern an den Wahlen in Bund, Ländern und Gemeinden beteiligen, auf die politische Entwicklung in Parlament und Regierung Einfluß nehmen, die von ihnen erarbeiteten politischen Ziele in den Prozeß der staatlichen Willensbildung einführen. . . "

und in § 2 (1):  "(1) Parteien sind Vereinigungen von Bürgern, die dauernd oder für längere Zeit für den Bereich des Bundes oder eines Landes auf die politische Willensbildung Einfluß nehmen und an der Vertretung des Volkes im Deutschen Bundestag oder einem Landtag mitwirken wollen, wenn sie nach dem Gesamtbild der tatsächlichen Verhältnisse, insbesondere nach Umfang und Festigkeit ihrer Organisation, nach der Zahl ihrer Mitglieder und nach ihrem Hervortreten in der Öffentlichkeit eine ausreichende Gewähr für die Ernsthaftigkeit dieser Zielsetzung bieten. Mitglieder einer Partei können nur natürliche Personen sein."

. . .  deshalb:    25.11.2019  gw /   AUTOPOIETIE statt …KRATIE

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W i e   w ä r e   e s,     w i r   b e g r i f f e n    angesichts der Gesetzes – und Verordnungs-Ungetüme, die wir seit Jahrzehnten babelgleich türmen, so dass vorne und hinten immer weniger zusammenpasst und alle auf erleichternde Algorithmen hoffen, oft ohne auch nur zu ahnen, welchen Steuerungs-Ungetümen sich sich und alle damit ausliefern. . . , 

–   wie wäre es, wir begriffen, . . .
. . .    d a s s    wir dringend   a n d e r e     R e k r u t i e r u n g s – S t r u k t u r e n    für unsere Volksvertreter/innen brauchen als bisher   !  !    !

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. . .    –    w i e   w ä r e   e s,   wenn wir als Wähler ganz gezielt ausschließlich   d i e   M e n s c h e n    w ä h l t e n,  die uns überzeugen damit,   w i e    sie im Vorfeld von Wahlen bzw. als aktuelle Mandatsträger   u n s e r e    jeweils wohlabgewogenen    F r a g e n   b  e  a n t w o r t e n. . .   und unsere mitbürgerliche Diskurs-Partnerschaft suchen?

–   darunter sicher auch Fragen zu persönlichen Partei-Horizonten und  -Bindungen. . .

–   und selbstredend solche zu sonstigen Verbands-Bindungen und -Aktivitäten. . . 

(Wahrhaftigkeitsverstöße hätten hier, spätestens sobald gerichtlich erwiesen, zum automatischen Verlust von Bewerberstatus bzw. Mandat zu führen !)

–    und nicht zuletzt solche zu Bildungs- Berufs- und Milieu- und sonstigen Welt- bzw. Amts-Erfahrungen und daraus bezogenen politischen Impulsen und konkreten Gestaltungs-Vorstellungen für Bereich A-X. . .

. . .  und wenn einfach die/der mit den meisten Stimmen gewählt wäre  –  und bei Nachrüch-Bedarf die/der mit den nächstmeisten Stimmen nachrückte. . .

. . .    –    w i e   w ä r e   e s,   wenn wir   p o l i t i s c h e n   B a s i s – B e z u g   nicht dadurch kompliziertest herbeizukonstruieren trachteten, dass wir ständig alle und jeden über heftigst bürokratisierte Partizipationsabläufe als Mandats-Imperatoren in Anspruch nehmen zu wollen propagierten . . .

– –  vgl dazu Live-Interview vom 8.3.2021 :  Tassilo Wik (2020:IV) mit David Claudio Sieber von der Partei „Die Basis“  –

–   sondern   w e n n   w i r    mit der Errichtung von   k o m m u n i k a t i o n s f ö r d e r n d e n     W A H L K R E I S – P L A T T F O R M E N     die jeweiligen Wahlkreisbürger, die Leute mit Lust auf ein künftiges Abgeordneten-Mandat und die aktuellen Mandatsträger/innen. . . 

. . .   i n    lebendigem   A u s t a u s c h   h i e l t e n    über die je sich entwickelnden Anregungspotentiale vor Ort und aus den übergeordneten politischen Einheiten zurück. . .  ?

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vow>>   Petitions-PDF         bu

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Das offenbar beliebte Mantra vom ´Imperativen Mandat´ konterkariert in meinen Augen die Funktion eines Parlaments, dessen Abgeordnete   d a s   gemeinsam und entscheidungs-offen zu erörtern hätten,  was die Wähler von Wahlkreis X schließlich gerne ggf. anders geregelt gesehen hätten als die Wähler von Wahlkreis Y usf..

PARLAMENTS-BERATUNGEN   s o l l t e n    das je ortsspezifisch Vorbeleuchtete und Gewünschte   i n   e i n e n   unmittelbar    a l l e    A s p e k t e   sorgsam   z u s a m m e n f ü h r e n d e n   A u s t a u s c h   b r i n g e n, . . .

. . . um es   a m   E n d e    möglichst   w e i t e r e n t w i c k e l t   konsensierend abzustimmen  –    v e r m i t t e l s    d e s    einzelnen, ja seiner persönlichen Horizonte und Diskurs-Fähigkeiten wegen vor Ort gewählten   A b g e o r d n e t e n. . .   !! 

. . .   verwechseln wir hier und anderswo Menschen bitte nicht mit Prozessoren . . . !

. . .   und bestehen wir auf der Erwartung an gewählte Abgeordnete, dass sie die jeweils angebrachten Argumente und Verhältnisse sorgfältiger und informierter erörtern und konsensieren, als das für letzthändige Abstimmungen seitens der Gesamtwahlberechtigen (wie von  Siber im oben verlinkten  Interview skizziert) je auch nur annäherungsweise erreichbar wäre. . .  –  Volksbegehren und Volksentscheide sind etwas für die großen Themen von Krieg und Frieden bzw. für Veränderungen in irgendwelchen System-Prinzipien, nicht für  den breiten Regelungsbedarf. . ., meine ich.  

Das Verhältns von Basis/Bevölkerung und Abgeordneten muss in erster Line ein gut gepflegt kommunikatives, anregungs-orientiertes sein. . .    !

 

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Die Horizontbildungsleistungen, . . .
. . . wie sie von weltanschaulich sichtlich unterschiedlichen   P a r t e i e n    gesamtgesellschaftlich verfügbar gemacht und gehalten zu werden hätten, . . . .
. . .   wären unter den Bedingungen reiner Abgeordneten-Wahlen sogar nicht hoch genug einzuschätzen  . . .

–  neben denen der übrigen, verschiedenste gesellschaftliche Verbandsorganisationen bildenden,  gesellschaftlichen Interessengruppen. . .

Hier gälte es,  gerade auch  parteiseits  öffentliche Diskurse zu befeuern auf ein gesamtgesellschaftlich wie institutionell wechselseitiges Anregungsgefüge hin,  mit dem sich Bewerber wie aktuell jeweils Abgeordnete ins Benehmen zu setzen hätten. . .  !

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a+a2.

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DIE FRAGE, WIE EIN PARLAMENT    – UND IN DER FOLGE EINE DURCH DIESES PARLAMENT ZU KONSTITUIERENDE REGIERUNG –   FRUCHTBAR ARBEITEN KÖNNEN, WENN SIE SICH NICHT   – WIE HEUTE –  ZENTRAL AN DIE REGELUNGSKOMPETENZEN VON PARTEI-FRAKTIONEN LEHNEN,  LIESSE SICH    –  GGF. ETWA WIE FOLGT –     SKIZZIEREN:

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Wann und wo immer auf der hier skizzierten Basis Abgeordnetenwahlen stattgefunden hätten – ergäbe sich folgende   –  dann hoffentlich parteineurosen-freie –  AGENDA:

(Denn Bürger  wählen  auch nach heutiger Regelung Regierungen weder ab noch ins Amt.

Auf Koalitionsbildungen habenWähler/innen keinerlei Einfluss.

Das, was gewählte Abgeordnete an Arbeitsvorhaben in den Blick nehmen oder nicht, als Sache von Partei-Direktiven handhaben zu wollen, kann sich nur als täglich absurderes Machtspiel vollziehen !)

 

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vsmsres.

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–  gewählte Abgeordnete entschiedener wie annäherungsweiser Parteizugehörigkeit sollten statt parlaments-abgeobenen Parteien-Managements für sie denkbare gemeinsame Agenden   z w a r   d u r c h a u s    gemäß den Wahlanregungen der Partei, in deren Horizonten sie mehr oder minder umfänglich evtl. in der vor ihnen liegenden Legislaturperiode arbeiten wollen, beraten  –  insofern bildeten sie künftig einfach nur lockere Parlamentarier-Gruppierungen. . .

–  eher parteienferne gewählte Abgeordnete sollten miteinander die Agenden-Horizonte, um die es ihnen geht, klären –  auch sie bildeten ggf. weitere lockere Parlamentarier-Gruppierungen. . .

–  all diese Gruppierungen hätten im Vorfeld von Regierungs-Bestellungen ergänzt durch Einzel-Impulse für sie denkbare Regierungsprogramme zu formulieren,  die damit für sie verbundenen Amtsträger-Kandidat/innen zu benennen und untereinander Tendenz-Voten zu erfragen, so dass eine tendentiell mehrheitsfähige Agenda sichtbar würde . . .

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–  diese mögliche Mehrheits-Agenda, in den beiden ersten Legislaturperioden-Monaten intensiv im Plenum durch-erörtert und zu einer A-X-Parlaments-Auftrags-Agenda verdichtet , hätte dann die Basis für je einzelne (!)  Kanzler/innen und Minister/innen- W a h l e n    (mit je absoluterMehrheit)  zu bilden (einzel-konstruktive Ersatz-Voten in späteren Konflikt-Situationen jederzeit möglich). . .  !!

–   über den Kanzler/innen-Wahlen gruppierte sich schließlich  das Parlament in je eine Regierungs- und eine Oppositions-Fraktion mit jeweils klar funktionalisierten Debattenrollen und entsprechend zu gestaltenden GO-Rechten und -Pflichten. . .

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Die heute so penetrant alles überlagernde Frage, ob alle, die wann und wo immer für eine aktuell mehrheitsfähige Agenda stimmen, auch als hinreichend demokratisch-integer gelten und folglich auch hier und da oder gar intensiv verabredet zusammenareiten dürfen, vergiftet alles !

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Meinungsfreiheit schließt auch sogenannte verfassungs- oder sonstwie eher  menschen-feindliche Ziele ein.  Wer sich im Verfolg solcher Ziele wie auch immer strafbar verhält, hat entsprechend der Gesetzeslage von der Justiz belangt zu werden.  Parlamente haben hier keine Aufgaben- oder gar Ausschliengs-Felder. . .    !

Eventuelle Gesetzeslücken oder Veränderungs-Vorhaben sind neben der Regierungskontrolle zentraler parlamentarischer Aufgabenbereich. Dabei spielen Gesinnungsfragen selbstredend eine Rolle  –  aber ausdrücklich nicht auf der Ebene persönlicher oder wie auch immer gruppenbezogener Diskreditierungs-Kämpfe. . . !

Wer seine Anliegen und Anregungen wirklich tragfähig zu begründen weiß, hat die Abwertung von Gegen-Vorschlägen nicht nötig !   Also entschiedene Konzentration auf gute Pro´s unter Abarbeitung bzw. Tragfähigkeits-Einordung von  (ggf,  – noch -) Defizitärem . . . !

In den Parlaments-Diskurs gehören wohlgeprüfte und auf Nachfrage klar belegbare Sachargumente und jeweils deutlich als solche gekennzeichnete Hypothesen unter Nennung der für diese jeweils relevanten Anhaltspunkte. . . !

Sich parlamentarisch verfassende Gesellschaften sollten jede Form von Pranger aus ihrer rhetorischen Praxis bewusstestens heraushalten und stattdessen die wechselseitige Anregungssuche in den Mittelpunkt ihres politischen und kulturellen Kommunikationsverhaltens stellen !!

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