Kein Campingplatz am Windgfällweiher – Kleinod gegen kommerzielle Interessen !

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bu

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Dagmar Schäfer  / 

“  Es fehlt nämlich ein richtungsweisendes Konzept für einen zeitgemäßen Umgang mit unserer Mitwelt im Hochschwarzwald und damit für unsere eigene und zukünftige Lebensqualität.
Der Windgfällweiher im Hochschwarzwald ist ein anerkanntes und geliebtes Kleinod, das aber keinen angemessenen naturschutzfachlichen Schutz genießt. Sonst wären der Fürst zu Fürstenberg und das Hotel »Schlehdorns Seehof« wohl gar nicht auf die Idee gekommen, genau in diesem wertvollen Gebiet, mit einem Reisemobilpark und einem Anbau von 48 Hotelzimmern, Infrastruktur für täglich 400 zusätzliche Personen zu planen. Der Weiher ist zu klein für ein solches Vorhaben, die umliegenden Lebensräume mit ihrer besonderen Flora und Fauna würden mit Füßen getreten. Den auch coronabedingten Besucherdruck löst man nicht durch den Einbau einer Infrastruktur für zusätzliche 300 bis 400 Personen, ganzjährig und rund um die Uhr.“

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op-windgfällweiher

                                                                              pf   

Unser Quorum gibt für jede Petition an, wie viele Unterschriften aus der jeweiligen Region benötigt werden, damit openPetition von den zuständigen Entscheidungstragenden eine Stellungnahme einfordert.
Gestartet 11.12.2020 - Sammlung bis 31.3.2021 !!!

bu

Wir sind eine Gruppe von Menschen die es als wichtig erachtet den Tieren und Pflanzen eine Sprache zu geben und die Natur ( also unseren Lebensraum ) im Allgemeinen zu schützen und zu pflegen.

Das Land Baden Württemberg investiert über 30 Mio € für einen besseren Lebensraum der heimischen Arten! Bei der Sanierung der B500 wurden für sehr viel Geld Durchgänge für allerlei Lebewesen geschaffen, im Volkmund die Krötentunnel!

Und genau in diesem Gebiet, am Windgefällweiher möchte das Fürstliche Haus aus Donaueschingen einen Wohnmobilplatz nach kanadischem Vorbild erbauen und betreiben. Angeblich sei dies kein Problem, weil die Fläche für den kommerziellen Waldbetrieb völlig unwirtschaftlich und nutzlos sei.

Aber!

Genau das ist die Heimat der Tier- und Pflanzenwelt die es zu schützen gilt und für die wir und Sie, uns einsetzen.

Liebe Freunde, mit eurer Hilfe werden wir es schaffen dieses Projekt zu verhindern.

Werben Sie für unsere/eure Ziele und senden Sie uns viele Unterschriften zurück.

Danke für eure Unterstützung im Voraus

Bleiben Sie oder werden Sie Wächter der Natur, schenken wir uns selbst, aber auch unseren Nachkommen ein Stück intakte Natur.

Gemeinsam gegen rein kommerzielle Interessen auf Kosten unserer Natur.

Das schreibt euch Hubert Böll Liebe Grüsse aus Feldberg Falkau Die Initiatoren: Dagmar Schäfer, Heidi Bauer, Hubert Böll

Begründung

Der Windgfällweiher ist jetzt schon überlastet und verträgt keine zusätzliche kommerzielle, touristische Nutzung.

Wir Bürgerinnen und Bürger der Region legen ein Veto ein!

Im Wohnzimmer der Kröten, Frösche, Molche, Unken, Salamander und auch der Biber soll der Hotspot eingerichtet werden.

Der Südliche teil des Sees ist mittlerweile als FFH Gebiet „Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Lebensraumtypen (Habitaten)eingestuft“, hier sollte eigentlich überhaupt kein Badebetrieb stattfinden.

Ein wertvolles und geschätztes Naherholungsgebiet mitsamt seiner ursprünglichen Natur würden dabei für Einheimische, Gäste und ihre Kinder endgültig verloren gehen.

Naherholung auf dem so wunderbar, sehr naturnah angelegten Spazierweg -Dieter Knöbelweg- (angelehnt an Gebiete wie die hohe Venn, Hochmoor Hinterzarten und Zweiseen-Blick, dem Lotharpfad und vielen anderen….)

Das alles geht für immer verloren, für einen Camping- Hotspot.

Damit sind wir nicht einverstanden!

Auch eine große Anzahl unserer Gäste sucht die Ruhe, das Besondere, das Natürliche. Genau das, was der Windgfällweiher in seiner Einzigartigkeit, ohne touristische Vermarktung, eben ausmacht.

Es verwundert nicht, dass zunehmend auch junge Menschen genau danach suchen. Klasse heißt die nachhaltige Richtschnur, nicht Masse!

Wir fordern den Erhalt dieses schönen Gebietes und eine zielführend verträgliche Besucherlenkung.

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Initiative für den Schutz des Windgfällweiher-Gebietes.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hubert Böll aus Feldberg
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gw  –  Mein Unterschrifts-Kommentar:
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Niemand liebt die Natur, der/die die Landschaft, die er/sie genießen will, in einen völlig verballhornten Hinterhof massentouristischer Billigbedürfnisbefriedigung verwandelt sehen will !

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15.02.2021 15:49 Uhr

 

Quelle: BZ online 08.02.2012

Lebensräume vernetzen und erhalten
BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 08. Februar 2021

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald | 1

2,5 Millionen Euro für Pflege von Landschaft und Natur im Kreis.

(BZ). Das Fördervolumen für Landschaftspflege hat im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald 2020 ein Rekordniveau von fast 2,5 Millionen Euro erreicht, wie das Landratsamt mitteilt. Dies bedeute einen Anstieg der Mittel von rund 370 Prozent in zehn Jahren. „Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass Landschaftsschutz bei uns großgeschrieben wird“, wird Landrätin Dorothea Störr-Ritter zitiert. Der Landkreis erziele mit den Fördermitteln von EU und Land einen vorbildlichen, nachhaltigen Gewinn für Natur und Menschen, auch Dank der Zusammenarbeit von Naturschutzbehörde und Landschaftserhaltungsverband sowie der engen Verzahnung mit der Landwirtschaftsbehörde im Landratsamt.

Gelder dienen auch der Offenhaltung

Landwirte, Landschaftspflegeunternehmen, Dienstleister, Privatpersonen und Gemeinden erhalten der Mitteilung zufolge aus der Landschaftspflegerichtlinie (LPR) jährlich eine Förderung für Projekte in der Landschafts- und Biotoppflege sowie dem Artenschutz. Damit sollen Flächen – auch in Steillagen und zugunsten des Tourismus’ – offengehalten und Biodiversität erhalten werden. Ferner trügen die Arbeiten zur Vernetzung von Lebensräumen und zum Verbund von Biotopstrukturen bei. Der hiesige Landkreis verfüge über die meisten Naturschutzflächen im Land, so dass der Förderung der Landschaftspflege ein hoher Stellenwert beigemessen werde.

Neben klassischen LPR-Maßnahmen gebe es auch Anträge in Bezug auf Wolfsprävention, der Pflege von Rebböschungen oder zur Erhaltung von Naturdenkmalen.

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