WEIHNACHTEN

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Tagesblatt 21.12.2020

Tagesblatt 22.12.2020

Tagesblatt 23.12.2020

Tagesblatt 24.12.2020

Tagesblatt 25.12.2020

Tagesblatt 26.12.2020……..

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Weihnachten

 

macht uns Jahr für Jahr auf einzigartige Weise damit vertraut,
daß und wie sehr wir wirklich neu Wahrnehmende werden müssen,
wenn wir begreifen wollen,
daß das, was die christliche Tradition Erlösung nennt,
der Welt nicht
durch dieses oder jenes machtvoll alles wandelnde Eingreifen Gottes
geschieht…
 
Jenes tägliche Werden und Vergehen sowie Neben-, Mit- und Gegeneinander,
in dem jenseits aller lauten Aufmerksamkeit
beispielsweise ein Kind geboren wird,
ist in sich gelöst:
 
Die Ausgesetztheit,
in die ein solches Kind wie alles in die Individualität gerufene Leben hineingeboren wird,
ist ja nichts als die Bedingung seiner möglichen Geborgenheit,
seiner auf den Brückenschlag verwiesenen und zu ihm begabten Geschöpflichkeit,
der Ort,
an dem es,
was wir Licht nennen,
überhaupt erst und unübersehbar strahlend
gibt,
weil es an ihm auch dunkel ist und sein kann:
Bethlehem eben!
 
Diese Ausgesetztheit
wird in Bethlehem überdies sichtbar als eine Ausgesetztheit,
die,
sobald wir den Gott der Christen zu begreifen suchen,
Schöpfer und Geschöpfe
gleichermaßen kenn- und auszeichnet.
 
Etwas Paradiesischeres als die vielfach hochzeitliche,
sprich liebend immer neu zu vollziehende
Wandlung dieser Ausgesetztheit in Geborgenheit
ist schlechterdings nicht denkbar.
 
Davon künden Jesu Himmelreichs-Gleichnisse ebenso
wie seine Botschaft von der geheimnisvoll
alles Leben zu immer neuen Formen seiner selbst wandelnden
Bedeutung  
jedes liebenden Los- oder gar Sein-Leben-Lassens…
 
Sehende
könnten wir also sein,
wenn wir nicht wieder und wieder
vor allem
Wertende
sein wollten…

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Das richtige Geschenk

Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu, wie er Krippenfiguren schnitzte. Am Abend stellten sie gemeinsam die Figuren auf und der Großvater erzählte ihm die Weihnachtsgeschichte.

Als der Großvater zu Ende erzählt hatte, war der Junge eingeschlafen. Im Schlaf träumte er die Geschichte noch einmal. Er fand sich als Beobachter im Stall und schaute aus einer Ecke zu, wie die Weisen aus dem Morgenland dem Jesuskind die Geschenke überbrachten. Plötzlich wurde der Junge sehr traurig und fing an zu weinen, denn er wollte dem Jesuskind auch ein Geschenk machen, hatte aber nichts dabei.

„Warum weinst du denn?“ fragte Jesus. „Weil ich dir nichts mitgebracht habe“, sagte der Junge. Jesus sagte: „Doch, du hast etwas mit gebracht, es sind sogar drei Geschenke und die will ich haben. Das erste ist dein letzter Aufsatz.“ Da erschrak der Kleine: „Jesus!“ Stotterte er ganz verlegen und flüsterte: „Da hat doch der Lehrer ungenügend darunter geschrieben.“ „Eben, deshalb will ich ihn haben,“ antwortete das Jesuskind.

„Das zweite Geschenk ist dein Milchbecher.“ „Aber den habe ich doch heute Morgen zerbrochen,“ entgegnete der Junge. „Du sollst mir immer das bringen, was Du in deinem Leben zerbrochen hast,“ forderte ihn Jesus auf. „Dazu bin ich auf die Welt gekommen. Ich will es wieder ganz machen.“

„Das letzte Geschenk ist die Antwort, die du deiner Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen sei.“ Da fing der Kleine bitterlich an zu weinen: „Ich, ich…“brachte er unter Schluchzen mühsam heraus, „ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen.“ „Ja ich weiß,“ sagte Jesus. „Das alles sollst du mir bringen: deine Lügen, deinen Trotz, das Böse, was du getan hast. Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen; ich will dich annehmen in deiner Schwäche, ich will dir immer wieder neu vergeben, ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. Willst du dir das schenken lassen?“ Der Junge schaute, hörte und staunte…

Autor: Jacky

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