EIN PHILOSOPHISCH-POLITISCHES GEBET IN DIESEN TAGEN KÖNNTE WIE FOLGT LAUTEN :

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Die wir Dich, das alles umfangende DU,
auf das wir unsere Herzen hingespannt finden,
´Gott´ nennen,  ja: ´Vater´…!

/ oder Jahwe oder Allah oder so oder so zu erspürende göttliche Energie  …

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 >  als 2seitiges A3-PDF

Wir leben in Welt- und Lebensgefügen, an deren Unübersichtlichkeit nicht wenige ständig basteln – gespannt zwischen persönliche Vorteilsnahmen, hypertrophierte Machtgelüste und  produktiven Gestaltungswillen . . .

Und wir finden uns  als Glieder menschlicher Generationenketten, die sich meistenteils fatalen Spagat-Praktiken  zwischen Selbst- und Fremd-Bestimmung verpflichtet und diese oft und oft so sehr überreizt haben, dass sie darüber ihre Fähigkeit zum aufrechten Gang in so manchen kulturellen Untergang hinein einbüßten. . .

Unserer Endlichkeit und bevorstehenden Veränderungs-Strudeln schauen wir so ungern ins Auge, dass wir uns u.U. nurmehr hilflos angstvoll auf jede Scheuklappe und Einsage fixieren, die man uns anbietet. . .  –  oft lange unfähig zu sehen, wie sehr wir uns selbst und einander darüber nur verlieren   k  ö  n  n  e n . . .

Die Flucht in die Illusion von Einlinigkeit und paternalistischem Gelenkt-Werden scheint dann unsere Ängste einhegbar werden zu lassen . . .

–  und wir tauschen  – unaufhebbar zu Lasten   a l l e r  (!) –   jene   H e l l h ö r i g k e i t, zu der uns unsere Ängste in unsere Begabungen hinein rufen. . .

. . .  gegen eine   H ö r i g k e i t   voller aggressiver Fremdbestimmungs-Ansprüche . . .

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Dabei wissen wir,

wann immer wir uns wieder und wieder durch das unversiegbare DU,  das Du uns bist,  berührt fühlen:

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Fleisch gewordenes Wort ins Gehör dieser Welt sind und bleiben wir von Dir her ohne Wenn und Aber  –

Wort Deines umfassenden Geistes,  der in uns atmet, uns  anregt und heilt,

wann immer unsere Würde uns selbst und anderen unwichtig zu werden droht …

In  DIR  sind wir unaufhebbar  G e h ö r t e  –  G e m e i n t e  –  und über die Einmaligkeit eines jeden Einzelnen wie den Zusammenklang alles Existenten:    B e a n t w o r t e t e

–  unsererseits zum Hören und  Antworten jeweils ganz und gar einmalig    B e f ä h i g t e   und   G e r u f e n e. . .

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So   n ä h r e   denn  

– das erbitten wir in diesen Tagen kaum vorstellbarer Entgleisungen unserer weltweiten System-Walter mit wachsender Dringlichkeit –  

so nähre aufs Kräftigste unseren   M u tuns der weltweit immer wahnhafteren Kontroll- und Steuerungs-Wut all derer zu widersetzen,   die sich    – ebenso angstvoll wie hybrid –   an tendentiell unendliche Normierungen verlieren. . .

–    weil angeblich mal dieser, mal jener zum Menetekel erklärten Gefahr nur mit Hilfe außergewöhnlich weiträumiger  Maßnahmen entgegenzuwirken sei. . .

–    und weil angeblich verschiedenste Globalprobleme nur weltweit angegangen werden könnten mit entsprechend autoritativem Durchsetzungspotential. . .

. . . –   um die erforderlichen Überlebens-Disruptionen ins Werk zu setzen durch diejenigen, deren bereits längst überbordender Reichtum sie als bevorzugt  ´rettungs´-befähigt und -berufen auswiese. . .   ?

–  welch aberwitzige Logik . . .  !

Vor irgendeiner Form von Ende bewahr- oder rettbar ist  –  wir wissen es alle erfahrungssatt –   doch immer nur etwas in seinem aktuellen Bestand unmittelbar auflösendem Zugriff Entziehbares . . .  !

Nichts Großräumiges unterläge je  einer derartigen menschlichen  Verfügung. . .   –  auch wenn wir uferlos in alles irgendwie Erreichbare aneignungshalber hineinzugreifen uns erdreisten. . . !

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Erneuere deshalb   – so bitten wir –   unser aller Sensorium für die Einsicht, dass  n i c h t s,  aber auch gar nichts im gesamten Universum  ´d i e   Welt´  außerhalb seiner jeweiligen unmittelbaren Existenzform ´führt´, ´managt´, ´regiert´, ´beherrscht´  . . .  !

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A l l e s     a n t w o r t e t

in jeweiliger Nachbarschaft   a u f e i n a n d e r,

– einzeln wie in Verbünden, . . .

. . .  –  der Mensch allein in irriger Selbstüberhebung als vermeintlich fortprägend Erzwingungs-´Berufener´  –

 

. .  A l l e s    findet und verliert demgegenüber jedoch . . .

. . . teil- und verbindbare ´Blick´- & Existenz-Richtungen. . .

. . . und bringt sich und das jeweils andere auf diese Weise zu Mal für Mal so oder so strahlender,  aber auch  so oder so begrenzter und  befristeter Existenz. . . !

 In vielfältig wechselseitiger Anregung und Verständigung findet   a l l e s   seine Ausdehnung wie seine Beengung  und damit   s e i n e    Z e i t . . . !

Und es ist gewiss am wenigsten die ihm je zuwachsende Zeit,   die irgendetwas Existentem seine spezifische Bedeutung verleiht. . .  !

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So lehre uns denn,  

u n s e r e   A n g s t   i h r e   D u n k e l h e i t  

v e r l i e r e n   z u   l a s s e n  – 

. . .über unserem vielfältig leuchtenden Beseeltsein durch alles,  was  als Leben und Gerufen-Sein auf uns zukommt,  uns ruft,  beantwortet und die Hände reicht,

. . . auf dass wir bewegender Freude und großem Wohlgefallen am aus sich heraus Möglichen  täglich den neuen Raum lassen und schaffen, der uns trägt. . .

–   statt am verordnet und angeblich ´rettend´  Unvermeidlichen verdorren zu müssen . . .!

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Lass  uns neu entdecken lernen,  wie sehr wir in die Irre gehen und  Leid und Erzwingungsmentalität säen  –  statt Kraft, Mut, echte Hilfe und warmherzige Verbundenheit. . . ,

. . . w e n n    w i r

– nicht anders als spätestens seit Monaten die System-Walter dieser Erde –

in unbegreiflichem Umfang  aufs    B e  k ä m p f e n   u.a.  von Viren bzw.Keimen aller Art (!)  und strafbewehrt erzwungene Verhaltensweisen setzen zu müssen meinen. . .

. . .   –  da ja so vieles, und insbesondere die ´Corona-Problematik´,  immer brennender das Leben auf unserem Planeten ganz fundamental bedränge . . .

  –   in Teilen  gewiss ein Stück weit tatsächlich. . .

. . .  nicht selten aber auch in zumindest so nur vorgeschobener und behaupteter Weise  –  im Dienst vermutlich  verirrtester Agenden . . .     !

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In blinder Fixierung auf Trigger X klettern wir dann in die Hamsterräder vorgeblich immer umfassenderer ´Weltaufgaben´ und lassen uns einspannen in die Egotrips derer,   die niemandem das Seine zutrauen. . .

–   sich selbst aber   noch die hochgegriffendste Lenker/innen-Rolle. . . ?!

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So rüttle uns denn, der Du ja in uns atmest, . . .

. . . wann immer  vereinzelt in unseren Blick geratende Frage-Sternschnuppen unseren Weg kreuzen,  . . .

. . . Mal für Mal unverschüttbarer wach und belebe die je einmalige Durchdringungskraft und Stärke, die Du Deiner Schöpfung in allem  Existenten zugedacht hast. . . 

Wecke erneut,  was  A l l e s, das ist,   seit Anbeginn zutiefst in sich weiß :

nur in wechselseitiger Anregung und Verständigung,  in allseitig immerwährend hochlebendigem Verstehen-Lernen und ggf. widerstrebendem Eigen-Sein-Lassen gelingen uns schließlich  jene unverzichtbar kleinteiligen Ballancen und ihre uneitle Zusammenführung,. . .

. . . in der noch die scheinbar bescheidenste Schwingung im gesamten Universum den ihr zugänglichen und das Ganze nicht beiläufiger mitprägenden Platz findet   –   als jede andere. . .

Wo unser Tun und Lassen dabei Zuträglichkeit erreicht  –  das liegt jederzeit offen vor unseren Sinnen, wenn wir nur wach genug und geleitet durch die Wunder unserer intuitiven Gaben dem nachspüren, was wir im Freudvollen wie im Zerstörerisch-Leidensträchtigen anrichten. . .

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DU,  der sich selbst nach biblischer Überlieferung einst ´Jahwe  – Ich bin der Ich da bin´  nannte,  . . .

. . . Du brennst, aber Du verbrennst nichts !

–   Nichts von solcherweise gedachter Allmachtsvorstellung macht Dich aus. . . !   Was sollte an dieser auch wünschenswert sein ?

Du bist einfach da   –  als das Bewusstsein schaffende und verbindende, allumfangende und belebende DU  in und zwischen allem Existenten. . .

Seit je schöpfst Du unsere Welt  –  in unablässigem Dich-Zuschwingen auf die unzähligen Spiele immer neuer Verbundenheiten, Wandlungen und Wiederauflösungen von Geist und Materie. . .

–  und alles Existente schwingt allzeit mit Dir wie wie miteinander . . .

. . . und überall da auch ganz in Deinem Sinne gegen Dich und Seinesgleichen,  wo der Sinn für die Würde und Kraft alles Existenten unentdeckt blieb oder verloren wurde. . . !

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Und so lehre uns denn,  die Wunder unseres Werdens und Vergehens wie des Werdens und Vergehens alles Existenten mit neuer Intensität zu schätzen, hierauf unser Lernen und Interagieren zu konzentrieren. . .

. . . und allem ausbeuterischen und mittlerweile zeitbedingt digitalokratischen Erzwingen-Wollen die seit Menschengedenen immer von neuem unerlässliche Absage zu erteilen !

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Belebe   – so bitten wir eindringlich –   unser aller tagtäglich aufwändigst verdrängtes Gespür und unsere Hellhörigkeit für alles Manipulative, . . .

. . . so dass wir uns zwischen  autoritativer Verführung und aktuell sogar täglich unfassbarer weitergetriebener Lüge . . .

. . . Schritt für Schritt wieder mehrheitlich neu diskursiv und voll weit ausschwingender Lebensfreude

–   so erinnerungsreich wie tief dankbar   –

im   W a h r e n   v  e  r o r t e n   lernen . . . !

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A M E N

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luegfrei

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. . . weitere philosophische Gebete gibt es hier:

.

Geistdurchwehte Wege ?

Christentum – Kirchen – wohin ?

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vgl. auch :  30.10.2020  /

Corona

von Marianne Gronemeyer

und:    Interview über abstrakte Zahlen, Selberdenken und erzählte Welt | Was kommt danach?

-/  Vergleichbarkeit vs. Ebenbürtigkeit (Marianne Gronemeyer)

-/ Stiftung ›Convivial‹

https://www.youtube.com/results?search_query=marianne+gronemeyer

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