DISTANZIERE DICH ! – – – WARUM DENN NUR ?

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gemwe

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Wenn ich Anlass sehe, jemandem zu widersprechen, die/der für mich oder andere Problematisches äußert oder andere bedrängt, tue ich das.
Ich rücke ihn/sie damit nicht in irgendein Abseits.
Ich nehme eine sich situativ ergebende Verständigungs-Notwendigkeit zur Kenntnis und antworte auf sie.  Ich lasse nicht unwidersprochen stehen, was ich so als nicht hinnehmbar erachte.
Dieses Gegenüber und ich treffen uns im selben Gemeinwesen, unterliegen denselben Gesetzen und gewinnen uns und verfehlen im  Rahmen dieser Gesetze unsere Bewegungsmöglichkeiten, d.h.:  wir sind und bleiben mit unserem gesamten Tun und Lassen unaufhebbar miteinander ´gemein´. . . ,
. . .  sind  einander die unverzichtbaren Spiegel unserer Selbst- und Weltsichten und Verhaltensweisen, denn keine dieser Sichten  und Haltungen entsteht und gewinnt ihre Entwicklungs-Potentiale unabhängig von der anderen. . .  !
. . . sind darauf angewiesen, einander zu begegnen, uns zusammen- wie auseinanderzusetzen   –  aus alten Weisen in neue Weisen zu finden, miteinander ´gemein´  – sprich:  im Austausch und im Irgendwie-Miteinander, jedenfalls friedenstauglichen Nebeneinander –   zu sein  !!
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Wer immer in meinem Umfeld für einzelne und erst recht für viele gefährliche Ziele verfolgt und Verhaltensweisen an den Tag legt, die ich nicht unbeantwortet lassen kann,   di e / d e r    b r a u c h t    meinen Widerspruch und meine Nachdenklichkeit, . . .
. . .   w i e     i c h    e s    b r a u c h e, dass er seine in meinen Augen evtl gefährlichen Sichtweisen, seine Erzwingungs-Phantasien, seine Bedrängnisse auf seine Art  in meinen Blick rückt. . .  !
. . .  und wie wir beide es brauchen, darüber zum wenigsten in wechselseitige Wahrnehmung, am besten ins Gespräch zu kommen,  um  uns auf neue Weise gelten lassen zu können, bzw. besser als bisher zu koordinieren und Auswüchse sichtbar und damit auch vermeidbar werden zu lassen !

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 vgl in spiritueller Hinsicht:  gw – philosophische Gebete/ 1.5.2018

SEI DU UNSER SPIEGEL

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Verweis auf querdenken 713 , 11.9.2020 / Samuel Eckert „Bewaffnet euch mit Wissen“ 11. September 2020 Demo Sinsheim #querdenken7261

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Ein  ´Distanziere Dich !´  ist die Forderung nach einem Schritt in die abfällige Feindseligkeit und eine machtkampf-fixierte Gefolgschaftsbildung  –  will also letztlich Krieg, statt eines entschiedenen  Friedensweges. . . ! !

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Nichts spricht dafür, dass Pranger und Verunglimpfung je irgendeine Einsicht befördert hätten. . .
Es gibt keine Differenzen zwischen Menschen und Menschengruppen mit den dazugehörigen Spannungen, ohne dass alle Beteiligten, soweit sie einander vorwiegend auf gegenseitigen Vorwurfsschienen begegnen,  dabei ausbrüteten, wie sie ihre jeweiligen Widersacher in die Enge treiben bis ausschalten könnten. Dabei kommen oft und oft horrende Ausschaltungs-Zielsetzungen ins Spiel . . .  !

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Wann immer folglich Differenzen irgendeiner Art von Bereinigung zugeführt werden  sollen, hilft allein der jeweilige selbstkritische Blick darauf weiter,   w o   m a n   s e l b s t    seine Wege in eher sich verstolperndem Tritt gegangen ist, so dass ein Gegenüber u.U. mit zunehmenden Sperrhandlungen auftritt. . .

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Es hilft allein, sich selbst diesbezüglich neu zu erden  –   offen für Anregungen von überallher und offen für die im Spiel befindlichen Bedürfnisse auch und gerade von Widersachern, . . .
. . . um so Räume auch und ganz bewusst für jenes Gegenüber zu eröffnen, mit dem man in einen u.U. denkbar verfahrenen Streit geraten ist. . .  !
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Eventuell Verbrecherisches am Denken und  Wollen unserer Widersacher, sehen wir dabei zumeist sofort und überscharf oder meinen, dergleichen ausmachen zu können, ja zu müssen. . .

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Die entsprechend wachsame Eigenwahrnehmung stößt eher selten zu vergleichbarer Trennschärfe und Urteils-Beflissenheit vor. . .

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Je härter uns Widerspruch entgegenschlägt, desto mehr Anlass zu selbstkritischem Hinsehen sollten wir erkennen und entsprechend ins Gespräch gehen. . .  !

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Was aber sollen in solchen Situationen Distanzierungsmantren, wie sie die öffentlichen Verlautbarungen hierzulande in den letzten Jahren rundum alles verzerrend dominieren. . .  ???

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verz

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Es geht da nirgends mehr um wahrheits-respektierende Erfassungen und Berichterstattungen.  Es geht nirgends wirklich um die Menschen, über die man etwas mitteilt. . .   Es geht  nurmehr um wild diskreditierende Behauptungen zumeist ohne auch nur einen Hauch von Differenzierung. . .
. . . und den Anspruch, dass allüberall politische Bekämpfungstaktiken zu pflegen seien. . . ,

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. . .  Bekämpfungstaktiken, die damit operieren,    W i d e r s a c h e r    als   ´B e s c h m u t z e r   der    e i g e n e n    I n t e g r i t ä t´   zu begreifen, wo immer man ein gemeinsames Auftreten zulasse !! 

J e d e r   K o n t a k t,   jedes   A n z i e l e n   b e g r e n z t e r    S c h n i t t m e n g e n     leiste solchen als   G e s e l l s c h a f t s – G e f ä h r d e r einzuordnenden Kräften unbedingt zu vermeidenden Vorschub. . .  !

B e r ü h r u n g s ä n g s t e    werden gezüchtet und gesellschaftlicher   Z u s a m m e n h a l t   auf die wachsame   A u s g r e n z u n g     so oder so pauschal    ´v  e  r  w  e  r  f  l   i  c  h  e  r     M i t m e n s c h e n´    gegründet . . .   

–   ein immer ausschließlicher autoritär- statt demokratiestaatlicher Horizont greift da um sich   – –   im vorgeblichen Dienst des  Schutzes  unseres gleichwohl als fraglos funktionierend begriffenen demokratischen Systems . . . ?!?
–  eine fühllose Unbarmherzigkeit im Umgang mit so oder so anders Begabten, Ausgestatteten, Belasteten  und Orienterten, die man für minder achtungswürdig halten zu dürfen meint . . .   –  ihr Hauptmerkmal:  mangelnde Anschluss-Bereitschaft oder auch nur -Fähigkeit  . .

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–  nicht hinnehmbar, spätestens sobald  wodurch immer Gefahr droht . . . ! ?

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–  oder vielleicht gar im Gegengteil unerlässlich als für alle ins Heilsame zu wendender Reflexions-Anstoß in Richtung gebührender Blickweitung und Verengngs-Korrektur . . .  ? !

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ausgrenz

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Wir alle kennen ja wohl das Empfinden, einander peinlich zu sein, in so etwas wie in ein falsches Licht zu geraten, wenn es uns nicht gelingt, einen deutlichen Abstand zwischen uns und anderen kundzutun, mit denen wir punktuell oder auch überhaupt nicht ín einen Topf geworfen´ werden wollen. . .   –  als   v  e  r  s  c h a t t e    die   B e g e g n u n g / das   G e s e h e n – W e r d e n    mit einer/einem,   die/den wir zumindest situativ lieber nur am  Rand unseres Lebenskreises sähen,    u n s e r   W e s e n    und damit unsere mögliche   G e l t u n g  . . .   ! ??

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peinl

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Ja, wir stecken einander in In- und Out-Schubladen, greifen rund um die Uhr zu Etikettierungen aller Art, die uns die absurdesten Rangskalen-Spiele ermöglichen,  . . .
. . . und nehmen, wo immer uns Begegnungen mal so, mal so schmerzen, unsere Zuflucht zu Erzwingungs- und Ausgrenzungs-Taktiken. . .
Das erzeugt zuweilen durchaus auch ein Stück weit  fast unterhaltsame Spannungen. . .

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Zuweilen verflüchtigt sich jedoch ein lebenskulturell unverzichtar vielfältiges Miteinander-gemein-Sein in:
– dessen Verächtlich-Machung,
– in die ´erklärte´ Aufhebung von ´Allgemeinheit´   zugunsten  sich zumeist steigernder so oder so chauvinistischer  ´Gemeinheiten´  ! ! 
. . . und immer stehen dabei Unterdrückungs- und Ausmerzungs-Phantasien Pate . . .  ! !
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In Umbruchzeiten wie den gegenwärtigen schleicht sich dergleichen in immer unangenehmeren Graden ein:
Der  Zusammenklang aller wird  schrill und schriller,  Mäßigung büßt ihre Stellung als zentrale Gemeinwesens-Kategorie ein . . . 

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disso

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Erzwingungs-Phantasien greifen um sich.

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erlk

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Da macht es ein Stück Sinn, einander zeitweilig auszuweichen   –   und   n  a c h z u d e n k e n,   q u e r z u d e n k e n,   k l a r z u d e n k e n,   worin die jeweiligen Hürden bestehen und welcher Eigenanteil an ihrem Vorhandensein  sich ausmachen lässt. . .  !

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An diesem Eigenanteil gilt es, Abhilfe schaffend oder für Ausgleich sorgend zu arbeiten. 
Vorwürfe und wechselseitige Verunglimpfungen lösen da gar nichts !  Keine/r  kann je den Eigenanteil eines anderen ´beackern´ !

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a+a2

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U n d :

Es gilt, neue Blickrichtungen . . .

. . .  auf den  verschiedensten Begegnungswegen zu entdecken . . .
. . . wechselseitig anzuregen. . .
. . .  zu ihnen einzuladen. . .
. . . sie in Rede und Gegenrede gut diffenrenzierend auszumalen . . .
– – –   und dabei Ins-Auge-Gefasstes und -Geratendes gedanklich wie in ersten Umsetzungen so auszugestalten, dass ein/e jede/r darin Orte und Bereiche für ihren/seinen ureigenen Widerhall finden könnte . . .
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NEUESENS

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. . .   Verweis auf rpp, 14.9.2020 / Virologen und ihre Gefolgschaft: Die Taliban der Moderne? (Olga Masur)

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