´Verantwortung´ … ?!

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* ver * antworten  = 

*uns so oder so  *ver-bundenen Adressaten auf deren Nachfragen

*antworten  /  dazu stehen / rechtfertigen, . . .

. . . was man mit welchen Wirkungen getan oder unterlassen hat

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Wir alle schulden einander  *Antwort auf unsere unser Tun und Lassen betreffenden wechselseitigen  *Nachfragen.  –  Jedes Nachfragen verpflichtet zur  *Antwort,  zum Erläutern der Motive und Kriterien des vorausgegangenen Tuns bzw. Lassens und zur Berechtigungs-Prüfung.

Denn mit unserem Tun und Lassen   provozieren wir Nachfragen,   s t e h e n    wir   i n  /   h a b e n    wir/    t  r a g e n   wir     V e r a n t w o r t u n g    für dieses Tun und Lassen.

Berechtigte Nachfrager, also  *Adressaten unserer  *Antworten,   sind alle, die von unserem Tun und Lassen unmittelbar wie mittelbar, etwa auch im Wege hierarchischer Regelgefüge,    b e t r o f f e n    sind.

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Das auf solche Nachfrage hin jeweils  *Erläuterte  kann und soll Anerkennung finden können,   m u s s    es aber   n i c h t :    

Situationen, Verpflichtungen und Leistungen wie Versäumnisse unterliegen schließlich  seltenst eindeutiger Beurteilbarkeit: 

–  was eine/r als unangemessenes Tun bzw. Lassen einordnet . . .

–  mag ein/e andere/r für zwingend geboten halten. . .

. . . und umgekehrt !

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Konsequenz:

Wo diesbezüglich zweifelsfreie Beurteilungen nicht verfügbar sind :

. . . sind wechselseitige  *Verantwortungslosigkeits – V o r w ü r f e      u n a n g e b r a c h t    und    u n z u l ä s s i g   !  –  Nicht anders als zwingende Vorschriften !

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* I n    V e r a n t w o r t u n g    s t e h e n ,   Verantwortung   h a b e n / t r a g e n    verpflichtet nur in legitim weisungs-gebundenen Situationen bzw. Positionen zu einem einforder-, gar einklagbaren Verhalten !

Ansonsten muss Verhalten wechselseitig respektiert streitig bleiben !

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Sogenannt  ´verantwortungslos´  dürfte nur genannt werden :

–   w e r    g e s e t z l i c h    klar umrissene Weisungsgebundenheiten   n i c h t    e r f ü l l t     hat . . .

–  o d e r    jemand,   d i e / d e r     n i c h t    gut zu    b e g r ü n d e n      v e r m ö c h t e     oder willens wäre,    w a r u m     er/sie  im  Fall  ´ X´     V e r a n t w o r t u n g     a n d e r s     a u f f a s s t     als die,   die Anspruch auf ein anderes  Tun und Lassen erheben als das von ihm gewählte . . .

Niemand steht in der Pflicht, sich dem unterzuordnen, was andere ihm willkürlich als fraglos seine Verantwortung zuweisen.   Auch und gerade solche Zuweisungen erfordern die genannten Nachfragen !

Amtspflichten hingegen erwachsen aus klaren gesetzlichen Rahmensetzungen. . .

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Einzig   n o c h    gesetzlich Unmündige oder ihrer Mündigkeit verlustig Gegangene können noch nicht oder nicht mehr *verantwortlich, also auch gesellschaftlich & zwischenmenschlich rechenschaftspflichtig handeln.

Die gesetzlich  Noch-Unmündigen durchlaufen diesbezüglich jedoch einen Lernprozess, infolgedessen sie einst erwachsene, also hocheigene Antworten auf an sie   d a n n    ggf. herangetragene Nachfragen zu ihrem dann ggf. streitigen Tun und Lassen werden geben müssen. . .

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Mündige  ´übernehmen´ mit jedem erweiterten Tun und Lassen, zu dem sie sich rufen lassen  oder das sie aus sich heraus praktizieren, das zugehörige Maß an Verantwortung.

Soweit sie sich dabei jedoch auf das Tun und Lassen von anderen stützen, reduziert sich ihre unmittelbare Verantwortung auf ihre Anordnungsgeberschaft und Kontroll-Leistung !

Verantwortung teilt sich hier entsprechend der jeweiligen Teil-Funktionen der Mitglieder einer Gruppe von via Weisung oder Abrede verbunden Handelnden bzw. Nicht-Handelnden.

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Jedoch:

Anderen ihre Verantwortung ausdrücklich ´abzunehmen´  (etwa die Regierung dem Parlament und den Richtern), bedeutet :

–  den mehr oder minder hart   d i k t i e  r t e n    E n t z u g     von Verantwortung, 

–  es bedeutet,  das eigenverantwortliche Aktionsfeld anderer   a u t o r i t ä r  / p a t e r n a l i s t i s c h     zu   b e s c h n e i d e n .

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Es   s t e l l t   die    W ü r d e / die Gottesebenbildlichkeit/Menschheits-Familiarität des Menschen   z e r s t ö r e r i s c h    zur   D i s p o s i t i o n  . . .

Denn es gibt  Situationen, in denen:

die unaufhebbare Vielschichtigkeit dessen, was jeweils auch im Wege gegenläufiger Verhaltens-Angemessenheiten zu verantworten   w ä r e . . .    

. . . k e i n e n    kollektiv einheitlichen Verhaltensvorschriften unterworfen werden kann !

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Was passiert dabei ?

Als unangemessen  – weil in angeblich nicht duldbarem Maße   irrtumsbefangen –   be- bzw. verurteiltes Verhalten verstärkt längst ostentativ geweckte, wie erzwingungs-bezogene ´wissens´- und weltbild-abhängige Angst-Empfindungen: 

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In der Folge mutiert  irrtums-bewusste Mitmenschlichkeit/Mitgeschöpflichkeit samt Vielfalts-Freude oder zumindest -Toleranz   in  paternalistische Unterordnung unter verabsolutierte ´Ansagen´ und deren aggressive Durchsetzung . . .

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Abstand und Vermummung firmieren nun als ´Solidarität, ja ´Altruismus´ . . .

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Preußische  „Ruhe und Ordnung“  ist wie 1848 noch immer größte ´Bürger´-, besser :   UNTERTANEN-PFLICHT . . .

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HÖRIGKEIT als TUGEND ??

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