. . . SOUVERÄN-SEIN HEISST SOUVERÄN AGIEREN . . .

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. . .  schaffen wir  uns das Gemeinwesen, das wir wollen, auf naheliegend kurzen Wegen in die bestehende Welt hinein – unmittelbar neben das Verfallende –  Stück für Stück und gänzlich souverän !

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ugw

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. . .  bauen wir uns Kulturen mit Raum für Anregungs- und Verständigungs-Dialoge !

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. . .  bilden wir allüberall Bürger/innen-Kreise und reden darüber, was uns und allem, was uns umgibt, gut tun würde, Gedeihen bereitstellte . . .

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. . .  vernetzen wir und lassen zu neuen Denk- und Lebens-Gefügen wachsen, was uns anregt und womit wir anregen möchten . . .

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. . .   basteln wir an Plattform-Strukturen für die Autopoietien, zu denen uns unsere Dialoge beflügeln . . .

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. . .  finden wir in lebendigem Austausch vor Ort wie darüber hinaus zu einem Güter-Bedarf, der sich nicht einfach fraglos alles uns vorfindlich Gegebenen und platt Erpressbaren bemächtigt   –   im Wege ausgefeiltester Hortungsverfahren, die dergleichen erst ermöglichen, dabei aber unzählige Leben selbst in Gestalt von Arbeitsplätzen unfinanzierbar werden lassen . . .

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. . .   und lassen wir endlich allen anderen Gesellschaften dieser Erde den Raum, dasselbe auf je ihre Weise in voller Autonomie zu tun . . .

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. . .  blenden wir nicht länger aus, auf welchen Blutsströmen in unsere Märkte gespült wird, was uns mit seinem Begehrlichkeits-Triggern fasziniert und zu Raffzähnen mutieren lässt . . .

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. . .  entdecken wir neu, dass all diese Begehrlichkeitstrigger uns zu keinem Zeitpunkt tragender Ersatz zu sein vermögen für ein lebendiges Empfangen und Beantworten dessen, was uns mit uns selbst und mit dieser Welt gegeben ist . . . 

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. . .  ja,  finden wir auf durch uns selbst gewandelten Bahnen erneut zu einer Güter-Qualität, die uns allen und dem ganzen Planeten die Gedeihlichkeit lässt und zurückerstattet, mit der alles als existent Wahrnehmbare sich völlig ungepusht wechselseitig bereichert, wenn es als Äußerung begriffen wird, die antwortend zusammenschwingen will mit allem seinerseits in stetiger Äußerung Begriffenen . . .

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. . .   machen wir aus den Lenkungsfunktionen unserer Gemeinwesen nichts als unsere Umsetzungs-Beauftragungen für die Infrastrukturen, deren unsere Autopoietien bedürfen, nachdem diese unseren stets wach zu haltenden kritischen Nachfragen standgehalten haben . . . 

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. . .  uns dabei unterlaufender Verirrungen brauchen wir uns solange nicht zu schämen, solange wir das Innehalten schätzen, um wieder mehr als den jeweils angesagten Fetisch gegen den eigenen Schmerz gelten lassen zu können . . .

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. . . übersehen wir doch bitte nicht:

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WIR SIND NICHT SOUVERÄN, WENN WIR ANDERE, DIE WIR ZUMEIST SOGAR AUFS HEFTIGSTE KRITISIEREN UND IHNEN LETZTLICH KEINE VERTRETERSCHAFT IHRER WÄHLER/INNEN MEHR ZUBILLIGEN, DAMIT ZU BEAUFTRAGEN WÜNSCHEN, IN UNSEREM SINNE ZU HANDELN  . . .   !  !    !

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Souveräne öffentlicher Angelegenheiten zu sein:

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. . .  ist ja leider auch nur zumeist Lippenbekenntnis derer, die sich tagtäglich im Internet auf die Suche nach vollmundigen Kritiken an denen machen, die in den Entscheider-Positionen sitzen  –  und da eben nichts als verbal und zuweilen im Wege von Straßen-Aktionen angefochten . . .   –  das aber nach wie vor meistenteils alternativlos . . .  !!!

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Unzufriedenheit und deren Bestätigung ist nun aber allenfalls im Ansatz ein Ausdruck von Souveränität !

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Lernen wir neu:

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Die immense Angewiesenheit des Menschen darauf, alles Gegebene in wie außer sich empfangen zu dürfen, auch zu müssen, zu entdecken, zu verfehlen und wachsen zu lassen, enthebt ihn nicht der Notwendigkeit immer auch autonomen Antwortens auf sich selbst wie alles andere.

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Wo er dies versäumt, degradiert er sich selbst zum Spielball anderer, wenn und solange er der Welt um sich herum nicht als Subjekt begegnet, sondern sich als Gegenstand fremder Absichten und Bedürfnisse missbrauchen lässt.

Er willigt damit ein in ein Kerkerleben aus Rängen ohne Evidenz, in den Korsetten von Geltungs-Schmankerln .

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Wechselseitig sich selbst und alles andere ebenso bereichernd zu beantworten, wie sie/er selbst beantwortet ist,  vermag nur, wer in den Rhythmen des unablässigen  „Stirb und Werde“ (Goethe) allen Lebens die je eigenen Autonomien seiner Lebensalter auszubilden weiß  –  weil er seiner Natur gemäß an einer Welt mitbaut, die dafür Raum hat. . .

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Und Ihr, die Ihr zuweilen in diesen Blog hier hineinlest:

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Was bewegt Euch zu diesem Lesen?  Was in seiner Folge ?

Wozu braucht Ihr ggf. noch mehr oder minder geraume Zeit, bevor Ihr Euch mitteilt, Euer Denken und Wollen vernetzt ?

Oder findet Ihr hier in Euren Augen nur ´Bullshit´ ausgebreitet ?

Habt gar Angt vor Nesseln ?

Und ich werde Euch hiermit entschieden zu ungemütlich ?

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