DER TANZ UM DOMINANZ-MANTREN

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Hohes Ansehen / Autorität´ erworben haben als jemand, die/der gute Verhältnisse wachsen zu lassen vermag (!) . . .     –  und  damit ´Herr´sein, ´das Sagen´ haben, materiell wie rechtlich über ´Durchsetzungs- und notfalls Erzwingungs-Gewalt´ verfügen, ´oben´sein, ´über anderen ´. . .

. . . über denen, die  im Status von ´Untergeordneten´  ´hören´, gar ´gehorchen´und ´ausführen´, ´folgen  und befolgen´müssen  . . .

–  zu derartigen Strukturgefügen verfestigt sich menschliches Zusammenleben spätestens, seitdem Produktions- und Militär-Mittel-Besitz und mit ihm Gruppengrößen in den geschichtlichen Entwicklungsprozessen von Menschen an Relevanz gewonnen haben.

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Solche Strukturgefüge bieten den Beteiligten Vorteile, um derentwillen auch Nachteile hingenommen werden.

Immer aber ist das Verhältnis von Vor- zu Nachteilen auch ein nur Behauptetes, eines, in dem wie auch immer ideologisch verbrämte Unwuchten von Anfang an untergebracht sind und je länger je mehr sich auswirken . . .

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Offene wie versteckte Vorteilsnahme-Möglichkeiten verbinden sich unausweichlich zumindest mit jeder Art von menschengesellschaftlichen Strukturgefügen :

–  mit hierarchisch im Wege besonderen Machthebel-Besitzes dauerhaft verfestigten Vorteilsnahme-Möglichkeiten weitaus mehr . . .

–  als mit lebendigen, fallweise frei ausagierbaren Subjekt-Subjekt-Kooperationen im Umgang mit befugnispolitisch gut ausballancierten gesellschaftlichen Regelfindungs-Systemen. . .

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Wo Dominanz-Gewinn und/oder -Erhalt jedoch ins Zentrum menschlichen Kultur-Strebens gerät . . .

– seitens der einen via offenem bis verstecktem Anspruch, seitens der anderen via nicht weiter hinterfragter, vorteils-illusionärer Gefolgschaft -,

. . . befördern alle Beteiligten Machtballungen am Ende gar exponentiell verhängnisvollen Ausmaßes. . .

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Darüber kippen ganze Gesellschaften nur zu leicht in den Status bizarrer Unkultur:  
in den Strudel ´Sicherheit´ verschaffender Ausmerzungs-Manien, hypertropher Regelungsträume und angstvoll auf vertraute Stress- & ´Erfolgs´-Mechanismen setzender Ziel-Erfüllungs-Willigkeit . . .
–  samt unzähligen tendentiell zunehmend würdelosen Ersatzbefriedigungen, denen sich der ganze Zug bis hin zu den ´Abgehängten´verschreibt . . .

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Übersehen wir nicht:  Die Gruppe der ´Abgehängten´ wächst  . . .

–  und:   da sie schon lange nicht kümmert, wird sie auch nicht kümmen, wenn das Aussonderungs-Werk auch in den bisher reichsten Gesellschaften des Globus immer größere Bevölkerungsteile betreffen wird . . .

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Und täuschen wir uns nicht: 
Wir haben uns auf Strukturgefüge eingelassen . . .

– und tun das mit mehrheitlich phänomenaler Abschätzigkeit gegenüber Kritikern und Warnern nach wie vor – ,

. . . die die Kaufkraft menschlicher Gesellschaften auf Wachstumsfelder lenken, die ausschließlich nurmehr den Hyper-Playern profitbringend erreichbar sein können (!!)

(Gesundheits-Management, Internethandel, Plattformökonomie, digitale Unterhaltung, Finanzdienstleister) . . .

. . .  für alle übrigen Realwirtschaftsfelder bleibt ein Kümmer-Dasein ohne nennenswerte, wenn auch immerhin ein Stück weit planeten-taugliche Wachstums-Perspektive . . .

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Immer noch starren wir auf alte und neue Dominanzen,

. . .  träumen von Gefolgschaften mit Teilhabe-Versprechen, schließen uns den Tänzen um die ´goldenen Kälber´alter und neuer ´Pol-Bildungs-Gewaltigen´an :   es geht uns um unsere, die deutsche und europäische, wenigstens noch 3. Pol-Position in der Welt, um soviel Wirtschafts- und Militär-Macht, dass wir weiterhin die Vorteilsnahme-Berechtigten spielen können . . .

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–   und merken nicht, dass ´Pol´ sein, zumindest prominenter ´Pol-Gefolgschafter´ sein zu   w o l l e n,  daran festhält, die Bewohner des Planeten in Subjekte und Objekte allen zwischen- und selbst inner-gesellschaftlichen Geschehens spalten zu dürfen . . .
–   und merken nicht, dass die anstehenden Pol-Bildungs-Prozesse unserer unmittelbaren Gegenwart und Zukunft  – nicht anders, nur globalisierter und damit umfänglicher als die früheren –  einmal mehr auf Knechtungen hinauslaufen, . . .
. . . die uns das ´Herr-Sein- W o l l e n ´ langsam vergällen müssten, . . .
. . . weil in ihnen   n i c h t s    von dem schwingt, was Menschen welchen Kulturgefüges auch immer sich von den staunens-, ja anbetungswerten Geheimnissen des Ganzen zu erspüren und zu erschließen vermochten . . . ,
. . .  das gerade nicht auf machtversessene Fasslichkeit, sondern auf innere, vom imanenten Einbezug alles Übrigen lebende (!) Wirkmächtigeit hin angelegt erscheint . . .  !

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Es gibt andere Wege als die, uns zu Beraubten machen zu lassen . . .

 

Wir sind Beschenkte. 

Also ehren wir das uns Zuteil-Werdende . . . ,

. . . wandeln es in dialogischem Gespür für das Ganze in täglich neu zu genießender Ko-Kreativität in das, was uns materiell wie mental unser Auskommen finden und weiterentwickeln lässt . . .

. . .  und lassen wir davon ab, auf Gefolgschaften zu setzen,

. . .  statt aufs einfallsreiche, von wechselseitigem Wohlgefallen getragene Einander-Beschenken und Anregen  . . .  !

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img307

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// befreien wir uns rechtzeitig aus Denk-Schemata ohne problem-angemessene Spielräume

– sie sind zu Fallen geworden !

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Hagen Rether /

„Wir sind schuld, nicht die da oben!“

Hagen Rether – Optimistisch bleiben | Mitternachtsspitzen

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 –   arbeiten wir an einem gesellschaftsvertraglich neu zu vereinbarenden

PARALLEL-FINANZ- & BEDARFS-ENTWICKLUNGS-SYSTEM,

das unabhängige neue Spielräume verschafft

einaus

24.3.2020 gw/  . . . Systeme aus- & einschleichen . . .

und die aktuellen, nur noch zerstörerischen zunehmend ersetzt  ! ! !

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. . .  außer uns selbst wird´s niemand für uns richten ! !   !

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Reden wir inimmer lebendiger sich vergrößernden Kreisen über unsere Möglichkeiten und streben wir nach entsprechender gesellschaftsvertraglicher Verabredung untereinander !

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MANIFEST BUERGERAUFBRUCH 2020   als PDF

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