NEIN SAGEN ALLEIN zu Fehlgängen GENÜGT NICHT ! / 4

Netzwerkseite ´BÜRGERAUFBRUCH 2020´ |  PDF

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Teil 4 | 12 .

W O    LÄGE  DEMGEGENÜBER

ein   N E U E S     ´J A´  ?

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manifba

|1 Menschenbild
|2 Autopoietie
|3 neue Staatlichkeit
|4 kluger Systemwechsel
|5 Grundrechte
|6 Zweck  und Methoden anzustrebenden Wirtschaftens
7 Anregung und intersubjektiver Eifer als zentrales kulturelles Movens
|8 Gewaltfreie Gesellschaftsvertrags-Bewegung
| 9 Parteien, Mandatierte
| 10 ´Auditativen´ & ´Informativen´ für neue Dialog-Kultur
| 11 hochanregende, autopoietisch nutzbare Lern-, Qualifizierungs- & Forschungs-Orte
°| 12 lokal wie global:  Leben mit Assoziation und Dissoziation

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´J A´ ,

wir suchen ein neues Begreifen dessen, dass wir auf einem faszinierend ausgestatteten Planeten beheimatet sind und sein dürfen mit Platz in einem unendlichen Kosmos voller Anziehungs- und Fliehkraft-Prozesse.   In wie um uns assoziiert wie dissoziiert sich in ständigen, das Ganze permanent spiegelnden Schwingungsprozessen aufs Vielfältigste wechselseitig alles.

Zu diesem Begreifen gehört für uns eine neue staunend annahmebereite Ehrfurcht gegenüber allem, was wo auch immer aufeinander zu, wie von einander weg strebt !

Denn es liegt in unseren Herzen, Hirnen und Händen,   i n   welchem   G e i s t   wir begleiten, einander mitzuteilen oder gar zu unterdrücken trachten, was an wunderbaren Gestaltungskräften in alles gelegt ist, was uns begegnet (von Mikrobe bis Mensch wie nicht minder in alles Anorganische),  auch wenn es sich selten überdeutlich bzw. unmittelbar leicht lesbar  in unsere Wahrnehmung zu drängen scheint !

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W o r u m   denn lassen wir es jeweils kreisen:  unser Wohlgefallen wie unser Missfallen ?  

Was sehen wir denn, wenn wir stolpern ?   Mehr als unsere Füße und dass ein Ausweichen, ein Anhalten und Hinschauen, ein ggf. die Hand reichen. . .  ja nun überhaupt nicht in Rede stand ?  Da widersteht uns dreisterweise etwas, verweist auf einen Anspruch, der sich schließlich mit dem unseren so wenig ´messen´ kann, dass er tendentiell von sogar feindlicher Natur sein müsste ! ?

Und überdies:  Wir haben schließlich Gesetze, Verträge.  War mühsam genug, sie zu etablieren.  Ohne sie geht es nicht.  Nach diesen Gesetzen und Verträgen muss . . .

W a s    m u s s  ?   –  Was wir weder sehen, noch zu sehen bereit sind, das   m u s s    einfach am besten unsichtbar bleiben und gebeugt werden, wenn es das nicht von sich aus tut, aus sogenannter ´Vernunft´ ! ? 

„Zusammenhalt“ ist gefragt.  Schließlich sind wir, wenn überhaupt,  nur über viele Mühen in ´Flottenverbänden´ unterwegs.  Unsere eben wenig widerstandsfähigen ´Einzelboote´ bieten nun einmal je nach Gefahr null Raum für so oder so maßlos Bewegungsbedürftige . . . ! ?? ?

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Unser bisheriges gesellschaftsvertragliches, staatsvertragliches, so oder so regional- bis global-vertragliches Denken und Bemühen kreiste und kreist um   V e r e i n h e i t l i c h u n g s – P h i l o s o p h i e n, ohne die die meisten Kulturen des Planeten in zahllosen Vergangenheiten und Gegenwarten die eigene Spezies für nicht zähmbar hielten.

Und   z ä h m u n g s b e d ü r f t i g    waren und sind Menschen mit all ihren Unzulänglichkeiten und Irrtumsbehaftetheiten in den Augen der meisten ja zweifelsohne !  ?  ?  –  Nur:  wer zähmt ? Mit welchem Recht?  Und zu welchem Ziel?  Zu wessen Vor- und zu wessen Nachteil?

Wohin in Vergangenheit und Gegenwart immer wir schauen:    es ist offenkundig, dass allfällig durchaus bewunderbare Erfolge dieses Vereinheitlichungs-Bestrebens durchweg nur für höchste Elendspreise zu haben waren und sind . . .  –  so wie man sie jeweils nur für erringbar hielt . . .

Der Preis eines ganz anderen Weges:   liefe er denn tatsächlich Gefahr, auch nur um denkbar weniges höher auszufallen . . .  ? !

Wir glauben:  NEIN !

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Deshalb ein ganz deutliches

´JA´ !

w i r    plädieren hiermit ausdrücklich für einen Fundamentalschwenk in jedem näheren und vor allem auch weiteren  Umgang mit einander :

–   für eine Kultur des Sehen- und Hören-Lernens durch alle auftrumpfungs-befangenen Maskierungen hindurch . . . :    Wohin ?

Auf all die in der Regel hochverdeckt gehaltenen Kräfte in allem Wahrnehmbaren, nach denen unsere Wohlgefallens-Sehnsucht auf der Suche sein   m ü s s t e,    w e n n    w i r   uns nur  endlich ihrer aufs Neugierigste    e r i n n e r t e n  . . . !

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Wir werben für die Einsicht, dass angstgetriebene Aktivismen allenfalls dann angstmindernd zu wirken   s c h e i n e n,   wenn die Lebens-Fesselungen, die sie bedeuten, zu Fetischen hochgepusht werden.

G e f e s s e l t    aber lassen sich die zu erwartenden   G e f a h r e n    nur denkbar schwer klaren Auges und Herzens   b e s t e h e n  !

Das gilt wirklich großen Gesundheitsgefahren gegenüber nicht anders . . .

. . .  als im Angesicht eines jeden mal kleinräumigeren, mal weltumspannenden je nach Geisteshaltung  und Größenordnung kriegsbrandgefährlichen Konflikts um Ressourcen und Spielräume . . .

In der Regel sind wir dabei Verwickelte  –  zwischen Absicht und mehr oder minder ´tumbem´, sogenanntem Unvermeidlichkeits-Empfinden !

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G e s e l l s c h a f t e n,   die sich   n i c h t    darin   ü b e n,   auf Erzwingung möglichst vielfältig zu verzichten, wo sie  ihre Wünsche anders nicht zu realisieren wissen, denn über den Erwerb von Zwing-Positionen . . .,

. . . solche Gesellschaften werden immer nicht nur anderen, sondern im Endeffekt sich selbst nicht minder Zerstörung und Leid bereiten !

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W i r   wollen nicht länger eine Gesellschaft sein, der nichts Besseres einfällt als ein immer unsäglicheres Spiel aller gegen alle mit immer   s c h ä b i g e r e n    E t i k e t t i e r u n g e n  !

In unserem engeren wie weltweiten Aufeinanderzu und Voneinanderweg wünschen wir uns    W a h r h a f t i g k e i t    und   B a r m h e r z i g k e i t   und gerade nicht den alles verschlimmernden Pranger !  Denn niemand kann anders, als   a u c h    zu irren !

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Internationalen Einfluss-, gar  Dominanzgewinn  –  das (Wieder-9Lernen der Sprache der Macht, wie es jüngst hierzulande hieß  (!!) –  halten wir nicht länger für ein erstrebenswertes Ziel, im Gegenteil:    in einem sogenannten ´Friedens-Regime´hochgerüstet gebleckter Zähne  –  trage es nun den hochfahrenden Namen einer ´Pax Romana oder Americana oder oder oder …´ –  findet sich gerade mal die auf Einträglichkeit hin zurechtgestutzte Ruhe klientel-haltender Dominanter  vor den erfolgreich Gesperrten . . .  ! !

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W i r    erklären ausdrücklich, eine immer tragfähigere   A b k e h r    suchen und schaffen zu wollen zu jeder Art von Erzwingungslogik !

Je mehr uns das gelänge, desto deutlicher würde unser Wissen darum,   w a s    a l l e i n   die Bezeichnung ´K o m f o r t – Z o n e´ verdiente, die wir oft geäußerter Weise längst zu haben glauben und selbstredend nicht ´verlassen wollen´. . .

D i e   W e l t   wird   n u r    s a u b e r    von all dem Unflat, den wir uns rundum einfach fallen zu lassen erlauben, immer mit Blick auf den Splitter im Auge der anderen . . .,    w e n n    sich niemand mehr erdreistet  – kein einzelner, keine Gruppe und kein Staat oder gar eine Staaten-´Gemeinschaft´-,   selbstherrlich vor der Tür anderer kehren zu wollen !

Es bedarf deshalb keiner Besen-´Arsenale´ für diesen oder jenen ´Schurken- und Schurken-Staaten-Kehraus´. . .

Denn   w o   uns wohlbedachter   R e s p e k t    vor den Anliegen und Begrenztheiten anderer   n i c h t    schützt, wird es auch bewaffnete Gegenwehr gegen deren etwaige Übergriffigkeiten am Ende nicht wirklich tun !!

Im durch Gegenwehr noch einmal gesteigerten eigenen Elend wird noch die ´süßeste Vergeltung, gar Rache´ nicht weniger bitter als das ursprüngliche Unrecht, gegen das man ´ins Feld´gezogen war   –  im Gegenteil . . . !

Drohpotentiale schaffen keine Sicherheit.  Sie vermehren nur die wechselseitigen Gefährdungen und Schäbigkeiten zunehmend exponentiell.

 

Wir halten es deshalb für eine Panik-Behauptung:   nur erzwingungs-fähige und ihren Ansprüchen Geltung verschaffende Welt-Regionen seien in der Lage, die Gier und das Problem-Outsourcing diversester Nachbarn zu kanalisieren . . . !

W i r   p l ä d i e r e n   stattdessen für eine Welt, in der Staaten einfach eigenverantwortlich und mit neuem Stolz auf ihren je eigenen kulturellen Weg anfangen,   s i c h   der   E r f a h r u n g    a u s z u s e t z e n,   dass sie für sich selbst wie für andere jedesmal ein Gefährdungslagen-Minus erreichen, wenn selbst die kleinste Region unter ihnen unabhängig von den anderen (!)    d e n   M u t   f a s s t, sich künftig wirtschaftlich wie militärisch   a u s d r ü c k l i c h    j e n s e i t s    jeder Form von Erzwingungspolitik bewegen zu wollen !

(Dass das wirtschaftlich gerade für die ärmsten unter ihnen erheblich besser ginge, als in den Grenzen der heutigen Multilateral-Konstrukte, wird vorstellbar, wenn Geld und Steuern   s o  anders gehandhabt würden, wie hiervorgeschlagen !)

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W i r    w e r b e n    f ü r    ein   D e u t s c h l a n d,   dessen Menschen einen solchen Mut untereinander zu entfalten wissen, weil sie künftig mit ihrer je persönlichen wie gemeinschaftlichen Verantwortung entschieden menschenwürde-gemäßer umgehen   w o l l e n    als bisher !

Und weil sie die Staatlichkeit der deutschen Gesellschaft von morgen, wie wir es vorschlagen,  infrastrukturell so zu konzipieren sich entschließen könnten, dass die Neuentwicklung ihrer Organisations-Strukturen zunehmend mehr Raum lässt für die    W ü r d e,    also auch die   S e l b s t w i r k s a m k e i t s – R ä u m e    alles Wahrnehmbaren,  in nah und fern !

– Wie?  –  d u r c h   eine   k a u f k r a f t – gewährleistende  R e g i o n a l –   (den DE€)   wie   B i n n e n m a r k t s – Wäh r u n g    samt Kurs-Clearing (den €)  –  und :  durch ein für global-gleichrangige Öko-Sozialwirkungen sorgendes   G ü t e  r – I n d e x b e s t e u e r u n g s s y s t e m,   Land für Land frei entscheid- und gestaltbar !

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E r s t   we n n   bzw.   w o   wir uns innerlich wie äußerlich so aufstellen, dass menschliches wie staatliches Aufeinanderzu und Voneinanderweg alle möglichen Farben zwischen Freude und Schmerz, zwischen Erhebung und Trauer in und zwischen uns zum Spielen bringen können und werden,   o h n e    d a s s   wir unter dem Vorwurf unzulässigen, also ´sanktionierungsbedürftigen´ Bedrohtseins in die wechselseitige Aggression zu gehen   b r a u c h t e n :    erst dann berührte unser Tun und Lassen das, was unser aller tiefster Sehnsucht entspräche  –   ein wirklich neues  und   w i r k m ä c h t i g es    Stück   F r i e d e n s t a u g l i c h k e i t   . . .  !

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Wir fragen uns selbst und einander folglich mit voller Dringlichkeit:

–   wenn weder wir selbst noch andere zu wechselseitig interessantem Miteinander finden und da divergierende Wege immer ein Stück Einschränkung bedeuten:     zwänge das umgekehrt denn auch nur irgendwo zu einem Gegeneinander ?

–   Und wenn der eine das so auffasste, müsste es sein Gegenüber wirklich auch ?  Etwaige Fehde-Handschuhe dürfte man nicht einfach distsanz-nehmend liegen  oder hilfe-erbittend mediativ zurücknehmbar werden lassen,    o h n e   dass handfeste Erzwingungsversuche ins Spiel zu bringen wären ?

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W i r    wünschen uns   i n    deutlich   a n d e r e r   P o s i t i o n i e r u n g   ein Deutschland, das den   A u s s t i e g   sucht und findet    a u s    multilateralen und supranational verfestigten   G e s p i n s t e n   voller   F e h d e h a n d s c h u h e  !

Und wir wünschen das letztlich für alle Staaten und Konflikt-Parteiungen dieser Welt ebenso !

–   ein Deutschland, das zusammen mit seinen europäischen Nachbarn dem Begriff des     B i n n e n m a r k t e s,   der nach dem 2. Weltkrieg ein Dreivierteljahrhundert lang viel Gutes wie Verhängnisvolles auf den Weg unserer Welt gebracht hat (!), auf der Grundlage des hier vorgeschagenen neuen  Staatlichkeits-Modells einen deutlich   a n d e r e n    Z u s c h n i t t  verpasst:

den eines   z w a n g l o s e n    S t a a t e n v e r b u n d e s,   der  die Rolle des materiellen und ideellen Ressourcen-Verschleißers durch ein weltweites Massengüter-Produktions- und Vertriebs-Gewirr   e r k l ä r t e r m a ß e n    h i n t e r    s i c h   l ä s s t,

–  und   d a z u:  weltweit offenes Know-How und bürgerschaftliche   V e r s t ä n d  i g u n g e n    über wohldurchdacht   b e d a r f s o r i e n t i e r t e    Kooperations- A n r e g u n g e n    ins Zentrum seiner wirklich    z w a n g f r e i e n   K o m m u n i k a t i o n s – P r o z e s s e   stellt:

Wen von den beteiligten Staaten und Regionen ihres gemeinsamen Marktgefüges so oder so Beratenes überzeugt, der übernimmt das da Angeregte in welcher Konfiguration immer, ein anderer nicht, jetzt nicht, ggf. nie:  die Indexsteuer-Systeme eines jeden Verbunds-Staates werden es jeweils weltweit transparent, je verfassungs-konform und möglichst parlamentarisch kontrollier, spiegeln . . .  !

So verdrängte Anregung die durchweg konflikt-triggernden Ansprüche und Verhandlungspoker bisherigen internationalen Umgangs!

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|12  lokal wie global: Leben mit Assoziation und Dissoziation

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„Wer bloß an meiner Pflanze riecht, der kennt sie nicht,
und wer sie pflückt, bloß, um an ihr zu lernen, kennt sie auch nicht.
Die Auflösung der Dissonanzen in einem gewissen Charakter ist weder für das bloße Nachdenken, noch für die leere Lust.“

Hölderlin, Vorrede zum Hyperion

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hoeld

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aus:  https://www.rubikon.news/artikel/das-poetikon-6 /.

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. . .   unterzeichnungs-würdig ?   

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=   Teil  4  |12

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