NEIN SAGEN ALLEIN zu Fehlgängen GENÜGT NICHT ! / 2

Netzwerkseite ´BÜRGERAUFBRUCH 2020´ |  PDF

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Teil 2 | 6-8

W O    LÄGE  DEMGEGENÜBER

ein   N E U E S     ´J A´  ?

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manifba

|1 Menschenbild
|2 Autopoietie
|3 neue Staatlichkeit
|4 kluger Systemwechsel
|5 Grundrechte
°|6 Zweck  und Methoden anzustrebenden Wirtschaftens
°|7 Anregung und intersubjektiver Eifer als zentrales kulturelles Movens
°|8 Gewaltfreie Gesellschaftsvertrags-Bewegung

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´J A´ ,

wir votieren insgesamt für eine Neubesinnung darauf, dass der  Z w e c k   menschlichen   Wi r t s c h a f t e n s    nur dann ein möglichst umfänglicher Gelderwerb zu sein braucht, wenn verständigungsgemäß nur große Investitionen und entsprechende Kaufkrafterweiterungen bestimmte Bedarfsdeckungen ermöglichen können.

Im Regelfall   h ä t t e n   w i r    REGIONALE VERSTÄNDIGUNGS- und INFO-PLATTFORMEN   z u    b i l d e n,  offen für jede/n,  um gemeinsam die jeweiligen BEDARFE  an Güter-, Dienstleistungs-, Zusatz-Kauf-  und -Investitions-Kraft   z u   r e f l e k t i e r e n    und weitere perspektivisch vorzubereiten.

Profit-orientierte wie gemeinnützige Eigentümer-Betriebe, Bürgerwerks-Genossenschaften und  Commons-Formate könnten und sollten in freier wechselseitiger Abstimmung so etwas wie ein Schwarmverhalten entwickeln und die dabei erzielten Produktivitäts-Zuwächse über ihr Preisgebaren in entsprechenden Kauf- wie Investitionskraft-Zuwächsen spiegeln.

U.a. dies fände Eingang in die jeweilige Berechnung des Indexsteuer-Anteils eines jeden Stückpreises mit Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden.

Arbeitsentgelte   – ganz gleich ob bezogen auf Vollzeit- oder Teilzeit-Arbeitsverhältnisse oder auf werkvertraglich jeweils begrenzte Abreden –  wären tariflich für alle verbindlich zu halten und unterlägen der Indexierungspflicht, auch wenn es sich um Entgelte für Hand-in-Hand Tätigkeiten in mehr subsistenz-wirtschaftlich-sozialen, kulturellen, sportlichen und sonstigen Gemeinschafts-Bedarfs-Bereichen  handelte   –   sofern im wechselseitigen Geben und Nehmen fallweise oder auch flächendeckend ausgleichungsbedürftiger Abrechnungsbedarf entstünde.

S o   hätten alle die Möglichkeit,  über die Bürger- und Kreditgeld-Ausstattung hinaus weitgehend beliebige   Z u s a t z – K a u f k r a f  t    zu bilden,  g e m ä ß   ihrem  sich so oder so entwickelndem   K a u f k r a f t – B e d a r f    für all jene Güter, für deren Erwerb Kaufkraft erforderlich sein wird.  Ein hochflexibles System ohne nennenswerten Bürokratieaufwand !

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Als überaus wichtig jedoch im Bereich solcher Plattform-Beratungen erachten wir nicht zuletzt : 

–   eine Etablierung von ressourcen-rückgewinnenden, sauber getrennt gehaltenen Bio- und Technik-KREISLÄUFEN

–    die Entwicklung   k o o p e r a t i v-flexibler   K a p a z i t ä t e n – N u t z u n g s – V e r f a h r e n   zwischen  den Einzelunternehmen bei offen (auch weltweit) geteiltem Know-How und maximal auf 7 Jahre   b e g r e n z t e m   P a t e n t s c h u t z . (Bei abgeschafftem Steuer-Dschungel sicher kein Stolperstein für das jeweilige betriebliche Rechnungswesen.)

–    die Umkonzipierung des heute in ein versprengtes Lieferkettengewirr hypertrophierten weltweiten Massengüterhandels auf versorgungsangemessen große, interkulturell traditionell lebendige Binnemärkte.  Verantwortliches Wirtschaften bedarf kürzestmöglicher Transportwege und in Summa deutlich rückläufigen Energie-Aufwandes !!

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Weltweit sähen wir dabei gern folgender Erkenntnis zum Durchbruch verholfen:

Jede Region dieser Welt hat das Recht auf ihre eigenen Produktionskapazitäten und deren Entwicklung genau so weit, wie sie sie braucht.

W e n n     a l l e     –  auf der Basis eines    I N D E X S T E U E R – F L A N K I E R T E N     K A U F K R A F T G E L D – S Y S T E M S  –     ihr Produktions-Know-How wie ihr System-Know-How teilen, gewinnen sich alle in kürzester Zeit die Fähigkeit, regional-binnenwirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen und einen alle belebenden kulturellen Austausch zu pflegen, der hilft, unser aller Wirtschaften immer gedeihlicher auf die weisen Funktionszusammenhänge auszurichten, die wir der Natur unseres Planeten und des Kosmos ablauschen können  . . . ! ! !

Insofern gebührt den Menschen j e d e r Region dieses Planeten das Recht, ihre Lebensvollzüge eben gerade mal so weit erwerbsarbeitlich auszurichten, wie sie darüber ihre Bedarfe decken können – und das Recht, diese Erwerbsarbeit   – KI ein- oder aus-steuernd (!!) –   so zu strukturieren, dass sie mit nennenswerter Selbstwirksamkeit bei der Arbeit und ihre übrigen Lebensvollzügen sein können !

Das bisherige Konzept wirtschaftlich konkurrierender Weltregionen, die Panikrede vom Abgehängt-Werden und das selbstgefällige Streben, andere abzuhängen, zu übertreffen, auszuschalten…,   h e m m t   die längst weltweit denkbar niveauvoll möglichen Prosperitäts-Entwicklungen,  keineswegs nur der sogenannten Looser (!),   i m m e n s  . . .  ! !

Wir sollten die Feststellung ernst nehmen:   Unsere bisherigen Systeme leben a u c h von reichlich viel Elend in der Welt !   Als bevorteilte Vorteilsjäger haben  die nördlichen Anrainer des Atlantik reichlich Anlass, die Blicke gesenkt zu halten . . .

Suchen wir stattdessen endlich weltweit die Augenhöhe, die allen Beteiligten jenseits verdienter wie unverdienter Verächtlichkeiten zukommen sollte !

Ein jeweils Land für Land jenseits aller Vergleichens-Zwänge allein (!!) über Indexsteuern im Fluss gehaltenes binnenwirtschaftliches Geldumlauf-Gefüge schüfe hier denkbar aufwandsschlank und gut verstetigt ein endlich respekt-getragenes, soweit erforderlich  weltweites Spiel autonomer, aber ausgeglichen bilanzierender (!!) Austauschpartner rund um den Erdball   –   die beste Voraussetzung für einen auch sogenannt ´geopolitisch´ endlich wirklich friedenstauglichen Umgang aller mit allen

 

|6  Zweck  und Methoden anzustrebenden Wirtschaftens

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´J A´ ,

Wir glauben,   e s    g i n g e    auf solchen Wegen  nicht mehr um Konjunkturschwankungen, Wachstums- und Markteroberungs-Mantren mit ihren fatalen Verschuldungskaskaden im Gefolge, auch nicht um Wachstums-Einschränkung,  sondern   u m   die   ´atmend´- k o o p e r a t i v e    O r g a n i s a t i o n    jeweils untereinander gut abgewogen bedarfsorientiert    v e r e i n b a r t e r   G ü t e r – V e r f ü g b a r m a c h u n g .

Und   d a s    jenseits der bisher so überaus wichtigen Marktmacht-Fragen.  Nicht Märkte handeln (!) so oder anders, Menschen mit bestimmten Marktmacht-Zielen und der Hilfe instrumentalisierter Staatssysteme tun das (!!) mehr oder minder abgestimmt, mehr oder minder digital trickreich forciert . . .   –  irgendwo zwischen Menschenfreundlichkeit, einfach skrupellosem Eigennutzen und erschütternd verächtlichen Weltordnungs-Phantasien . . .

Und es ginge  im Falle dazu rohstoffbedingt anteilig erforderlichen Außenhandels  um   d e c k u n g s g l e i c h e    Kauf- und Verlaufs – L e i s t u n g e n    zwischen den Handels-Partnern verschiedener Binnenmärkte!

Das Ganze Staat für Staat auf der erläutert soliden Kaufkraft-Basis   u n d    eines noch zu erlernenden kooperativen Schwarmverhaltens ! 

Beides zu etablieren stünde  jedem Land dieser Erde per entsprechendem Gesellschaftsvertrags-Entscheid im Grunde zu jedem Zeitpunkt offen ! !

So ließe sich nicht zuletzt den Verelendungsfolgen des aktuell vom Zaum gebrochenen Weltwirtschaftseinbruchs durch einen entschlossenen Schritt in eine neue ökonomische und staatliche Autonomie  vermutlich mit am effektivsten entgegenwirken !

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Die den Gang solchen Wirtschaftens zentral prägende Plattform-Kultur beugte überdies ganz allgemein allfälligen Verlogenheiten und Falschanpreisungen vor und hielte stattdessen werbefreie Produkt-Infos, Erfahrungsberichte, Verbesserungs-Ideen, ein rundum offenes, kapazitär jeweils ideenreich flexibel Hand in Hand zu verzahnendes und dennoch unbürokratisch auseinanderzurechnendes Produktions- und Vertriebs- bzw. Dienstleistungs-Gefüge vor !

Anregung würde so zum zentralen kulturellen Movens, zum wesentlichsten Grundelement alles auf welchen Ebenen immer zu Entscheidenden.

Der so hochgepriesene, aber sinnlos leidensträchtige und zunehmend leistungs- und ressourcen-verschwendende  Ausschaltungs-Wettbewerb unserer Tage, der Treibriemen unser aller Hamsteräder, deren Fliehkräften immer weniger Menschen standhalten, wiche einem von Zeit zu Zeit vermutlich sehr eifrigen die Köpfe-Zusammenstecken-Dürfen, um etwas von dem neu ins Leben zu rufen, das dabei intersubjektiv als menschen- und planetentauglich ahnbar und erstrebenswert und erstrebenswert Menschen mehr oder minder gemeinschaftlich zu bewegen beginnt . . .  !

|7 Anregung und intersubjektiver Eifer als zentrales kulturelles Movens

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´J A´ ,

Das alles entstünde selbstredend nicht ohne die vermutlich heftig erzürnte Gegnerschaft der bisherigen System-Profiteure. An sie ergeht die Frage, wo sie sich fürderhin mit all ihrem Know-How und ihren zig bis Hunderten von Milliarden positionieren möchten:

–    ü b e r   allen anderen und bewusst   g a r   g e g e n   die meisten, Gewalt eingeschlossen . . .

–    oder eben ein wieder wachsenes Stück weit auch   m i t   i h n e n   –    in langsam wieder und neu menschen-gemäßer Demut . . .

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´J A´ ,

Wir haben weder geeignete Gewaltpotentiale, noch wollen wir sie haben, wo man uns ggf.anderswohin zu zwingen suchen mag.

 

Wir wollen etwaigen Erzwingungsmaßnahmen heutiger Entscheider auf welchen Ebenen immer   – beträfen sie die Fortführung bisheriger politischer Linien oder auch Unterdrückungsmaßnahmen gegenüber dem vorliegenden Begehren –   mit keinen anderen Potentialen entgegentreten als denen eines klaren ´NEIN´, respektgetragener Diskurs- und Dialog- bis hin zu entsprechender Performance-Pflege sowie Formen von Gebet oder Meditation !

Wir wenden uns einfach zunehmend ab von längst eingerissenen GG-Verfehlungen in den verschiedensten Politik-, Wirtschafts- und Lebenspraktiken.  Wir wollen sie nicht länger !

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Und wir beginnen, uns in anwachsenden Dialogrunden das hier skizzierte Anregungs- und Kooperationssystem zunächst einmal geistig zu schaffen, das nach unserer Erkenntnis eine erheblich höhere Menschen- und Natur- bzw. Planetentauglichkeit zu entfalten vermöchte als das gegenwärtige, brächten wir es nur endlich auf den Weg !

–  Jede/r ist aufs Herzlichste eingeladen, sich in die Möglichkeiten und Grenzen des hier Skizzerten ebenso weitertreibend wie skeptisch mit hineinzudenken und sich austausch-bestrebt  lokal und  zentral zu lebendigen Dialogrunden zu vernetzen ! !

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Unser Ziel:  ein entsprechend neuer, bürgerschaftlich auf den Weg gebrachter und entschiedener Gesellschaftsvertrag  –  basierend auf Manifesten wie dem vorliegenden – unterzeichnet von allen, die mit dem Aufbau entsprechend selbstwirksamer, sprich:  autopoietisch agierender Instititionen  zu beginnen entschlossen sind.

|8 Gewaltfreie Gesellschaftsvertrags-Bewegung

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. . .   unterzeichnungs-würdig ?   

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´J A´ ,

wir . . .

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> Forts.:  Teil 3 | 9-

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