NEIN SAGEN ALLEIN zu Fehlgängen GENÜGT NICHT ! / 1

Netzwerkseite ´BÜRGERAUFBRUCH 2020´ |  PDF

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Teil 1 | 1-5

W O    LÄGE  DEMGEGENÜBER

ein   N E U E S     ´J A´  ?

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manifba

°|1 Menschenbild
°|2 Autopoietie
°|3 neue Staatlichkeit
°|4 kluger Systemwechsel
°|5 Grundrechte
|6 Zweck  und Methoden anzustrebenden Wirtschaftens
7 Anregung und intersubjektiver Eifer als zentrales kulturelles Movens
|8 Gewaltfreie Gesellschaftsvertrags-Bewegung
| 9 Parteien, Mandatierte | 10 ´Auditativen´ & ´Informativen´ für neue Dialog-Kultur | 11 hochanregende, autopoietisch nutzbare Lern-, Qualifizierungs- & Forschungs-Orte

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´J A´ ,

wir gestehen einander unsere jeweiligen Ambivalenzen zu und suchen offen ohne Ausgrenzung  von Meinungs- und Handlungsziel-Gegnerschaften jeweils die Vereinbarung, die am wenigsten schmerzt (systemisches Konsensieren) . . .

Denn wir wissen um die inneren Verknüpftheiten in und zwischen allem Existenten, um das Ausmaß, in dem Leben sich als immer auch von allem Übrigen wissende Neuschöpfung in jedem Augenblick vollzieht, wir mittendrin  –  mit all unseren Genialitäten und unserer ganzen Irtumsanfälligkeit.

|1 Menschenbild

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´J A´ ,

wir begreifen uns selbst  wie einander   –  alle Menschen auf dieser Erde –   als   A U T O P O I E T I K E R / I N N E N :  als  selbsterhaltend und selbstregulierend interaktiv mit ihrer jeweiligen Umgebung kommunizierende Organismen im Konzert aller übrigen größeren wie kleineren, näheren wie ferneren Nachbar-Organismen.

Wir suchen den Zugang zu den Dingen und zueinander intersubjektiv dank der Erfahrung, dass je eigene hochunterschiedliche Betrachtungsweisen  bei ganz ähnlichen Entdeckungen landen können, Kultur also als Kokreativität lebendig zu werden vermag,    w e n n    s i e   genau solche Zusammenklänge    w i l l    –  statt Verurteilungs-, Diffamierungs-, Bestimmungs- und Erzwingungsgewalt, die wir weder ausüben, noch im Fahrwasser anderer mit´genießen´ wollen.

Die   S t a a t s f o r m,   die dem entspricht,   bezeichnen wir als   A U T O P O I E T I E,   ein System also,  das   m a n d a t i e r t e    Amtsträger/innen aller Ebenen unseres ansonsten   w e i t e r h i n    P A R L A M E N T A R I S C H E N   S Y S T E M S  aufs jederzeitige Hören, Antworten, Debattieren und Berichten   v e r p f l i c h t e t   –   in Form von ´BÜRGERKREIS-AUDITATIVEN´,  ´KOMMUNIKATIONS- und  BERATUNGS-PLATTFORMEN´  UND ´INFORMATIVEN´, jeweils mit klarem Verfassungsauftrag .

|2 Autopoietie

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´J A´ ,

wir betrachten die historisch gewachsenen Räume dieser Welt als unsere mehr oder minder tragfähig entstandenen gesellschaftlichen  Basis-Bezugsgrößen, innerhalb deren wir uns zuvorderst organisieren.  Dabei sind wir in hohem Maße auf kulturell angestammt-gewachsene Vertrautheiten angewiesen, nicht minder aber auch auf Fluktuation !  Denn jede Form von Verkrustung lähmt das Leben letztlich aller.

Also bringen wir ins Gespräch, was und wer wo und wie immer Anstoß erregt.

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Und begreifen wir, dass es ganz zentral unser jeweils gesellschafts-ureigener Dialog darüber ist, wie wir mit den Phänomenen von Werden und Vergehen, Angst und Mut, mal lebendiger, mal eher be- wie gefangen umgehen, über den wir den Charakter unserer Gesellschaften ausbilden und uns selbst wie unseren Nachbarn begegnen.

 

Wir erstreben  eine wechselseitig gedeihliche  O r g a n i s a t i o n s f o r m   für unsere unmittelbar nachbarschaftlichen wie unsere planeten-umspannenden   A u s t a u s c h – B e z i e h u n g e n.    Diese wird   möglichst weitgehend    o h n e    wechselseitige und interne  D o m i n a n z – M e c h a n i s m e n   auskommen.

Dazu gehört der Eintausch des tradierten Mehrheitsprinzips gegen das Prinzip des    s y s t e m i s c h e n    K o n s e n s i e r e n s,    also einer Verständigung auf das insgesamt am wenigsten Schmerzende !

Und es gehört dazu die kommunikative Praxis der  rede-einleitenden Skizzierung einer soeben vorredner/innenseits zu Ohren gebrachten Auslassung, bevor die Antwort geboten werden kann.

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Was uns von hier aus vorschwebt, ist eine FORM VON STAATLICHKEIT, die im Kern (Staat für Staat)   auf  folgenden   a u t o n o m i e – v e r s c h a f f e n d e n   V E R B U N D – M E C H A N I S M E N    fußt:

a)     auf   M O N E T A T I V E R,  sprich:   zentralbankseitiger   R e g i o n a l – W ä h r u n g s – S c h ö p f u n g    zugunsten  staatsbürgerlicher wie staatlicher   G R U N D K A U F K R A F T

(Bürgergeld (~1/3 BIP), Staatsgeld (~1/6 BIP):  ergänzbar durch geschäftsbankseits zu vermittelndes Kreditgeld (~1/2 BIP, Festzins-System, Zinseszinsverbot;  strikte Kapitalverkehrsregeln)

–     und b) :  auf  einer   e i n z i g e n    geldmengen- und sozio-ökonomisch -wirksamen Steuer    –    der   I N D E X – S T E U E R   !

(Gesamtumfang im Durchschnitt (!) 30-40% der Endkaufpreise mit jeweils ausgewiesenen Steueranteilen und deren Kennziffern –  zurück an die Landes-ZB) !

Effekte:

–   Verstetigung des Wirtschaftens, Raum für ein kulturell spannend gestaltbares Ineinander von Subsistenz- und Erwerbstätigkeit – selbstorganisatorischer Rückbau der gegenwärtigen Ökonomisierung aller Lebensbereiche bei gleichzeitiger Schaffung neuer Bürger/innen-Verständigungs-Formate über erstrebenswerte und via Aktivität X deckungsfähige Bedarfe . . .

–   kein Raum für Steuerhinterziehungen, keine Zölle, keine Handelsverträge oder sonstigen mulitlateralen Abkommens-Erfordernisse –  wer in Land X etwas verkaufen will, muss jede Liefer-Einheit dort steuerlich indexieren lassen zwecks Ermittlung des jeweiligen Endpreises pro Handelsgut.

–   stattdessen Raum für eine nicht ökonomisierte, wechselseitige Anregungs- und Kooperations-Kultur.

|3 neue Staatlichkeit

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´J A´ ,

wir halten es für ebenso geboten wie möglich, einen   – auch die heute disparaten Einkommenslagen klug neu ausballancierenden –    S Y S T E M – A U S –   &   E I N S C H L E I C H – P R O Z E S S   zu bewerkstelligen zwischen dem immer  funktions-untüchtigeren   S c h u l d g e l d s y s t e m   von heute . . .    –   und dem alle Verhältnisse heilsam stabilisierenden und kulturell neu dynamisierenden   I N D E X S T E U E R – F L A N K I E R T E N     K A U F K R A F T G E L D – S Y S T E M,   für das wir eintreten .

|4 kluger Systemwechsel

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´J A´ ,

wir bestehen auf der   W Ü R D E    A L L E R    M E N S C H E N   und machen sie in allem, was wir tun und lassen,   z u    u n s e r e m    l e i t e n d e n    A n l i e g e n.

Die ersten 20 Artikel des bundesdeutschen GGs skizzieren die Rechte, die es entsprechend zu wahren gilt. Sie alle schließen eine paternalistisch diese Rechte hintanstellende, gar gesetzliche Hintertüren unzulässigerweise nutzende, Haltung von mandatierten Amtsträgern ´hinunter´ zu den Bürger/innen aus !

Nichts anderes gilt überdies für alle Menschen:   B e t r e u u n g s – Erfordernisse und -Leistungen   v e r l a n g e n    B E G L E I T U N G,  sie erfordern   u n s e r   wohlwollend zugewandtes   D U,   keine Erziehung (!) und schon gar kein Ignorieren ausdrücklicher Willensäußerungen,  wenn bestmöglich wachsen, blühen und Früchte tragen dürfen soll, was angelegt ist, und wenn sich seinem Fortgang rundum respektiert zuneigen können soll, wer sich seinem Lebensende nähert.  „N E I N!“  heißt „Nein!“  ohne Wenn und Aber:  Gegeninteressen rechtfertigen nirgends Erzwingungs-Gewalt !

V e r s t ä n d i g e n    w i r   u n s   überdies grundlegend neu auf ein vernünftig gestauchtes und   f ü r    a l l e  g l e i c h e s    E n t g e l t s y s t e m    für die unter uns anfallenden Erwerbsarbeits-Bereiche bzw. -Quanten und ein geeignetes Gratifikations.System für Sonderleistungen.

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Ererbtes wie erworbenes   E i g e n t u m   an Boden /-Nutzungsrechten, Geld & Sachwerten   bildet einen zentralen Teil-Faktor  menschlichen Auskommens.

Es berechtigt zum Erwerb und Ausbau von Aktivitäten und Spielräumen und – soweit dergleichen auf die Mitarbeit auch von Nichteigentümern angewiesen ist –  zu einer jeweils zu konsensierenden Direktiven-Geberschaft für ein unmittelbar eigentümer-initiertes Unterfangen.

Wo sich Eigentümerschaften via Vervielfältigung anonymisieren und außer mit Blick auf den gewünschten Gewinn keine aktivitäts-spezifische Direktiven-Geberschaft mehr aufbringen, schwindet die Berechtigungs-Grundlage für eine privilegierte Bestimmungsgewalt der Kapitaleignerseite konsequenterweise zugunsten paritätischer Mitarbeiter-Mitentscheidungsrechte in allen zentralen Unternehmensbereichen (Unternehmensziele, Aufstellung, Investitionen, Lohnstruktur,Gewinnverwendung) !

Wo Menschen   E i g e n t u m    als   K A P I T A L  einsetzen   z u r   G ü t e r v e r m e h r u n g     via Boden /-Nutzungs-Rechten und Produktions-Mittel-Erwerb, liefern sie den einen anpassungs-fähigen Bedingungsrahmen für den Arbeitseinsatz vieler Mitmenschen.

Den anderen Bedingungsrahmen für die güterschaffenden Aktivitäten aller liefert die gesamte Gesellschaft über die Entwicklung ihrer Qualifikationen und infrastrukturellen Einrichtungen  –  sowie über die Arbeits-Leistung aller Gesellschaftsglieder  längst (!) nicht allein im Bereich der unmittelbar unternehmens-bezogenen Erwerbsarbeit !

Das Maß, in dem aus Kapitaleinsatz Bestimmungsrechte über Arbeits-Entgelte, Arbeits-Bedingungen und -Anforderungen sowie Firmen-Politik ableitbar sein sollen, unterliegt gesellschaftlicher Aushandlung.

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Berechtigung und Pflichten machen an Landes- oder Kontinentalgrenzen nicht Halt !

E s   g i b t   k e i n  ´Re c h t´   zur Vorteilsnahme, kein ´Recht´ auf kurzerhand usurpierte Erzwingungs-Gewalt, kein ´Recht´ des Stärkeren !

D i e    M a c h t    d a z u    g i b t    e s    s c h o n    –    allerdings nur, wo Mehrheiten sie zulassen …

|5 Grundrechte

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. . .   unterzeichnungs-würdig ?   

>

´J A´ ,

wir . . .

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  =   Teil 1  |  1-5

> Forts.:  Teil 2 | 6-8

> Forts.:  Teil 3 | 9-11

 

 

 

 

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