Menschliche Entscheidungs-Zwänge und Wissensquellen

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Niemand zweifelt daran, dass es angesichts anfänglicher bedrohlicher Informations-Fetzen zunächst extrem schwer ist, Realität von Über- oder Untertreibung zu unterscheiden. . .

Vorsorge steht in jedem Falle an  –  und in den Augen der meisten lieber erst einmal in gewissem Übermaß als zu zurückhaltend oder verwaschen, gemessen an der u.U. als hochgefährlich zu vermutenden Qualität des aufgetauchten Problems. . .

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Wo es um die Bearbeitung von ausgesprochenen Notsituationen für nahezu alle oder sehr große Bevölkerungsteile geht, wären parlamentarisch lange im Vorhinein gesetzlich fest- wie erkenntnisfortschrittsbezogen fort-zuschreibende  – u.a. epidemiologische –  Schutz-Kriterien vorzuhalten, die eventuell gerade mal geringer aktueller Adaptionen bedürften. . .

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Denn:

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NIWI

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Innerhalb nur weniger Tage nämlich nach einsetzender Notfall-Situation hätte   f o l g e n d e   wohldurchdachte   M e t h o d i k    zu greifen:
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  –  eine problemstellungsspezifische Aktivierung jahrhundertelang elaborierter Wissensquellen:

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zuvorderst also eine handlungs-begleitende spezifische Klärung der Problematik vermittels eines parlaments-seits flexibel zu kooptierenden EXPERTEN-AUSSCHUSSES,  der, positionell und fachlich breit aufgestellt, durchweg transparent zu arbeiten hätte und auf einer Internet-EXPERTEN-PLATTFORM offen und umgehend jede von wo auch immer auftauchende bzw. ausdrücklich vorgelegte kritische Frage zur Grundproblematik im Kern zu behandeln hätte . . .

Wo dabei Auffassungen kontrovers bleiben, ist das aus- und nicht hinter dem Berg zu halten.  Denn es gibt nichts Unsinnigeres und Leidbringenderes, als in abweichenden Vorstellungen Feindseligkeiten ausmachen und bekämpfen zu wollen.

Alles Abweichende hat Denkanstoß-Funktion und sollte deshalb wieder und wieder mitbefragt werden bei jeweils anstehen Klärungs- bzw. Korrektur-Schritten !

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Grundsätzlich sollte zum Bereich sinnvoller Maßnahmen zählen :
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–  ein zum Übrigen durchaus kontrapunktischer Rückgriff auf das intuitive Erfahrungswissen menschlicher Kulturen  –  wozu gehört:

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Oppression, gar Suppression, entspringen durchweg Auslöschungs-Phantasien, die vom vielfältig kokreativen Schwingungsgefüge des Ganzen, wie der Quantenphysiker Hans Peter Dürr es zu umschreiben wusste, nichts  begriffen haben, aber von Quanten-Rechnern träumen, die ihre Machtverfallenheiten offenbar Salten schlagen lassen. . .

Alles Maximal-Invasive im Dienste scheinbar verdienstvoller Bekämpfungsziele verbietet sich folglich maximal! Wo es wähnt, Leben und Gesundheit hier zu heben, fährt es beiden anderwärts zumeist mit unvermeidlicher Tödlichkeit in die Parade. . .  –  nicht selten gar mit extrem erheblichen Unwuchten ! !

Wo Epidemien in Rede stehen, leisten geeignete Hygiene-Prinzipien die entscheidenden Ausbreitungs-Verlangsamungen. Mehr braucht es im Grunde nicht . . . !

Darüber hinausstrebende sogenannt eindämmungspolitische Bekämpfungsmaßnahmen entspringen einem aktionistischen Umgang mit den Phänomenen der Infektiösität.

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Infektiösität jedoch abgekoppelt von Anfälligkeitsfragen in den Blick zu nehmen, setzt auf´s Fesseln von Natur-Phänomenen und  -Kräften,  statt auf mitwirkende Raumschaffungen:

denn die Wirkgefüge zwischen uns als Personen und unseren Mikrobiomen besitzen, verlieren und erwerben uns unsere Resilienzen gegenüber jeder Art von möglicher Infektion. 

Ihnen gebührt unser respektvolles Augenmerk weit mehr als der sich stetig wandelnden Gefährlichkeit einzelner Microben, auf die sich unsere Mikrobiome jeweils einzupendeln haben.  Da ist mehr Weisheit im Spiel, als unseren wissenschaftlichen Experimental-Empirien je zugänglich !!

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Werden wir endlich demütig genug, zu begreifen, dass wir auf diese Einpendelungsprozesse keinen steuerungsrelevanten Einfluss haben  –  Gottseidank kann man nur sagen !

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Was hingegen unserem Einfluss unterliegt, ist die Pflege unserer RESILIENZ-KRÄFTE   –   im Wege von Lebenshaltungen voll wechselseitigen Respekts, demütiger Freude an allem uns von wo und wem auch immer Bereitgestellten . . .  und erfüllt von einem immer wieder spannenden Mitwirken-Dürfen am meistenteils sogar positiv staunenswürdigen Lebendigkeitsgefüge des Ganzen !

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Wechselseitges Korrigieren gehört zwar gewiss auch dazu  –  eine ständig naserümpfende Aburteilung der Fehler anderer jedoch gewiss nicht !  Wir alle brauchen vielerlei, das uns nährt.  Also sorgen wir für das, was wir zu diesem wechselseitigen Nähren beitragen können !

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Wenn wir Welt weiterhin so rezipieren, wie wir es uns in der  ´Leistungs´-, Konsumismus- und Manipulations-Unkultur der letzten Jahrzehnte vor allem angewöhnt haben, werden uns diese Resilienzen Tag für Tag mehr zwischen den Fingern zerrinnen  –  und keine maximal-invasive Suppressionspolitik reißt uns dann mehr aus den Strudeln, in die sie uns sogar noch vermehrt stürzt . . .   ! ! !

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–  die Berücksichtigung tiefinnerlicher Widerstände gegenüber jeder Form von gängelnder Übergriffigkeit  –  in aller Gegenläufigkeit zu so mancher vorgaben-heischender Haltung 
– – ein Selbsterkenntnis-Wissen über Befindlichkeiten, an denen alle immer neu zu wachsen lernen müssen:

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Bürger/innen leben in keinem Eltern-Kleinkind-Verhältnis zu denen, die sie mit der verfassungsgemäßen Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben beauftragt haben !!  –  Klar sein müsste, dass die Wahrnehmung einer der beiden Rollen die andere triggert !!  Also Finger weg von Riesen-Polizei-Aufgeboten mit Mahner- und Eingreifer-Rolle !! –  Finger ebenso weg von bürger/innen-seitigen Quengel-Forderungen !

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Stattdessen hätte es um glaubwürdige und überzeugende komunikative Kreativität auf Amtsträger-Seite zu gehen!  Um ein nicht zuletzt künstlerisch auszuformendes Vermitteln von Evidenzen !!  Behaupten reicht lange, lange nicht !!!

Und es hätte auf Bürger/innen-Seite um selbstbewusste Resilienz-Haltungen, also sichtliche Frage & Ausrufe-Zeichen, zu gehen   –  u.a. gegenüber einer amtsträger-seitigen Kommunikation und dem dazugehörigen Vorschriften-Aktionismus, die sehr bald schon Glaubwürdigkeits- & Denk-Defizite bzw. unglückliche Arroganzen erkennen lässt . . .

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Wo´s  schließlich bei der Erfassung und Beantwortung nur schlecht absehbarer Probleme um etwas anderes als um wechselseitige Anregungen zwischen angenommenerweise Gleichgewichtigen geht, geraten die besten Ansichten in Schieflage  . . .    ! !

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–  Die jeweiligen Entscheider-Gruppen in besonderen Bedrängnis-Situationen reduzieren zu wollen, damit schneller entschieden werden kann, hat allenfalls punktuelle Plausibilität.

Insbesondere gegenüber epidemischen Infektiösitäts-Prozessen ist und bleibt offenbar der entscheidendste Schutz:  hinreichender Abstand und Berührungsvermeidung sowie Hygiene.  Bei ausgewogenen Kommunikationsverhältnissen eine Frage der Einsicht, nicht der Vorschrfiften, schon gar nicht solcher, die in wachsender Unzahl übers Knie zu brechen wären. . .

Da gälte es vielmehr, weiterhin zwischen allen geschickt die jeweiligen Kontroversen so voranzutreiben, dass Zeitgewinn entstehen kann. . . –  eben mal ohne die üblichen Eitelkeiten . . .   –   Und das Ganze jederzeit in voller Transparenz  !!  Die ewígen Vertraulichkeits-Usancen nähren nur allseitiges Misstrauen und Korruptions-Trixereien !

Und die Angst vorm Totreden von Überlegungen und Vorschlägen rührt ja einzig und allein von den Machtspielen, die uns deshalb offenbar nicht selten weit mehr reizen als konsequente Klärungen, weil wir mit  dem Mantra umherspazieren, ohne festgezurrte Dominanzen gehe nichts wirklich . . . ! 

Nichts jedoch in Unversum und Natur funktioniert so  –  nur Menschen glauben, ihre Gesellschaften zuerst wie zuletzt über Dominanz-Regularien ordnen zu können ! ??

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Dabei wissen alle:   sich unausweichlich immer einschleichende Fehl-Überlegungen bedürfen nun einmal,  in Krisenzeiten sogar aufs Intensivste, aktionsfähiger Gegenkräfte, um gegebenenfalls eine zeitnahe Erreichbarkeit von Korrekturen verfügbar  zu haben ! –  U.a. hierin liegt ja wohl eine unserer wichtigsten Wissensquellen !!

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–    Lernen wir folglich ganz allgemein, nicht länger Bündnisse und Koalitionen ins Zentrum unserer politischen Agenden zu rücken, sondern möglichst präzise Problem-Erfassungen und ein Abklopfen der Leistungsmöglichkeiten und -Grenzen unterschiedlich weiter- oder neu zu entwickelnder  Systemkontexte ! 
Und bauen wir diese Systemkontexte endlich so, dass stets flexibler Raum ist für die vielfältigen Wirksamkeiten aller !

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NBPL

 

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