Unangemessene Denkschablonen !

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Vergessen wir doch bitte Robert Kochs Mahnung nicht:

„Das Bakterium ist nichts, der Wirt ist Alles.“   –   Das gilt für Viren nicht anders. . .  

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Haben wir wirklich vergessen, wie eminent kriegsrhetorisch die neuerlich allenhalben auch hierzulande auftauchende Rede vom   ´ E i n d ä m m e n ´   ist ?

(… auch bei denen, die etwa Macron kritisieren, der dem Virus sogar ausdrücklich den ´Krieg´ erklärt. . .)

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Haben wir vergessen, wieviel unsägliches Leid das nach 1945 propagierte Hin und Her von unterstelltem bis provoziertem Eroberungs- und dagegengesetztem Eindämmungs-Anspruch, von abschreckungspolitisch-wahnhaften Rüstungsspiralen und Atomkriegsdrohungen,  unzähligen Völkern und Einzelmenschen dieser Welt über Jahrzehnte auferlegt hat ? 

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–  Und haben wir vergessen, dass da weder in Korea, noch in Berlin, noch in Ungarn, noch in Vietnam, noch in Vorderasien oder Lateiamerika . . .  je ein ansatzweiser bis tragfähiger Eindämmungs-´Sieg´ zustandekam ?
Nicht einmal der behauptete Überwindungs-´Sieg´ ´des Westens´ über das Sowjet-Reich 1989 ff wirkte als ein solcher:  der alte ´Feind´ war schließlich in Auflösung . . .   Aber nun:  Folge-Krise für Folge-Krise bedienten sich die System-Triumphatoren  der Sprengkräfte u.a. auch noch ihrer eigenen Systeme. . .  !

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Was heißt denn ein solcher Griff zur Kriegsrhetorik der Jahrzehnte zwischen den spannungsvollen Kriegsallianz-Jahren und 1989, wenn es laut Koch in epidemiologischen Fragen nur sehr begrenzt auf die ja allein unter bestimmten Umständen gefährlichen Symbionten einzelmenschlicher Mikrobiome ankommt, . . .
– – –   sondern offenbar vielmehr auf die Erkrankungs-Anfälligkeiten schaffenden Gleichgewichtsdefizite von Lebewesens-Gemeinschaften, wie u.a.  uns  Menschen, die wir sämtlich ohne unsere diesbezüglichen symbiotischen Wirtsfunktionen gar nicht lebensfähig wären ?

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Der uns nun seit März zunehmend radikal, aber in immer sichtlicherer Willkür auferlegte Eindämmungs-Kampf gegen SARS-Cov-2 entlarvt sich gerade auch von der Aussage Kochs her also zu nicht geringen Teilen als im Grunde bitterste Don-Quichotterie !

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Denn  Kampf und Krieg bewirken allenfalls punktuell, was sie jeweils sollen.  Und sie können es auch gar nicht.  Sie erwachsen aus einer Konzept-Schablone, die keiner Sachlage und keinem Leben gerecht wird. . .  ! !  –  –  – 
Und so bleibt nur jedesmal die Mantren-Koppel:    ´Schritt für Schritt´  und   ´AUF  SICHT´ , Augen zu vor dem Abgrund  !
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Klar: Viren-Ausbreitungen zeitigen u.U. übergroße Gefährdungs-Potentiale. 

Entscheidend sind die Anfälligkeiten, auf die sie stoßen:

Wir existieren nun einmal als sogenannte Holobionten, nicht einfach als biologisch autarke Individuen, sondern als Lebewesen mit vielfältig wechsel-agierendem Mikrobiom, sind also selbst mal mehr, mal weniger kraftvolle Lebensgemeinschaften in jeweils so oder so zu gestaltender ökologischer Lebensgemeinschaft mit anderen holobiontischen Lebensgemeinschaften . . .
Wenn  sich da unterdes, wo im einzelnen immer, im jeweiligen Innen Unwuchten  ansammeln, die unsere Wirts- und Biom-Funktionen aufbrechen, entsteht in uns Raum für die krankmachenden Wirkmöglichkeiten einzelner dieser Symbionten . . .

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Auf diese Prozesse und ihre Ursachen gehört unser Focus,. . .

. . .  nicht aufs Jagen der Wirte im Dienste kapazitäts-orientierter Steuerungs- & Oppressions-Mathematik !

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Mit dem virusoppressions-fixierten Einreißen eines wachsenden Teils der Strukturen, in denen wir leben    –  zwar irgendwie bislang mehr oder minder wohlständig und dennoch unserer möglichen Wirksamkeit verschiedentlichst enteignet , weil sie uns bereits seit Jahrzehnten ins Schingern abgegitten sind und uns längst neben äußeren Verlusten in zunehmend strapaziöse innere Anspannungen versetzen . . .
. . .  –    mit diesem Lock-Down-Einreißen lassen wir uns nun seit März 2020 unsere inneren Kraftwerke noch fundamentaler beschädigen, als in vorausgehenden Zusammenhängen bereits geschehen. . .

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Wir bekommen es zu tun mit dem in dämonisierender Unbestimmtheit angeprangerten (!!)  SARS-COV-2-Virus . . .

. . . und lassen uns sogleich mit Hilfe der sattsam bekannten Eindämmungs-Denkschablonen einfangen und in Richtung immer langgezogenerer Perspektiven still  stellen . . .  ! 

Hinreichend logische und methodisch überzeugende Klärungen bleiben aus oder auf der langen Bank.  Zeithorizonte schiebt man täglich unscharf vor sich her. . .  Diskussions-Disziplin müsse herrschen  –  offene breiteste Debatte diskreditiert die Kanzlerin als ´Diskussions-Orgien´!!

Swiss Propaganda Research  /  Fakten zu Covid-19

Was für ein Trauerspiel !

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SARS-COV-2, selbst wenn es so bedrohlich wäre, wie man es uns bisher nicht wirklich nachweisen hat (!!), . . .
. . . wird uns solange als Damokles-Hebel für immer neue Alternativlosigkeiten begleiten, . . .
.. . . solange wir es vorziehen, als Schablonen-Existenzen die Welt um uns in hinreichender Bequemlichkeit gerichtet zu bekommen . . .

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  –  –  –  statt uns unsere Welt gemäß unseren Erkenntnissen von uns aus gedeihlicher als heute einzurichten . . . ,

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Für´s Finden von Lösungen können politische Exekutiv-Gremien, noch dazu in Form von Notfallräten, doch nichts vernünftig Schwungvolles auf den Weg bringen ! 

Laut Verfassung ist die Bundesrepublik Deutschland ein Gemeinwesen im Auftrag souveräner Bürger/innen. Wo immer Parlament und Regierung Zielvorgaben erarbeiten, gehört doch wohl ein nicht unwesentlicher Teil von deren Umsetzung in die verabredungsgemäß zum Einsatz gebrachte Gestaltungskraft eben dieser Bürger/innen. . .  – – –   und nicht in Tausende von grauenhaften Detailvorschriften völlig überzogener Natur   (vgl.:  Stellen Sie sich vor, Ihr Beruf wäre Friseur von Ped)  ! !

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Gebraucht wird nichts als:

  ein für jede/n (!!)  nachvollziehbares Zahlenwerk als Resultante der laufenden, methodisch angemessenen Melde- und Repräsentativ-Untersuchungs-Fälle, . . .

  eine nicht nur in Notfallzeiten breit anzufragende offene Expertenrunde . . .

   und eine jederzeit zu befeuernde öffentliche Debatte im Dienste geeigneter Schlussfolgerungen . . .

 

Wenn auf welchem Wege immer klar ist, dass bestimmte Hygiene-Grundsätze seuchenmedizinisch auf absehbare Zeit unverzichtbar sind, . . .

. . .  werden doch die allermeisten ortsspezifisch sofort eigene Ideen entwickeln und wechselseitige Anregungen tauschen, die zu einer produktiven Fülle weiterer Arrangements führen werden, die alle zusammen weit besser sind, als was Gremien zu verhandeln vermögen  – – –  wenn man sie nur endlich einmal ließe !!   Problemlösungs-Kaskaden nähren sich wechselseitig und die Türen zu menschen-gemäßer Innovation gehen täglich weiter auf !

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Die Zeiten für paternalistische Händlings waren vorgestern !  Disruptionen wie die aktuellen brauchen vor allem   R e s i l i e n z . 

Und Resilienz wächst in freiem Umgang aller mit Spielräumen ! ! !

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– – –  und  uns   s o   jene   R e s i l i e n z e n   ganz unverkrampft   z u   e r w e r b e n, deren wir immer neu bedürfen für allfällige Korrekturen  alles dessen, was in uns und unseren Systemen jeweils Unwucht ist oder zu werden droht. . .  !

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vgl. auch:  Verweis auf:  Charles Eisenstein, April 2020/  DIE KRÖNUNG >

 

 

 

 

 

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