. . . wenn Christen sich verlieren . . .

.

. . . dann rückt offenbar auch für ihre Kirchen umfangreichstes Befürchten im vorgeblichen Dienst am Menschen weit weit nach vorn . . .

.

behaup

.

Es findet sich kirchenseits traurigerweise in den aktuellen Corona-Tagen nirgends wirklich greifbar eine glaubensgetragen entspannende Begleitmelodie zu den weltweit vermeidungsfixierten Lock- und Shut-Down-Zuflüchten der Entscheidungsträger/innen rund um den Globus . . . !
Für etwas Zugewandteres und Glaubensfroheres  als kläglichste Radikal-Begegnungsvermeidung fehlt es dem gehorsams-fixierten Klerus offenbar an eigenverantwortlich-findigen, aber immer noch aufs physisch Erlebbare hin  überarbeiteten Gemeinschaftsritualen. 
Es ginge doch unverzichtbar nur um ein funktional ausreichendes, aber eben emotional wenigstens halbwegs vertraut sättigendes Quantum an weiträumigerer Gottesdienst- und Krankenbesuchs-Choreographie . . . !!

.

Den da einmal mehr, sogar panisch durchexerzierten angeblichen Alternativlosigkeiten könnten und sollten Christen schließlich intensivst den Umgang Jesu mit dem entgegenhalten, was ihm an Schmerz und Leid, ja Tod zwischen letzter Mahlgemeinschaft mit den Seinen und Grablegung absehbar bevorstand !
Klar !  Situativ beuteln epidemische, gar pandemische Krankheits-Brände Menschen anders als eventueller sozial-religiöser Aufruhr im Umfeld so oder so oppositionallen Auftretens . . .   –  und sicher auch anders als eine in solchen Kontexten zu erwartende Festnahme und Hinrichtung. . .
Gleichwohl ginge es gerade in angst-getriggerten Lebenssituationen wie der gegenwärtigen darum,  namentlich kirchlicherseits daran zu erinnern, dass allein kluges Vermeidungsverhalten für viele das Schreckbild vom unter Seuchen- und wirtschaftlichen Existenzverlust-Vorzeichen wahllos mähenden Sensenmann noch lange nicht zum Verblassen zu bringen vermag. . .
Auch die Rollenzuweisung an den Allmächtigen, den es nun mit Bitten um Verschonung zu bestürmen gälte, kann nie, nicht einmal im Falle Jesu, den   s e l b s t t ä t i g e n    Schritt durch heftigste Todesängste hindurch ersparen,   ü b e r   d e n   a l l e i n    s p ü r b a r    w i r d,   w o    d i e   j e   p e r s ö n l i c h e     F r i e d e n s m ö g l i c h k e i t    m i t   P r o b l e m l a g e    X   letztlich wohl liegen muss, will jede/r auf seine/ihre Weise annehmen lernen, womit sie/er sich in Zusammenhang X begabt findet . .  .

.

Nach durchlittener Angst ist dieser Jesus ganz klar, wie empörungsfrei und schnörkellos unpathetisch, ganz in sich ruhend  er bestehen wird, („Stecke dein Schwert in die Scheide!…“)  was man ihm, dem offenbar entschieden zu Unbequemen, auferlegt.
..

assisi

.

Denkbar ausgedünnt nur wird aktuell leider  – über den gegenwärtigen umfassenden räumlichen Vermeidungen –  spürbar, dass Christen sich als  Glaubensgemeinschaft begreifen, . . .

. . . die zwar wie alle anderen auch viele Lebens- und Todesängste kennt und diese zuweilen auch wärmend zu teilen weiß, dann  wieder aus den sie begleitenden Verlorenheitsgefühlen eher länger nicht herausfindet. . .

. . .  –  als eine Glaubensgemeinschaft   j e d o c h    z u g l e i c h,  die in eine mittlerweile  2 Jahrtausende  alte    F r o h b o t s c h a f t   hat hineinwachsen dürfen . . .
.
Diese Frohbotschaft   n i m m t    d e r    F r a g e ,  welchen Tod Menschen wann sterben werden,    – gerade im Licht von Ostern –       v i e l    B e d r ä n g e n d e s    wie kaum anderes sonst! 

.

Denn in dieser Botschaft ist von einer   K r a f t    i n   einer/m jeden die Rede, die ihr/m aus dem göttlichen Urgrund und  umfassend  spirituellen Gegenüber alles Existenten frag- und bedingungslos zuwachse   –   ein:

.

´Du bist gemeint! –  Von mir, dem sich unablässig u.a. auf Dich zusprechenden Du, das in und zwischen allem schwingt und  Dich und alles um Dich herum will und bejaht. . .
–  Mit dem, was Dich zutiefst ausmacht, ergänzt Du alles Übrige je von neuem unverzichtbar und belebst es Mal für Mal   m i t:   durch Deine Einzigartigkeit –  deren  Widerhaken eingeschlossen !  Denn auch von ihnen lebt das Ganze ! –
– An Dir habe ich nicht anders als an allen ein gleichsam väterliches Wohlgefallen, in dem restlos alle   – und hätten sie sich noch so sehr verirrt (!) –  immer zu Hause sind!.
Kein Tod muss Dich beunruhigen, denn durch ihn hindurch wirst Du gewisser denn je mit Deiner ganz ureigenen Strahlkraft bekannt werden  –  der Auferstandene Jesus nennt das „seine Herrlichkeit“, in die er „nur so“  – durch die Eigenart   s e i n e s    Wirkens eben –  habe „eingehen“ können (!!) –  ! –
–  Wie ihn, so hat auch Dich diese Strahlkraft ein Leben lang zum Leuchten befähigt, auch wenn Dir das bisher vielleicht viel zu oft entgangen ist . . .
–  Vertrau dieser Kraft in Dir, lebe in der Gewissheit, dass sie in Dir ist und Deinen Weg prägt  – . . .
. . . –  Lerne zu wissen, dass es zu wichtigen Anteilen nicht zuletzt Deine Angst ist, die Dich leitet, Dich einmal mehr mit Deiner Kraft zu verbinden . . .  –   Ganz so, wie die Selbstgewissheit Jesu  in jener denkbar verlassen-angstvollen Nacht am Ölberg über unendlicher Angst zu neuer Tragfähigkeit wuchs:  Sich-Wegducken war für ihn keine Option  –  Leben bedeutete ihm ein beherztes Zugehen auch auf die Quälereien, die seiner dort warteten, wo seine Zeitgenossen auf jeweils ihre dumpfen  Ängste keine anderen als Sündenböcke zerschlagende Antworten wussten . . .
–  Sei gewiss:  Die jeweilige Eigenart alles physisch Existenten lebt von seiner je eigenen Spanne . . .  Sie gilt es zu erspüren und anzunehmen.   Es gibt keine Kraft zum Leben ohne eine Kraft zum Sterben.  Wann welche von beiden uns trägt:  wir werden es jeweils spüren, die Sensitivsten unter uns womöglich ein Leben lang. . .
Jesus beendet seine Tage im nur kurzfristig sich ihm verdunkelnden Wissen darum, dass kein Tod irgendetwas Lebendigem seine Strahlkraft nehmen, sondern umgekehrt  noch  das verborgenste Leuchten ins Grenzenlose freisetzen werde  –  Und er weiß um den umfassenden Frieden, der der gesamten Schöpfung  über diesem Wirkgefüge eignet. . . !
Mit diesem erlösenden Frieden berührt er u.a. seine Weggenossen auf  ihrem Gang nach Emmaus  –  wie eine/n jede/n, die/der  zumindest zuweilen offen wird für die unzähligen Resonanzen vielfältigst geistbewegten wechselseitigen Wohlgefallens in und zwischen allem . . . !´

 

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s