Crash hoch 3 – ein Bürger/innen-Fang-Boden muss her !

~  29.3.2020:  leichte Überarbeitungen !

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//Kontext-Artikel > ´Virusopfer Weltwirtschaft ?

Was Regierungen selbst reicher Staaten wie des unseren ihren Bürger/innen an Liquiditätshilfen zukommen lassen können, um abzufangen, was nun an durchaus längerwierigen Einkommensausfällen Millionen in wirtschaftliche Überlebensnöte bringen wird . . .

. . . es lindert gewiss und verschafft erst einmal Aufschub . . .  Gut so !

27.3.2020 Verweis auf eingeschenkt-tv:  yt/ Ernst Wolff: #Corona und der herbeigeführte Crash.

26.3.2020 Verweis auf Mission Monney – yt / Dirk Müller: So schlimm wird es NOCH – und wer dahinter steckt!

2/2020 Verweis auf wdr: yt /  System Error – Wie endet der Kapitalismus? – Dokumentarfilm von Florian Opitz

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Die sich dennoch abzeichnenden Insolvenz-Probleme von KLein-, Solo- und Mittelstandsunternehmen löst es auf Dauer eben noch lange nicht !

 

/Die FED hat jüngst im übrigen überdeutlich gemacht, dass Zeitgewinn nicht mehr als ihre Agenda betrachtet werden kann  –  als sie ganz offenbar für keine Begleit-Stimulantien mehr zu sorgen gewillt war für die folglich effektlos verstreichende, auf den Nullpunkt gebrachte Zentralbank-Zinssenkung in den USA !  –  Programm also offenbar:  ´Finanzcrash ungebremst´. . .

Täuschen wir uns also nicht:  da kommt noch so einiges auf uns zu . . . !

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Selbst wenn nämlich Regierungen und Zentralbanken sich haushaltstechnisch bzw. funktional in der Lage sähen, die sich anhäufenden Liquiditätsdefizite bei tendentiell gar zig Millionen von Bürger/innen über einen ggf. doch längerfristigen Zeitraum hinaus auszugleichen, schafften sie damit unausweichlich weltweit   i m m e n s e    I n f l a t i o n s p r o b l e m e : 

Denn bei durchaus erwartbar länger herunterzufahrender Welt-Wirtschaft (!) entstünde so ein enormer Geldmittel-Überhang im Verhältnis zur in eher schwindendem Umfang noch zugänglichen Güter- und Dienstleistungsmenge . . .  – die Preise zögen davon !

Der gleiche Effekt bei fehlenden oder mit der Zeit denn doch schwindenden Liquiditätsübernahmen durch  Regierungen:  In diesen Fällen ließe sich der A u s v e r k a u f s z w a n g    für Unternehmen wie für Privatpersonen nicht weiter vermeiden  –  erst Preisverfall, dann Preis-Galopp !

Denn das hieße im Effekt auf Seiten der Insolvez-Bedrohten mehr zwar schmählich geringe, aber schnell wieder schwindende Kaufkraft gegenüber einem vermutlich spärlicher werdenden und deshalb rasch teurer werdenden Markt-Angebot ! – Also :   ein weiteres, bis heute nicht dagewesenes Stück Umverteilung von unten nach oben !!  Wer jetzt aus der Welt der Hedgefonds und Spekulation über viel Liquidität verfügt, gar Zugang zu Notenbankgeldern hat, kann und wird nun zu Spottpreisen seine Aufkäufe tätigen können, bevor´s in einer nachgeordneten Zuschlagsrunde gar um den irgendwann ebenfalls notverkaufsreifen Immobilienmarkt gehen wird  wenn wir dem nicht entgegenwirken . . . !

 

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–  auf solches Entgegenwirken aber käme es an: 

denn über derartige Ausverkaufs- und Aufkaufs-Vorgänge vollzöge sich die Eliminierung klein- und mittelständischen Wirtschaftens, samt alle damit einhergehenden Vermögens-Enteignungen  –  die Weltwirtschaft konzentrierte sich infolgedessen danach noch weit mehr als heute bereits in den Händen weniger Monopolisten !!

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Was deshalb drängend erforderlich wäre, hätte neben einem ausgedehnten BÖRSEN-MORATORIUM (!) ein parlamentarisch-rechtlich neu zu schaffendes INSOLVENZ-MORATORIUM zu sein  –

. . .  sogar über die Dauer der sich nun akkumulierenden, dreifach crash-bedingten Ohnmacht der Weltwirtschaft hinaus, mit ihren hochunterschiedlich resilienten Volkswirtschaften !

 

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Insolvenz-Moratorium meint:

Klein- und mittelständische Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von vielleiht maximal 75 Mio € würden für die Dauer von zunächst einmal 2 Jahren von der Pflicht befreit, Insolvenz anzumelden, so sie zahlungsunfähig fielen.

 

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Das Korrelat eines solchen Moratoriums:

Lokale BÜRGERFONDS-SYSTEME, in dem einfache Menschen vor Ort einander unbürokratisch unter die Arme greifen:.

 

Insolvenzbedrohte Unternehmen erhielten die Gelegenheit, ihre Gläubger über BÜRGERFONDS-WECHSEL relativ weitgehend, vor allem aber verläslich schadlos zu halten  –  im Gegenwert von zinslosen 95 % der jeweils geschuldeten Summe und mit 3 Jahren Laufzeit.

Der 5%ige Abschlag trüge dem Problem Rechnung, dass der aktuelle 3-fach-Crash niemanden ungeschoren in die Nachkrisenzeit entlassen werden wird. Daneben kann Selbsthilfe und ein Lernen von Hand-in-Hand-Kooperationen nur zinslos sein.

Welches dieser Unternehmen immer zwischenzeitig Wege zu erneut Einkommen schaffender Geschäftstätigkeit finden sollte, erwürbe sich die Möglichkeit, selbst kleinste Teile dieses Einkommens seinerseits zu erweitertem Fondvermögen zu machen, um sich so Stück für Stück in die Lage zu versetzen, die von ihm ausgestellten Wechsel eines möglichst zeitnahen Tages wieder einlösen zu können.

Die jeweils auf 3 Jahre ausgestellten Wechsel wären als gerichtswirksame Ansprüche nach Ablauf dieser Frist zur Einlösung einzuklagen.

Umgekehrt auf die Erfüllung ihrer Zahlungsansprüche angewiesene Gläubiger könnten sich diese, gemindert um die genannten 5% fonds-seits jeweils unmittelbar oder auch zeitverzögert, ganz wie sie es können und möchten, auszahlen lassen  –  aus FONDS-ANTEILEN, die solventere Bürger/innen im Wege ausdrücklicher Solidaritätsleistung zinslos und in beliebigen Stückelungen befristet einbrächten !

Für die solventeren Bürger/innen entstünde so eine handels-unabhängige Möglichkeit, den sich wieder und wieder überhitzenden globalen Geldkreisläufen der jeweiligen Krisenphasen Vermögensteile ihrer Wahl zu entziehen, um sie ausdrücklich und für jeweils mindestens 3 Jahre unwiderruflich, austausch-, stabilitäts- und impuls-orientiert – überbrückend wie neu planend – in den Dienst lokaler Liquiditäts-Bedarfe zu stellen:

1 € Fonds-Vermögen laut einfach aufsummierter Einzahlungs-Verbuchung : 1 € monatl. Eingereichtem Verbindlichkeits-Wechsel, je aktuell belegt. Damit entginge das Fonds-Vermögen inflationären Entwicklungen nicht vollständig, aber immerhin zum Teil (seine inflationiert eingebrachten Anteile staffelten den Inflations-Einfluss ja).  Irgendwelche Leistungsentgelte fielen nicht an – Bürgerfonds wären Akte ehrenamtlich selbsterhaltender Gemeinschafts-Leistung.

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Vermittels einer solchen Solidaritätsleistung bestünden Solo-, Klein- und Mittel-Unternehmen problemlos fort, auch wenn sie ihre Geschäftstätigkeit für die Dauer der Krise u.U. gar nicht und in der Neustart-Phase im Anschluss nurmehr bzw. erst noch eingeschränkt  wahrnehmen könnten . . . !

Auch sollte es diesem Bürgerfonds nicht allein um Insolvenz-Gläubigerschaften gehen, sondern ebenso um Mietgläubigerschaften bzw. Sonderausgaben-Gläubigerschaften.

Wer immer soviel unbeeinträchtigte Liquidität auch in Krisenzeiten sein eigen nennen kann, dass er (ggf. auch nur zeitweilig) einem solchen Bürgerfonds Gelder zuzuwenden bereit wäre, würde über eine solche Beteiligung ein Stück verlässlich neuen Bodens legen helfen, damit der Sturz ins Bodenlose nicht stattzufinden brauchte . . .

. . .  er würde darüber lebendiges Mitglied einer lokalen Kommunikations-Gemeinschaft werden, in der sich viele neue Ideen verfolgen, eine neue Verständigungs-Kultur und neue Wirksamkeiten entwickeln ließen . . . ! ! !

Über solchen auf neue Weise gemeinsamen Wegen entstünden nicht zuletzt auch für die Super-Liquiden in allen Gesellschaften des Planeten Anreize, ihre Blicke vom Rotieren der ihnen offenbar zum merkwürdigen Lebenszweck gewordenen Glücksräder der Finanz-Casinos zu wenden und sich anstecken zu lassen von ganz anderen Umgehensweisen mit Geld und Potentialen  . . .  – von realwirtschaftlichen Ermöglichungen . . .

 

 

Anregendes:

11/2014  Verweis auf:  arte-yt  /  Wachstum, was nun?

ab 52´ Parallel-Währungs-Initiative !

gw/  Bildung von UMBAU-MEDIATOREN:  Bürgerwerks-Wirtschafts-Kooperativen

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So würden Klüfte überbrückbar, weil vermutlich täglich mehr Menschen über solcher Art von Zusammenwirken so ins Schwingen kämen, dass weit weniger die Mühsal krisenhafter Alltags-Stolpersteine ihre Seelen verdunkelte als vielmehr ein Schwelgen-Lernen in dem, was geht, wenn sie es wollen . . . ! !

 

Der sonst unumgänglchen Inflationsproblematik wäre auf derartigem Wege, das sei nochmals betont, ein deutlich verlässliches Stück weit entgegengewirkt, solange allen an einem gut ausgestatteten Fonds gelegen wäre, den möglichst viele entschlossenen Zusammenhalt kreierend mitbestücken könnten, ja sollten !  Kein regierungsseitiger Wirkungs-Mechanismus reichte so weit !!

 

Stellte man dieses Selbstwirksamkeits-Projekt entschlossen in den Kontext eines baldmöglichst implementierten,

– jeweils landes-regionalen Parallel-Währungs- und Geldinfrastruktur-Konzepts, das die Geldschöpfung der Gewährleistung eines Basis-Auskommens von Bürger/innen, Staatshaushalt und Gesellschaft zuordnete – ,

. . .  eröffneten wir uns mitten in den heftigsten Krisen-Drangsalen Spielräume jenseits bisheriger Abhängigkeiten !!

 

vgl. hier >

 

OK  – unsere Regierungen haben in diesen Tagen vielerlei Pflichten, auch die begrenzter Abfederung von komplex Eingebrocktem . . .

 

Sie handeln im Rahmen ihrer Horizonte, achtbar, aber mit den Horizonten andersdenkender Bürger/innen leider viel zu wenig in Austausch und Auseinandersetzung gebracht . . .

 

An unserer Stelle agieren können sie weder, noch sollen sie es !  Wie hart uns der aktuelle Dreifach-Crash beuteln wird, liegt nicht zuletzt direkt in unseren Händen !

 

Kommunizieren wir die Wege, die sich da ganz selbstwirksam beschreiten ließen, so intensiv als möglich untereinander,

bilden via Internet Ortsgruppen und machen uns wechselseitig schlau und erfinderisch 

– jetzt !

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//Kontext-Artikel >

 

 

Ich geb da gern die erste Anlauf- und Kommunikatorenstelle  –  meldet Euch über: 

https://netzwerkbuergerdiskurs.wordpress.com/

 

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