… der weitreichende Unterschied zwischen ´Anliegen´ und ´Angelegenheit´ . . .

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aahk

 

z.B. Handelsblatt, 19.11.2019

„Außenministerium und Kanzleramt müssen eine Chinastrategie formulieren, die mit dem Irrtum aufräumt, der Aufstieg Chinas zur Weltmacht stelle in erster Linie eine Exportchance für die deutsche Industrie dar.

Dem Westen ist ein neuer Systemkonkurrent erwachsen: der Autoritarismus chinesischer Prägung.“

.oder

oder  AKK in München, 7.11.2019:

Unsere Partner im Indo-Pazifischen Raum – allen voran Australien, Japan und Südkorea, aber auch Indien – fühlen sich von Chinas Machtanspruch zunehmend bedrängt. Sie wünschen sich ein klares Zeichen der Solidarität.“

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A u ß e n p o l i t i k    ist also in den Augen Vieler etwas grundlegend anderes   als   w e l t w e i t    g u t e     N a c h b a r s c h a f t      .  .  .   !  ?     ?        ?

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Institutionen und Gemeinwesen entwickeln Grundregeln für ihre inneren Beziehungsgefüge.  Hier existieren in deutlich begrenztem Umfang jeweils ausdrückliche   Z u s t ä n d i g k e i t e n.

Auch zwischen derartigen Einrichtungen ist Vergleichbares etablierbar.

 

G r e n z e:   eine Art   G r u n d – S o u v e r ä n i t ä t    oder   W ü r d e    alles Existenten, die nicht einfach zugunsten wie auch immer darüber gelegter Souveränitäten übergangen werden   d a r f . . .

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G r u n d:  die Erkenntnis, dass alles Existente in jedem Falle sein jeweils   e i g e  n – s p h ä r i s c h e s    Tun und Lassen   a l s    s e i n e    u r e i g e n e   A n g e l e g e n h e i t    z u g e s t a n d e n    erhalten muss.

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In daraus etwa erwachsenden  Konfiktlagen geraten Angelegenheits-Autonomien in Verschränkungen, die sich freilich durch Einmischungsversuche von außen  noch jedesmal verkomplizieren, ohne dass Linderungen so erreichnbar würden . . .

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Den Verhaltensbeweggrund eigener Anliegen gegenüber anderen :

  sollten wir streng zu trennen wissen davon, die Angelegenheiten anderer so beeinflussen, gar steuern zu wollen, dass sich deren Verhalten unseren materiellen oder auch ideellen Interessen und Anliegen zuneigte . . .  !!

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Unsere eigenen Angelegenheiten

nicht nach außen stachelig, sondern anregend nachbarschaftlich, also   i n    v i e l e r l e i    R ü c k s i c h t e n    s i n n v o l l    g e s c h n i t t e n,   zu gestalten

–  dergleichen gelingt nur diesseits so oder so verlockender Übergriffigkeiten von beiden Seiten . . .

–  Interesse wie auch Desinteresse an einzelnen näheren wie ferneren Nachbarn kann    s p e z i f i s c h e    I n t e r e s s e n    befördern oder ihnen zuwiderlaufen  –  ohne ein gewisses Grundinteresse wird man sich aber über Einzelinteressen nicht fruchtbar verständigen können.

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Wo immer dabei Verständigungen nicht gelingen, Anliegen nicht geteilt werden, hat Druck kein Recht. 
Niemandes Übergriffigkeit besitzt so etwas wie einen grundlegenden Vorrang gegenüber den Übergriffigkeiten anderer: 
Keine Übegriffigkeit, die nicht Gewalt wäre.
Und keine Gewalt, deren etwaiger Leidensminderungseffekt höher anzusetzen wäre als der irgendeiner anderen . . . !!

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..

 

Fragen wir einander einfach und lassen uns fragen  –  rundum freimütig (!) . . .

Und antworten wir einander ebenso:

–  ohne Arroganz,

–  nachdem wir uns von den Fragen unserer Nachbarn zu neu aufgemischtem Denken haben anregen lassen…

–  und indem wir den eigenen Doppelzüngigkeiten, denen ja niemand gänzlich entgeht,  Stück für Stück nicht länger auf den Leim gehen . . .

–  betrachten wir diese Fragen auch aus den Schuhen derer, die ihre Fragen an uns richten . . .

–  halten wir aus, dass, wo und inwieweit Antworten nicht nur anfangs, sondern auch dauerhaft divergieren . . .  !!

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.Po.

Politische Gemeinwesen haben nach innen ein begrenzt gut begründbares Recht auf ein staatliches Gewaltmonopol, um Einzelrechtsansprüche auf gewaltsame Rechtsdurchsetzung unmittebaren Betroffenheits-Exzessen zu entziehen.

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Zwischen diesen Gemeinwesen eine Weltregierung zu etablieren mit vergleichbarem Gewaltmonpol,  das erforderte, wie mittlerweile hinlänglich erfahren, Kriegs- anstelle von Polizei-Einsätzen und Strafvollzügen im staatlichen Nirgendwo !

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… zumal namentlich   z w i s c h e n s t a a t l i c h e    V e r h a l t e n s w e i s e n,  wie wir ebenfalls nicht erst heute täglich schmerzlich neu erfahren können,  noch jedes Mal      j e d e r   auch nur näherungsweisen   E i n d e u t i g k e i t    e n t b e h r e n, weil jeder Konflikt ´seine´ verborgenen Kombattanten findet, geeignet zur Inszenierung ausgedehnter Vorteilsnahmen. . .

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Lernen wir also die Beziehungen zu unseren nicht zuletzt auch staatlichen Nachbarn in Nah und Fern  i n    v i e l e r l e i    R ü c k s i c h t e n    s i n n v o l l   z u   s c h n e i d e n:

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Entflechten wir mittlerweile auf den verschiedensten Globalisierungstrips zuweilen sogar denkbar unzuträglich Verflochtenes:

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–  planetentauglich ist dabei bereits materiell das Wenigste

–  menschentauglich lassen sich die einander widerstreitenden Effekte verschobenen Menscheneinsatzes nur sehr begrenzt nennen

–   so etwas wie friedenstaugliche Äußerungs- & Verhaltens-Fähigkeiten zerreiben sich in diesen Verflechtungen innergesellschaftlich wie zwischenstaatlich immer rasanter

–  kulturelle Vielfalt unterliegt rasantdem Fetisch globaler Marktführerschafts-Gewinne

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Begreifen wir:

   was wir uns stattdessen   i m   W e g e    neuer   B i n n e n m a r k t s – G e n ü g s a m k e i t e n    und   S e l b s t o r g a n i s a t i o n    an kulturell hochspannenden neuen   T a u g l i c h k e i t e n    zu gewinnen vermöchten 

–   und    b e r a t e n     w i r ´ s   in wachsenden Kreisen !

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.https://i2.wp.com/buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/000/15a.jpg

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Begreifen wir, dass ´Strategien´und  ´Konzepte´ etwas Grundverschiedenes sind:

–  ´Strategien´ sind  Kampf-Haltungen und dienen irgendwelchen Sieges-Positionen.

–  ´Konzepte´ sind gedankliche Ordnungsentwürfe zur Gewinnung von Einsichten und Umsetzungsschritten.

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Wo uns keine kriegerischen Konkurrenzkämpfe vorschweben, lassen wir ´strategisches Denken und Handeln´ gegenüber Nachbarn !

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Niemand in dieser Welt, der nicht   a u c h   kriegerisch an seine Ziele will, braucht eine Startegie für seine Außenpolitik . . .

. . . oder gar einer für die Etablierung bestimmter Weltordnungen  . . .

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>> er sei nichts als ein guter Nachbar im weltweit unbeirrt durch die Irrtümer aller respektvollen einander Fragen und Antworten . . .

 

>>   machen wir aus dem Planeten nicht länger eine Ansammlung von Hamsterrädern !

Der Status als Käfighamster widerstreitet bereits der Würde von Hamstern !

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