Wo Mehrheit und Minderheit(en) sich gegeneinander aufstellen, verfehlen sie die ´Würde des Menschen´ . . .

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Wann immer   g e s e l l s c h a f t l i c h e    M i n d e r h e i t e n   beginnen, in der Mehrheitsgesellschaft bzw. deren Führungskräften ihre   F e i n d e   zu sehen und mit   H a s s    zu reagieren, . . .

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. . .   k a n n     mehr oder minder   V i e l e s    an den Entscheidungen der   m i t   angeblich alternativlosen   M e h r h e i t e n    operierenden Polit- & Wirtschafts-Akteure   n i c h t    s t i m m e n   . . .  ! !

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Es wird dann niemals helfen, gegen den Hass anzupredigen und Tag für Tag den Pranger lauter ins Zentrum öffentlicher Auseinandersetzungen zu rücken . . .

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Nicht nur ´d i e´ gegen ihre Einflusslosigkeit aufbegehrenden ´H a s s e r´ muten da jeweils den übrigen Unzu- & Unerträgliches zu …

–   und nehmen dabei Zuflucht zu Menschheits-Irrtümern, vor deren allfälliger Belebung Tabuisierungen niemals bewahren können  (! !)  –   , . . .

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. . .  die auf der   G e g e n s e i t e    eines Tages zunehmend mit nicht für möglich gehaltenem Hass Überschütteten werden solange   h i l f l o s    und   k o n t r a p r  o  d u k t i v    z u r ü c k – a g i e r e n,  . . .

. . .    wie sie  auf    T a b u i s i e r u n g s – K a m p a g n e n   setzen . . .

 

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Sorgen wir also endlich für System-Umakzentuierungen, die mit neuem Raum aufwarten für die ganz ureigenen Potentiale aller, statt nur die profitabelsten davon nachzufragen !!

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. . .   etwa so:

11.10.2019  gw /  Winner – Looser  – –  GESELLSCHAFTLICHE VERFÄLSCHUNGEN VON LEBEN . . . !

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Machen wir uns auf neue Weise klar:

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Jede Form von Diskriminierung  – und begründe sie sich noch so angeblich menschenfreundlich –  verfehlt die allem Existenten, erst recht, wo es mit Leben begabt ist –  seiner ureigenen Würde.

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Wer diese tatsächlich ernsthaft zu bedenken bereit ist, kann über andere nicht so fraglos verfügend hinweggehen, wie die allermeisten es hierzulande und in weiten Teilen der Welt tun, es sihc und einander aber nicht eingestehen.

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Warum streben wir nicht endlich danach, diese immense   F i n d i g k e i t   des Menschen auf eine wirklich ernst gemeinte, also illusionsfrei intelligente Umsetzung dessen zu verwenden, was in allen Kulturen als spirituelles Gemeingut von denkbar friedensfördernder Weisheit auffindbar ist …  ?!

Europäisch ausgedrückt rührt an solches Streben unsere Erkenntnis von der ´Würde des Menschen´

Was bringt denn Menschen um ihr  ´Werden´  zu auch und besonders all dem Wunderbaren, das in einem jeden schlummert

–   und einfach nur Raum bräuchte, sich zu entfalten

–   und darüber Räume mit zu erschließen rundum,

–   so dass sich ausballancieren könnte, was uns vielfach als kränkungsgesteuerte Untat fesselt, durch das, was uns ´sein´, weil bei- und füreinander ´vorkommen´ ließe…?

Sogenannte ´Realisten´ füttern uns mit sogenannten ´Sachzwängen´,

–   erwachsend aus der ´fraglos ja (?!)´ tententiell reichlich schäbigen ´Natur´des Menschen …,

–   aus den angeblich unveränderlich bestehenden ´Marktgesetzen´ mit ihrer ´unsichtbaren Hand´  angeblich zugunsten des Wohlstands aller …,

–   aus den Potential-Unterschieden alles Existenten, die ein Auskommen ohne Herrschaft nicht denkbar erscheinen ließen, da doch nur sie die zum Nutzen aller erforderlichen Bereicherungsprozesse ermöglichten,

–  aus den unverzichtbaren Triebkräften eines möglichst uneingeschränkten Wettbewerbs- und Wachstums-Denkens…   – – –

Und überall enthält diese Fütterung den Verweis auf aus alldem erwachsende Bedrohungen, denen nun einmal nur im Wege machtvoller Bündnisse und waffenstarrend zu begegnen sei…

DIE LEHREN DER NATUR

 

Die Natur, deren Teil wir sind, kennt keine Herrschaft,

–   sie kennt Verdrängung,

–   sie kennt funktionsbedingte Ränge und streitige Rangklärungen,

–   sie kennt Kampf um Nahrung, auch um Reviere,

Aber so etwas wie Bereicherungs- und Verarmungs-Szenarien, regio- wie geo-strategische Ermächtigungskämpfe zum Zweck der Beherrschung anderer Artgenossen oder gar Arten vollführt dort keine Population …

Die, verglichen mit der Tier- wie Pflanzenwelt,  tatsächlich z.T. nur scheinbar erweiterte Denk- und Handlungsfähigkeit der Spezies Mensch, liefert  letzterer  – freilich auch verführerisch –  andere, ja größere Spielräume:   

W i e   wir diese Spielräume jedoch konturieren, hängt von den Erkenntnissen ab, die wir uns jeweils erarbeiten…

Wo wir dabei den sogenannten ´Realisten´ mit ihren oben skizzierten Weltsichten folgen,  wird unser aller Lebenswirklichkeit eine sein, in der FAIRPLAY   n i c h t    das zentrale    M O V E N S    dessen darstellt, was wir zu unseren Kulturen machen…

Zweifel sind erlaubt, dass das so sein müsse !

Die wohl meisten Kulturen dieser Welt haben sich   – oft zurechtgezwungen –   bis heute sehr vertraut gemacht damit, wie sie ihre Intelligenz immer dynamischer auf die Entwicklung ihrer technischen Fähigkeiten verwenden können  –

Sie haben sich damit oft und öfter der Faszination von ´Macht´-Spielen ergeben und sich in ihnen einzurichten ´gelernt´  … –   im nimmermüden Verweis auf unumgängliche Bedrohungsabwehr…,  die nicht zu leisten sei ohne eine Schaffung entsprechender Investitions-Potentiale, die wiederum ohne herrschaftsgestützte Vorteilsnahme nicht entstünden …

Gleichwohl findet sich keine unter all unseren Kulturen, die sich nicht Zugang zu erarbeiten gewusst hätte auch dazu, was die Spezies Mensch über ihre technische Intelligenz hinaus ausmacht, wann immer sie den Raum gewährt haben, davon das jeweils in ihnen Zugängliche auf je ihre Weise auszuloten…

Unübersehbar spirituelles Gemeingut aller Kulturen wurde unterdes:

–  dass Leben ´Würde´ besitze, deren (jeweilig nicht allen gleichermaßen immer einsichtige) Achtung uns alle zur Schaffung rundum gedeihlicher Verhältnisse gemahne wie befähige …

–  dass vom unermesslichen Reichtum des Werdens und Vergehens in diesem Universum kein Wesen ausgeschlossen bleiben müsse, das nicht auf Konkurrenten stoße, die es systematisch in Ausbeutungsverhältnisse drücken zu müssen bzw. zu dürfen glaubten…

–  denn alles nähre sich ohne Bedeutsamkeitsunterschied von allem und nähre seinerseits alles.  – Da existiere Überfluss zuhauf !…

–  & dass welche Ausbeutung immer verabsolutierten Ängsten entspringe, über deren trickreich wach gehaltene Evokation Menschen einander willfährig zu machen wüssten…

Natürlich haben wir Ängste:  

–   die Welt um uns, unsere Gesundheit, unsere Begegnungen können sich ins Nachteilige entwickeln,

–    Neues nährt nicht nur positive Erwartung & Hoffnung, es schafft auch unbekannte Unsicherheit, verlangt uns ungezählte Abschiede, auch Brüche ab, am Ende den Tod…

Aber da ist nicht minder unendlicher Anlass zu stiller bis jauchzender Freude an allem, was uns überwältigten Herzens Ja sagen lässt zu dem, was wir als Leben auf dieser Erde erfahren dürfen…,

–   an den herrlichsten wie auch beängstigendsten Naturerfahrungen,

–   an Menschen & Dingen,

–   Leistungen, bestandenen Schwierigkeiten, innerem wie äußerem Wachstum,

–   ja an leuchtender Farb- und Klangfülle um und in uns,

überall dort, wo wir den Mut in uns spüren, unsere Ängste   n i c h t   zu unseren Dämonen zu machen oder machen zu lassen…

Und wenn wir genau hinschauen, überwiegt die leuchtende Farb- & Klangfülle selbst dort, wo wir uns daneben   – aber extrem leidvoll jeweils –   in irgerndwann immer auch kriegerische Ausbeutungsordnungen versteigen, wie viel zu oft in unserer bisherigen Geschichte…

Erzähle niemand, mit unseren Ängsten ließe sich nur via Ausbeutungs-Ordnung mit all ihren zahllosen Verlogenheiten umgehen …

Jede/r von uns weiß es ganz persönlich anders  .

–   oft freilich nur viel zu punktuell, weil er zuweilen in Lebensordnungen gerät, in denen die Ordnungsmacht der anmaßungsstolzen Diktierer dieser Erde, ihr/m ihre/seine Tage immer wieder auch zu nahezu einer einzigen Kränkung gerinnen lässt…

Inzwischen haben ´wir´ uns sogar ´wissenschaftlich´ erarbeitet, dass Menschen die innere Stärke haben können, sich freizumachen vom niederdrückenden Gefühl, gekränkt worden zu sein, nicht wahr-,  nicht in Rücksicht genommen, ja geliebt zu werden …

Unsere Forscher sprechen da von so etwas wie einem ´Resilienz-Gen´, aber auch von möglicher  ´Resilienz-Förderung´…

Die RELIGIONEN dieser Welt  wissen davon lange und in einiger Hinsicht wohl auch mehr als die hochspezialisierten Gentechnologen dieser Tage…

Sie haben sich freilich in den Jahrtausenden  ihrer Geschichte zumeist selbst denkbar weit von diesem Wissen entfernt   –   dort,  wo sie im Bündnis mit den Machtbeanspruchern sein zu sollen glaubten und glauben,  damit der ´führungsbedürftige´  Mensch  – als einzelner wie in der Gruppe  –   ´beschützt´ und ordnungsverträglich-´gott-/götter-gefällig´ durchs Leben gehen könne …

Wer sich jedoch mit neuer Unmittelbarkeit intuitiv mit geöffneten Sensorien und wirklich erkenntnisorientierter Intelligenz den Wirkgefügen dieser Welt gegenüberstellt, der weiß, dass das, was Menschen als ´Realismus´ausgeben, Illusion ist und Illusion schafft …

–  Unter ´Realisten´ geht es nie in erster Linie um ein rundum würdevolles Neben- & Miteinander   –  um das also, was ´FRIEDEN´ genannt werden könnte:

allenfalls um die ´Befriedung´ so oder so Widerständiger, im Extremfall sogar um deren Auslöschung…  –  im Dienst so oder so profitabler Ordnungen für die, die genügend Durchsetzungskraft zu entwickeln vermögen…

…  MENSCHENWÜRDE

Sein ´W e r d e n´  macht die Würde eines jeden Menschen aus   – samt jener der Gruppen, in denen er lebt.

Es vollzieht sich unaufhebbar spiegelbildlich:   wir alle spiegeln uns ineinander, im Universum wie in dem, was wir ´heilig´ nennen.

Streit gehört zu diesem Werden, Kurskorrekturen, wo sie einsichtig werden, Entschuldigungen, ja Wiedergutmachungen, neue Nähe, neue Wege wie auch vorderhand unüberwindliche Distanz und Sackgassen  …   –   angestrebte und entfaltene Zwingkraft nie! 

Denn Zwingkraft erlaubt kein Werden, sie formt gewaltsam um, erstickt und löscht gar aus, was ihr nicht passt   –  aus Machtansprüchen, die allenfalls eine Zeitlang Nichtkrieg erzeugen helfen  –  ein wirklich friedensgetragenes Miteinander nie…

Verwechseln wir doch bitte nicht Dominanz zum Zwecke der Weitergabe kräftiger Gene und einem Lebensräume ökologisch strukturierenden Revierverhalten, wie wir es niemals kriegsähnlich ausufernd in der gesamten Natur außer der menschlichen vorfinden, mit menschlicherseits nicht selten ausufernd angestrebten und erzwungenen Herrschaftsverhältnissen !

Wir alle neigen zur Entfaltung von Zwingkraft …   –  sie löst, was uns quält, scheinbar am schnellsten und gründlichsten…

Wir erfahren aber auch Mal für Mal das genaue Gegenteil:  was da jeweils erzwungen wurde, macht die Situation in der Regel schlimmer für meist noch mehr Menschen, als der erzwingungsmachtvoll  ´so oder so vereint bekämpfte´ Vorkonflikt   . . . 

Wann immer wir auf äußere Krafteinwirkung setzen, um anderen beizustehen, waten nur alle in noch mehr Blut…

Wahrer Beistand besteht im bereits lange vorgängigen Ausgleichen von Unwuchten   –  namentlich bezüglich der eigenen Anteile an ihnen –  . . . 

. . .  und im Abfedern von Not, . . .

. . .  im uneingeschränkten Teilen eigener Einsichten und eigenen Wissens  . . .

. . .   und im selbstredend irgendwann begrenzungbedürftigen Teilen investiven Aufwandes   . . . 

!

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