… geschrumpfte Resonanzfähigkeit …

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Der Sackgassen vorläufig offenbar kein Ende . . .

Nicht zuletzt die ´alternativen Medien´  verharren in den scheinbaren Alternativlosigkeiten von unerschöpflichem Pranger und der Erläuterung ´normopathischer´ Fesseln . . .

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verb sens

 

pfb

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.NEUESENS

 

Es ist schon phänomenal:

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– Wohin man schaut, hört und sieht: unsere Systeme weisen je länger je mehr in vieler Hinsicht kontraproduktive Bruchstellen auf, vor denen wir die Augen nurmehr begrenzt zu verschließen vermögen, so gerne viele von uns das täten …
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– Und worum geht es denen, die den Mut fassen, hinzusehen, sich gar in Katastrophen-Ankündigungen verlieren?
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Es geht nahezu ausschließlich um das, was zumindest nahe am Weltuntergang stürzen werde und stürzen  müsse:
– schaue man sich die Ressourcenfragen an,
– die von den einen gewollten, von den anderen in Kauf zu nehmenden Disruptionen,
– den Rüstungswahn,
– die Moraldefizite, die zunehmend eine Rolle spielten,
– die Verengungen und agressivitäts-evozierenden Fragmentierungen menschlicher Lebensäußerungen in  Arbeit, Lebensweisen und kulturellen Horizonten …
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D e r   K a p i t a l i s m u s   – in Dienst genommen von den von ihm profitierenden und ihn tragenden Eliten  und wie einst das goldene Kalb umtanzt von allen, die dem Rausch dynamisierbarer Rotation zugetan sind –,  könne und dürfe nicht länger an der Herrschaft bleiben.
D i e   E l i t e n   müssten gestürzt werden … – Schluss, Abschaffung – – – notfalls unausweichlich Gewalt gegen die Gewalt des aufgetürmt Bestehenden – – –
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– Das alles wird tagtäglich rauf und runter in endlosen Schleifen ausgebreitet und in den verschiedensten  Unterstellungs-Vorwürfen, Infragestellungen und Verwahrungen gleichsam gebadet …
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Wie freilich im Groben wie im einzelnen wünschenswerte und   a u s s i c h t s r e i c h e   A b l ö s u n g s – S y s t e m e   im Unterschied zu den bestehenden Disfunktionalitäten denn konkret aussehen könnten, ja sollten und auf den Weg zu bringen wären:
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Diesen Fragen gilt das ganz große   A u s w e i c h e n !
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rufen-hoer

 

– –  Wer immer etwas zur Diskussion stellt, bleibt in der Regel antwortlos . . .

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–  sie/er hat sich in die falsche Blase gewagt . . . ´bei uns´ geht´s um andere Utopien . . .

–  sie/er äußert sich jenseits bisherigen Renommées  . . .   eine von diversen Einzeläußerungen eben, da lohnt keine Antwort . . .

–  was sie/er  da ausbreitet, ist einigermaßen weit weg von meinem Denken  –  Auseinandersetzung zu anstrengend . . .

–  es geht überhaupt nur über den inneren Wandeljedes einzelnen . . .

–  es geht nur über den Anarchismus bzw. Formen vergesellschafteten Eigentums nach ausdrücklicher Abschaffung des Kapitalismus  . . .

–  es geht nur, wenn die Gegner analytisch ausgemacht sind, damit man ihnen effektiv entgegentreten kann . . .

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Stattdessen:

. . .  in sämtlichen ´Alternativ-Medien´ zuerst und zuletzt der Pranger !

...

Und:

. . . das Weltrettungs-Mantra, unter dem Kurskorrekturen offenbar nicht zu haben sind . . .

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Da erschreckt eine Spezies dieses Planeten einmal mehr zutiefst über sich selbst  –  und was ihr gegen diesen Schrecken einfällt, ist nichts als die alte Hybris in neuen Gewändern:

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–   es gälte, ´die Welt zu retten´   –  vor der Spezies Mensch und mit ihr vor dem mehr oder minder umfassenden Untergang . . .

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–   es ist das alte Lied davon, dass es mit der letztlich viel zu ´unvollkommenen Ordnung des Ganzen und der Disposition des Menschen im Besonderen´ so schlecht bestellt sei, dass ohne eine fundamentale, tendentiell allmächtige, ökosoziale Neuordnung des gesamten Planeten an Fortexistenz nicht mehr zu denken sei.

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Richtig:  die Schäden, die die Spezies Mensch inzwischen anrichtet, weil sie ihren machtversessensten Exemplaren und allen Vorteilsnehmern  – also nicht wenigen von uns –  in deren Schlepptau kaum vorstellbare Spielräume zugesteht, sind hochbedrohlich nicht allein für die eigene Spezies.

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Nur:  Es ist eine Form nicht minder gefährlicher Machtversessenheit, mit neuen planetaren Ordnungen und weltweiter Bewusstseinsbildung den Fehlentwicklungen ´rettend´ in den Arm fallen zu wollen.  Es ist   – und kann es nicht sein –  an keiner Spezies, sich den Planeten einfach nur auf neue, nun erträumtermaßen rettende, Weise ´untertan zu machen´, wie der Apfel vom Baum der Erkenntnis es einst den aus Anmaßung Paradies-Verlustigen mit auf den Weg zu geben schien . . .

Solche Anmaßung kann nur fehlgehen ! 

Wer sich mit Herrschaftsansprüchen bewehren zu müssen glaubt, weil ihm wie ihr  seine bzw. ihre  Nacktheit über der Anmaßung ´Gut und Böse scheiden zu wollen´ mit einem Mal zu quälen beginnt, der wird sich und andere nicht selten als angeblich wohlmeinend quälungsbedürftig wahrnehmen und behandeln. . .

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Wir haben Grundlegendes zu korrigieren – Gesellschaft für Gesellschaft in ureigener kultureller Findigkeit und wechselseitiger Anregung beim Begreifen von Lebens- und Planetentauglichkeit.  Mehr nicht . . .  und nicht weniger . .  .

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Und wir haben uns nicht länger zu drücken davor, in aller Bescheidenheit die regionalen Gärten unseres Lebens zu jäten und voller vielfältigster Kreativität so zu ordnen, dass dort unter uns gedeihen kann, was dorthin passt und was wir strukturell auf neue Weise lebendig  – also eben nicht mehr stellschrauben-mechanisch auf Planetenflutung ausgerichtet –   hegen zu lernen haben . . .

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Es ist Zeit für die endlich wahrgenommene Souveränität einer wachsenden Zahl von Bürger/innen !
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– auszuagieren baldmöglichst in flächendeckend aus dem Boden schießenden Neugestaltungs-Gesprächskreisen !
– Ziel: variierte Gesellschaftsverträge mit gedeihlicheren Systemaufstellungen als heute!

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– Die in möglichst vielen Hinsichten gedeihlicheren Rahmen-Konzepte von morgen sprießen nicht einfach alles übrige ordnend nach, sobald die alten Systeme schrittweise oder auch radikal gerodet sein werden.
Ihre wirkliche Gedeihlichkeit verlangt neben dem, was der Boden bewahrt hat, sorgfältig für Anderes als das Bisherige zusammengestelltes ´Saatgut´ – jenseits manipulierenden Größenwahns !

 

ANPACK

> -/1

30.10.2019  gw/  Wahl-Ausrufezeichen – / 2

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-2

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1.10.2019  gw/  Brauchen wir ´Messlatten-Gesellschaften´ ??

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