´S i c h e r h e i t´ ist keine Sache von Waffen und keine von Verträgen !

 

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V e r t r a u e n    weiß um die Bedingkeit angebotener Verlässlichkeit.  Es strapaziert sie nicht.

Wer   V e r t r ä g e   anstrebt, strapaziert Vertrauen  –  Verträge gibt es naturgemäß nur auf unterschiedlicher Augenhöhe, weshalb man Vereinbartes ja festschreiben, also im Streitfall erzwingbar machen  will . . .

 

Wer   r ü s t e t,   will die Zwingherrschaft anderer über sich vermeiden.  Dazu demonstriert er möglichst abschreckende Kriegsbereitschaft.  Wer kriegsbereit ist, strebt aber unweigerlich, selbst im Verteidigungsfall, nach Überlegenheit, die ihrerseits zu Zwingherrschaftsgebaren verleitet.  Ein Teufelskreis . . .

Insofern sind Erzwingungs-Wünsche  Teil jeder  S i c h e r h e i t s -´Architektur´ und konterkarieren diese zugleich wie nichts sonst . . .   !

 

Nicht-Übereinstimmung hat mit   F e i n d s c h a f t    nichts zu tun.  Räuberei allerdings durchaus.  Das gilt es zu kapieren.  Nichts kann immer passen. Und nichts muss unbedingt passen !

Wo Verhältnisse und Nachbarn Menschen bedrängen, entsteht   L i n d e r u n g    nur,  wo jeder Bedränger seinen Anteil an den Spannungen selbst bearbeitet.  Verträge bewegen da nichts . . .

F o r d e r u n g e n     haben nicht selten bedenklich viel ´Entpflichtendes´ . . .

Z w a n g s m a ß n a h m e n    ersetzen keine Übereinstimmung, schaffen kein ´Verstehen´ und noch weniger Akzeptanz.

 

V o r r e c h t e    sind vom gleichen Übel wie   V e r u r t e i l u n g e n.   Sie richten nichts zum Gedeihlichen.

 

 

R a n g k ä m p f e   machen nur Sinn, wo fallweise unverzichtbare Positionsleistungen anstehen.  Hier braucht es gute Ritualisierungen.

F o r c i e r t e   R a n g k ä m p f e    allerdings prägen das Geschehen, sobald hergebrachte Konstellationen unzuträglich gewordener Festgefahrenheiten wegen bröckeln.

Sie einfach hinzunehmen, weil andernfalls alle Stabilität verfalle, erzeugt das Elend allseitiger Verluste !!

 

In einer Welt, die grundlegend auf polarisierende Mächtekonstellationen überhaupt, die alten auch weiterhin …, bzw. auf die inzwischen anstehende Neuausfechtung bisheriger Mächtekonstellationen setzt,   e x p l o d i e r e n     I n s t a b i l i t ä t,   V e r w e r f u n g e n    und denkbar leidvoller    U m s i e d l u n g s d r u c k    geradezu   . .  .

Wollen wir das ?  ?       ?

Wo nichtwechseln wir entschieden und beherzt  endlich  unsere fehllaufenden Mantren  ! !  !

 

Es hat doch alles in dieser Welt je sein Gewicht . . . 

–  Warum machen wir diesen Umstand zum Maßstab einer Wahrehmung, die Gewichte für anhäufungs- oder ballungsbedürftig hält, angeblich, damit so etwas wie Ausgleich bzw. Fesselung entstehe ? . . .

 . . .   ganz so, als gäbe es kein Mit-, Neben- wie Gegeneinander,   d a s     ohne kurzschlüssige Forcierungen    e i n f a c h    im Fluss    s e i n    z u    l a s s e n    v e r m ö c h t e,   was wo auch immer an durchweg wirklich staunenswerten Potentialen heranwächst, dabei mal besser, mal schlechter in sein  und seiner Umgebung Gleichgewicht findet, in Vielem zum tatkräftig sein Umfeld befördernden und anregenden Begleiter wird, bevor es wieder  – wie alles –  neuem Werden weicht  . . .

Warum meinen wir korrigieren zu müssen, was unter uns heranwächst und nicht nur Freude, sondern naturgemäß auch Mühe und Schmerzen macht, statt ihm mit der achtsamen Neugier wechselseitigen Hand-in-Hand-Lebens zu begegnen, die wir uns für uns selbst wünschen  –  jenseits zumeist zutiefst schäbiger, grundmisstrauischer Unterstellungen ?

Wir wissen doch:

Verächtlichkeit erwächst aus Selbst- wie Fremd-Blindheit.

Hass ohne vorgängiges Nicht-Gelten-Lassen existiert nirgends.  Er wurzelt in Potentialen, die nicht geachtet werden, und er  verbiegt diese.

Wo und wie immer wir rüsten, unterstellen, anprangern, fordern, streitig machen und nicht einfach streiten,  statt mit weit mehr als unserer Kritik, mit unserer ganzen Gestaltungskraft nämlich, in dieser Welt ganz selbstverständlich unseren Platz mit Leben zu füllen :  machen wir´s allen nur denkbar schwer !

 

 

 

15.10.2019  gw/  G E O S T R A T E G I E – DER HÖLLENSCHLUND DES 21. JHDS. !

14.10.2019  gw/ … zur friedensfeindlichen Wirkung von Militärbündnissen

gw/   Krieg wird nicht weniger, wenn er kriegerisch beantwortet wird !

 

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