… zur friedensfeindlichen Wirkung von Militärbündnissen :

 

In einer Welt voller Konflikte infolge maßlosen Mächte- und Machtpol-Denkens   . . .  überschlagen sich die Rüstungs-Aufwendungen und verlieren sich die Kriegskosten in bizarrste Höhen:

 

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wruea

 

Gigantische Erzwingungs-Ansprüche, m a r i g i n a l i s i e r e n    das einst nach 1945 immerhin einmal, wenn auch nur halbherzig, errichtete   W e l t f r i e d e n s – G e b o t    &    – Z i e l    zu dem reinen    L i p p e n b e k e n n t n i s,   das es offenkundig zunehmend allein noch sein soll !

–   damit man nicht ´überholt´ werde

–   nicht ´erniedrigt´ zur ´Werkbank´ der Welt, sondern fortlaufend ´zu Hause´  in der  gleichsam ´ererbt geadelten Position´ weiterhin zu weltweiter Beispielhaftigkeit, ja Führung berufener ´Player´ von Weltmeisterrang  . . . .

 

Außen- & Weltpolitik versteht man Jahr für Jahr unverhohlener jenseits irgendwelcher Schamgrenzen als   ´M i t g e s t a l t u n g s –   und   E i n r e d e -,   ja E i n g r e i f e n s -´Verantwortung´´   in die streitigen Angelegenheiten von Regionen, denen gegenüber man völlig skrupellos nahezu selbstverständliche Vorteilsnahme-und Sicherheits-Rechte reklamiert . . . !!

Entsprechend missbraucht man die UNO seit Anbeginn, so dass sie zum Feigenblatt verkam . . .

 

Wo immer Interessen und Verhaltensweisen bis ins Kriegerische hinein sperren, zeigt die Außenwelt zu keiner Zeit Respekt davor, was die unmittelbar in Konflikte geratenen Menschen, Ethnien oder auch Nachbarländer jeweils umtreibt und in Streitigkeiten stürzt.

 

Fremder Streit wird bis heute nicht als Angelegenheit der jeweils Streitenden betrachtet, den jede Einrede und ´Unterstützerschaft´ von außen immer nur verzerren wird . . .

 

Man macht solche Konflikte regelmäßig zum Gegenstand des eigenen   S i c h e r h e i t s – I n t e r e s s e s, das zu jeder Art von Einflussnahme berechtige . . .

Dabei gäbe es grundsätzlich so etwas wie ein ´Recht auf militärische ´Hilfe´-Leistung wie -Inanspruchnahme´, mindestens aber auf erweiterte Selbst-Ermächtigung in Form von ´Bündnissen´ –  festen ebenso wie volatilen . . .

 

Nichts jedoch schafft mehr Unsicherheit, Drohspiele und Feindbilder als Rüstung und Bündnisse !

 

Es wird Zeit, uns aus diesen Teufelskreisen zu verabschieden !

 

Die eklatanten Unangemessenheiten unseres internationalen bündnis- & vertragspolitischen Tuns spotten jeder Beschreibung.

 

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bue-konf

 

 

Ein   M u l t i l a t e r a l i s m u s,   wie wir ihn zum Mantra der letzten Jahrzehnte erhoben haben, der auf Verträge, Konferenz-Beschlüsse und Gipfel-Politik setzt,
wie bisher,  …   eignete sich zwar durchaus ein Stück weit (!)  zum Bau einer ´geregelten´ Welt …  Darüber entstand gewiss manches durchaus Entwicklungs-Förderliche …

Über diesen Leistungen, gleichzeitigen Fehlleistungen und anderen Entwicklungen ist jedoch verschiedentlich ab Entwicklungs-Punktfolge … X,Y,Z … so vielfältige Bewegung in die Konstellationen von Staaten, Wirtschaft, Gesellschaften, Kulturen … gekommen, dass alle Regionen dieser Welt mit den wachsenden Kollateralschäden einer angeblich  ´multilateral´, im Grunde aber in Hegemonialismen fundierten ´Weltordnung´ täglich weniger umzugehen wissen… :

–   Es sind nicht nur Kriege, ungerechteste Not, krasses Elend, Ströme von Blut, Berge von Schutt & Asche
–   & aberwitzigste Verballhornungen dessen, was im Herzen aller Kulturen
Menschen zu beflügeln und wunderbar vielfältig aufeinander zu orientieren
geeignet war und wieder werden könnte…

–  Es sind mittlerweile für Mensch wie Natur verschiedentlich ins Überstrapaziöse bis abgrundtief neu Abschätzige gekippte ökonomische Prozesse samt ihren ökologischen Grenzen,   die uns nötigen,  endlich achtsamer mit   a l l   unseren Ressourcen umzugehen   –    auch,  ja gerade vielleicht sogar primär den politischen (!)…

 

 

 

Vergegenwärtigen wir uns doch einmal den Aufwand an Kraft und Finanzmitteln,
den unser Multilateralismus mit all seinen Konferenzen, endlosen, am Ende stumpf gehaltenen Vertrags-Verhandlungen gestützt auf Heerscharen von Beamten & Verwaltungen  (nicht selten leider in der Funktion von Lobbyisten-Spielbällen)   Jahr für Jahr verschlingt …

–  Alle fesseln sich dabei zudem unausweichlich Mal für Mal selbst ein Stück weit im Starren auf eingehaltene oder aufgekündigte Vertragstreue, samt den verrücktesten, weil niemals wirklich zielführenden Sanktions-Zwängen, wann immer ein mit verurteilenswerter Gegnerschaft verbindbarer Vertragspartner X Vereinbartes bricht, unterläuft, sich entzieht…

Vergegenwärtigen wir uns außerdem , dass keiner der jeweiligen Vertragspartner hundertprozentig einhält, wozu er sich am Ende zahlloser Verhandlungs-Marathons mehr oder minder erschöpft verpflichtet hat –  wenn überhaupt (!) …  – – –   es darauf ja auch gar nicht ankommt, sondern auf nutzbare Konfliktherde im weltweiten Machtpoker …

 

V e r g e g e n w ä r t i g e n   w i r   u n s   stattdessen, wie fruchtbar Teambildung in familiären Zusammenhängen, Ehrenamt, Schulen, Forschung, Unternehmen…  sein   k a n n ,   mit all den offen gestaltbaren Fluktuationen, die wirtschafts-, ressourcen- wie lebens-bedingt dazugehör(t)en.

Dergleichen brauchten wir auch international weltweit 

–  in bedarfsgerecht wechselnden Zusammensetzungen…
–  und mit bedarfsgerecht fluktuierenden Arbeitsweisen und Institutionsgefügen…

 

V e r g e g e n w ä r t i g e n   w i r   u n s    die mittlerweile befreiend bis prekär changierenden familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Bezugsgruppen, in denen wir uns bewegen,   –  scheinstabilisiert durch diverseste Konsumismen  mit immer schnelleren Hype-Folgen –

V e r g e g e n w ä r t i g e n   w i r   u n s   unsere Tages- und Jahresabläufe
zwischen immer häufigeren globalen Positionswechseln im Rahmen unserer Erwerbsarbeit und touristischem Jetten in die entferntesten Winkel der Erde…:

 

Allenhalben gibt es immer weniger Festzurrbares, quasi ´multilateral´ in überschaubare Vertragswerke zu Bannendes …

 

Menschen wie Staaten   b r a u c h e n    f r e i e   V e r b i n d u n g s –    und    D i s t a n z i e r u n g s – M ö g l i c h k e i t e n,    k e i n e   (gar geo-) strategischen   B ü n d n i s s e    mit den ihnen immanenten nach innen wie nach außen gerichteten Affront-Spiralen- & Sanktionierungs-Prozessen…

Menschen wie Staaten brauchen  k e i n e   ´Pranger-Gladiatoren-Spiele´, um untereinander zu erzwingen, was sie  – vorbei an ihrer aller zentralem Friedens-Interesse –  gerne jeweils für sich erreicht hätten…

 

M e n s c h e n     wie    S t a a t e n    haben selbstredend mit vielem   M ü h e , nicht zuletzt mit den Untaten, zu denen sie sich wechselseitig kränkungsgewandt provozieren.

Aber Mühe ist gerade mal in Ausnahmefällen zuweilen  a u c h   Unterwerfungs-, ja Vernichtungs-´Kampf´…

 

Mühe  – in Wahrheit –  

–   verwebt uns mit uns selbst und der Welt im Kleinen wie im Großen,

–   befeuert unsere Lebendigkeiten,

–   nährt unsere Phantasie,

–   lässt uns Kooperationen suchen, Symbiosen, liebendes Miteinander,

–   lässt uns in Frieden kommen mit dem, was uns an uns selbst gebricht, und sogar mit so manchem Bedrängenden um uns herum…

 

 

Kann es eventuell sein, dass solche Mühe scheut, wer stets und ständig bei jeder Form von abweichender Denkposition oder lästiger bis belastender Anstrengung von ´Kampf´und ´Krieg´ redet ?! …    ohne auch nur in Ansätzen zu begreifen, was dergleichen    – eines Tages wirklich im Wortsinn realisiert –   im konkreten Erleben für alle Betroffenen bedeuten würde ?! …

 

Unsere Mantren von nur (am besten gar künstlich-)´intelligent genug´   zu bedienenden Globalisierungs- ´Wachstums´-   &    so oder so dynamisierbaren ´Bildungs´- Prozessen  können  nichts wirklich bessern, schon gar nicht für die meisten oder gar alle –  …

Denn sie setzen auf Vorgaben, statt auf anregbare und sich wechselseitig in menschlicher Kommunikativität anregende Entwicklung ! …

Wenn mittlerweile nicht wenige gar nach einer ´Künstlichen Intelligenz´ streben, die diese Wandlungsprozesse angeblich ´besser´ handhaben würde als wir Menschen bisher, wähnen sie sich dabei offenbar als Schöpfer einer neuen ´besseren´ Spezies, die Reibungsverluste erwünschter-, jedoch fatalerweise nicht mehr wie wir Menschen kennen wird …

… –  statt zu begreifen, dass die da für überwindungsbedürftig gehaltene Spezies Mensch es ist und bleibt, die Neues niemals frei von all jenen mentalen Defiziten, die da überwunden werden sollen, je wird auf den Weg zu bringen vermögen …, auch nicht indirekt in ihren Hervorbringungen …

…  weil auf Infinitheit zielende Artenschöpfung in wessen Hand auch immer  einschränkungslos an die   – einzig um den Preis vermiedener Existenz aufhebbare –  begrenzte Grundbedingung alles Existenten stößt  –  als ein gleichsam am Ende todbringendes ´Krebsgeschwür´ dieser Welt …

 

 

ANDERE KULTUR-AKZENTE

Intelligenz schließlich ist etwas, was a l l e n   L e b e w e s e n   – welcher Art auch immer –  eignet, ohne sich je in sogenanntem ´Lernen´ zu erschöpfen.

Sie ist als etwas unaufhebbar Lebendiges gebunden an ihre Wurzeln in Intuition und Sensorik     und das im Rahmen artspezifischer wie ganz individueller Stofflich-, ja Körperlichkeit      mit ständig changierend werdender Gestalt …

  wie in Interaktion mit allem, was Individuum X begegnet, von ihm wahrgenommen, ausgetauscht, erinnert, teilvergessen, scheinbar altvertraut immer neu erkannt, emotional belegt, ausagiert und beantwortet wie ausgeblendet wird …

 

Ohne je individuelles (!) Vergessen, Teilvergessen, Altvertrautes-neu-Erkennen gäbe es

–   keine Blickwechsel, keine Umgewichtung hin zu am besten eher glücklichen Gewichtungen,

–   kein immer anders erleb- und beantwortbares Aufeinanderzu-und Voneinanderweg-Schwingen,

die alle Wesen zwischen Werden und Vergehen unprogrammierbar und voller unauslotbarer FINDIGKEIT  lebendig sein, ins Leben hinein wie aus ihm hinaus wieder & wieder neu   w e r d e n   lässt  …

  unaufhebbar zwischen Seligkeit und Schmerz gespannt…

 

 

 

Warum streben wir nicht endlich danach, diese immense   F i n d i g k e i t   des Menschen auf eine wirklich ernst gemeinte, also illusionsfrei intelligente Umsetzung dessen zu verwenden, was in allen Kulturen als spirituelles Gemeingut von denkbar friedensfördernder Weisheit auffindbar ist …  ?!

Europäisch ausgedrückt rührt an solches Streben unsere Erkenntnis von der ´Würde des Menschen´

 

Was bringt denn Menschen um ihr  ´Werden´  zu auch und besonders all dem Wunderbaren, das in einem jeden schlummert

–   und einfach nur Raum bräuchte, sich zu entfalten

–   und darüber Räume mit zu erschließen rundum,

–   so dass sich ausballancieren könnte, was uns vielfach als kränkungsgesteuerte Untat fesselt, durch das, was uns ´sein´, weil bei- und füreinander ´vorkommen´ ließe…?

 

Sogenannte ´Realisten´ füttern uns mit sogenannten ´Sachzwängen´,

–   erwachsend aus der ´fraglos ja (?!)´ tententiell reichlich schäbigen ´Natur´des Menschen …,

–   aus den angeblich unveränderlich bestehenden ´Marktgesetzen´ mit ihrer ´unsichtbaren Hand´  angeblich zugunsten des Wohlstands aller …,

–   aus den Potential-Unterschieden alles Existenten, die ein Auskommen ohne Herrschaft nicht denkbar erscheinen ließen, da doch nur sie die zum Nutzen aller erforderlichen Bereicherungsprozesse ermöglichten,

–  aus den unverzichtbaren Triebkräften eines möglichst uneingeschränkten Wettbewerbs- und Wachstums-Denkens…   – – –

 

Und überall enthält diese Fütterung den Verweis auf aus alldem erwachsende Bedrohungen, denen nun einmal nur im Wege machtvoller Bündnisse und waffenstarrend zu begegnen sei…

 

 

DIE LEHREN DER NATUR

 

Die Natur, deren Teil wir sind, kennt keine Herrschaft,

–   sie kennt Verdrängung,

–   sie kennt funktionsbedingte Ränge und streitige Rangklärungen,

–   sie kennt Kampf um Nahrung, auch um Reviere,

Aber so etwas wie Bereicherungs- und Verarmungs-Szenarien, regio- wie geo-strategische Ermächtigungskämpfe zum Zweck der Beherrschung anderer Artgenossen oder gar Arten vollführt dort keine Population …

 

Die, verglichen mit der Tier- wie Pflanzenwelt,  tatsächlich z.T. nur scheinbar erweiterte Denk- und Handlungsfähigkeit der Spezies Mensch, liefert  letzterer  – freilich auch verführerisch –  andere, ja größere Spielräume:   

W i e   wir diese Spielräume jedoch konturieren, hängt von den Erkenntnissen ab, die wir uns jeweils erarbeiten…

Wo wir dabei den sogenannten ´Realisten´ mit ihren oben skizzierten Weltsichten folgen,  wird unser aller Lebenswirklichkeit eine sein, in der FAIRPLAY   n i c h t    das zentrale    M O V E N S    dessen darstellt, was wir zu unseren Kulturen machen…

 

Zweifel sind erlaubt, dass das so sein müsse !

 

Die wohl meisten Kulturen dieser Welt haben sich   – oft zurechtgezwungen –   bis heute sehr vertraut gemacht damit, wie sie ihre Intelligenz immer dynamischer auf die Entwicklung ihrer technischen Fähigkeiten verwenden können  –

Sie haben sich damit oft und öfter der Faszination von ´Macht´-Spielen ergeben und sich in ihnen einzurichten ´gelernt´  … –   im nimmermüden Verweis auf unumgängliche Bedrohungsabwehr…,  die nicht zu leisten sei ohne eine Schaffung entsprechender Investitions-Potentiale, die wiederum ohne herrschaftsgestützte Vorteilsnahme nicht entstünden …

 

Gleichwohl findet sich keine unter all unseren Kulturen, die sich nicht Zugang zu erarbeiten gewusst hätte auch dazu, was die Spezies Mensch über ihre technische Intelligenz hinaus ausmacht, wann immer sie den Raum gewährt haben, davon das jeweils in ihnen Zugängliche auf je ihre Weise auszuloten…

 

Unübersehbar spirituelles Gemeingut aller Kulturen wurde unterdes:

–  dass Leben ´Würde´ besitze, deren (jeweilig nicht allen gleichermaßen immer einsichtige) Achtung uns alle zur Schaffung rundum gedeihlicher Verhältnisse gemahne wie befähige …

–  dass vom unermesslichen Reichtum des Werdens und Vergehens in diesem Universum kein Wesen ausgeschlossen bleiben müsse, das nicht auf Konkurrenten stoße, die es systematisch in Ausbeutungsverhältnisse drücken zu müssen bzw. zu dürfen glaubten…

–  denn alles nähre sich ohne Bedeutsamkeitsunterschied von allem und nähre seinerseits alles.  – Da existiere Überfluss zuhauf !…

–  & dass welche Ausbeutung immer verabsolutierten Ängsten entspringe, über deren trickreich wach gehaltene Evokation Menschen einander willfährig zu machen wüssten…

 

Natürlich haben wir Ängste:  

–   die Welt um uns, unsere Gesundheit, unsere Begegnungen können sich ins Nachteilige entwickeln,

–    Neues nährt nicht nur positive Erwartung & Hoffnung, es schafft auch unbekannte Unsicherheit, verlangt uns ungezählte Abschiede, auch Brüche ab, am Ende den Tod…

 

Aber da ist nicht minder unendlicher Anlass zu stiller bis jauchzender Freude an allem, was uns überwältigten Herzens Ja sagen lässt zu dem, was wir als Leben auf dieser Erde erfahren dürfen…,

–   an den herrlichsten wie auch beängstigendsten Naturerfahrungen,

–   an Menschen & Dingen,

–   Leistungen, bestandenen Schwierigkeiten, innerem wie äußerem Wachstum,

–   ja an leuchtender Farb- und Klangfülle um und in uns,

überall dort, wo wir den Mut in uns spüren, unsere Ängste   n i c h t   zu unseren Dämonen zu machen oder machen zu lassen…

 

Und wenn wir genau hinschauen, überwiegt die leuchtende Farb- & Klangfülle selbst dort, wo wir uns daneben   – aber extrem leidvoll jeweils –   in irgerndwann immer auch kriegerische Ausbeutungsordnungen versteigen, wie viel zu oft in unserer bisherigen Geschichte…

 

Erzähle niemand, mit unseren Ängsten ließe sich nur via Ausbeutungs-Ordnung mit all ihren zahllosen Verlogenheiten umgehen …

 

Jede/r von uns weiß es ganz persönlich anders  .

–   oft freilich nur viel zu punktuell, weil er zuweilen in Lebensordnungen gerät, in denen die Ordnungsmacht der anmaßungsstolzen Diktierer dieser Erde, ihr/m ihre/seine Tage immer wieder auch zu nahezu einer einzigen Kränkung gerinnen lässt…

Inzwischen haben ´wir´ uns sogar ´wissenschaftlich´ erarbeitet, dass Menschen die innere Stärke haben können, sich freizumachen vom niederdrückenden Gefühl, gekränkt worden zu sein, nicht wahr-,  nicht in Rücksicht genommen, ja geliebt zu werden …

Unsere Forscher sprechen da von so etwas wie einem ´Resilienz-Gen´, aber auch von möglicher  ´Resilienz-Förderung´…

 

Die RELIGIONEN dieser Welt  wissen davon lange und in einiger Hinsicht wohl auch mehr als die hochspezialisierten Gentechnologen dieser Tage…

Sie haben sich freilich in den Jahrtausenden  ihrer Geschichte zumeist selbst denkbar weit von diesem Wissen entfernt   –   dort,  wo sie im Bündnis mit den Machtbeanspruchern sein zu sollen glaubten und glauben,  damit der ´führungsbedürftige´  Mensch  – als einzelner wie in der Gruppe  –   ´beschützt´ und ordnungsverträglich-´gott-/götter-gefällig´ durchs Leben gehen könne …

 

Wer sich jedoch mit neuer Unmittelbarkeit intuitiv mit geöffneten Sensorien und wirklich erkenntnisorientierter Intelligenz den Wirkgefügen dieser Welt gegenüberstellt, der weiß, dass das, was Menschen als ´Realismus´ausgeben, Illusion ist und Illusion schafft …

 

–  Unter ´Realisten´ geht es nie in erster Linie um ein rundum würdevolles Neben- & Miteinander   –  um das also, was ´FRIEDEN´ genannt werden könnte:

allenfalls um die ´Befriedung´ so oder so Widerständiger, im Extremfall sogar um deren Auslöschung…  –  im Dienst so oder so profitabler Ordnungen für die, die genügend Durchsetzungskraft zu entwickeln vermögen…

 

 

…  MENSCHENWÜRDE

 

Sein ´W e r d e n´  macht die Würde eines jeden Menschen aus   – samt jener der Gruppen, in denen er lebt.

Es vollzieht sich unaufhebbar spiegelbildlich:   wir alle spiegeln uns ineinander, im Universum wie in dem, was wir ´heilig´ nennen.

Streit gehört zu diesem Werden, Kurskorrekturen, wo sie einsichtig werden, Entschuldigungen, ja Wiedergutmachungen, neue Nähe, neue Wege wie auch vorderhand unüberwindliche Distanz und Sackgassen  …   –   angestrebte und entfaltene Zwingkraft nie! 

Denn Zwingkraft erlaubt kein Werden, sie formt gewaltsam um, erstickt und löscht gar aus, was ihr nicht passt   –  aus Machtansprüchen, die allenfalls eine Zeitlang Nichtkrieg erzeugen helfen  –  ein wirklich friedensgetragenes Miteinander nie…

Verwechseln wir doch bitte nicht Dominanz zum Zwecke der Weitergabe kräftiger Gene und einem Lebensräume ökologisch strukturierenden Revierverhalten, wie wir es niemals kriegsähnlich ausufernd in der gesamten Natur außer der menschlichen vorfinden, mit menschlicherseits nicht selten ausufernd angestrebten und erzwungenen Herrschaftsverhältnissen !

Wir alle neigen zur Entfaltung von Zwingkraft …   –  sie löst, was uns quält, scheinbar am schnellsten und gründlichsten…

Wir erfahren aber auch Mal für Mal das genaue Gegenteil:  was da jeweils erzwungen wurde, macht die Situation in der Regel schlimmer für meist noch mehr Menschen, als der erzwingungsmachtvoll  ´so oder so vereint bekämpfte´ Vorkonflikt   . . . 

Wann immer wir auf äußere Krafteinwirkung setzen, um anderen beizustehen, waten nur alle in noch mehr Blut…

 

Wahrer Beistand besteht im bereits lange vorgängigen Ausgleichen von Unwuchten   –  namentlich bezüglich der eigenen Anteile an ihnen –  . . . 

. . .  und im Abfedern von Not, . . .

. . .  im uneingeschränkten Teilen eigener Einsichten und eigenen Wissens  . . .

. . .   und im selbstredend irgendwann begrenzungbedürftigen Teilen investiven Aufwandes   . . . 

!

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nun

>   gw/   NEUE UN21

 

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