… was ist los mit unserem Wollen ?

 

wollen

 

 

A n g e n o m m e n,   wir hätten mit unseren Wirtschafts- & Lebensweisen die Lebensgrundlagen unzähliger Arten einschließlich unserer eigenen bereits heute oder in ein paar wenigen Jahren tatsächlich   s o    e r s c h ö p f t ,    dass gerade mal ein deutlich dezimierter Teil u.a. der Menschheit noch Lebensräume für sich fände …

 –  Wir alle wissen ja, dass wir aufs Bedenklichste auf dem Wege dorthin sind … –

 

…  R e d u z i e r e n    wir unser Leben dann von Stund an auf einen gegenüber heute sogar noch beschleunigten ´T a n z   auf dem Vulkan´  –   weil ´ja doch nichts hilft´ … ?

 

Allenfalls bliebe ja nur noch folgendes   H a u p t – L e b e n s m o t i v :    täglich neu anprangernde Verachtung rundum, Hass auf alle und alles… ,

–  weil wir die Möglichkeit, in einer derartigen Sackgasse zu landen, für einen alles infrage stellenden Skandal halten, …

>  für den allenfalls für besondere Strippenzieher gewiss  Verantwortlichkeiten ausgemacht werden könnten  – …  ( – allerdings mantrenhaft-behauptet : unüberwindliche (?!?) –

… –  im wesentlichen aber eine Fehlkonstruktion vorläge, die jede Suche nach Alternativen überflüssig, weil aussichtslos machte ?

 

sifi

 

meph

 

–  –  –     Es bliebe also nur:    A u g e n    z u    u n d  d u r c h    –   irgendwie zwischen unterhaltsam und beißend   ?

D a s   liest sich dann sozial-mental weitestenteils   a l s   heftigst  gepflegte   F e i n d – E r s p ä h u n g,   als   breitestes   V o r w u r f s – L a m e n t o   und als Sarkasmus …

 

 

feind

 

 

Mit ihren Verdikten ersticken  offenbar zunehmend mehr Zeitgenoss/innen   d a s    allem   E x i s t e n t e n    schließlich unübersehbar    i n n e w o h n e n d e    D r ä n g e n,   in Anziehung und Abstoßung, Werden und Vergehen   s e i n e    je   e i n z i g a r t i g e    E x  i s t e n z    in all ihren Schattierungen sowohl zu   w o l l e n ,   als auch    e r t r a g e n    zu   l e r n e n    –   sie  aus- und inter-agierend in einem fort in individuellen Varianzen zu   e n t w e r f e n …

… –   sie sind   d a b e i    mit dieser Existenz und ihrer jeweiligen Mitwelt immer nur sehr bedingt im Reinen, weil immer auch nicht eben wenig bedrängt, aber doch meistenteils im Wechselspiel von Innen und Außen gehalten, genährt, in jeder Hinsicht befruchtet und beschenkt …

 

A l l e s    s t e c k t    u n a u f h e b b a r    in  je einzigartiger Weise mit just seinen jeweiligen Lebensspannen in den Notwendigkeits-  und Möglichkeits-Gefügen von Einzelnem und Ganzem …  –  anders kann es gar nicht sein,   e s   s e i   d e n n :   n i c h t s   existierte …

 

nichts

 

 

 

 

Aber egal, an welchen Entwicklungspunkten des Ganzen wir uns jeweils befinden:

W i r     s i n d    in   unsere   E x i s t e n z e n    g e r a t e n   als Antwort auf ein paar der Lebens-Antworten zweier, zuweilen sogar vieler, Menschen im Gefüge alles Existenten.

Und wir lernen  – müssen es -,   selbst   A n t w o r t e n    zu fordern, zu ersehnen, zu buchstabieren, zu lesen, zu erzwingen, zu schenken wie zu verweigern im uns einschließenden Gang dieses Gefüges  –  mit all seinen wie unseren jeweiligen Endlichkeiten.

 

Mit diesen Endlichkeiten zurechtzukommen haben wir große Mühe.

Und so sehr wir alle die Erfahrung kennen, wie immens Glücks- und Lebendigkeitsgefühle sein können, wenn sie sich zuweilen gar im Übermaß bestandenen Mühen verdanken :

–  S o   sehr mieden wir diese Mühen zumeist nur zu gerne  –  die des Loslassen-Müssens Mal für Mal   –  und die des finalen Loslassens im Tode allemal …

 

 

J a.    Unter unseren Antworten sind folglich   o f t   und   o f t   in beängstigender Zahl   a b w e h r e n d – t o x i s c h    m a c h t f e t i s c h i s t i s c h e      –  in gänzlich materiellem Sinne weithin  –  in ideellem freilich nicht minder …

 

atox

 

 

Wann immer Vergiftungwahrnehmungen ins Zentrum unseres Fühlens und Denkens rücken, vergiften sich allzu leicht unsere darüber langsam erblindenden und ertaubenden Seelen.

Unser Fühlen und Denken versteigt sich   d a n n    in Macht-Ohnmachts-Polaritäten, die nichts und niemandem mehr gerecht zu werden vermögen und uns selbst wie unsere Zugehörigkeits-Ahnungen, ja -Gewissheiten zerfressen …

 

 

 

Wir haben   j e d o c h    stets   a l l e s    uns belebend wie zerstörend   v e r t r a u t    Gewordene   i n    s e i n e   jeweiligen   V e r ä n d e r u n g e n   hinein  zu   e n t l a s s e n,   um das da Veränderte dann so oder so erneut annehmend bis ablehnend zu beantworten.

.

stiuwerd

 

 

 

Und wir    e r f a h r e n    uns unterdes als mal treffend, gar bergend Beantwortete wie Antwortende, mal kaum mehr bis völlig verzerrt Gesehene wie Sehende und Abgedrängte, bzw. Abdrängende bis Ausgelöschte bzw. Auslöschende …

 

 

 

resonanz

 

Wir    s c h e n k e n   und   v e r w e i g e r n    Resonanz   –   wir erleben sie   –   wir missen sie, wo sie uns vorenthalten wird   –    wir krümmen uns unter sie, wo sie uns betäuben und aus dem Blickfeld treiben will …

 

 

geschrei

 

Wo wir darüber ins Fühllose    a b g e s u n k e n    sind,   finden wir allenfalls noch zu    s c h r i l l e n    T ö n e n ,   die auf Unerträglichkeit setzen, damit verschwinde, was tatsächlich oder auch nur vermeintlich stört …

… –  am Ende ´am besten´ auch wir selbst  …

… –    denn uns den nurmehr wahrgenommenen Schändlichkeiten tagtäglich   a u s g e s e t z t    zu finden, das  darf ruhig auch durchaus bald ein krachendes Ende haben ?

 

g2

 

 

Und   s o    b e s c h w ör e n    und   b e s i n g e n    nicht wenige unter uns denn das   S c h ä n d l i c h k e i t e n – K a r u s s e l l     dieser Tage    –  u n d :     s e i n e n    angeblich unausweichlichen, ja wie ein Strafgericht als quasi ´reinigend´ herbeizuwünschenden, krachenden   A c h s b r u c h    –    im Stile eines weitgehend gewollt ausschließlich in sich kreisenden ´Lamentation Slam´.

 

karubruch

 

_______________

 

 

Wohin  hat  sich  unser    W o l l e n     da nur verirrt ?

 

 

E s    g i b t    k e i n e     grundlegend   ´B ö s e n´   und/oder  grundlegend   ´G u t e n´ …

Es gibt   n u r    ein Schwingen   a l l e r   Existenzen in je ihren einander so oder so   b e a n t w o r t e n d e n    Rhythmen  –  mal gefangener, mal befreiter und bei sich selbst angekommener …

Das   b e f ö r d e r t    und    v e r h a k t    sich noch im Kleinsten nicht anders als die Plattentektonik unseres Planeten …

 

Nichts wäre   s o    w u n d e r v o l l    –  und   s o    u n g e h e u e r ,  wie es  in seiner Kehre bis Abgründigkiet   s e i n   k a n n    –    ohne  jene   U n g l e i c h z e i t i g k e i t e n –    und    U n g l e i c h a r t i g k e i t e n – G e f ü g e ,   in denen sich alles   m a l    aufs Herrlichste,   m a l    aufs Schmählichst-Erbärmlichste   findet   –   trifft   –   verfehlt   –   und jeweils neu zu agieren lernen muss …

 

biensamwi

 

natkat

 

 

Und   n i c h t s    existierte je   j e n s e i t s    seiner jeweiligen wechselnden  B e f a n g e n –    und   I r r t u m s b e h a f t e t h e i t e n  …  –    wie auch völlig jenseits seiner immer faszinierend reichenn   M ö g l i c h k e i t e n ,   selbst in mancherlei Verschüttunngen !

Es ist schließlich jeweils ´etwas´ und nicht ´nichts´… !

 

Soweit es uns   M e n s c h e n    angeht,   sind wir    d a r a u f     v e r w i e s e n ,   die Antworten, die in uns aufsteigen und die wir uns erarbeiten, so aneinander zu richten, dass sie   n i c h t   in  ein   D i s s o n a n z – G e t ö s e   abgleiten  …,   sobald wir nicht so recht weiter wissen und   Z u f l ü c h t e    suchen zwischen den Dämonen von Macht und Ohnmacht, auf die wir uns zuweilen allein noch verwiesen   w ä h n e n .

 

Wo dieses Schwingungs-Gefüge   s e i n   jeweiliges    E p i z e n t r u m    vor allem anderen zuweilen   i n    m e n s c h l i c h e m    Tun und Lassen hat  …,

 

img7E

 

…   ist   u n s e r    W o l l e n    zutiefst berührt  –  angeregt  –  oder eher betäubt   –   und zu extremer Abwehr getriggert …  –   und das immer wieder mit Resultanten, die wirklich zu fassen, wir uns offenbar Mal für Mal zuweilen als deutlich überfordert erweisen …  –

 

 

–    s o n s t    wäre:     j e d e    allenfalls mehr als minimale Rüstung   –   und auch nur ein Hauch von blindester Kriegstreiberei  (!)  längst fraglos   k e i n e    O p t i o n   mehr …

illkr

1wka

kriegszerstoerungen

hirosh
Not published in LIFE. The landscape around Urakami Cathedral, Nagasaki, September, 1945.

 

Stattdessen lassen wir bei shclafen gelegter Phantasie einfach  Jahr für Jahr das Gegenteil geschehen:

 

weltinkriegen
.
.

img67

 

 

 

–    Und   – – –    s o n s t    wäre:

j e d e   Form zerstörerischen Verbrauchs und entsprechender Vergiftungen der Lebensgrundlagen des Planeten Erde

längst    T a b u   !

 

erz-red

größer >

 

Von diesen    T a b u s     jedoch sind unsere Gesellschaften wie ihre Polit-Akteur/innen noch immer    d e n k b a r    w e i t    e n t f e r n t    !

.

____________________________

.

.

S o l a n g e    sich  das immer lautstärker und breiter vorgetragene   P o c h e n    auf mehr oder minder    r a d i k a l e    W e n d e – R e g e l n   darauf    b e s c h r ä n k t … ,

…mehr und mehr Druck aufzubauen, um  diverse Reglementierungs-Entscheidungen    e i n z u f o r d e r n ,  …

…  treten    R e b e l l e n     gegen die sich immer mehr beschleunigende Vernichtungskultur, in die wir uns meistenteils kaum reflektiert gewöhnt haben,  auf    w i e   etwas naive   ´A u f t r a g g e b e r ´,   die hoffen, wenn ihre Aufträge erst  einmal unüberhörbar genug im Raum stehen, würden sich die heutigen Entscheider    – oder welche ´neuen Entscheider´ immer ??? –   schon selbst halbwegs konsequent zu System-Alternativen bequemen …   –  also in ernsthafte    A u f t r a g n e h m e r    wandeln  – – –  ?

.

–  –  –      i n    w e l ch e    aber?    –  –  –     die sogenannt ´grünen´ eben !

–      d i e   mit den weit offenen Scheunentoren für  neue  – nun   e b e n  ´g r ü n e´ –   G e s c h ä f t s m o d e l l e …

…    Geschäftsmodelle aber freilich nach wie vor:  

…   mit dem unverändert alten Wachstums-Mantra …  !   ???

…   und Geschäfsmodelle, deren Hauptzweck in der Gewinn-Mehrung liegt   nur eben behauptet auf ´grünen´, sprich  – vielleicht –  weniger schädlichen Wegen ? Hier ein Zahnrädchen verträglicher und dort eines ?

.

.

´Green Economy´  –

.

…   –  das   k l i n g t    wie ein    e i n f o r d e r b a r e r     Wechsel unserer Systeme   –  

…     unterstellen wir also einmal es ginge mit wirklich klarer Entschedenheit um grundlegende Systemwechsel:

…     fragt sich dann doch nur :  v o n    w e m   denn   e i n z u f o r d e r n  ?!!  

…      –   wenn es in einem Mobilisierungs-Artikel Florian Kirners zu den für den 20.September  2919 anberaumten   w e l t w e i t e n   Klimaschutz-Einforderungen im Rubikon doch zugleich bereits heißt:

„Jede Hoffnung, dass unsere Regierenden es irgendwie hinkriegen werden, können wir selbstverständlich begraben. Ja, es gibt neuerdings immer mehr Lippenbekenntnisse zum ökologischen Wandel. Aber das ist alles nur Theater und Klamauk.“

.

.

.

…  Nirgends ist hier wie dort zu hören  –  weder bei den Futures, noch in ´Wirtschaft und Politik´-   um welche System-Umbauten es denn konkret am sinnvollsten ginge ! ??

.

Es bleibt auch im Vorfeld vielseitiger weltweiter Mobilisation zum 20. September 2019 dabei, auf Aufstand komme es an !

.

Das aber ist so richtig wie falsch ! 

.

.

 

Aufstand  greift nur, wenn in der Flasche, die geöffnet werden soll, auch ein ernstlich erörterungsfähiges Bündel von konkreten Konzeptionen steckte, die ergiebig gegeneinander ins Spiel öffentliche gebrachte und gewogen werden könnten.

..

Das Fatale:     solche Konzeptionen sind bis heute nicht wirklich in Sicht !

 

Erst über solchen Konzeptionen   w ä r e n   wir aber bei dem angekommen, was wirklich ´u n s e r    W o l l e n´ genannt werden könnte . . .

.

.

.

wollen

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