Rat halten als bewusst zu pflegende Alltags-Kultur… ? !

 

… Wie schaffen wir es wegzukommen vom `Reiten toter Pferde´?

 

rathalten

 

 

Die meisten der Systeme, deren wechselseitige Gefüge eine Zeitlang halbwegs gedeihlich ineinandergriffen – jedenfalls für die Gesellschaften des ´Westens -, sind inzwischen so hypertrophiert, dass wir allenthalben tagtäglich auf Irrwitz stoßen, der über die erstaunlichsten Denk-Gefangenschaften zu immer absurderen Regelungs-Dschungeln ausblüht…
– Prinzip: Je mehr externalisierbare Aufwandserhöhung, desto ´funktionaler´ für … ?!!

 

Unsere Gesellschaften reiten immer mehr ´tote Pferde´ und verschließen die Augen vor den Morbiditätsgefügen ihrer ´Rennbahn-Bauten´ und ´Rennveranstaltungen´…

Und wo sie unvermeidlich zuweilen blinzelnd gewahr werden, dass sie ihre Lebendigkeit, ihr Wohlergehen und ihre Integrität verspielen, wo sie offenbar weiterhin nach nichts mehr gieren, als alle ´Naslang´ noch bequemere Sättel jenseits aller Kostenwahrheit verfügbar gemacht zu bekommen (- Gegenleistung: das In-Gang-Halten der Laufräder einer sich vielfältig pervertierenden Erwerbsarbeitswelt alternativlos jenseits allen Wenns und Abers …),  …

… – wo immerin die ersten dessen augenblicksweise gewahr werden, ist noch immer für die meisten erst ahnungsweise und eher angstbesetzt klar, dass wir unsere Ordnungen   g a n z    a n d e r s   denken und bauen sollten als bisher…, wenn wir uns Räume schaffen wollen für ein neu gedeihliches Miteinander in nah und fern …

 

Eine zwischen Konsumisten, Einkommens-Gedeckelten verschiedenster Art und System-Profiteuren zerfallende Menschheit ist doch nicht das, was so etwas wie ein menschlich-kulturelles Gestaltungs-Optimum darstellte … !

Oder das weit jenseits unserer Potentiale läge … !

 

Es wird Zeit zu sehen, dass uns   d a    g a n z    a n d e r e s    m ö g l i c h    wäre,    FÄNDEN  SICH  NUR  ENDLICH  M E D I E N , die tagtägliche Informationen und Erörterungen darüber,   w i e    A l t e r n a t i v e n   mit Bodenhaftung denn   k o n k r e t   aussehen könnten,   ins Zentrum ihrer Nachrichten, Berichte, Reportagen und Kommentare stellten !!

Das Aufzeigen und die Analyse von Fehlentwicklungen ist wichtig.

Wo wir es    j e d o c h    beim ´Finger in ungezählten, täglich neu zu berichtenden Wunden´ belassen,    d a    b e l a s t e n   uns solche Selbstbeschränkungen vermutlich zunehmend…

 

S t a t t d e s s e n    gälte es,   TAG  FÜR  TAG   die Menschen tendentiell flächendeckend   n a c h    n e u    V o r s t e l l b a r e m    zu    b e f r a g e n    und wieder und wieder  zu    v e r ö f f e n t l i c h e n ,    w a s    s i e    ganz unmittelbar (und nicht nur intellektuelle Kritiker (!), diese selbstredend auch)   nicht nur kopfschütteln lässt,   sondern    w a s    ihnen    d u r c h    K o p f    und    H e r z    geht angesichts des Aufwands-Irrsins,  in den verstrickt wir mittlerweile leben und wirtschaften…

 

Es gälte  – gesprächs-weise in kleinsten bis größten Kreisen, blog-weise & via Debatten-Plattformen wie demonstrations-weise –   leise, laut, anregend und leidenschaftlich Alternativen zu erdenken und das dabei erspürte Tragfähige über sämtliche uns verfügbaren Kanäle gemeinsam herauszuschälen …

…  – etwa, um nur einige zentrale zu nennen:

… um w e l c h e G e m e i n w e s e n s z i e l e j e n s e i t s wohlfeil verlogener Lippenbekenntnisse es uns denn zu unserem wie dem Wohl anderer gehen sollte …

… w i e ein G e l d s y s t e m aussehen könnte, das keine Entgleisungen zeitigt wie unser bisheriges, weil esnicht auf dem Schuld-Prinzip aufgebaut wäre …

… w i e alltäglich gesellschaftliche bis ´hinauf´ zu inner- wie zwischenstaatlichen U m g a n g s w e i s e n ohne ständige wechselseitige Abwertung und Erzwingungs-Ansinnen auskommen könnten und sich darüber endlich als tatsächlich friedenstauglich erwiesen – – – und vieles mehr …
´ R a t h a l t e n ´ überall da, wo Unbehagen als subkutanes Lebensgefühl spürbar ist – real in jeder Begegnung, via Mail bzw. Internet-Plattform, wo dergleichen auch ein Stück weit ohne Mobilitätsaufwand geschehen könnte … !

… zu neuer Verbindlichkeit in unseren Kommunikatonsweisen finden, gleich wie direkt oder medial vermittelt wir da kommunizieren … !

… einfach einen immer breiteren Austausch-Prozess mitbefeuern, über den wir herauskritallisieren können, was uns, was anderen, was dem ganzen Planeten neu entspräche … – solche Schritte sollten wir endlich tun, nicht zuletzt in   m ö g l i c h s t    v  i e l e n   Alternativ – M e d i e n  … !

 

Verstünden sich unsere Medien sogar vorrangig als so etwas wie die SALONS des SPÄT-ABSOLUTISMUS, hätten wir endlich ein vermutlich wesentliches Stück des erforderlichen Nährbodens für neue Gedeihlichkeiten …. !

 


 

Eine virtuelle ´Salon´-Idee, wie sie mir als zunächst erstmal einzelner anstoßbar erscheint, finden Interessierte hier:

DEBATTENRAUM | D | | B Ü R G E R / I N N E N – V E R S T Ä N D I G U N G

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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