Relevante Medienleistung aktuell wäre:

 

OFFENER BRIEF an:
An: redaktion@rubikon.news, mut@rubikon.news, freie@rubikon.news

Betreff: Was namentlich alternative Medien wie der ´Rubikon´ leisten sollten…

Datum: Wed, 16 Jan 2019 12:52:01 +0100

 

meaufg2

 

 

 

Hallo zusammen,

.
der Neujahrsgruß des Rubikon, den ich nur zu gerne von Herzen ewidere, mündet u.a. in folgendes Zitat:

„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“

George Bernard Shaw
Eine meiner Verrücktheiten besteht nun darin, mir entschieden mehr produktive Konkretheit zu wünschen, als sie der ´Rubikon´ für meine Begriffe bsher bietet.
Ohnmachtsmantren wechseln da wiederholt mit der Zufluchtnahme zu der Aufforderung, selbst Wandel zu sein…

–  „Wenn wir uns verändern, verändern wir auch die Welt. Haben wir Mut zu mehr wechselseitigem Respekt und Empathie“ –
Mit Verlaub – das bleibt mir viel zu sehr im allgemein Unverbindlichen stecken.
Wann und wo verlangt uns denn wechselseitiger Respekt Mut ab  – mit Blick auf ´die Eliten´, ´die´ Rechten, Linken, Karierten…, ´Schwache´und ´Starke´ bis Übermächtige, Arme und Reiche, ´Faule´und ´Fleißige´, ´Looser´und ´Winner´, Wirtschaftsweise A, B, …, Ideologie und Religion A,B,.., Tätigkeit wie Un-/Nicht-Tätigkeit, Plätze in der Mitte bis hin zu rgendeinem Weit-Außen … …

Ohne breit gestreute medial befeuerte Verständigungen über den Wandel, zu dem Menschen da hierzulande wie sonstwo in sich wie nach außen gelangen sollten bzw. könnten, tut sich da vermutlich eher wenig…

Jede/r im stillen Kämmerlein und seinem unmittelbaren Umfeld ist viel, gewiss – und doch um einiges zu wenig … ?!
Wie folglich agiert man die da vielfältig reibenden Verschiedenartigkeiten und Konfliktlagen ganz konkret respektvoll aus? Wie meidet man Kampfmodi und durch welche Weisen und Formen von Mit- bzw. Nebeneinander etwa ersetzt man sie?
Wie kann beispielsweise so etwas wie empathisches Wirtschaften  überhaupt aussehen, wie Abhilfe angesichts einer Überfülle durchaus mitgeschaffener Not?

Wieviel gemeinschaftliche Klärung und Verständigung ist nötig, um auch nur kleine Inseln halbwegs empathischer Anbau- und Viehwirtschaft in Gang zu setzen und am Leben zu erhalten ? … Wo sind die in den Blick nicht allein von Insidern gehobenen Multiplikator-Medien für alles, was sich diesbezüglich ohne Kampfgetöse bereits Stück für Stück machen und verbinden lässt ?
Entfernt uns die Aussicht auf ein Internet der Dinge in unseren privaten Lebensvollzügen und in den Kontexten unserer öffentlichen Bewegungs-Profile ggf. viel zu sehr von Empathie und Respekt, wie ihn doch alle offenbar brauchen ?…

Welchen Wirksamkeits-Illusionen  – insbesondere etwa auch auf räumliche Mobilitäts-Usancen – sitzen wir auf, wenn scheinbare wie tatsächliche virtuelle Bewegbarkeiten immer größere Teile unserer Aufmerksamkeit und letztlich dann doch Ressourcen ohne Ende schlucken ?
Was davon soll unter uns Raum haben, was eher bis gar nicht? – Über welche konkreten Struktur-Entscheidungen für die Organisation von Güter- wie Dienstleistungs-Angebot und -Nachfrage, Lebensvollzug insgesamt, erreichen wir, was wir da nach reiflicher öffentlicher Erörterung wollen? Welche Korrekturbedarfe entstehen unterdes …? …
Wie erreichen wir täglich tragfähigere und weiter gespannte Anschluss-Qualitäten in dem, was Menschen auf neu durchdachte und geklärte Weise zu tun ja vielerorts bereits begonnen haben ?
Und   d a s   bitte endlich ganz konkret als Entwurf wie Erfahrungsbericht und kritische Resultat- & Überarbeitungs- bzw. Verbesserungs-Analyse !!
Wunderbare Zitatweisheiten wie die im Neujahrsgruß des ´Rubikon´ zusammengestellten entfalten ohne wechselseitig und vielfältig elektrisierende ganz konkrete Umsetzungsüberlegungen und zumindest medial intensivst geführte Auseinandersetzungen ja leider nicht die Kraft, auf die zu vertrauen sich anböte…
Es ist in meinen Augen hoch an der Zeit, unser Uns-Abarbeiten am beklagenswert Falschen ein Stück weit bewusst beiseite zu lassen und die Dinge  a n d e r s  zu denken, zu diskutieren und entschlossen zumindest dort einfach auf neue Weise zu m a c h e n , wo uns Spielräume gleichsam in den Schoß fallen  –  etwa dadurch, dass fallweise aus welchen Gründen immer irgendwo punktuelle Arbeitsplatz-Verluste drohen bzw. bereits im Gange sind…, oder dass verschüttetes Wissen ausgegraben und in neu g e d e i h l i c h e Produktivität verwandelt werden kann… und so fort…
Mich beispielsweise haben aktuell die Auseinandersetzungen um den Hambacher Forst einmal mehr auf die Chancen gestoßen, die in Strukturwandels-Nöten liegen… insbesondere dort, wo gerade erst e i n m a l   m e h r  und eher wenig respektvoll bielen Menschen entbehrungsreiche Umbrüche auferlegt wurden wie etwa in der Lausitz…

Die Wiederbelebung alten Wissens – um Rohstoff-Qualitäten beispielsweise wie jenen von Nutzhanf – eröffnete, so meine ich aus der Ferne, hier bis dahin nicht genutzte Poduktionsbereiche mit vielfältigsten Erwerbsarbeits- und anderen Möglichkeiten…
Entsprechend entstanden ist über solchen Überlegungen folgender Offene Brief an mögliche Ansprechpartner/innen weitgehend unmittelbar aus der Bevölkerung vor Ort, soweit ich sie im Internet recherchieren konnte:

http://buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/LBK/mat/strukturwandels-vorschlaege/UMSTIEGS-IMPULS%20STRUKTURWANDEL%20LAUSITZ.html

Ich mag dergleichen im einfachen Drauflos einer denkbar Unbekannten sicher irgendwo befremdlich und viel zu unbeleckt angehen.

Aber für mich ist Erfahren von und Kritik an Fehlentwicklungen immer etwas, das Projektion auslöst, Umbau nahelegt, ein Zusammendenken ungezählter Informations-Elemente zu vielleicht gangbarem Neuem.

(vgl. etwa:  http://buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/POLITISCHES/M/ESSENTIELL%20WIRTSCHAFTEN.html )

Was davon in mir arbeitet, greife ich irgendwann auf, um es in den Grenzen meiner Horizonte auf Realisierbarkeiten hin auszuloten und im Netz anzubieten.
Nur wo Menschen dergleichen (und bitte hoffentlich um einiges besser als ich) unternehmen und sich  – Rück-Einmischungen erhoffend – darüber mitteilen und auseinandersetzen, so will mir scheinen, gelingt so etwas wie eine ´Saatgutentwicklung, Aussaat und Aufzucht´ von Neuem und neu Gedeihlichem…
Und so ist denn mein Wunsch an Euch Rubikon-Macher/innen:

Konzentriert Euch nicht so sehr aufs Zusammenrechen und Ausstreuen von analytischen Verlautbarungen und Ruchbar-Gewordenem !!
Legt Euren Schwerpunkt auf möglichst elektrisierende Berichte von und Erörterungen über Entwürfe und Beispiele  –  davon:   wie erst einmal immer mehr Stolperer basteln (könnten) an zunehmend weiter spannbaren Alternativen zu so manchem von dem, was so wie bisher nicht (mehr?) zu tragen vermag…
Es gibt Wandel-Initiativen zuhauf, eine offenbar muntere (im Verhältnis zum so Bewegbaren eher doch vielleicht etwas aufwändige) Kongress- und Tagungsszene der sich da sehr wohl in den verschiedensten Nischen Engagierenden …

–  Eine mediale Vermittlungs- und Auseinandersetzungs-Kultur über das dort ideell wie materiell Bewegte bietet jedoch auch ´Rubikon´ leider bisher für meine Begriffe nicht ernsthaft…
… Ans andere Ufer eines Flusses gelangt nur, wem Übersetzungs-, gar Überbrückungsmöglichkeiten vorschweben, und wer Wege findet, das da im Ansatz Erdachte gemeinschaftlich weiterzuentwerfen, durchzuarbeiten und ins Werk zu setzen. – Einwände willkommen, nur über sie schließlich werden Spreu vom Samen unterscheid- und je spezifisch brauch-bar…: sie aber gehören ins Zentrum medialer Vermittlungsleistung, meine ich.

Damit genug mit dem Verweis auf Verrücktheiten, wie sie mir gegeben sind.Wo Ihr was damit anfangen mögt, freu ich mich…

Beste Grüße und weiterhin eine gute Hand, bei dem, was Ihr so tut!
.
Gabriele Weis

 

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