MULTILATERALISMUS und MIGRATION

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Ein exponentiell aufwändiger MULTILATERALISMUS 

als NEBELKERZEN-SYSTEM im Dienst UNGERECHTER WELTORDNUNGS-POLITIK 

&  MITSCHÖPFER wachsender MIGRATIONS-NOTWENDIGKEITEN  !!

 

NFGR  >>

 

Die Kriegsliste freilich wie die Migrations-Karten zeigen:  >

 

Die Kriegsliste zeigt: 

die weltweiten VERABREDUNGS-SYSTEME, die unter westlicher Vorherrschaft (alte Kolonial-Mächte & US-Supermacht) seit 1945 und noch einmal verstärkt seit 1990 gebaut und verflochten wurden, haben die Spannungen und das Elend in vielen Welt-Regionen nicht abgebaut, sondern gerade in den letzten Jahrzehnten wachsende Verschärfungen erzeugt ...

 

Folgende Regelkreise scheinen hier wirksam:

  1. die Vorstellung, überregionale Macht-Akkumulationen & Gewalt-Monopolisierungen dienten – unabhängig von Geist und Zielsetzungen, denen sie folgen –  so etwas wie friedenstauglichen Lebensverhältnissen für die Menschen dieser Erde, gleich wo sie beheimatet sind:   diese Vorstellung erweist sich im Blick auf Kriege und entstandenen Migrationsdruck weltweit als extrem irrig !

 

  1. Die Vorstellung, es bedürfe denkbar detaillierter weltweiter Verpflichtungs-Geflechte, um zielgerichtete Prozess-Steuerungen zustande zu bringen, erzeugt ´Luftnummern´ & Knechtungen mit Vernebelungs-Charakter !

 

–  Was bitte, wäre ´gerecht´ an mehr oder minder verhinderter, regellos zugelassener oder geregelter Migration ?

–  Wie ´gerecht´ ist eingeforderte , ja selbst angebotene Integration, wo die jeweiligen Lebensumstände  prekär gelassen werden ?

–  In welche Widersprüche verstricken wir uns,   wenn wir nach den Vor- wie Nachteilen von Phänomenen (wie dem der Migration) suchen ?

 

 

  1. Die Vorstellung, die Schwarm-Intelligenz von Konferenz-Akteuren führte zu auch nur annähernd problembewältigenden Prozess-Steuerungen in diversesten Welt-Teilen, fängt sich wieder und wieder einem denkbar realitäts-blinden Machbarkeits-Wahn !

 

Warum richten wir nicht einfach weltweite MIGRATIONS- bzw. IMPULS-PLATTFORMEN ein, über die sich Menschen in Not mit solchen im Wohlstand (privaten wie unternehmerisch aktiven) miteinander verbinden können, um individuelle Überlebens-Probleme & Austausch-Interessen unbürokratisch und findig anzugehen ?

Warum stellen wir diesen kommunikativen Plattformen nicht regionale FONDS-PLATTFORMEN an die Seite   mit klar umrissenen Mittel-Vergabe-Ansprüchen&-Rechten für jeweils individuell nachweislich begründetes Impuls-Projekt A-Z hier vor Ort oder in FLUCHT-OASE X ?!



Warum VERABSCHIEDEN wir uns nicht davon, im weltweiten Umgang miteinander,  angeblich  `Menschen-´, ´Flüchtlings´-, ´Asyl-´und ´Migrationsrechte´ hoch ausdifferenziert zum Zuge kommen lassen zu wollen: 

Wir   k ö n n e n   da nichts ´gewährleisten !  (es sei denn erpresserisch – und auch das allenfalls in Ansätzen !!!)   

  EINFORDERUNGEN nach einem   v e r p a k t e t e n    ´ALLE SOLLEN´  funktionieren nicht, sind Augenwischerei…. 
  Mauern funktionieren nicht….
  Unüberwindliche Grenzen in Elendsgebieten und ihren Nachbarländern sind Anmaßung … und funktionieren ebenfalls nicht
!


Menschen im Elend werden auf Ihrem Überlebensrecht bestehen   wie seit je, auch unsere Vorfahren.

Also hören wir einfach  – abredefrei (!!!) –  auf, zu diesem Elend beizutragen !
Und treten wir endlich FAIR auf als kleinere und größere Partner/innen auf Augenhöhe !



AUSWEGE AUS DEM ELEND gibt es in der Nachbarschaft von Elends-Gebieten   und es gibt sie hier.   Es gibt sie aber nur über denkbar vielfältige SPIELRAUM-PARTNERSCHAFTEN auf ganz persönlicher wie auch auf so oder so öffentlicher Ebene !

Es gibt sie nicht über Standards allüberall !!
 


MENSCHEN BRAUCHEN SPIELRÄUME ZU TUN, WAS IHNEN VORSCHWEBT und wozu sie eine Beitrags-Möglichkeit für sich und andere sehen   im Bestreben sich nah wie fern mit anderen kooperativ zu verbinden.  Schaffen wir einfach dafür die PLATTFORMEN !!! 

Verwenden wir unsere Kräfte nicht länger auf eine MULTILATERAL einfach nicht effektiv  auf den Weg zu bringende VERHINDERUNG solcher Spielräume !


Suchen wir  – IT-GESTÜTZT   &  STAATLICH BEGLEIT-GESICHERT –  weltweit auf wechselseitige Anfragen zu ANTWORTEN und UNS so oder so persönlich zu VERBINDEN!
 
 

–  wie wenig Sinnvolles, gar Gerechtes Staaten im Rahmen von ihnen errichteter Regelungs-Wüsten da zu leisten vermögen, sehen wir doch täglich !

  Wir sehen doch täglich, in welche unsäglichen Auseinandersetzungen wir uns durch nicht den einlösbaren staatlichen wie internationalen Machbarkeitswahn Tag für Tag absurder treiben lassen ! 
(Man lese doch nur einmal die widersprüchlichen Luftnummern und verklausulierten und dann doch nur schrägst   – weil denkbar beliebig (!) –    umsetzbaren Regelungs-Ansagen des  „Globalen Pakts für eine sichere, geordnete  und reguläre Migration „
(Und man lese die immer absurderen phobischen Thesen-Orakel betreffs befürchteter Pakt-Ziele…!)

–  West- & Mittel-Europa wie die USA haben in der Welt (neben nicht unerheblich Gutem) unendlich Schlimmes angerichtet und tun es weiter:
Leisten wir Abbitte und suchen auch als Gemeinwesen die Begegnung mit Menschen, denen mit individuellen Anschub-Partnerschaften am effektivsten und achtungsvollsten ´geholfen´wäre: 
Das Gigantomanische an den traditionell von Regierungen wie NGOs ausgeheckten angeblichen Investitions-Notwendigkeiten lenkt unser aller Züge in die falsche Richtung fehlgeleiteter Miss- & Verbrauchs-Usancen !

 

  1. Die Vorstellung, ´SICHERHEIT´ sei eine Frage von Erzwingungs-Gewalt, erzeugt nichts als die Verstrickung in Gewalt-Spiralen !

 

  1. Die Vorstellung, Einstimmigkeiten, ´Schulterschlüsse´, Bündnisse erlaubten so etwas wie nachhaltige Prozess-Steuerungen, widerstreitet der Erfahrung, dass allein ein wechselseitiges Anregungs-Gefüge von Verbindungen & Verbundenheiten aus lebendig vielfältiger Selbstorganisation Gedeihlichkeit erzeugt !

 

Dafür brauchen alle Menschen dieser Welt gut umrissene, sonst aber vielfältig gestaltbare Individual-Spielräume !
Bei gut gemacher rechtlicher Einfriedung entstünden so die geringst denkbaren Sicherheitsprobleme !

Und wir könnten FAIRPLAY an die Stelle von Rüstung, kriegerischer Erzwingungs-Zerstörung und exzessiver Ressourcen-Verschwendung setzen ! 

Wer den Samen des FAIRPLAY 

im eigenen Verhalten aufgehen lässt und ihn so der Welt um sich herum zu bieten lernt, braucht keinen Multilateralismus !

Es gilt, die Schwarm-Intelligenz so oder so festgezurrter Konferenz- & NGO-Teilnehmerschaften zu ersetzen:

durch die gänzlich unprätentiöse SCHWARM-INTELLIGENZ derer, die so oder so miteinander zu tun bekommen und sich dabei FAIR aufeinander einstellen, ja miteinander ein Wegstück weit verbinden !!

 

SI2

 

 

Und wir könnten FAIRPLAY andie Stelle von Rüstung, kriegerischer Erzwingungs-Zerstörung und exzessiver Ressourcen-Verschwendung setzen !

 

 

 

vgl auch:

 

und:  meinen Kommentar auf    udn

 

Mir schwebt in keiner Weise eine Abschaffung von Staatlichkeit vor   –    ein Ablassen von Machbarkeits-Mantren, die in Heucheleien ohne Ende stecken bleiben, aber sehr wohl !

 

Die Plattform-Erstellungs-&- Verwaltungs-Aufgaben wären selbstredend regional-staatliche !

Aber: Menschen sind keine Standard-Wesen. Den Umgang mit ihrem Elend mit Standardisierungsabsicht zu betreiben, wie das (so oder anders !) bisheriges ´Gerechtigkeits´- & ´Rechtsstaatlichkeits-´Anliegen ist, halte ich für in vieler Hinsicht sperrig.
Die aktuellen Entscheidungsabläufe im Umgang mit nach Berechtigungsklassen unterschiedenen Heimatlosen, die es zu uns geschafft haben, sind – pardon – eher (in passabler bis bester Absicht) grauenhaft !

 

Wer immer sich in dieser Welt auf den Weg zu einem Fleckchen macht, wo es sich für ihn leben lässt, muss das tun dürfen, er muss ankommen dürfen…

 

Diesen zumeist ja weiß Gott schweren und gefährlichen Weg anonymisierten Reglements zu unterwerfen, erzeugt große Schmerzen nicht allein auf Seiten zur Migration Gezwungener !

Derartiges wollen wir in der Regel im Grunde niemandem zugemutet sehen …

Warum bauen wir nicht auf persönliche Verbindungsaufnahmen, geeignet Lebensförderlichkeiten zu erzeugen, wo immer sie sich entdecken und voranbringen lassen – nahe alter Heimaten oder bei uns in der Fremde ?

Aber:
eben nicht standardisiert, sondern von Mensch zu Mensch (auch von Organisation zu Organisation und Staat zu Staat)   –  oft sogar primär via Internet und Telefon geknüpft und entwickelt – – – und in kluger Weise Fonds-basiert?

Warum suchen wir ein Einwanderungsgesetz nicht einmal von solchen Möglichkeiten her zu denken, wie sie uns in Internet-Zeiten ja immens nutzbar zuwachsen:

Wem es gelingt, sich produktiv im Sinne neu zu erwerbender Auskömmlichkeit zu verbinden, der darf sich aufhalten, wo immer er möchte, sofern er Menschen, Natur und Gesetze seiner jeweiligen Lebens- & Arbeits-Orte achtet !  ?!

Kein Sozialneid erhöbe sich da wie eine Panzersperre.

Ohne Beziehungsverträglichkeit zwischen so oder so begabten Chancen-Nachfragern und mit dem Ihren begabten Chancen-Bietern, sprich ohne auch die Umkehrbarkeit ihres Verältnisses (!), käme einfach nicht zustande, was Elend ( hier oder dort ) in Auskömmlichkeit zu wandeln geeignet wäre.

Bei erfahrener Un- bis Schwerverträglichkeit eben einfach Neuansatz … mit …oder mit… oder mit …!

Integrationsfragen stellten sich so überhaupt nicht, denn beide Seiten gestalteten ihre wechselseitgen Lernprozesse selbstgesteuert (wenn auch zuweilen mit mediativer Hilfe (!)) !

Man findet zusammen – oder man trennt nicht funktionierende Wege wieder und sucht neue…

Natürlch:  Nichts, was nicht irgendwo und irgendwann an Grenzen stieße   –  auch der hier skizzierte Umgang mit vielfältig mitgeschaffenen Elendsstrukturen.

Die Grenzen moderner Regelungswahns jedoch werden täglich deutlicher.  Das ginge erheblich gedeihlicher, denke ich… !

(Ich habe dieser Tage den Film „As we forgive“ gesehen über den inneren Befriedungsprozess, dem sich die Ruander nach den Mordexzessen zwischen Huthi und Tutsi 1994, geöffnet haben:

Erkenntnis:  Der Rahmenimpuls muss irgendwann staatlich sein – seine Füllung aber geschieht meistenteils ausschließlich im Persönlichen oder nicht.

Dergleichen scheint mir auch ein gedeihliches Aktions-Muster im Umfeld von Migrations-Phänomenen mit all ihren Verträglichkeitsfragen zu sein…)

Staatsaufgabe bliebe die Förderung, Kontrolle und ggf. Sanktionierung eines möglichst rechtsverträglichen und für alle gedeihlichen Umgangs derer, die sich da kurzschließen, miteinander und der umgebenden Welt…

 

 


…  a b s o l u t    k o n t r a p r o d u k t i v:

Maas plant Staaten-Netzwerk für Multilateralismus  >
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