gw/ NEUES EU – KONZEPT

1.11.2018

gw/  Kommentar zu

 

udn

Nie wieder Europa?

Von Redaktion undogmatisch.net

1. Oktober 2018

Entschieden   ´DOCH´ !!   –     ABER ANDERS !!!

 

Jedes ´BOTTOM-UP´ hat ´UPs´: regionale, historisch gewachsene ´nationale´ und Formen ´supra-nationaler Regel- & Austausch-Verabredung !

Wir sollten nicht übersehen, dass keine ´BOTTOM´-Bildung sich in einer Welt ohne die Versorgungs-Geflechte welcher ´UPs´ auch immer entwickeln kann – da stehen langwierigste Interaktions-Prozesse an.
Wir sollten ebenfalls gewachsene wie sich neu herausbildende Identitätslinien achten: wir sind schließlich Männlein, Weiblein…, Kinder, Erwachsene, Greis/innen, Anhänger von Religion/Ideolgie X mit verwandten bis wechselseitig fremderen kulturellen Wurzeln, wir leben mal mehr, mal weniger z.B. als Hannoveraner, Niedersachsen, Westdeutsche, Deutsche Europäer, EU-ler, Westler, Menschen des Planeten Erde …

Unsere Bedürfnisse & Interessen und damit unser Regelungsbedarf beginnt in der Familie und endet für manche von uns sogar erst irgendwo im Weltall…

 

Wie die EU gebaut wurde, lässt sich nachvollziehen.
Friedens-, auch durchaus Freiheits- wie Wohlstands-Förderliches wurde da auf den Weg gebracht – ein weltweit so offenbar einmaliger Lebensstandard die Folge. Wir genießen das.
Verdient haben wir es uns nur sehr zum Teil !!! …

 

Es stimmt selbstredend u.a. folglich (!) leider Vieles nicht an dem, was da supranational geschaffen wurde…

 

Der Ausgangspunkt:
Die Menschen des europäischen Kontinents (wie die anderer Kontinente auch!) haben schon traditionell in vertrauterer Weise miteinander zu tun und sie wollen das leben und pflegen.
Das WIE, freilich, muss in gute Bahnen:

 

Solche wären in meinen Augen:
Selbstorganisatorischen Elementen, wo und solange sie sich jenseits innerer wie äußerer Dominanzansprüche bewegen, gebührt ein fragloser Spielraum-Vorrang …
–  Die Verfassungen der europäischen Länder sollten einen solchen Vorrang respektieren, wo sich Wohnbevölkerungen (ggf. sogar grundlegend bottom-up) darauf verständigen.

Da besteht einiges an Anpassungsbedarf an ein neues ´Wie´, allerdings  ohne falsche Dominanzen !

 

Dazu gehört auch, dass sich nicht alle ständig mit politischen Regelungsfragen (egal auf welcher Bottom-Ebene) befassen können und wollen.
Denn sich selbstredend immer auch überregional bis weltweit ergebende Regelungs-Bedarfe erfordern die Schaffung so oder so repräsentativer Bottom-Strukturen, mit deren Hilfe sich gemeinsame Anstrengungen zur Gestaltung von Wirkgefüge X unternehmen lassen…!

Also bedarf es durchaus auch national wie darüber hinaus nachbarschaftlich bedingt mehr oder minder kontinental aufgestellter Regelungs-Instanzen

– Für den europäischen Kontinent kann eine solche den Namen EU tragen.

 

Ihr dezidierter Kern sollte sein :

ein 2-Kammer-Parlament mit Regelungs-Verabredungs-Kompetenz mit Verbindlichkeitsanspruch & Veto-Recht gegenüber nicht konsensierbaren Exekutiv-Kooperationen
ein Koordinations-Gremium ohne Exekutiv-Gewalt – Auftrag: für schlanke, gute Parlaments-Zuarbeit leistende Verwaltungs-Einrichtungen sorgen
ein Mediations-Institut, um dessen Hilfe jedes Bottom einkommen kann

Ihr Leistungsfeld:

– Binnenmarkt, Freizügigkeit, € als Clearing-Währungs-Einheit gegenüber so oder so auf- bz. abwertungsfähigen Regional-Währungen (Kriterium: Lohnniveau-Entwicklung muss Produktivitäts-Entwicklung entsprechen)
– Letztinstanzlicher Gerichtshof in von europäischen Verabredungen berührten Streitfragen zwischen Bürger/innen, Wirtschaftsteilnehmer/innen und Bottom-Instanzen
– Menschenrechte weltweit im Verhältnis zu EU-kontinentalen Bottom-Rechten ausballancieren
– Verletzungen der da entwickelten Rechts-Ordnung als Sache des EUGH, nicht politischer Instanzen

Weltoffenheit als   –  g e l ä u t e r t e  –  Welt-Europäisierungs-Orientierung !  (500 Jahre bedenlenlose Vorteilnahme …)
– Bottoms, die im Rahmen von Regelungen X   Visums-Freiheit bieten, haben sie auch all jenen zu gewähren, bei denen vergleichbare Regelungen gelten // wer migrieren will, sollte das tun dürfen // die wenigsten wollen dabei in die Ferne >>> alos geht es um gedeihliche Angebote in der Nähe … >>> sprich:

Landkauf (- den jeweiligen Fluchtoasen-Bewohnern unmittelbar genossenschaftlich übereignet (!!!) – als Entschädigung für die Folgen mithergestellter Destabilisierungen !)    für jeweils bewusst auf produktive Perspektive einzurichtende Flucht-Oasen in Fluchtregionen

selbstorganisatorische Verwaltungs-Formen – BGE-basiert

(Ablassen von ´Entwicklungshilfe-Konzepten´ auch sogenannten ´Marshallplänen´!)

Fairness im Außenauftreten:
–  Ablassen von jeder Form von Einflussnahme-Politik
–   insbesndere: Ablassen von jeder Form von System-Change-Zielsetzung (gar der Beteiligung an dergleichen !!)
–  und: von den mittlerweile überall betriebenen ´Fluchtursachen-Bekämpfungs.Abkommen, die man den afriknischen Regierungen zunehmend umfassen aufnötigt !!!!

–   keine Preisdrückerei in den Bereichen eigener Bedarfe – nicht WTO-Regelungen, sondern bilaterale Verständigungen über eine wechselseitige Akzeptanz der jeweiligen Bottom-Handels-Regeln
– leistungsbezogen zwischen erforderlichem Zollschutz und Zollfreiheit auf Augenhöhe ausballancierte Marktzugänge

–  kein Waffenhandel über den Bottom EU hinaus
–  Militäreinsatze nur zur unmittelbaren kontinentalen Gebietsverteidigung

 

 

Dahin sollte nach meinem Dafürhalten unser Weg als Bewohner des europäischen Kontinents gehen !!!

Über eine Konventsbewegung kämen wir für mich gut vorstellbar dahin, wenn alle Systemkritiker endlich die Widerstadschiene hinter sich ließen zugunsten eines neuen EU-Konzepts, das für die kommenden EU-Wahlen in die Waagschale zu werrfen wäre !!

 

… Dabei?

 

VGL AUCH :

Neue EU

Neue UN

 

 

 

2.11.2018  gw/ Kommentar auf   meinungsschauspieler.de

 

#EuropaundIch

Europa ist zuvorderst eine Weltregion, ein Kontinent in klimatisch unverdient auskömmlicher Lage mit kulturell reicher und sehr vielfältiger Geschichte, aber auch einer kulturellen Arroganz und einer immer wieder erschreckend abgründigen (!) Bedenkenlosigkeit, was weltweite Vorteilsnahme angeht, die mich umtreibt.

Europa, das ist die mir als Westdeutsche (allerdings eher reisemufflige Heidelbergerin mit Bezügen ins Badische und Nordrhein-Westfälische, die heute im Südschwarzwald lebt) vertrauteste und vielfältig liebenswerte Weltregion – mit den für diesen Kontinent typschen.Landschaften, Lebensweisen, Bauten, seinem typischen Zugriff auf die Welt voller spannender Anregungen und Verirrungen, in und zwischen denen ich mich nur zu gern tummele…

Es ist eine Weltregion voll tiefen Wissens darüber, was in den Koordinaaten ihrer Kultur(en) dazu gehört, gedeihliche Ordnungen zustandezubringen und wie leicht und wodurch man sie verspielt, wann immer man meist heuchlerisch verkleidete Vorteilsnahme betreiben zu sollen wie zu dürfen meint… (wie leider auch in den letzten Jahrzehnten wieder im Unmaß!)

Eine Weltregion, die immer wieder in tendentiell phobische Auffassungen von unterschiedlichen Zielvorstellungen und Wegen hineinzurutschen droht, ´Spaltung´ bekämpfen zu müssen meint, weil sie `FRIEDEN´ als ´vereinigtes politsches Handeln´ begreift – mal (scheinbar) erfolgreich, mal zunehmend angespannt…

Eine Weltregion, die sich, beginnend mit ihrer westlichen Hälfte und mittlerweile unter Hinzunahme mittel-osteuropäischer Staaten, z.T. visionär, z.T. scheinheilig mit der EU ein supranationales Gemeinwesen aufgesetzt hat, in dem es je länger je mehr nur knirschen kann: die gewählten Strukturen erweisen sich wieder und wieder als zu kontraproduktiv !
Diese EU hat sich in einen Globalisierungsprozess verstricken lassen, der u.a. unter ihrer Mitwirkung nicht unwesentliche Teile jenes Migrations-Elends geschaffen hat, dessen Anbranden aus einem ´Friedensprojekt´ (Überwindung jahrhundertealter innereuropäischer Feindschaften) ein ´Festungsprojekt´ hat werden lassen, …

… das im Innern auf neue Weise nicht mehr aufhebbare Selbstbestimmungsrechte evoziert …

… – und das nach außen eine Problem-Einhegung ´vor Ort´ mit höchst zweifelhaften Mitteln betreibt, jenseits realisierbarer Chancen auf Leben und Unversehrtheit, die zig Millioen Flüchtender sich zu gewinnen suchen !
Sie hat sich in einen Globalisierungsprozess verstricken lassen, demzufolge selbst innerhalb der EU Volkswirtschaften (trotz Binnenmarkt und falsch konstruiertem €) in sprengsatzgleiche Konkurrenzen rutschen (Exportüberschüsse provozieren Verschuldungen provozieren Bankrotte…) !

Sie markiert (immer noch (!)) sendungsbewusst gegenüber der Welt ´ein Hort demokratischer Werte´ zu sein, die sich in ihren Organisationsstrukturen freilich nur sehr verwässert wiederfinden und zu Dominanzproblemen und wirtschaftichen Unwuchten innerhalb der Union führen … – sowie zu weltweiten Globalisierungs-Schäden … !

Dabei macht kontinental-nachbarschaftliche Zusammenarbeit selbstredend großen Sinn – in jeder Hinsicht austausch- und friedens-politisch nach innen wie nach außen !!!!!

Aber:

nicht ohne einen beherzten System-Umbau, der alte und neue Schieflagen korrigiert und ein zeitgemäßes Beziehungsgefüge zwischen Regionalität, Nationalität und Supranationalität zulässt und fördert !

Da ist Bewegungsbereitschaft und Findigkeit gefragt, ein entschlossenes Ablegen von wirtschafts-, verfassungs- und geltungspolitischen Mantren aus so mancher kulturgeschichtlich prägend gewordenen ´ Alchimisten-Küche´… (Dazu gern bei Gelegenheit mehr…)

vgl auch:
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2018/11/01/gw-neues-eu-konzept/

 

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